So machen Kitas Demokratiebildung

Empirische Erkenntnisse zur Umsetzung des Konzepts "Die Kinderstube der Demokratie"
 
 
Juventa Verlag GmbH
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. Januar 2017
  • |
  • 278 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7799-4466-9 (ISBN)
 
Wie setzen Kitas die konzeptionellen Ansprüche frühkindlicher Demokratiebildung um? Das Buch referiert die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsprojekts zu dieser Frage. Wie werden die in § 45 SGB VIII geforderten Konzepte demokratischer Partizipation von Kindertageseinrichtungen umgesetzt? Können Vorschulkinder Demokratie? Und: Wie engagiert praktizieren sie Demokratie? Anders gesagt: Was wird aus den konzeptionellen Ansprüchen frühkindlicher Demokratiebildung in der Praxis der Kitas? Diesen Fragen ist das Forschungsprojekt »Demokratiebildung in Kindertageseinrichtungen« nachgegangen. In einem Zeitraum von drei Jahren sind sechs Kindertageseinrichtungen detailliert beforscht worden, die das Konzept »Die Kinderstube der Demokratie« realisieren. Die Ergebnisse zeigen, wie demokratische Partizipation praktiziert wird und unter welchen Bedingungen sie besonders gut gelingt.
1. Auflage
  • Deutsch
  • Weinheim
  • |
  • Deutschland
  • 1,29 MB
978-3-7799-4466-9 (9783779944669)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Elisabeth Richter, Dr. phil., Dipl.-Päd., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Sozialpädagogik/außerschulische Kinder- und Jugendbildung.
1 - Inhalt [Seite 6]
2 - Kapitel 1: Einleitung [Seite 10]
3 - Kapitel 2: "Die Kinderstube der Demokratie" Eckpunkte eines Konzepts zur Eröffnung von Demokratiebildung von Kindern in Kindertageseinrichtungen (Rüdiger Hansen und Raingard Knauer) [Seite 16]
3.1 - 2.1 Konzeptionelle Grundannahmen des Konzepts "Die Kinderstube der Demokratie" [Seite 17]
3.2 - 2.2 Elemente des Konzepts "Die Kinderstube der Demokratie" [Seite 20]
3.3 - 2.3 "Die Kinderstube der Demokratie" - vom Modellprojekt zum Konzept [Seite 25]
4 - Kapitel 3: Forschungstand: Demokratische Partizipation in Kindertageseinrichtungen [Seite 29]
4.1 - 3.1 Demokratische Partizipation als Bildungsauftrag der Frühpädagogik [Seite 29]
4.2 - 3.2 Konzepte frühkindlicher Demokratiebildung [Seite 31]
4.3 - 3.3 Empirische Forschung zum Konzept "Die Kinderstube der Demokratie" [Seite 33]
4.4 - 3.4 Zum Erkenntnisinteresse des DeiKi-Forschungsprojektes [Seite 38]
5 - Kapitel 4: Demokratie und Bildung (Elisabeth Richter, Helmut Richter,Benedikt Sturzenhecker, Teresa Lehmann,Moritz Schwerthelm) [Seite 42]
5.1 - 4.1 Partizipation: Beteiligung oder Demokratie? [Seite 43]
5.2 - 4.2 Demokratie: Regierungsform oder auch Lebensform? [Seite 45]
5.3 - 4.3 Demokratiebildung: Vorschlag für eine pädagogische Verortung [Seite 49]
6 - Kapitel 5: Das Programm des Forschungsprojekts "Demokratiebildung in Kindertageseinrichtungen" [Seite 53]
6.1 - 5.1 Forschungsfragen [Seite 53]
6.2 - 5.2 Forschungsgegenstand [Seite 56]
6.3 - 5.3 Forschungsmethode [Seite 64]
7 - Kapitel 6: Wie wird demokratische Partizipation in Kindertageseinrichtungen hergestellt? [Seite 88]
7.1 - 6.1 Definition des Untersuchungsgegenstands "Demokratie" [Seite 88]
7.2 - 6.2 Deliberative Demokratie in Kindertageseinrichtungen [Seite 99]
7.3 - 6.3 Expertendemokratie in Kindertageseinrichtungen [Seite 119]
7.4 - 6.4 Fazit: Demokratiebildung zwischen deliberativer und Expertendemokratie [Seite 122]
8 - Kapitel 7: Können Kinder deliberative Demokratie? [Seite 125]
8.1 - 7.1 Exkurs zur Theorie des kommunikativen Handelns (Universalpragmatik) [Seite 125]
8.2 - 7.2 Definition des Untersuchungsgegenstands "Demokratie-Können" [Seite 127]
8.3 - 7.3 Kognitives Wissen: Demokratisches Wissen [Seite 130]
8.4 - 7.4 Praktisches Handeln: Demokratisches Können [Seite 138]
8.5 - 7.5 Moralische Einstellung: Akzeptanz von Demokratie [Seite 149]
8.6 - 7.6 Fazit: Kinder können deliberative Demokratie unter Anleitung! [Seite 152]
9 - Kapitel 8: Wie zufrieden sind Kinder mit der demokratischen Praxis? [Seite 154]
9.1 - 8.1 Definition des Untersuchungsgegenstands "Zufriedenheit" [Seite 154]
9.2 - 8.2 Mit-Reden: Diskursive Beteiligung [Seite 157]
9.3 - 8.3 Mit-Handeln: Entscheiden und Wählen [Seite 162]
9.4 - 8.4 Mit-Verantworten: projektorientiertes oder ehrenamtliches Engagement [Seite 165]
9.5 - 8.5 Fazit: Kinder machen deliberative Demokratie gerne! [Seite 169]
10 - Kapitel 9: Empirische Gelingensbedingungen für deliberative Demokratie in Kindertageseinrichtungen [Seite 171]
10.1 - 9.1 Rahmenbedingungen professioneller pädagogischer Arbeit: Zeit/Personal [Seite 172]
10.2 - 9.2 Kommunikation im Team: Selbstreflexion [Seite 175]
10.3 - 9.3 Organisation der Gremienarbeit [Seite 180]
10.4 - 9.4 Anwendung von Verfahren und Methoden [Seite 191]
10.5 - 9.5 Umgang mit den Rechten/der Verfassung [Seite 208]
10.6 - 9.6 Partizipative bzw. dialogische Grundhaltung der Fachkräfte [Seite 216]
10.7 - 9.7 Partizipationsmöglichkeiten des Fachkräfte-Teams und der Eltern [Seite 220]
10.8 - 9.8 Fazit: Für Demokratiebildung eine eigenständige partizipative Praxis entwickeln! [Seite 226]
11 - Kapitel 10: Kommentare der Beiratsmitglieder - das folgt aus den Ergebnissen [Seite 230]
11.1 - 10.1 Ausgehend von der Alltagspartizipation in der Kita mehr Demokratie entwickeln [Seite 231]
11.2 - 10.2 Demokratisches Alltagshandeln ist professionelles Handeln in der Kindertageseinrichtung [Seite 236]
11.3 - 10.3 Partizipation von Kindern, oder: Der Stein und die Palme [Seite 239]
11.4 - 10.4 Demokratie in Kindertageseinrichtungen - auch für Fachkräfte [Seite 243]
11.5 - 10.5 Paradigmenwechsel - Warum Partizipation von Kindern mehr ist als Demokratieerziehung [Seite 248]
12 - Kapitel 11: Demokratiebildung in Kindertageseinrichtungen - ein Fazit [Seite 253]
12.1 - 11.1 Das Forschungsprojekt [Seite 253]
12.2 - 11.2 Partizipation im Spannungsverhältnis von deliberativer Demokratie und Expertendemokratie [Seite 255]
12.3 - 11.3 Kinder können Demokratie [Seite 262]
12.4 - 11.4 Kinder sind zufrieden mit und engagieren sich für Demokratie [Seite 264]
12.5 - 11.5 Gelingensbedingungen demokratischer Partizipation [Seite 265]
12.6 - 11.6 Forschungsdesiderate und Ausblick [Seite 269]
13 - Literatur [Seite 271]
14 - Anhang [Seite 279]
14.1 - Übersicht über in Quellenangaben verwendete Abkürzungen [Seite 279]
14.2 - Die Autorinnen/der Autor [Seite 279]

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