Die doppelte Sozialisation der Frau. Ermöglicht das Teilzeitarbeitsmodell eine angemessene Entlastung?

 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 25. Januar 2018
  • |
  • 8 Seiten
 
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978-3-668-62098-8 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2,0, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Besondere an weiblicher Sozialisation ist, dass Frauen doppelt vergesellschaftet werden. 'Frauen erfahren ihre Sozialisation sowohl in der Familie, im sozioökonomischen Umfeld als auch in schulischen und beruflichen Ausbildungsgängen; sie werden sowohl auf reproduktive Arbeit im Privaten wie auf Anforderungen der Erwerbssphäre vorbereitet' (Knapp 1990). In diesem Sozialisationsprozess sind Frauen spezifischen Ambiguitätserfahrungen ausgesetzt, die als Lernerfahrungen eingeordnet werden können. Die doppelte Orientierung an zwei Tätigkeitsfeldern führt dazu, dass dieser Sozialisationsprozess nicht linear erfolgt, sondern - anders als bei der männlichen Sozialisation - von Diskontinuitäten, Brüchen und Unvereinbarkeiten gekennzeichnet ist. Hierbei handelt es sich nicht um nacheinander geschaltete Orientierungswechsel zwischen Beruf und Familie - viel mehr läuft die Arbeit in den Tätigkeitsfeldern Hausarbeit, Reproduktionsarbeit und Erwerbstätigkeit parallel zueinander ab. Diese Tätigkeitsfelder sind teilweise widersprüchlich und stellen eine Doppelbelastung für Frauen dar. In dieser Ausarbeitung soll der Frage nachgegangen werden, ob das Teilzeitarbeitsmodell eine Entlastung für erwerbstätige Mütter sein kann. Hierzu wird zunächst der historische Ursprung der doppelten Vergesellschaftung von Frauen beschrieben. Anschließend wird das Projekt 'Erfahrungen lohnabhängig arbeitender Mütter' als empirisches Referenzsystem für das Theorem der doppelten Vergesellschaftung beschrieben. Im Anschluss daran werden Vor- und Nachteile der Teilzeitarbeit für Frauen erörtert.
  • Deutsch
  • 0,41 MB
978-3-668-62098-8 (9783668620988)

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