Traum, Ohnmacht, Tod? Traumartige Passagen in Arthur Schnitzlers "Fräulein Else"

 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Juli 2020
  • |
  • 19 Seiten
 
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978-3-346-20110-2 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht die Traumpassagen in Arthur Schnitzlers Novelle "Fräulein Else", wobei auch Sigmund Freuds "Die Traumdeutung" zur Analyse herangezogen wird. "Wie merkwürdig meine Stimme klingt. Bin das ich, die da redet? Träume ich vielleicht?" Mit diesen Worten macht Fräulein Else in der gleichnamigen Monolognovelle von Arthur Schnitzler auf eine Thematik aufmerksam, die mit Hinblick auf die Psychoanalyse von großer Bedeutung ist: der Traum. Dieser taucht im Text wiederholt auf, allerdings in unterschiedlich wirkenden Formen: In einer Passage hat Else offenbar einen eindeutig als solchen identifizierbaren Traum im Schlaf, an vielen anderen Stellen scheint sie Tagträume zu haben, welche sich als Vorstellungen äußern. Eine außerordentlich umstrittene Stelle ist das Ende der Novelle: Hier taucht die Frage auf, ob Else stirbt und dadurch eventuell in einen traumartigen Zustand verfällt, oder ob sie lediglich schläft bzw. in die Bewusstlosigkeit übergeht und es sich somit bloß um einen gewöhnlichen Schlaftraum handelt. Die Tatsache, dass sich diese Frage offensichtlich nicht eindeutig klären lässt, scheint u.a. an einer fehlenden Außenperspektive zu liegen: Die gesamte Erzählung ist in Monologform verfasst und legt das Geschehen somit ausschließlich aus der Sicht der Protagonistin dar. Da der Monolog ferner auch ausschlaggebend für die Sicht auf die Träume bzw. traumartigen Passagen ist, soll er im Folgenden unter diesem Aspekt untersucht werden. Ebenfalls wird ein genauerer Blick auf die verschiedenen o.g. Traumformen geworfen, hierbei soll v.a. das Ende von Fräulein Else und die Frage nach Traum oder Tod genauer beleuchtet werden. Dazu werden diverse Positionen verschiedener Literaturwissenschaftler*innen herangezogen. Zudem erscheint es angemessen, eine sich mit der Deutung von Träumen befassende Theorie miteinzubeziehen, um herauszufinden, welche Textpassagen tatsächlich Träume darstellen könnten.
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