Das Google-Imperium

 
 
Murmann Publishers
1. Auflage | erschienen am 25. März 2011 | 296 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86774-153-8 (ISBN)
 
Google ist immer und überall. In nur zehn Jahren hat sich das Start-up aus dem Silicon-Valley zu einem der mächtigsten Unternehmen der Welt entwickelt. Mit steigender Macht wächst auch die Verantwortung - oder unser Misstrauen. Lars Reppesgaard, Google-Kenner der ersten Stunde, hat das 'Raumschiff' Google unter die Lupe genommen. Er zeigt, wie das Unternehmen weltweit agiert und Google unser Leben und Arbeiten nachhaltig verändert.

Jens Reppesgaard schreibt als freier Journalist u.a. für Financial Times Deutschland, Handelsblatt sowie einschlägige IT-Fachmagazine. Seine Themen findet er vorrangig an der Schnittstelle von Informationstechnik und Wirtschaft.
Deutsch
Hamburg
0,64 MB
978-3-86774-153-8 (9783867741538)
3867741530 (3867741530)
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Jens Reppesgaard schreibt als freier Journalist u.a. für Financial Times Deutschland, Handelsblatt sowie einschlägige IT-Fachmagazine. Seine Themen findet er vorrangig an der Schnittstelle von Informationstechnik und Wirtschaft.
  • Verlag
  • Titelei
  • Inhalt
  • Einführung
  • Von der Suchmaschine zum Internet-Imperium
  • Aufstieg zur Nummer eins
  • Unser bester Freund
  • Der größte Rechner der Welt
  • Der Planet Google
  • Das Imperium und die dunkle Seite der Macht
  • Wie Google wirklich tickt
  • Im Elfenbeinturm
  • Keine Chance für Kommandeure
  • Mathematik ist alles
  • Das kreative Chaos managen
  • Die Mission aus dem Elfenbeinturm
  • Der Kampf um die ersten Plätze
  • Onlinewerbung
  • Ein Betriebssystem für die gesamte Werbewirtschaft
  • Ein Algorithmus lernt Chinesisch
  • Suchmaschinen
  • Eine Suchmaschine lernt Sprachen
  • Misserfolg in Russland
  • Forschung rund um die Welt
  • Besprechung in der Gondel
  • Das Herz des Informationsriesen
  • Klasse durch Masse
  • Kostenfaktor Strom
  • Optimierer, Hacker, Klickbetrüger
  • Der Kampf um die besten Plätze
  • Linkfarmen und Google-Bombing
  • Hacker und Klickbetrüger
  • Die dunkle Seite der Macht
  • Tanz auf dem Börsenparkett
  • Kein gewöhnliches Unternehmen?
  • Triumvirat auf Schlingerkurs
  • Kotau vor der chinesischen Zensur
  • Unstillbarer Datenhunger
  • Auf der Spur von Thelma Arnold
  • Was Google wirklich weiß
  • Was macht Google mit den anvertrauten Daten?
  • Amerikaner in Europa
  • Die Hüter des Datenschatzes
  • Was Google macht
  • Ein Konto beim Giganten
  • Den Datenvorsprung ausbauen
  • Das Beobachtungsnetz wird erweitert
  • Der Globus auf dem Bildschirm
  • Eine neue Sprache, um den Globus zu beschreiben
  • Der Spiegel der Welt
  • Der Blick durch das Fenster
  • Millionen gehen auf Sendung
  • Deal ohne Bargeld
  • Sorgenkind Videowerbung
  • Der Körper im Netz
  • Google entdeckt einen Zukunftsmarkt
  • Gesundheitsdaten online
  • Tausend Jahre Wissen
  • Die Scanner rücken an
  • Streit um das Urheberrecht
  • Bücher bei Google
  • Software aus der Leitung
  • Software aus der Leitung
  • Rechnen in der Computerwolke
  • Ein Betriebssystem für die ganze Welt
  • Android versus Nokia
  • Freiheit für mobile Daten
  • Reklame um jeden Preis?
  • Google und die bunte Bannerwerbung
  • Ausblick
  • Der Klick in die Unabhängigkeit
  • Das Google-Imperium: Aufstieg oder Niedergang?
  • Der gefährliche Datenschatz
  • Konkurrenz in Sicht?
  • Daten in Gefahr?
  • Der Nutzer ist gefragt
  • Abschied vom Planeten Google
  • Anhang
  • Register
  • Über den Autor
  • Impressum
  • Verlagsanzeige
"Was Google macht (S. 137-138)

Ein Konto beim Giganten
Personalisierte Dienste

Als der Reporter des Playboy mit Larry Page und Sergey Brin das legendäre Interview führte, kam er immer wieder auf dasselbe Thema zurück: ob GOOGLE die E-Mails lesen würde, die es für seine Nutzer speichert. »Alles, was wir tun, ist Anzeigen zu zeigen. Das ist automatisiert. Niemand schaut dabei zu, so dass ich nicht glaube, dass die Privatsphäre betroffen ist«, antwortete Sergey Brin, der offensichtlich Schwierigkeiten hatte, die Aufregung überhaupt zu verstehen. GMAIL, das Produkt, um das es in dem Gespräch ging, sollte vor allem eines sein: extrem benutzerfreundlich.

»Der Nutzer steht an erster Stelle, und alles Weitere ergibt sich von selbst«, das war und ist bis heute einer der zentralen Leitsätze der GOOGLE-Firmenphilosophie. Die GOOGLE-Startseite frei von Werbung zu halten entspricht dieser Linie. Diese Entscheidung bedeutete, auch nach dem Börsengang auf eine mächtige Einnahmequelle zu verzichten. In diesem Geiste hatten die GOOGLER auch GMAIL entwickelt. Am 1. April 2004 kündigte das Unternehmen an, erste Nutzer den neuen E-Mail-Dienst testen zu lassen. Viele hielten die Nachricht zunächst für einen Aprilscherz. Denn während andere Anbieter mit Onlinespeichern für die elektronischen Nachrichten knauserten, bot GOOGLE den Nutzern des Maildienstes ein Gigabyte Platz – so viel, dass sich 500000 Seiten E-Mail dort ablegen lassen.

Das war 500 Mal so viel Speicherplatz, wie Yahoo anbot, und 250 Mal mehr als bei Microsofts Onlinedienst Hotmail. »Anders als andere kostenlose Webmail-Dienste ist GMAIL um die Idee herum aufgebaut, dass Nutzer niemals eine Datei oder eine Nachricht löschen müssen«, hieß es in der Pressemitteilung zum Produktstart. GOOGLE konnte wegen seines überlegenen Rechnernetzes großzügig sein. Immerhin hatte es schon im Jahr 2001 die Übernahme der Datenbank des Usenet locker verkraftet. GOOGLE hatte sie vom Unternehmen Deja.com gekauft. In dem Verzeichnis waren alle 700 Millionen Diskussionsbeiträge aus der 20-jährigen Geschichte dieses weltweiten elektronischen Netzwerks gespeichert. Sie wurden komplett in GOOGLE GROUPS, einen Suchdienst für elektronische Nachrichtenbretter, übertragen.

Mit GMAIL baute GOOGLE eine ähnlich beeindruckende Lösung in die GOOGLEWARE ein. Die Benutzeroberfläche bot Innovationen wie eine Rechtschreibprüfung, einen Softwarefilter, um unerwünschte Spam-Mails auszusortieren, und natürlich eine Suchfunktion, um Nachrichten wiederzufinden. Der Vorteil für GOOGLE: Internetsurfer, die bislang vor allem wegen der Suche kurz GOOGLE angesteuert und sich dann schnell in irgendeine Richtung im Cyberspace verabschiedet hatten, konnten so enger an die GOOGLE-Seiten gebunden werden, ohne dass man die Startseite in ein vollgestopftes Onlineportal verwandeln musste. Der Maildienst brachte aber schon negative Schlagzeilen, bevor er aus der ersten Testphase heraus war.

Vor allem eines sorgte für Irritationen: Alle Mails, die man bei GMAIL empfängt, schreibt und speichert, werden von einer Software auf bestimmte Schlüsselworte hin analysiert, damit neben den Mails die inhaltlich passenden Anzeigen platziert werden können. Im Kern bedeutete dies, dass jede Mail, die über ein GMAIL-Konto verschickt oder empfangen wurde, nicht nur vom Verfasser und vom Absender gelesen wurde, sondern auch von GOOGLE."

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