Die Beschränkung der Rückwirkung von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs

 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im August 2015
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  • XXXII, 584 Seiten
 
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978-3-16-153662-5 (ISBN)
 
Wenn der EuGH entscheidet, erweist sich nicht selten, dass das nationale Recht mit den unionsrechtlichen Vorgaben unvereinbar ist: Die Rechtslage ist anders als gedacht, und zwar rückwirkend. Die Folgen für EU, Mitgliedstaaten und andere Rechtsunterworfene können dann ganz erheblich sein und die Frage nach einer Beschränkung der zeitlichen Wirkung aufwerfen. Den zugrunde liegenden Konflikt der Geltung des Unionsrechts und der Rechtssicherheit erörtert Frank Rosenkranz von einem rechtstheoretischen Ausgangspunkt. Er analysiert die vom Gerichtshof aufgestellten Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgenanordnungen unter Einbeziehung sämtlicher Rechtsgebiete und Verfahrensarten. Dies liefert neue Erkenntnisse über die im Detail ausdifferenzierte Rechtsprechung. Da das Unionsrecht im Mehrebenensystem nur eine von mehreren Komponenten der Rechtsanwendung darstellt, klärt der Autor abschließend, welche Auswirkungen die Rückwirkungsbeschränkung auf die mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen hat und welche Spielräume für nationalen Vertrauensschutz verbleiben.
 
Wenn der EuGH entscheidet, erweist sich nicht selten, dass das nationale Recht mit den unionsrechtlichen Vorgaben unvereinbar ist: Die Rechtslage ist anders als gedacht, und zwar rückwirkend. Die Folgen für EU, Mitgliedstaaten und andere Rechtsunterworfene können dann ganz erheblich sein und die Frage nach einer Beschränkung der zeitlichen Wirkung aufwerfen. Den zugrunde liegenden Konflikt der Geltung des Unionsrechts und der Rechtssicherheit erörtert Frank Rosenkranz von einem rechtstheoretischen Ausgangspunkt. Er analysiert die vom Gerichtshof aufgestellten Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgenanordnungen unter Einbeziehung sämtlicher Rechtsgebiete und Verfahrensarten. Dies liefert neue Erkenntnisse über die im Detail ausdifferenzierte Rechtsprechung. Da das Unionsrecht im Mehrebenensystem nur eine von mehreren Komponenten der Rechtsanwendung darstellt, klärt der Autor abschließend, welche Auswirkungen die Rückwirkungsbeschränkung auf die mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen hat und welche Spielräume für nationalen Vertrauensschutz verbleiben.
  • Dissertationsschrift
  • Deutsch
  • Tübingen
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  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 7,35 MB
978-3-16-153662-5 (9783161536625)
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Geboren 1979; Studium der Rechtswissenschaften an der Europa-Universitat Viadrina in Frankfurt (Oder); Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universitat Bochum; Referendariat am Oberlandesgericht Hamm mit Stationen in Bochum, Dortmund, Dusseldorf und Tel Aviv/Israel; 2009-14 Promotionsstudium an der Ruhr-Universitat Bochum; 2011 Forschungsaufenthalt an der Harvard Law School; seit 2014 Akademischer Rat a.Z. an der Ruhr-Universitat, Bochum.
  • Cover
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Teil 1: Einführung
  • § 1 Überblick über die Rechtsprechung zur Rückwirkungsbeschränkung
  • A. Nichtigerklärung und Ungültigkeitsfeststellung
  • B. Auslegung von Primär- und Sekundärrecht
  • C. Andere Verfahrensarten
  • D. Zahlen zur Rückwirkungsbeschränkung
  • Teil 2: Grundlagen
  • § 2 Instrumente für Vertrauensschutz gegen Rechtsprechung
  • A. Gar keine Berücksichtigung von Vertrauen und getätigten Investitionen
  • B. Berücksichtigung von Vertrauen in der Rechtsprechung
  • I. Rechtssicherheit durch Ausschluss der Rechtsprechungsänderung
  • II. Modifikation des Norminhalts oder der Normwirkungen
  • 1. Modifikation des Norminhalts
  • 2. Modifikation der Normwirkungen
  • III. Modifikation der Urteilswirkungen
  • IV. Änderungsankündigung
  • V. Berücksichtigung in anderen Rechtsinstituten oder Normen
  • 1. Rechtsbereiche
  • a) Privatrecht
  • b) Strafrecht
  • c) Öffentliches Recht
  • 2. Mindestanforderungen
  • C. Möglichkeiten des EuGH für unionsrechtlichen Vertrauensschutz
  • § 3 Theoretische Grundlagen der Rückwirkung von Rechtsprechung
  • A. Funktionen der Rechtsprechung im Unionsrecht
  • B. Tatsächlicher Vergangenheitsbezug von Rechtsprechung
  • C. Die Bindungswirkung von EuGH-Entscheidungen
  • I. Nachrangigkeit der Rechtsquelleneigenschaft
  • II. Keine Selbstbindung des EuGH
  • III. Unwirksamkeitsverfahren
  • 1. Nichtigkeitsklage nach Art. 263 f. AEUV
  • 2. Ungültigkeitsvorabentscheidung nach Art. 267 Abs. 1 lit. b) Alt. 1 AEUV
  • 3. Inzidentrüge nach Art. 277 AEUV
  • IV. Auslegung und Auslegungsvorabentscheidung
  • 1. Rechtskraftwirkungen der Auslegungsvorabentscheidung nach Art. 267 Abs. 1 lit. b) Alt. 2 AEUV
  • 2. Allgemeine Bindungswirkung der Auslegung
  • a) Verfahrensunabhängigkeit der Bindungswirkung
  • b) Diskussion von Inhalt und Geltungsgrund der Bindungswirkung
  • aa) Bindung des Gerichts (ehemals Gericht erster Instanz)
  • bb) Letztinstanzlich entscheidende nationale Gerichte
  • cc) Nicht-letztinstanzlich entscheidende nationale Gerichte
  • V. Gegenstand der Bindungswirkung
  • VI. Sonstige Verfahrensarten
  • D. Grundsätzliche Rückwirkung von Auslegung und Rechtsfortbildung
  • I. Auslegung
  • 1. Auslegung im Unionsrecht
  • 2. Zeitliche Wirkung der Auslegung
  • a) Verfahrensunabhängiger Auslegungsvorgang
  • b) Erste Auslegung
  • aa) Natur der Sache/Wesen der Rechtsprechung
  • bb) Anwendungsbefehl
  • cc) Gleichheitssatz und Präjudizwirkung
  • dd) Richtigkeit der Auslegung und des Ergebnisses
  • ee) Deklarationstheorie vs. Dezisionstheorie
  • ff) Ziel der Auslegung
  • gg) Entscheidungserheblichkeit und kein Wert als Präjudiz
  • hh) Rechtsverweigerung
  • ii) Gesetzgebergleiche Zukunftsorientierung
  • jj) Rechtsprechung ohne Zukunftsbezug
  • kk) Zwischenergebnis
  • c) Bestätigende Zweitauslegung
  • II. Rechtsprechungsänderung (ändernde Zweitauslegung) und Rechtsänderung
  • 1. Rechtsprechungsänderung im Unionsrecht
  • a) Keine absolute Selbstbindung des EuGH
  • b) Wenige ausdrückliche Rechtsprechungsänderungen
  • c) Keine besonderen Voraussetzungen
  • aa) Prozessuale Voraussetzungen einer Überprüfung der Rechtsprechung
  • bb) Materielle Voraussetzungen einer Rechtsprechungsänderung
  • d) Keine Notwendigkeit von besonderen Voraussetzungen
  • 2. Stellungnahmen des Gerichtshofs
  • a) Die Rechtssache C-308/93 Cabanis-Issarte
  • b) Die Rechtssachen C-184/99 Grzelczyk und C-209/03 Bidar
  • c) Die Rechtssache T-334/94 Sarrió
  • 3. Differenzierung nach dem Grund der Rechtsprechungsänderung
  • a) Bessere Rechtserkenntnis
  • b) Rechtserheblicher Wandel (Rechtsänderung)
  • c) Auswirkungen
  • 4. Gleichbehandlung der Rechtsänderung bei erster Auslegung
  • III. Rechtsfortbildung
  • 1. Rechtsfortbildung im Unionsrecht
  • 2. Zeitliche Wirkung
  • E. Grundsätzliche Rückwirkung der Unwirksamkeit
  • I. Keine rechtsordnungsübergreifende Aussage aus Rechtstheorie oder Rechtslogik
  • II. Kein ipso iure-/ex tunc-Nichtigkeitsdogma im Unionsrecht
  • 1. Keine Ableitung aus den prozessualen Regelungen
  • a) Nichtigkeitsklage nach Art. 263 f. AEUV
  • b) Ungültigkeitsfeststellung nach Art. 267 Abs. 1 lit. b) AEUV
  • c) Inzidentrüge nach Art. 277 AEUV und Einrede der Rechtswidrigkeit
  • d) (Partielle) Unanwendbarkeit nach Art. 267 Abs. 1 lit. a), b) AEUV
  • e) Zwischenergebnis
  • 2. Keine Ableitung aus der Bindungswirkung eines Urteils
  • 3. Keine Ableitung aus der Rückwirkung der Auslegung
  • 4. Keine Ableitung aus Prinzipien des materiellen Unionsrechts
  • 5. Erfordernis einer konstitutiven und rückwirkenden Aufhebungsentscheidung
  • 6. Die Bedeutung der Lehre von den Nichtakten
  • III. Ergebnis für das Unionsrecht
  • F. Zeitliche Wirkung in sonstigen Verfahrensarten
  • I. Vertragsverletzungsverfahren nach Art. 258 ff. AEUV
  • II. Untätigkeitsklage nach Art. 265 f. AEUV
  • G. Das Prinzip der Rechtssicherheit als Grundlage der Rückwirkungsbeschränkung
  • I. Rechtssicherheit im Unionsrecht
  • II. Rechtssicherheit und Rechtsprechung
  • H. Schlussfolgerungen für die Beschränkung der Rückwirkung
  • § 4 Übertragbarkeit der Lehre von der Rückwirkung von Gesetzen?
  • A. Das Rückwirkungsverbot bei unionsrechtlichen Legislativakten
  • I. Einführung
  • 1. Anwendungsbereich
  • 2. Auslegungsregel
  • II. Abgrenzung von echter und unechter Rückwirkung
  • III. Grundsätzliche Unzulässigkeit echter Rückwirkung
  • 1. Erforderlichkeit der Rückwirkung
  • 2. Beachtung individuellen Vertrauensschutzes
  • IV. Grundsätzliche Zulässigkeit unechter Rückwirkung
  • V. Besonderheit: Strafrecht
  • VI. Ausnahme für deklaratorische Vorschriften
  • B. Eingeschränkte Übertragbarkeit der Methodik der Legislativrückwirkung auf die Rechtsprechungsrückwirkung
  • I. Interpretative Vorschriften
  • II. Von den Schranken der Gesetzesrückwirkung zu den Schranken der Rechtsprechungsrückwirkung?
  • III. Übertragbarkeit einzelner Gedanken der Dogmatik
  • IV. Zusammenfassung
  • Teil 3: Materiellrechtliche Fragestellungen
  • § 5 Die Kompetenzgrundlagen für die Bestimmung der zeitlichen Wirkungen
  • A. Nichtigkeitsklage, Art. 264 Abs. 2 AEUV
  • B. Ungültigkeitsvorabentscheidungsverfahren, Art. 264 Abs. 2 AEUV analog
  • I. Lücke
  • II. Vergleichbare Interessenlage
  • C. Inzidentrüge, Art. 277 AEUV
  • D. Auslegungsvorabentscheidungsverfahren
  • I. Art. 19 Abs. 1 UAbs. 1 S. 2 EUV in Verbindung mit dem Prinzip der Rechtssicherheit
  • II. Keine vorrangige Analogie zu Art. 264 Abs. 2 AEUV
  • 1. Auslegungsentscheidung als "faktische Unanwendbarkeitserklärung" mitgliedstaatlichen Rechts
  • 2. Sonderfall der Unanwendbarkeit von Unionsrecht unergiebig
  • 3. Suspendierung des höherrangigen Rechts
  • III. Schweigende Anerkennung der Kompetenz zur Rückwirkungsbeschränkung
  • E. Weitere Verfahrensarten
  • I. Vertragsverletzungsverfahren, Art. 258 ff. AEUV, und Untätigkeitsklage, Art. 265 f. AEUV
  • 1. Äußerungen des Gerichtshofs
  • 2. Stellungnahmen der Generalanwälte
  • 3. Anwendbarkeit der Auslegungsrückwirkungsbeschränkung
  • II. Gutachtenverfahren, Art. 218 Abs. 11 AEUV
  • III. Einstweilige Anordnungen und Eilverfahren
  • F. Zusammenfassung
  • § 6 Der Tatbestand der Rückwirkungsbeschränkung
  • A. Die Abwägung von Rechtssicherheit und "Objektivität des Rechts"
  • I. Der Grundsatz der Rechtssicherheit
  • II. Der Grundsatz der "Objektivität des Rechts" im Unionsrecht
  • B. Auslegungsentscheidungen
  • I. Das Konnexitätsmerkmal
  • 1. Inhalt und Begrifflichkeiten
  • 2. Maßstab des EuGH und Möglichkeiten zu dessen Konkretisierung
  • 3. Auswirkungen der Konnexität
  • 4. Ablehnung eines eigenständigen Tatbestandsmerkmals
  • II. Der gute Glaube
  • 1. Bezugspunkt und Inhalt des guten Glaubens
  • a) Bezugspunkt: "Unionsbestimmungen"
  • b) Inhalt: "objektive und bedeutende Unsicherheit"
  • aa) Normative Unbestimmtheit?
  • bb) Bestehen einer bestimmten Rechtslage
  • cc) "Neuheit" der Rechtsprechung?
  • dd) Dogmatisch: Rechtliche Akzeptanz eines tatsächlichen Irrtums wegen Verhaltensverantwortlichkeit der Union
  • ee) Objektivierter und abstrakter Maßstab
  • ff) Vergleich zum Maßstab der Staatshaftung
  • c) Anforderungen an die Prognoseentscheidung
  • aa) Strenger Maßstab
  • bb) Relevanz der europarechtlichen Methodenlehre
  • cc) Insbesondere die Bedeutung des Wortlauts
  • 2. Einzelne Abwägungskriterien
  • a) Rechtsfortbildung/Auslegung
  • b) Erste Auslegung/Rechtsprechungsänderung
  • c) Charakter der ausgelegten Rechtsnorm
  • aa) Primärrecht/Sekundärrecht
  • bb) Zwingendes Recht/Dispositives Recht
  • cc) Materielles Recht/Verfahrensrecht/Prozessrecht
  • d) Unterscheidung nach einzelnen Rechtsgebieten?
  • aa) Privatrecht
  • bb) Geschlechtsdiskriminierung
  • cc) Strafrecht
  • dd) Steuerrecht
  • ee) Beihilferecht
  • ff) Sonstige berücksichtigungsfähige Interessen
  • 3. Vertrauensbegründendes Verhalten
  • a) Rechtsansichten der Unionsstellen als Vertrauensauslöser
  • b) Rechtmäßigkeit des vertrauensbegründenden Verhaltens/der Rechtslage?
  • c) Verhalten des Gerichtshofs (Art. 13 Abs. 1 UAbs. 2 SpS. 5 EUV)
  • aa) Rechtsprechung des Gerichtshofs
  • (1) Allgemeine Erwägungen zum Vertrauen in Rechtsprechung
  • (2) Objektiv und subjektiv einschlägige Rechtsprechung - Rechtsprechungsänderung
  • (3) Nicht objektiv aber subjektiv einschlägige Rechtsprechung
  • (4) Objektiv einschlägige aber subjektiv nicht einschlägige Rechtsprechung
  • (5) Judikatives Unterlassen?
  • bb) Schlussanträge der Generalanwälte
  • d) Verhalten der Kommission (Art. 13 Abs. 1 UAbs. 2 SpS. 4 EUV)
  • aa) Tun
  • bb) Schweigen oder Untätigkeit
  • cc) Zusammenfassung
  • e) Verhalten des Rates (Art. 13 Abs. 1 UAbs. 2 SpS. 3 EUV)
  • f) Verhalten des Europäischen Parlaments (Art. 13 Abs. 1 UAbs. 2 SpS. 1 EUV)
  • g) Verhalten anderer Organe oder Stellen der Union
  • aa) Europäische Zentralbank (Art. 13 Abs. 1 UAbs. 2 SpS. 6 EUV)
  • bb) Rechnungshof (Art. 13 Abs. 1 UAbs. 2 SpS. 7 EUV)
  • cc) Europäischer Rat (Art. 13 Abs. 1 UAbs. 2 SpS. 2 EUV)
  • dd) Andere Einrichtungen der untergeordneten Organisationsstrukturen
  • (1) Beratender Ausschuss für die Mehrwertsteuer
  • (2) Sekundäre Organisationsstrukturen
  • (3) Agenturen
  • h) Verhalten der Mitgliedstaaten
  • i) Sonstige Rechtsansichten (Private, Verbände, Wissenschaft, nationale Gerichte und Behörden)
  • j) Rangordnung der Verursacher
  • 4. Ausschluss des Vertrauens
  • a) Geklärte Rechtslage
  • aa) Grundsätze
  • bb) Problemidentität mit Konnexität und Neuheit
  • cc) Kritik am objektiven Maßstab
  • (1) Gleichbehandlungsgrundsatz und Einheitlichkeit des Unionsrechts
  • (2) Bindungswirkung als Basis der Ungleichbehandlung
  • (3) Vermeidung territorialer Zersplitterung trotz "mitgliedstaatsbezogener" Auslegung
  • (4) Keine Ungleichbehandlung/Zersplitterung durch objektiviert-subjektiven Maßstab
  • dd) Anwendung des allgemeinen Gutglaubensmaßstabs
  • b) Weitere Umstände
  • 5. Die Vertrauenden
  • a) Die betroffenen Verkehrskreise
  • b) Mitgliedstaaten als Betroffene
  • c) Kommission und Nicht-EU-Angehörige
  • 6. Zeitpunkt des guten Glaubens und des vertrauensrelevanten Verhaltens der Unionsorgane
  • a) Ein Zeitraum bis zum Urteil
  • b) Trittbrettfahrerproblematik
  • c) Mehrere Phasen des guten Glaubens?
  • d) Flexiblere Anknüpfung bei Beginn und Ende des guten Glaubens?
  • 7. Kein Kausalitätserfordernis
  • 8. Abschließendes Beispiel und Zwischenfazit - Die Rechtssache Mangold
  • III. "Gefahr schwerwiegender wirtschaftlicher Auswirkungen"
  • 1. Zweck des Merkmals
  • 2. Doppelte Verknüpfung mit dem "Gutglaubensmerkmal"
  • 3. Beachtung der Auswirkungen auf alle Mitgliedstaaten
  • 4. "Wirtschaftliche Auswirkungen"
  • a) Tatsächliche Reichweite der Auswirkungen
  • aa) Mitgliedstaatliche Verfahrensautonomie
  • bb) Abwälzung der Lasten
  • b) Keine administrativen oder praktischen Schwierigkeiten
  • c) Prüfung der Zahlen durch den Gerichtshof
  • 5. "Schwerwiegend"
  • a) Zahlen aus den einschlägigen Sachverhalten
  • b) Relativer Schwellenwert und Bezugspunkt
  • c) Anzahl der betroffenen Fälle und Dauer des Verstoßes
  • d) Konkretisierungsversuch
  • 6. "Gefahr"
  • 7. Kritik
  • C. Unwirksamkeitsentscheidungen
  • I. Wohlerworbene Rechte und Vertrauensschutz
  • 1. Vertrauenssituation
  • a) Bezugspunkt des Vertrauens
  • b) Verstärkung des Vertrauens durch zusätzliche Faktoren
  • c) Keine Präklusion
  • d) Erschütterung der Gültigkeitsvermutung
  • e) Rechtsprechungsänderung
  • 2. Schützenswerte (Rechts-)Position
  • 3. Abstrakte Betroffenheit
  • 4. Betroffene
  • 5. Anzahl der betroffenen Rechtsverhältnisse
  • 6. Geltungsdauer und -zeitraum der aufgehobenen Norm
  • II. Rechtssicherheitserwägungen im öffentlichen Interesse
  • 1. Stabilität des Haushaltsplans
  • 2. Gewaltenteilung/Beurteilungsspielräume anderer Organe/Gleichheitsgrundsatz
  • 3. Klage ist auf ein sachliches Mehr gerichtet (Verpflichtungssituation)
  • 4. Neue Wettbewerbsverzerrungen durch Rückabwicklung
  • 5. Völkerrechtliche Bindung
  • 6. Vermeidung einer Regelungslücke
  • a) Keine Rechtswidrigkeit des hypothetischen Rechtsakts
  • b) Wahrscheinlichkeit des Neuerlasses
  • c) Schützenswerte Regelungsziele
  • aa) Kontinuität von Harmonisierungsmaßnahmen und besonderen Projekten
  • bb) Kontinuität der Besoldung von Unionsangestellten
  • cc) Restriktive Maßnahmen in der GASP
  • d) Verhältnis zur Gesetzesrückwirkung (Fallgruppe der Schließung einer Gesetzeslücke)
  • e) Ausnahme bei Art. 60 Abs. 2 EuGH-Satzung
  • III. Abwägungsfeste Rechtsklarheit?
  • IV. Abgrenzung zur Teilunwirksamkeit und besonderen Tenorierungsformen
  • 1. Unwirksamkeit folgt aus der zeitlich unbegrenzten Geltung
  • 2. Unwirksamkeit ist auf die Vergangenheit beschränkt
  • 3. Unwirksamkeit beruht auf der Nichteinbeziehung vergangener Sachverhalte
  • 4. Vertrauensschutz durch sachliche Beschränkung der Unwirksamkeit
  • 5. Besondere Verfahrensarten und Tenorierungsformen
  • D. Einheitlicher verfahrensübergreifender Maßstab?
  • E. Die Ablehnung einer Rückwirkungsbeschränkung
  • F. Rückwirkungsbeschränkung als Rechtspolitik?
  • § 7 Die Rechtsfolgenbestimmung der Rückwirkungsbeschränkung
  • A. Dogmatische Einordnung
  • I. Nichtigkeitsklage: Aufrechterhalten materieller Wirkungen
  • II. Auslegung und Auslegungsvorabentscheidung
  • 1. Wortlautanalyse teilweise unergiebig
  • 2. Klagbarkeitsbeschränkung
  • 3. Der Unterschied zu einer materiellen Beschränkung des Anwendungsbereichs ("Anwendbarkeitsbeschränkung")
  • 4. Vor- und Nachteile der sui generis-Lösung des EuGH
  • 5. Normativer Gehalt
  • 6. Auslegungsrückwirkungsbeschränkung in anderen Verfahrensarten
  • III. Ungültigkeitsvorabentscheidung
  • 1. Grundsatz: Aufrechterhalten materieller Wirkungen
  • 2. Aussetzen der Wirkungen der Ungültigerklärung - Die Rechtssache Régie Networks
  • IV. Gemeinsamkeiten bei Unwirksamkeit und Auslegung
  • 1. Keine Veränderung des Hauptsachetenor
  • 2. Negation einer Norm
  • 3. Keine Veränderung der Präjudizregeln
  • 4. Keine Veränderung der allgemeinen Regeln über die Kollision von Unionsrecht und mitgliedstaatlichem Recht
  • 5. Möglichkeit einer einheitlichen Dogmatik?
  • B. Sachliche Reichweite
  • I. Auslegungsentscheidungen
  • 1. Begrenzung auf einzelne Rechtsfrage
  • 2. Begrenzung auf abgeschlossene Sachverhalte
  • a) Steuerrecht
  • b) Soziale Leistungen
  • c) Private (Dauer-)Schuldverhältnisse
  • II. Unwirksamkeitsentscheidungen
  • 1. Aufrechterhalten aller Wirkungen
  • 2. Aufrechterhalten der Durchführungsmaßnahmen
  • 3. Aussetzen der Wirkungen der Ungültigerklärung
  • III. Auswirkung auf Schadensersatzansprüche nach Art. 340 Abs. 2 AEUV und den unionsrechtlichen Staatshaftungsanspruch
  • 1. Auslegungsrückwirkungsbeschränkung
  • 2. Fortwirkungsanordnung
  • 3. Haftung der Mitgliedstaaten nach dem unionsrechtlichen Staatshaftungsanspruch
  • C. Zeitliche Reichweite
  • I. Auslegungsentscheidungen
  • 1. Keine Übergangsfristen
  • 2. Tag des Urteils als Bezugspunkt
  • 3. Früherer Zeitpunkt bei "bestätigender Zweitauslegung"?
  • a) Nachholung einer Rückwirkungsbeschränkung
  • aa) Keine Änderung des früheren Urteils
  • bb) Änderung der Rückwirkungsentscheidung
  • (1) Einzige relevante Fallgruppe im Vergleich zur sofortigen Beschränkung und ihre Rechtfertigung
  • (2) Widerspruch zur allgemeinen Dogmatik der Rechtsprechungsänderung
  • (3) Erkennbarkeit der zeitlichen Geltung einer bestimmten Auslegung
  • (4) Keine Gefahr für die Einheitlichkeit des Unionsrechts
  • (5) Faktische Zersplitterung und mangelnde Prozessbeteiligung
  • (6) Ex post-Betrachtung der wirtschaftlichen Folgen und Anrechnung des "Ersparten"
  • cc) Ergebnis
  • dd) Alternative bei Verneinung der Nachholbarkeit: Unionaler Staatshaftungsanspruch
  • b) Übertragung früherer Rückwirkungsbeschränkungen
  • c) Erstauslegendes Urteil war keine Auslegungsvorlage
  • 4. Zukünftiger Zeitpunkt
  • II. Unwirksamkeitsentscheidungen
  • 1. Abgrenzung der erfassten Sachverhalte
  • a) Tag des Urteils als Bezugspunkt
  • b) Frühere Zeitpunkte
  • aa) Kein Anwendungsfall
  • bb) Keine Nachholbarkeit
  • cc) Übertragung früherer Rückwirkungsbeschränkungen
  • c) Spätere Zeitpunkte
  • aa) Nach dem Kalender bestimmter oder bestimmbarer Zeitpunkt
  • bb) Aufhebung des unwirksamen Rechtsakts
  • cc) Kombination von Ablauf des Rechtsakts und kalendermäßiger Maximalfrist
  • dd) Unbegrenzt?
  • 2. Aufrechterhaltungsfrist
  • D. Personeller Geltungsbereich - Ausnahmen für die Parteien des (Ausgangs-)Rechtsstreits und/oder andere Rechtsbehelfsführer
  • I. Auslegungsentscheidungen
  • 1. Individualrechtsschutz
  • 2. Bedeutung für die Durchsetzung des Unionsrechts
  • 3. Belohnung für die Kosten und Mühen der Klage
  • Klageanreize
  • 4. Keine Entscheidungserheblichkeit
  • 5. Einbeziehung anderer Rechtsbehelfsführer
  • 6. Teleologisch begründete Ausnahmen
  • Trittbrettfahrerproblematik
  • II. Unwirksamkeitsentscheidungen
  • 1. Nichtigkeitsklage
  • 2. Ungültigkeitsvorlage
  • III. Unterschiede zwischen Ungültigkeitsvorlage, Nichtigkeitsklage und Auslegungsvorlage
  • IV. Die Einlegung eines Rechtsbehelfs
  • 1. Klage
  • 2. Entsprechender Rechtsbehelf
  • 3. Einzelfragen
  • 4. Offenhalten zu Gunsten hoheitlicher Akteure?
  • E. Räumlicher Geltungsbereich
  • § 8 Besonderheiten für EuG und Fachgerichte
  • A. Praktische Relevanz und Beschreibung des Instanzenzugs
  • B. Unwirksamkeitsverfahren
  • C. Fallübersicht für Auslegungsbeschränkung
  • D. Rechtsprechung des EuG als Aspekt des guten Glaubens
  • I. EuG als letzte Instanz
  • II. EuG als Eingangsinstanz
  • 1. Urteil wird nicht rechtskräftig
  • 2. Urteil wird rechtskräftig
  • E. Gewährung von Vertrauensschutz durch das EuG
  • F. Fachgerichte
  • § 9 Auswirkungen der Rückwirkungsentscheidung auf die anderen Unionsorgane
  • A. Rückwirkung und Unionsverwaltungsrecht
  • B. Änderung der Rechtslage durch den Unionsgesetzgeber oder den Unionsverfassungsgeber
  • Teil 4: Prozessrechtliche Fragestellungen
  • § 10 Allgemeines zur Rückwirkungsbeschränkung im Prozess vor dem EuGH
  • A. Prüfungsstandort und Überschrift
  • B. Entscheidungsbegründung
  • C. Tenorierung
  • I. Notwendigkeit
  • II. Wortlaut und Inhalt
  • D. Kosten des Rechtsstreits
  • E. Rechtskraft
  • I. Rechtskraft der Hauptsacheentscheidung
  • II. Keine eigenständige Rechtskraft der Rückwirkungsentscheidung
  • F. Das zweistufige Verfahren nach Ludewig
  • § 11 Das Erfordernis eines "Antrags"
  • A. Dogmatische Einordnung
  • I. Normative Vorgaben
  • II. Keine Bindung des EuGH
  • III. Wortlaut uneinheitlich und untechnisch
  • IV. Verhältnis zum Streitgegenstand der Hauptsache
  • V. Schlussfolgerungen
  • B. Personelle Voraussetzungen
  • I. Beteiligte
  • II. Keine "Antragsbefugnis"
  • C. Hilfsantrag und inhaltliche Grenzen
  • I. Bedingung/Hilfsantrag
  • II. Inhaltliche Begrenzung
  • D. Formelle Anforderungen
  • § 12 Darlegung und Beweis der Tatbestandsvoraussetzungen
  • A. Allgemeine Grundsätze zur Beweisführung im Unionsprozess
  • B. Grundsätze bei Rückwirkungsbeschränkungen
  • I. Feststellungslast
  • II. Belastung des Interessierten
  • C. Einzelheiten
  • I. Vertrauenstatbestand, insbesondere guter Glaube
  • II. Schwere wirtschaftliche Auswirkungen
  • Teil 5: Rückwirkungsbeschränkung und mitgliedstaatliches Recht
  • § 13 Grundlagen
  • A. Die Unionsrechtsbezogenheit der Rückwirkungsbeschränkung
  • B. Allgemeine Schranken
  • I. Rechts- oder Bestandskraft
  • II. Verfahrensautonomie der Mitgliedstaaten
  • C. Kein grundsätzlicher Ausschluss nationalen Vertrauensschutzes
  • D. Nationaler Vertrauensschutz im Verhältnis zu den Kollisionslösungsmechanismen
  • I. Ausgangspunkt 1: Unterscheidung zwischen unmittelbar und mittelbar geltendem Unionsrecht
  • II. Ausgangspunkt 2: Keine Unterscheidung nach beschränkter und nicht beschränkter Rückwirkung oder nach der Verfahrensart
  • III. Ausgangspunkt 3: Keine Kollision, wenn das materielle Unionsrecht nationalen Vertrauensschutz zulässt
  • 1. Beispiel: Sportwettenmonopol und Grundfreiheiten
  • 2. Beispiel: Altersdiskriminierung und Chartagrundrechte
  • IV. Ausgangspunkt 4: Vertragsverletzung bei Überschreiten der unionsrechtlichen Grenzen
  • § 14 Rechtssicherheit und Vertrauensschutz als nationalverfassungsrechtliche Integrationsschranke?
  • A. Ausbrechende Rechtsakte/ultra vires-Handlungen
  • B. Verfassungsidentität
  • C. Grundrechtsschutz und Solange-Rechtsprechung
  • I. Solange-Rechtsprechung
  • II. Übertragung auf das Judikativrückwirkungsverbot
  • 1. Vertrauensschutz als grundrechtsrelevante Verfassungsgarantie
  • 2. Vergleich des Schutzniveaus
  • 3. Ergebnis
  • § 15 Unmittelbar anwendbares Unionsrecht
  • A. Konformauslegung ohne Bedeutung
  • B. Grundsätze des Anwendungsvorrangs
  • C. Kollision von unmittelbar anwendbarem Unionsrecht und mitgliedstaatlichem Recht
  • I. Erforderliche Qualität der Kollision
  • II. Zeitliche Grenzen der Kollision
  • III. Direkte Kollision durch nationalen Vertrauensschutz
  • D. Temporäre Suspendierung des Anwendungsvorrangs, insbesondere die Rechtssache Winner Wetten
  • I. Suspendierung des Anwendungsvorrangs durch deutsche Verwaltungsgerichte
  • II. Die Entscheidung in der Rechtssache Winner Wetten
  • III. Analoge Anwendung von Art. 264 Abs. 2 AEUV
  • 1. Lückenfeststellung
  • 2. Lückenfüllung
  • a) Subjektiver Rechtsschutz
  • b) Einheitliche Anwendung und Wirkung des Unionsrechts
  • 3. Zwischenergebnis
  • IV. Rechtsanalogie
  • 1. Abwägung mit unionalen Interessen und Rechtsgrundsätzen
  • 2. Tatbestandsvoraussetzungen
  • a) Vertrauensschutz - Das Verhältnis zur Auslegungsrückwirkungsbeschränkung
  • b) Regelungslücke
  • c) Frustration der nationalen Wertungsentscheidung
  • V. Entscheidungsmonopol des Europäischen Gerichtshofs
  • § 16 Mittelbar anwendbares Unionsrecht, insbesondere richtlinienkonforme Auslegung
  • A. Grundsätze der Konformauslegung
  • B. Grenzen
  • I. Zwei kumulative Grenzen
  • II. Reichweite eines unionalen Vertrauensschutzes
  • III. Die Gewährung von Vertrauensschutz als nationale Begrenzung der richtlinienkonformen Auslegung
  • 1. Kein ausschließlich kompetenzielles Verständnis der Schranke
  • 2. Mindestanforderung des Äquivalenzgrundsatzes
  • 3. Modifikation des nationalen Vertrauensmaßstabs
  • a) Modifikation des Vorhersehbarkeitskriteriums
  • aa) In Bezug zum materiellen Recht
  • bb) In Bezug zur Methodenlehre
  • b) Vertrauensschutz zu Gunsten der öffentlichen Hand
  • c) Endzeitpunkt des nationalen Vertrauens
  • C. Zusammenfassung
  • § 17 Staatshaftung als Ausgleich für enttäuschtes Vertrauen?
  • A. Staatshaftungsansprüche bei der Gewährung von nationalem Vertrauensschutz
  • I. Unionsrechtlicher Staatshaftungsanspruch
  • II. Nationale Amtshaftungs- und Staatshaftungsansprüche
  • B. Staatshaftungsansprüche bei der Nichtgewährung von nationalem Vertrauensschutz
  • I. Unionsrechtlicher Staatshaftungsanspruch
  • 1. Anwendung des bekannten Staatshaftungsanspruchs
  • a) Verletzung einer subjektiv-rechtlichen Norm
  • b) Hinreichend qualifizierter Verstoß
  • 2. Anpassung der Anspruchsvoraussetzungen?
  • II. Nationale Amts- und Staatshaftungsansprüche
  • 1. Die Stellungnahme des Bundesverfassungsgerichts in der Rechtssache Honeywell
  • 2. Bekannte Ansprüche
  • 3. Voraussetzungen eines zu schaffenden Anspruchs
  • Teil 6: Zusammenfassung der Ergebnisse
  • Anhang I: Übersicht zu den Entscheidungen zur Rückwirkungsbeschränkung
  • A. Nichtigkeitsklage
  • B. Gültigkeitsvorabentscheidung
  • C. Auslegungsvorabentscheidung
  • D. Vertragsverletzung
  • Anhang II: Neue Rechtsakte bei Gefahr von Regelungslücken
  • Literaturverzeichnis
  • Sachregister
DNB DDC Sachgruppen
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