Spiritual Care

Der Beitrag von Seelsorge zum Gesundheitswesen
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 31. Mai 2017
  • |
  • 565 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-033203-4 (ISBN)
 
"Spiritual Care" hilft, die existenziellen bzw. spirituellen Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten, An- und Zugehörigen zu verstehen und professionell mit ihnen umzugehen. Dieses Buch vermittelt den Ansatz von Spiritual Care in einer pluralen Gesellschaft aus Sicht Praktischer Theologie. Präzise Beobachtungen von Krankheitsverläufen, Klinikalltag und öffentlicher Diskussion werden verbunden mit theologischen Analysen. Sie führen zu einem besseren Verständnis von gesundheitsbezogener Spiritualität zwischen Unbestimmtheit und Bestimmbarkeit. Konkrete Hinweise auf den besonderen Beitrag von Seelsorge zu spiritueller Begleitung machen deutlich, dass Seelsorge unverzichtbar ist für die Organisation spiritueller Begleitung im Gesundheitswesen des 21. Jahrhunderts: Spiritual Care.
erweiterte und aktualisierte Auflage
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978-3-17-033203-4 (9783170332034)
3170332031 (3170332031)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr. theol. Traugott Roser, evangelischer Pfarrer mit langjähriger Erfahrung als Krankenhaus- und Altenheimseelsorger, lehrt Praktische Theologie an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster.
1 - Deckblatt [Seite 1]
2 - Titelseite [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhalt [Seite 6]
5 - Geleitwort zur ersten Auflage [Seite 12]
6 - Geleitwort [Seite 14]
7 - Widmung und Vorwort zur zweiten Auflage [Seite 16]
8 - A Einleitung - Wahrnehmung, Reflexion und Gestaltung von Praxis [Seite 22]
8.1 - 1 Zwischen Deskription und Strategie - Die Fundamental-Praktische Theologie Don Brownings [Seite 26]
8.2 - 2 Phänomenologie, Hermeneutik und Pragmatik - Der Ansatz Wolf-Eckart Failings und Hans-Günter Heimbrocks [Seite 39]
8.3 - 3 Praktische Theologie als Deutekunst [Seite 43]
8.3.1 - 3.1 Wahrnehmungskunst: Multiperspektivische Empiriearbeit [Seite 48]
8.3.1.1 - 3.1.1 Phänomenologie medialer Kommunikation am Beispiel Film [Seite 56]
8.3.1.2 - 3.1.2 Fallbericht oder Verbatim als Lern- und Forschungsmethoden [Seite 64]
8.3.1.3 - 3.1.3 Quantitative und qualitative Untersuchungen zu Spiritualität [Seite 80]
8.3.2 - 3.2 Reflexionskunst: Enzyklopädisches Interesse [Seite 95]
8.3.2.1 - 3.2.1 Exegetische Fächer [Seite 100]
8.3.2.2 - 3.2.2 Kirchengeschichte [Seite 104]
8.3.2.3 - 3.2.3 Systematische Theologie [Seite 107]
8.3.2.4 - 3.2.4 Theologische Ethik und Medizinethik [Seite 111]
8.3.3 - 3.3 Gestaltungskunst [Seite 116]
8.3.3.1 - 3.3.1 Praktische Theologie zielt auf Gestaltung kirchlicher Praxis [Seite 117]
8.3.3.2 - 3.3.2 Disponierendes Handeln als Bedingung kommunikativen Handelns [Seite 119]
8.3.3.3 - 3.3.3 Kommunikatives Handeln in der Seelsorge zwischen Darstellung und Wirksamkeit [Seite 121]
8.3.3.4 - 3.3.4 Praxisdiskurse als Zugang zum Feld - Biographische Erfahrung und Theoriebildung [Seite 124]
9 - B Seelsorge in Krisensituationen am Anfang des Lebens [Seite 142]
9.1 - 1 Wahrnehmungskunst [Seite 145]
9.1.1 - 1.1 »Nur eine Handvoll Leben« - Phänomenologie anhand der Darstellung perinatalen Todes im Film [Seite 145]
9.1.2 - 1.2 Erfahrungs- und Fallberichte [Seite 148]
9.1.2.1 - 1.2.1 Aus der Sicht von Betroffenen [Seite 149]
9.1.2.2 - 1.2.2 Aus der Perspektive von Seelsorgerinnen und Seelsorgern [Seite 163]
9.1.2.3 - 1.2.3 Aus der Sicht von Geburtshilfe und Gynäkologie [Seite 169]
9.1.3 - 1.3 Medizinische und juristische Bestimmungen, Statistiken [Seite 177]
9.1.4 - 1.4 Quantitative und qualitative Studien [Seite 185]
9.2 - 2 Reflexionskunst [Seite 193]
9.2.1 - 2.1 Biologie, Sozialität und Theologie: Das Verständnis von Schwangerschaft und Geburt in biblischen Texten [Seite 194]
9.2.2 - 2.2 Historisches: Perinatale Taufhandlungen und das Verständnis geburtlichen Lebens [Seite 205]
9.2.3 - 2.3 Fragen an die Dogmatik: Personverständnis und Taufe [Seite 210]
9.2.3.1 - 2.3.1 Die Würde der Person [Seite 210]
9.2.3.2 - 2.3.2 Rechtfertigungslehre [Seite 216]
9.2.3.3 - 2.3.3 Taufe [Seite 218]
9.2.3.4 - 2.3.4 Sünde und Vergebung [Seite 225]
9.2.4 - 2.4 Theologische Ethik - Beratung in Konfliktsituationen [Seite 228]
9.3 - 3 Gestaltungskunst [Seite 235]
9.3.1 - 3.1 Spirituelle Begleitung in der Trauer [Seite 236]
9.3.2 - 3.2 Rituelle und liturgische Handlungsformen [Seite 240]
9.3.2.1 - 3.2.1 Gebet [Seite 242]
9.3.2.2 - 3.2.2 Segnung und Salbung [Seite 243]
9.3.2.3 - 3.2.3 Namensgebung [Seite 248]
9.3.2.4 - 3.2.4 Nottaufe und Taufe eines stillgeborenen Kindes [Seite 250]
9.3.3 - 3.3 Aufgaben der Seelsorge [Seite 252]
9.3.3.1 - 3.3.1 Seelsorge im klinischen Umfeld [Seite 252]
9.3.3.2 - 3.3.2 Aufgaben gemeindlicher Seelsorge bei perinatalem Tod [Seite 254]
10 - C Spiritual Care in der Hochleistungsmedizin am Beispiel der Transplantationsmedizin [Seite 258]
10.1 - 1 Seelsorge im Zusammenhang von Organentnahme [Seite 260]
10.1.1 - 1.1 Hirntoddefinition oder Sterbeprozess? Die Deutungsbedürftigkeit des Lebensendes [Seite 260]
10.1.2 - 1.2 Deutungsperspektive Seelsorge: Sterben als spiritueller Prozess und doppelte >Schleusenzeit< [Seite 262]
10.2 - 2 Herausforderungen der Xenotransplantation für die Klinikseelsorge (mit Bernhard Barnikol-Oettler) [Seite 268]
10.3 - 3 Seelsorge als Voraussetzung von Spiritual Care in Praxis und Forschung [Seite 275]
11 - D Seelsorge bei chronisch degenerativen Krankheiten am Beispiel der Demenzerkrankungen [Seite 276]
11.1 - 1 Wahrnehmungskunst [Seite 278]
11.1.1 - 1.1 »Italienisch für Anfänger« - Phänomenologie anhand der Darstellung von Demenz in Film, Buch und Internet [Seite 278]
11.1.2 - 1.2 Altersdemenz in Fallschilderungen aus Diakonie und Altenhilfe [Seite 288]
11.1.3 - 1.3 Statistische und medizinische Informationen zu Demenzerkrankungen [Seite 291]
11.2 - 2 Reflexionskunst [Seite 305]
11.2.1 - 2.1 Alter und Verwirrtheit aus historischer Sicht [Seite 305]
11.2.2 - 2.2 Zum Personenstatus aus theologischer Perspektive: Der Mensch als offenes Wesen und als Fragment [Seite 309]
11.2.3 - 2.3 Theologische Ethik - Zur Frage der Autonomie demenziell erkrankter Menschen [Seite 322]
11.2.3.1 - 2.3.1 Vorausverfügungen als Inszenierung von Kommunikation [Seite 325]
11.2.3.2 - 2.3.2 Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht bei Demenzpatienten [Seite 332]
11.2.3.3 - 2.3.3 Therapiezielfindung in ganzheitlicher Perspektive [Seite 335]
11.3 - 3 Gestaltungskunst [Seite 338]
11.3.1 - 3.1 Demenz als Gestaltungsaufgabe der Gemeindeseelsorge: Besuchsdienst und liturgische Angebote [Seite 338]
11.3.2 - 3.2 Spiritual Care bei Demenzpatienten als eine Frage der Organisation von Sorge [Seite 343]
11.3.3 - 3.3 Ethische Beratung bei der Planung von Vorsorge [Seite 346]
12 - E Spiritual Care - Christliche Seelsorge zwischen systemischer Integration und Distanznahme [Seite 350]
12.1 - 1 Wahrnehmungskunst [Seite 352]
12.1.1 - 1.1 Spiritual Care in populärer Kultur [Seite 352]
12.1.1.1 - 1.1.1 »The Straight Story«: Seelsorge unter dem Firmament [Seite 352]
12.1.1.2 - 1.1.2 Begegnung im Krankenhaus: Raumsoziologische Beobachtungen am Roman »Oskar und die Dame in Rosa« [Seite 362]
12.1.2 - 1.2 Erfahrungen und Ergebnisse einer explorativen Untersuchung zur Rolle von Seelsorgerinnen und Seelsorgern in Beratungsgremien klinischer Ethik [Seite 364]
12.1.3 - 1.3 Spiritual Care als integrierter Bestandteil von Palliative Care [Seite 377]
12.1.3.1 - 1.3.1 Spiritualität und Gesundheit: Was ist Well-being? [Seite 378]
12.1.3.2 - 1.3.2 Vorreiter Hospizbewegung und Palliative Care [Seite 384]
12.1.4 - 1.4 Multiprofessionelle Erhebung spiritueller Bedürfnisse und Ressourcen: Spirituelle Anamnese [Seite 392]
12.1.5 - 1.5 Unschärfe des Begriffs Spiritualität im Gesundheitswesen als Chance [Seite 400]
12.1.5.1 - 1.5.1 Pragmatischer Umgang mit Unschärfe [Seite 400]
12.1.5.2 - 1.5.2 Begriffliche Unschärfe als religionstheoretisches Problem [Seite 402]
12.1.5.3 - 1.5.3 Offen für Individualität: Bestimmtheit durch Begegnung [Seite 406]
12.1.5.4 - 1.5.4 Bemühungen um Bestimmung des Unbestimmten als Aufgabe von Seelsorge in Spiritual Care [Seite 411]
12.1.6 - 1.6 Systemische und organisationale Aspekte der Seelsorge in Einrichtungen des Gesundheitswesens [Seite 413]
12.2 - 2 Reflexionskunst: Spiritualität im Gesundheitswesen [Seite 430]
12.2.1 - 2.1 Gesundheitsbezogene Spiritualität als Thema einer Theologie der Seelsorge [Seite 430]
12.2.1.1 - 2.1.1 Zurückhaltende Rezeption des Spiritualitätsdiskurses in poimenischer Literatur [Seite 430]
12.2.1.2 - 2.1.2 Chancen einer konstruktiven interdisziplinären Auseinandersetzung [Seite 435]
12.2.1.3 - 2.1.3 Die Herkunft des modernen Spiritualitätsbegriffs [Seite 441]
12.2.1.4 - 2.1.4 Interreligiöse Vermittelbarkeit des Spiritualitätsbegriffs im Gesundheitswesen [Seite 445]
12.2.1.5 - 2.1.5 Konsensusdefinitionen von Spiritualität [Seite 450]
12.2.1.6 - 2.1.6 Offenheit und Bestimmtheit als forschungspragmatische Herausforderung [Seite 454]
12.2.2 - 2.2 Seelsorge in der Kraft des Geistes: Die Parakleten-Perikopen des Johannesevangeliums neu gelesen [Seite 457]
12.2.3 - 2.3 Lebenssättigung: Spiritualität als theologische Bestimmung von Leben [Seite 463]
12.2.4 - 2.4 Seelsorgetheorie und theologische Ethik im Rückgriff auf ihre Geschichte [Seite 472]
12.3 - 3 Deutekunst: Seelsorge als Heterotopie und Heterochronie - Spiritual Care als ortsbezogener Transformationsprozess [Seite 483]
12.3.1 - 3.1 Drohende Verdrängung von Seelsorge? [Seite 483]
12.3.2 - 3.2 Seelsorge als Raum- und Zeiterfahrung am Ort klinischen Geschehens [Seite 487]
12.3.3 - 3.3 Seelsorge als Heterotopie und Heterochronie? Michel Foucault [Seite 489]
12.3.4 - 3.4 Von Orten, Raum und Praktiken: Michel de Certeau [Seite 501]
12.3.5 - 3.5 Spuren im Raum: Klaus Raschzok [Seite 502]
12.3.6 - 3.6 Transformierter Raum: Martina Löws Raumsoziologie [Seite 504]
12.4 - 4 Ein offenes Fazit zum Beitrag von Seelsorge zu Spiritual Care [Seite 511]
13 - Literatur [Seite 512]
14 - Verzeichnisse [Seite 548]
14.1 - Sachwortregister [Seite 548]
14.2 - Personenregister [Seite 560]

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