Das Robbins Power Prinzip

Befreie die innere Kraft
 
 
Ullstein Taschenbuchvlg. (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. Dezember 2017
  • |
  • 544 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
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978-3-8437-1717-5 (ISBN)
 

Schluss mit Fremdbestimmung, Frustration und Unsicherheit?

Mit der Freisetzung der verborgenen inneren Kräfte kann jeder lernen, sein Schicksal selbst zu bestimmen.

weitere Ausgaben werden ermittelt
Robbins? Lebenslauf ist eine typische Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Geschichte. Er wuchs in einer billigen Wohngegend in einem Vorort von Los Angeles auf und wurde schon mit siebzehn aus seinem Elternhaus weggeschickt, weil er ?zu wild? war. Doch schnell fand er seine erste Berufung: Verkaufen. Diese Laufbahn, gepaart mit einem Riesenhunger auf Bücher über persönliches Wachstum (über siebenhundert las er davon innerhalb weniger Jahre), brachte ihn bald ins Seminargeschäft, wo er zunächst für einen bekannten Motivationsredner die Eintrittskarten verkaufte. Obgleich ihn seine bemerkenswerte Fähigkeit, bei so gut wie jedem eine Eintrittskarte an den Mann ? respektive an die Frau ? zu bringen (er brach damit in den ersten Monaten alle Verkaufsrekorde), sehr bald aus seiner Vierzig-Quadratmeter-Wohnung in eine Einkommensklasse katapultierte, die jenseits von allem lag, was er sich erträumt hatte, zeigte sich seine wahre Bestimmung jedoch erst, als er mit seinen eigenen Seminaren anfing. Es war Anfang 1983, als Robbins erstmals mit NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren), in Berührung kam. Nach einer nur kurzen Einführung in die Prinzipien des NLP verbreitete Robbins die Technik über die Radio- und Fernsehstationen in ganz Kanada und schließlich auch in den Vereinigten Staaten. Für die Wunder seiner neuen ?Technologie der Veränderung? rührte er die Werbetrommel. Er war sich seiner Fähigkeit, Veränderungen zu bewirken, so sicher, dass er dann öffentlich Psychiater ansprach (viele von ihnen reagierten auf seine Behauptungen mit Skepsis und sogar Empörung) und sie um eine Gelegenheit bat, mit ihren härtesten Fällen live vor Publikum zu arbeiten. Als er die Schlangenphobie einer Frau innerhalb einer Viertelstunde kuriert ? eine Phobie, die ihr Psychiater schon sieben Jahre lang behandelte, schreibt er: ?Ich bin wie ein Berserker durchs Land gestürmt und habe demonstriert, wie schnell sich Veränderungen ereignen können.? Er bot sogar therapeutische Einzelsitzungen an, zuerst für $500, dann für $1000, und schließlich für $5000 pro Stunde (?Transformation in garantiert einer Sitzung?) und verkündete: ?Wenn Sie Ihren Therapeuten öfter als zwei Mal aufsuchen, dann hat er keine Integrität.? Unter Verweis auf seine eigene Lebensgeschichte als einem Beispiel eines Engagements für Veränderungen wie er es lehrt, fordert er andere direkt und ganz unverblümt auf, nach ihrem höchsten Potenzial zu streben, und ganz offensichtlich ist seine Leidenschaft für ein Leben auf ...

1


Träume vom Lebensweg


"Ein konsequenter Mensch glaubt an das Schicksal, ein launenhafter an den Zufall."

BENJAMIN DISRAELI

Wir alle haben Träume . Wir alle möchten tief in unserer Seele glauben, daß wir über eine besondere Gabe verfügen, daß wir etwas bewirken können, daß wir andere Menschen auf einzigartige Weise rühren und unsere Welt in einen Ort verwandeln können, an dem es sich besser leben läßt. Zu irgendeinem Zeitpunkt hatten wir alle eine bestimmte Vorstellung von der Lebensqualität, die wir von uns wünschen und verdienen. Und doch sind diese Träume für viele von uns im Nebel von Frustrationen und alltäglicher Routine verborgen und nur noch so vage vorhanden, daß wir nicht mehr die geringsten Anstrengungen machen, sie zu verwirklichen. Für zu viele Menschen hat sich dieser Traum verflüchtigt - und mit ihm der Wille, das eigene Schicksal aktiv zu gestalten. Viele haben das Gefühl der Selbstsicherheit verloren, jenen kleinen Vorsprung gegenüber anderen, der über Sieg und Niederlage entscheiden kann. Ich habe mir zur Lebensaufgabe gemacht, diesen Traum wieder zum Leben zu erwecken, ihn wahrzumachen und daran zu erinnern, daß in jedem von uns grenzenlose Energien schlummern, die es zu nutzen gilt.

Ich werde nie den Tag vergessen, als mir, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, die Erkenntnis dämmerte, daß ich meinen Traum wirklich lebte. Ich flog gerade in meinem Jet-Hubschrauber von einer Geschäftsbesprechung in Los Angeles nach Orange County zu einem meiner Seminare. Als ich die Stadt Glendale passierte, fiel mir plötzlich ein großes Gebäude auf; ich drosselte die Geschwindigkeit des Helikopters und schwebte über der Stelle. Als ich hinunterblickte, erkannte ich das Gebäude: Hier hatte ich vor knapp zwölf Jahren noch als Pförtner gearbeitet!

Damals hatte ich mir Sorgen gemacht, ob meine Rostlaube, ein Volkswagen Baujahr 1960, die dreißig Minuten währende Fahrt zum Arbeitsplatz heil überstehen würde. Meine Gedanken konzentrierten sich einzig aufs Überleben; ich war voller Ängste und fühlte mich einsam. Aber nun, da ich über der Stadt schwebte, dachte ich: "Was in einem Jahrzehnt so alles passieren kann!" Ich hatte auch damals Träume; aber es schien, als würden sie nie in Erfüllung gehen. Inzwischen bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß alle meine damaligen Mißerfolge und Frustrationen den Grundstein für diejenigen Erkenntnisse gelegt haben, die mich heute befähigen, mein Leben auf einer neuen, anspruchsvolleren Ebene zu genießen. Als ich meinen Flug nach Süden entlang der Küste fortsetzte, entdeckte ich Delphine, die mit den Surfern in den Wellen tief unter mir spielten. Dieser Anblick gehört zu den besonderen Geschenken des Leben, die meine Frau Becky und ich zu schätzen wissen. Schließlich erreichte ich die Stadt Irvine. Als ich hinuntersah, war ich ein bißchen verwirrt, weil sich auf der Zufahrtsstraße zu dem Gebäude, in dem mein Seminar stattfinden sollte, der Verkehr mehr als eine Meile lang staute und die Autos Stoßstange an Stoßstange vorwärtskrochen. Ich dachte mir: "Junge, Junge! Ich hoffe, daß die andere Veranstaltung, die dort stattfindet, bald beginnt, damit die Leute pünktlich zu meinem Seminar kommen."

Als ich jedoch über dem Hubschrauberlandeplatz in den Sinkflug ging, bot sich mir ein neues Bild: Tausende von Menschen wurden durch Sicherheitspersonal von eben der Stelle zurückgehalten, auf der ich gerade zum Landen ansetzen wollte. Plötzlich ging mir ein Licht auf. Das Verkehrschaos war von den Besuchern meiper Veranstaltung verursacht worden! Obwohl wir mit rund 2.000 Teilnehmern gerechnet hatten, sah ich mich nun einer dichtgedrängten Menge von 7.000 Zuhörern gegenüber - und das in einem Stadion, das nur 5.000 Menschen Platz bot! Als ich vom Landestreifen zur Arena hinüberging, umringten mich Hunderte von Menschen, die mich umarmen oder mir sagen wollten, wie positiv sich meine Arbeit auf ihr Leben ausgewirkt hatte.

Die Lebensgeschichten, die sie mir erzählten, waren unglaublich. Eine Mutter stellte mir ihren Sohn vor, der als "hyperaktiv" und "lernbehindert" abgestempelt worden war. Mit Hilfe der Prinzipien des Zustands-Managements hatte sie es nicht nur geschafft, ihn von dem Medikament Ritalin wegzubringen, sondern außerdem noch eine Versetzung nach Kalifornien in die Wege zu leiten. Hier wurde ihr Sohn erneut getestet, wobei man feststellte, daß er den Intelligenzquotienten eines wahren Genies besaß! Sie hätten sein Gesicht sehen sollen, als die Mutter mir mitteilte, welches neue Etikett man ihm nun anhängte. Ein Mann berichtete, wie es ihm mit Hilfe der Erfolgskonditionierung (einer in diesem Buch vorgestellten Technik) gelungen war, sich vom Kokain zu befreien. Ein Ehepaar, etwa Mitte Fünfzig, eröffnete mir, sie hätten nach fünfzehn Jahren Ehe kurz vor der Scheidung gestanden, als sie vom Prinzip der persönlichen Lebensregeln gehört hatten. Ein Verkäufer erzählte mir, sein monatliches Einkommen habe sich in nur sechs Monaten von 2.000 auf 12.000 Dollar erhöht, und ein Unternehmer berichtete, er sei in der Lage gewesen, die Unternehmenserträge innerhalb von achtzehn Monaten um mehr als 3 Millionen Dollar zu steigern, nachdem er die Prinzipien des konstruktiven Fragens und der emotionalen Steuerung umgesetzt habe. Eine attraktive junge Frau zeigte mir ein Bild, auf dem zu sehen war, wie sie früher aussah: Sie hatte durch Anwendung des Prinzips, inneren Druck aufzubauen, 52 Kilogramm abgenommen; auch dieses Prinzip wird im vorliegenden Buch genau geschildert.

Ich war so gerührt von den Gefühlen, die man in diesem Auditorium spürte, daß sich mir die Kehle zusammenschnürte und ich zunächst keinen Ton herausbrachte. In dem Augenblick, als ich auf meine Zuhörer hinuntersah und 5.000 lächelnde, jubelnde, vor Zuneigung strahlende Gesichter erblickte, wurde mir bewußt, daß ich wirklich meinen Traum lebe! Was für ein Gefühl, zu wissen, daß ich ohne den geringsten Zweifel über jene Informationen, Strategien, Philosophien und Fähigkeiten verfügte, die jedem der Anwesenden dabei helfen konnten, sich selbst zu eben jenen Veränderungen zu befähigen, die sie sich am meisten wünschten. Eine dichte Abfolge von Bildern und Gefühlen überflutete mich. Ich begann mich an ein Erlebnis zu erinnern, das ich nur wenige Jahre zuvor gehabt hatte. Ich saß gerade mutterseelenallein in meinem 130 qm großen Junggesellenapartment in Venice, Kalifornien; mir liefen die Tränen über die Wangen, während ich den lyrischen Worten des bekannten Neil Diamond-Songs lauschte: "I am, I said, to no one there. And no one heard at all, not even the chair. I am, I cried. I am, said I. And I am lost, and I can't even say why, leavin' me lonely still!" ("Ich lebe, sagte ich, aber es war keiner da. Und keiner hörte zu, nicht einmal der Stuhl. Ich lebe, schrie ich, ich lebe! Und ich komme mir so verloren vor, und kann nicht mal sagen, wieso. Und so bin ich immer noch einsam.") Ich weiß noch, daß ich das Gefühl hatte, meine Existenz sei völlig bedeutungslos und die Ereignisse da draußen in der Welt würden meinen Weg vorzeichnen. Ich erinnere mich aber auch an den Augenblick, als sich mein Leben änderte, als ich schließlich sagte: "Jetzt reicht's! Ich weiß, daß ich viel mehr bin als das, was ich geistig, körperlich und emotional nach außen hin zeige." In diesem Moment traf ich eine Entscheidung, die mein Leben ein für allemal grundlegend verändern sollte. Ich nahm mir vor, buchstäblich jeden Aspekt umzukrempeln. Ich beschloß, daß ich mich nie wieder mit weniger zufriedengeben wollte, als ich sein könnte. Wer hätte gedacht, daß diese Entscheidung mich zu einem so unglaublichen Moment in meinem Leben führen würde?

Ich gab an diesem Abend im Seminar alles, was in meinen Kräften stand. Als ich den Saal verließ, folgte mir eine dichte Menschenmasse zum Hubschrauber, um mich zu verabschieden. Wenn ich sagen würde, dieses Erlebnis hat mich tief bewegt, wäre das eine Untertreibung. Eine Träne rollte über meine Wange, als ich meinem Schöpfer für dieses wundervolle Geschenk dankte. Als ich von der Grasnarbe abhob und im Mondlicht aufstieg, mußte ich mich in den Arm kneifen. Hatte ich das tatsächlich erlebt? War das derselbe Mann, der vor acht Jahren noch hart zu kämpfen hatte, der frustriert, einsam und unfähig war, sein Leben auf die Reihe zu kriegen? Übergewichtig, ständig pleite und in Sorge, ob es mir gelingen würde, mich über Wasser zu halten? Wie war es einem jungen Kerl wie mir, der nichts als einen High-School-Abschluß vorzuweisen hatte, gelungen, so dramatische Veränderungen herbeizuführen?

Die Antwort ist einfach: Ich lernte, ein Prinzip in die richtigen Bahnen zu lenken, das ich heute als Konzentration der Kräfte bezeichne. Die meisten Menschen haben keine Ahnung von dem gewaltigen Potential, das wir auf Anhieb frei- und einsetzen können, wenn wir unsere gesamten Ressourcen darauf konzentrieren, einen bestimmten Aspekt unseres Lebens zu meistern. Diese zielgerichtete Aufmerksamkeit ist wie ein Laserstrahl, der alles durchdringt, was sich uns in den Weg zu stellen scheint. Wenn wir uns anhaltend darauf konzentrieren, in irgendeinem Lebensbereich Verbesserungen anzustreben, dann entwickeln wir einzigartige, individuelle Eigenschaften, die uns dabei helfen, in eben diesem Sektor Fortschritte zu erzielen. Ein Grund, warum so wenige Menschen das erreichen, was sie sich wirklich wünschen, liegt darin, daß sie ihre Aufmerksamkeit nicht bewußt lenken, ihre Kräfte nicht konzentrieren. Die Mehrzahl plätschert an der Oberfläche und bahnt sich irgendwie...

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