Umzug ins neue 14. Kommissariat

Der Hauptdrehort der TV-Serie "Großstadtrevier" wechselt von Hamburg-Bahrenfeld nach Tonndorf
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 30. April 2020
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  • 200 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7519-3922-5 (ISBN)
 
Sonntag, 9. Dezember 2018. Es ist der letzte Drehtag an der
alten Wache aus dem "Großstadtrevier". 409 Folgen wurden in der Mendelssohnstraße 13 in Hamburg-Bahrenfeld gedreht - in fast 30 Jahren.
Warum das Filmteam von Deutschlands erfolgreichster und beliebtester Polizeiserie das Hauptmotiv (den Drehort) wechseln musste wird in diesem Buch erläutert. Der Leser bekommt zudem
allgemeine Daten zur TV-Serie.
Die Polizisten des 14. Kommissariats gehen regelmäßig in Hamburg auf Streife und im Fernsehen auf Sendung. Die Serie Großstadtrevier ist beliebt bei Jung oder Alt - jeder zehnte Bundesbürger hat laut einer Umfrage schon mindestens eine Folge dieser Polizeiserie gesehen. Wo genau wird die Serie gedreht? Wer gehört zum Ensemble? Warum ist die Serie so erfolgreich? Gibt es Filmfehler? In diesem Buch stellt Autor Matthias Röhe die Darsteller und deren Rollen vor. Außerdem sind alle bis heute ausgestrahlten Folgen dieser Polizeiserie aufgelistet. Abgerundet wird das Buch mit interessanten Interviews mit einigen Hauptdarstellern. Das Buch enthält zahlreiche Fotos und Grafiken.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 33,88 MB
978-3-7519-3922-5 (9783751939225)
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Matthias Röhe, Pressefotograf und Journalist aus Hamburg, begleitet unregelmäßig die Dreharbeiten fürs "Großstadtrevier". Darüber hinaus betreibt er einen eigenen Foto- und Text-Pressedienst mit Sitz in Hamburg und hat sich auf Dreharbeiten in und um Hamburg spezialisiert. Näheres finden Sie auf seiner Firmen-Homepage unter www.FoTe-Press.de.

Das alte Revier explodiert / Der letzte Drehtag

Dramatisch geht die 32. Staffel des "Großstadtreviers" zuende: die 14. Polizeiwache ist in der Folge "Das Revier explodiert" nur noch Schutt und Asche. Ein großer Feuerball mit lautem Knall ertönt, Fensterscheiben zerbersten. Auf der Straße liegen Trümmer des alten Backsteingebäudes.

Bereits morgens um 6.30 Uhr kommen am Sonntag, dem 9. Dezember 2018, erste Mitarbeiter der Filmproduktion in die Mendelssohnstraße, schließen die Tür zum Gebäude mit der Hausnummer 13 auf. Sperrhüte werden auf den Parkplätzen vor dem Gebäude verteilt, rotweißes Flatterband wird an mehreren Stellen ausgerollt und zur Absperrung benutzt. Ab 7 Uhr trudeln immer mehr Personen ein. Ein langer und emotionaler Drehtag mit großem Aufwand steht am letzten Drehtag der 32. Staffel an der alten Wache in der Mendelssohnstraße unter der Regie von Tom Zenker auf dem Programm. Für die Dauer der Dreharbeiten wird die Mendelssohnstraße komplett gesperrt, Feuerwehr und Polizei sind mit mehreren Einsatzwagen vor Ort - damit es auch im Bild spektakulär aussieht. Alle Hauptdarsteller sind vor Ort, zahlreiche Schaulustige stehen links und rechts der Absperrung.

Bereits einige Tage zuvor kleben Mitarbeiter der Produktion Hinweiszettel an verschiedene Hauseingänger benachbarter Anwohner. Dreharbeiten sind zwar an diesem Ort keine Seltenheit, dass aber die Straße direkt vor dem Bürogebäude komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt ist, kommt nicht allzu oft vor.

Das 14. Kommissariat am Sonntag, dem 9. Dezember 2018. Mehrmals wird eine Szene im Eingangsbereich gedreht: Marvin (Ludger Bökelmann) und Lasse (Tim Bülow) werden von den Zivilpolizisten "Harry" Möller und Piet Wellbrook aus der Wache geführt. Dahinter ist ein Beamter in Unifiorm, es handelt sich dabei um einen Komparsen. Weitere Komparsen (links) verlassen zeitgleich das Gebäude.

Die Szene ist in der ausgestrahlten Folge folgendermaßen: Die Wache muss evakuiert werden, Feuerwehr und die Kollegen vom Kampfmittelräumdienst sind auf dem Weg zum 14. Kommissariat. Allerdings wissen

"Harry" Möller und Piet Wellbrook nichts davon, kommen ganz normal mit ihrem Zivilwagen vorgefahren und wollen die beiden festgenommenen Marvin und Lasse in eine Zelle bringen. Dann kommen ihnen ihre Kollegen entgegen. "Achtung, Achtung. Räumungsalarm", ist aus einem Lautsprecher zu hören. "Harry" wiederholt es. "Räumungsalarm?" Die beiden Festgenommenen fragen sich, was sie hier noch sollen, wenn doch die Wache geräumt wird. "Keine Sorge. Im 16sten ist bestimmt noch eine schöne Zelle für euch frei", sagt "Harry" mit energischer Stimme. Dann drehen alle Vier um und verlassen wieder das 14. Revier.

Am Sonntag im Dezember 2018 beginnt es gegen Mittag leicht zu regnen, ein Mitarbeiter aus der Abteilung Ton schützt sein Material mit einem Regenschirm vor Nässe. Mehrere Filmteams, unter anderem vom Hamburg Journal (NDR), machen Momentaufnahmen von den Dreharbeiten.

Ein Rettungswagen (RTW) der Feuerwehr steht mit eingeschaltetem Blaulicht vor dem 14. Kommissariat. Der Bus in der Mitte soll ein Fahrzeug des Kampfmittelräumdienstes der Stadt Hamburg darstellen. Der Peterwagen im Vordergrund ist der Streifenwagen Peter 14/2.

Schauspieler Patrick Abozen spielt im "Großstadtrevier" den Polizisten Lukas Petersen. An den Schulterklappen lässt sich sein Dienstgrad ersehen: Polizeioberkommissar (POK). Seit 2018 (Episode 424) gehört er zum festen Ensemble der Polizeiserie. Auf dem Foto links bereitet er sich gerade auf seinen Dreh vor, geht noch einmal nonverbal seinen Text durch. Vom typischen Hamburger Schmuddelwetter lässt sich der Darsteller nicht beirren.

Das Foto unten zeigt eine Momentaufnahme bei den Proben zu einer Szene. Zahlreiche Medienvertreter von Zeitungen und Kamerateams von Fernsehsendern sind vor Ort und schauen zu.

Auf den Fotos oben und unten gut zu sehen: die Mendelssohnstraße ist komplett gesperrt. Zwei Rettungswagen sind mitten auf der Fahrbahn platziert, auch die Streifenwagen aus dem "Großstadtrevier" stehen mitten auf der Straße.

Das Foto oben zeigt eine Momentaufnahme bei den Proben für eine Szene der Folge "Das Revier explodiert". Auf dem Foto unten ist Regisseur Tom Zenker (in der Mitte mit Mütze auf dem Kopf) zu sehen.

Ein Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg steht unmittelbar vor dem 14. Kommissariat, die Türen sind hinten geöffnet. Die Vorbereitungen für die Dreharbeiten laufen auf Hochtouren. Das Foto rechts zeigt den Firmenwagen von Schwacke, der nach der Explosion ordentlich in Mittleidenschaft gezogen ist. Backsteine liegen auf dem Bürgersteig. Das schwarze Zelt ist von der Filmcrew aufgebaut, um sich und die Technik vom Regen zu schützen. Es ist im Fernsehen später nicht zu sehen.

Revierleiterin Frau Küppers (Saskia Fischer) läuft an einem Krankenwagen vorbei und begibt sich in Richtung Eingang des 14. Kommissariats. Kameramann und -assistent nehmen die Szene mehrfach auf.

Milleuermittler Dirk Matthies (Jan Fedder) sitzt in seinem Wagen. Er trägt eine braune Lederjacke, blaue Jeans, schwarze Schuhe, Handschuhe und einen blauen Schal.

Das 14. Revier wird geräumt. Daher wechseln die Polizisten und Passanten (in diesem Falle alles Komparsen) die Straßenseite.

Der Polizistenmörder Manfred "Manni" Schwacke (Hanns Jörg Krumpholz) wird von Lukas Petersen (Patrick Abozen) davon abgehalten, in das PK 14 zu laufen. Foto unten: Dirk Matthies sitzt in seinem Wagen und blickt auf das PK 14, welches in diesem Moment geräumt wird.

Eine Probe: Dirk Matthies verfolgt das Geschehen vor dem PK 14. Nina Sieveking und Lukas Petersen kommen mit Manfred Schwacke mit dem Peterwagen vorgefahren.

Der Kampfmittelräumdienst kommt mit Sonder- und Wegerechten auf den Parkplatz des PK 14 vorgefahren. Zeitgleich rollt auch der Streifenwagen Peter 14/2 auf den Parkstreifen. Im Hintergrund stehen vier Polizisten (Komparsen) und schauen sich das Treiben aus sicherer Entfernung zusammen mit Dirk Matthies (Jan Fedder) an. Die Szene wird einige Male wiederholt.

"Harry" Möller und Piet Wellbrook betreten gerade das PK 14 mit Marvin und Lasse, die durch die Zivilpolizisten festgeommen wurden. Ihnen kommen Kollegen und Passanten entgegen. Diese Szene wird mehrfach wiederholt.

Das Fahrzeug vom Kampfmittelräumdienst ist ein ganz gewöhnlicher Bus, der für die Dreharbeiten mit Filmkennzeichen (HH MC 2113), Aufklebern und einem Blaulicht auf dem Dach bestückt wird.

"Und Ruhe bitte, wir drehen!" Der Wagen vom Kampfmittelräumdienst fährt zum PK 14, biegt auf den Parkstreifen vor dem Gebäude.

Das ist die sogenannte Endposition, wie sie im Fernsehen später zu ist. Das Fahrzeug des Kampfmittelräumdienstes fährt in eine Parklücke zwischen einem Rettungswagen der Feuerwehr und dem Peterwagen Peter 14/2, der zeitgleich ankommt. Lukas Petersen und Nina Sieveking haben Manfred Schwacke auf der Rücksitzbank sitzen. Bei der Ankunft will er sofort in die Wache zu seinem Bruder Olli Schwacke, wird fast von dem Wagen des Kampfmittelräumdienstes angefahren. Sieveking und Petersen halten ihn davon ab (Foto unten).

Dirk Matthies (Jan Fedder) und Frau Küppers (Saskia Fischer) stehen im Dialog zueinander. Beide sind über den Verlust ihrer alten Wache traurig.

Die Szene: Polizistenmörder Manfred "Manni" Schwacke (Hanns Jörg Krumpholz) steigt aus dem Peterwagen Peter 14/2 aus, will bei der Ankunft am PK 14 zu seinem Bruder Olli Schwacke - Nina Sieveking (Wanda Perdelwitz) hält ihn zusammen mit Lukas Petersen (Patrick Abozen, nicht auf dem Foto zu sehen) davon ab.

Dirk Matthies (Jan Fedder) und Frau Küppers (Saskia Fischer) halten sich am Wagen auf und nehmen die Situation vor dem PK 14 in Augenschein. Der Wagen steht auf einem Parkstreifen in der Mendelssohnstraße.

Frau Küppers (Saskia Fischer) auf dem Weg ins 14. Polizeikommissariat, wo sie sich auf die Suche ihrer Kollegen Daniel Schirmer (Sven Fricke) und Hannes Krabbe (Marc Zwinz) begibt. Die Kommissariatsleiterin ist keine Frau der großen Emotionen. Allerdings bekommt sie sichtlich Angst ins Gesicht geschrieben, als Dirk Matthies ihr verklickert, dass mit einem großen "Rummms" alls vorbei sein könnte. "Das ist doch zumindest ein würdevoller Abgang für unser altes PK 14", sagt Dirk Matthies zuvor im Gespräch mit Frau Küppers.

Eine kurze Drehpause. Das Foto zeigt den Eingangsbereich des 14. Kommissariats. In den vergangenen fast 30 Jahren gingen hier zahlreiche Darsteller und prominente...

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