Billigkeit und Zugewinnausgleich.

Rechtsprechung und Literatur zu § 1381 BGB im Spiegel der juristischen Methodik.
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Januar 2022
  • |
  • 165 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-47267-3 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Bürgerlichen Recht - Band 147
  • Dissertationsschrift
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 16,52 MB
978-3-428-47267-3 (9783428472673)
10.3790/978-3-428-47267-3
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • I. Methodendiskussion und Methodenkanon
  • II. Die Auslegung des § 1381 BGB als methodisches Problem
  • 1. Der offene Wortlaut der Einrede der groben Unbilligkeit
  • 2. Der Streit über die Auslegung von § 1381 BGB in Rechtsprechung und Literatur
  • 3. Die Ansätze in der Literatur zur methodischen Auslegung des § 1381 BGB
  • III. Der Fortgang der Untersuchung
  • Kapitel 1: Juristische Methodik und Wahrheit
  • I. Savigny und die Methodenlehre des Privatrechts im 19. Jahrhundert
  • II. Die Systematik des Bürgerlichen Gesetzbuches. Anspruch und Wirklichkeit
  • 1. Das Privatrecht als System subjektiver Rechte
  • 2. Widersprüche im System des Bürgerlichen Gesetzbuches
  • III. Der Wandel des Privatrechts seit Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches
  • 1. Gesetzgebung
  • 2. Die Rechtsprechung
  • a) Normative Zurechnung als Grenze der Verrechtlichung
  • b) Die teleologische Auslegung
  • c) Teleologische Auslegung und Methodenpluralismus
  • d) Der Methodenpluralismus im Familienrecht
  • IV. Die Methodendiskussion
  • 1. Die auf dem analytischen Denken gründenden Methodenlehren
  • a) Logik
  • b) Sprachanalytik, Begriffsrealismus und Rechtsrealismus
  • 2. Die Bewertung der vom Recht geregelten sozialen Welt als Ausgangspunkt juristischer Methodik
  • a) Materiale Methodenlehren
  • b) Prozedurale Methodenlehren
  • Kapitel 2: Das methodische Argument und die Auslegung der Einrede der groben Unbilligkeit nach § 1381 BGB
  • I. Die Strukturierung der Meinungsvielfalt
  • II. Folgerungen für die Analyse der Auslegung des § 1381 BGB in Rechtsprechung und Literatur
  • Kapitel 3: Die Auslegung von § 1381 BGB in der Rechtsprechung
  • I. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes
  • 1. Der Sinn der Norm nach dem Bundesgerichtshof
  • 2. Die Methode der Auslegung
  • a) Das methodische Selbstverständnis des Bundesgerichtshofes
  • b) Die angewandte Methode der Gesetzesauslegung
  • ba) Erwägungen wirtschaftlicher Art
  • bb) Fehlverhalten nichtwirtschaftlicher Art
  • bc) Unerhebliche Umstände
  • 3. Zur Kritik an der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes
  • a) Die Unbilligkeit des Zugewinnausgleiches
  • b) Der Geltungsbereich der Norm
  • c) Die nach den Umständen des Falles grobe Unbilligkeit
  • II. Die Auslegung des § 1381 BGB in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte
  • 1. Fehlverhalten
  • a) Fehlverhalten nichtwirtschaftlicher Art
  • aa) Die analytische Richtung
  • ab) Die Vermengung von analytischer und wertender Auslegung
  • ac) Die wertende Auslegung
  • ad) Zusammenfassung
  • b) Fehlverhalten wirtschaftlicher Art
  • 2. Die Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse
  • 3. Geltungsbereich der Norm und unerhebliche Umstände
  • 4. Einzelfallgerechtigkeit
  • Kapitel 4: Der Streit in der Literatur über die richtige Methode der Auslegung des § 1381 BGB
  • I. Unbilligkeit als freie richterliche Wertung
  • II. Unbilligkeit als Resultat richterlicher Prinzipien
  • III. Unbilligkeit als Wertung des Gesetzes
  • 1. Das ökonomische Gleichgewicht als Grundlage des schematischen Ausgleichs
  • 2. Gemeinschaftsverhältnis und Leistungsgleichgewicht als Grundlage des schematischen Ausgleiches
  • IV. Billigkeit als materiale Gerechtigkeit
  • 1. § 1381 BGB als spezielle Ausformung des Grundsatzes von Treu und Glauben
  • 2. § 1381 BGB im Beziehungssystem der materialen Gerechtigkeit
  • a) Juristische Methodik als kontrollierte Sachbezogenheit und Wertorientierung
  • b) Typologie der relevanten Umstände
  • V. Kritisches Resümee
  • Kapitel 5: Die Grenze des analytischen Denkens bei der Auslegung des § 1381 BGB
  • I. Sprache
  • II. Logik
  • III. Begriffs- und Rechtsrealismus
  • IV. Rekonstruktion der Gesetzgebungsgeschichte
  • V. Rekonstruktion der Systematik des Gesetzes
  • Kapitel 6: Billigkeit und Gesetzesbindung. Die § 1381 BGB zugrundeliegende Wertung
  • I. Wahrheit und Methode der wertenden Auslegung
  • II. Der Beobachterstandpunkt der wertenden Auslegung. Gesetzesbindung als Sinngrenze des § 1381 BGB
  • III. Zur Methode der kleinsten sinnstiftenden Einheit
  • IV. Das Erfassen der Wertung des Gesetzgebers auf der ersten Stufe der Interpretation
  • 1. Der Gesetzestext
  • 2. Die Begründung des § 1381 BGB in den Gesetzesmaterialien
  • V. Die zweite Stufe der Interpretation. Der Sinn des § 1381 BGB im Kontext des Gleichberechtigungsgesetzes
  • 1. Der explizite Wertungszusammenhang
  • 2. Der implizite Wertungszusammenhang
  • a) Einzelfallgerechtigkeit und Billigkeit bei Aristoteles
  • b) Der Grundsatz der Gleichberechtigung und die grobe Unbilligkeit des Zugewinnausgleiches
  • Kapitel 7: Billigkeit und Gerechtigkeit. Die Anwendung des § 1381 BGB im Einzelfall
  • I. Die Fälle der aufteilenden Gerechtigkeit
  • 1. Der Ausgangspunkt der Auslegung
  • 2. Der Geltungsbereich
  • 3. Der Anwendungsbereich
  • 4. Die Auslegung im Einzelfall
  • II. Die Fälle der austeilenden Gerechtigkeit
  • III. Zusammenfassung
  • Literaturverzeichnis

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