Abbildung von: Die Dogmatik der Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt und ihre Auswirkungen auf die Ergänzung des Pflichtteils und die Schenkungsteuer - Duncker & Humblot

Die Dogmatik der Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt und ihre Auswirkungen auf die Ergänzung des Pflichtteils und die Schenkungsteuer

Peter Reiff(Autor*in)
Duncker & Humblot (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 1. November 2016
327 Seiten
E-Book
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978-3-428-46743-3 (ISBN)
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Reihe Schriften zum Bürgerlichen Recht - Band 120
  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Teil 1: Die Dogmatik der Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt
  • § 1 Der dingliche Vollzug des Vorbehaltsgeschäftes
  • I. Mögliche Konstruktionen
  • 1. Weg 1 : Bestellung des Nießbrauchs durch Vertrag nach der Übertragung
  • a) Grundstücke
  • b) Bewegliche Sachen
  • c) Rechte
  • 2. Weg 2: Bestellung des (Eigen-)Nießbrauchs durch den Veräußerer vor der Übertragung
  • a) Grundstücke
  • b) Bewegliche Sachen
  • c) Rechte
  • 3. Weg 3: Übertragung des Gegenstandes "abzüglich" des Nießbrauchs durch einheitliches Rechtsgeschäft
  • II. Rechtsgeschichte
  • 1. Altrömisches Recht
  • 2. Vorklassisches und klassisches römisches Recht
  • 3. Mittelalter
  • 4. Gemeines Recht
  • 5. Preußisches ALR
  • 6. Zusammenfassung
  • III. Zulässigkeit der drei Vollzugswege
  • 1. Weg 3
  • a) Sachen
  • b) Rechte
  • c) Ergebnis
  • 2. Weg 2
  • a) Grundstücke
  • aa) Meinungsstand
  • bb) Kritische Analyse
  • (1) Argumente gegen die Zulässigkeit
  • (a) Allgemein gegen Eigentümerrechte
  • (aa) Geltung der Rechtsregei "nemini res sua servit
  • (bb) Einigungserfordernis und Eigenrechte
  • (b) Speziell gegen den Eigentümernießbrauch
  • (aa) Definition des Nießbrauchs als Recht an fremder Sache
  • (bb) Unübertragbarkeit des Nießbrauchs
  • (2) Argumente für die Zulässigkeit
  • (3) Zwischenergebnis
  • (4) Besondere Voraussetzungen
  • (5) Ergebnis
  • b) Bewegliche Sachen
  • aa) Meinungsstand
  • bb) Kritische Analyse
  • (1) Publizität
  • (2) Rangwahrung
  • (3) Zwischenergebnis
  • (4) Besondere Voraussetzungen
  • (5) Ergebnis
  • c) Rechte
  • aa) Meinungsstand
  • bb) Kritische Analyse
  • (1) Generelle Einwände gegen Zulässigkeit des Inhabernießbrauchs
  • (2) Objektspezifische Besonderheiten
  • (a) Sparguthaben
  • (b) Hypothek
  • (c) Aktien
  • (d) GmbH-Anteil
  • (e) Anteil an einer Personengesellschaft
  • (f) Unternehmen
  • d) Ergebnis
  • 3. Weg 1
  • IV. Eigennießbrauchsbestellung als typischer Vollzugsweg
  • 1. Übereinstimmung mit Parteiwillen des "Vorbehaltens
  • 2. Interessengerechte Ergebnisse
  • a) Schutzinteressen des Veräußerers
  • aa) Grundstücke
  • bb) Fahrnis und Rechte
  • b) Rationellere Lösung
  • c) Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt und § 107 BGB
  • 3. Ergebnis
  • V. Das atypische Vorbehaltsgeschäft
  • § 2 Die Qualifikation der "Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt
  • I. Isolierte Übertragung unter Nießbrauchsvorbehalt
  • 1. Meinungsstand
  • 2. Kritische Analyse
  • a) Die Qualifikation als gegenseitigen Vertrag
  • b) Die Qualifikation als gemischte Schenkung
  • c) Die Qualifikation als Schenkung unter Auflage
  • d) Ergebnis: Reine Schenkung
  • II. Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt als gestreckter Erwerb
  • 1. Dreistufige Wertbewegung
  • 2. Zeitablauf und Wertsteigerung
  • III. Nießbrauchsfreie Sache als Schenkungsgegenstand
  • 1. Schenkung des Hüllenwertes im Vollzugszeitpunkt
  • 2. Schenkung der zweiten Stufe der Wertbewegung
  • 3. Schenkung des Wertzuwachses durch den Wegfall des Nießbrauchs
  • a) Wert aus dem Vermögen des Schenkers
  • b) Einwände aus § 1061 BGB
  • 4. Ergebnis
  • IV. Übertragungsvertrag mit Nießbrauchsvorbehalt
  • 1. Praktische Fallgestaltungen
  • 2. Besonderheiten
  • 3. Qualifikation
  • a) Schenkung unter Auflage
  • b) Gemischte Schenkung
  • c) Entgeltlicher (Kauf-)Vertrag
  • d) Zusammenfassung
  • § 3 Gesamtergebnis
  • Teil 2: Schenkungen unter Nießbrauchsvorbehalt und Ergänzung des Pflichtteils
  • 1. Kapitel: Die Problematik
  • § 4 Fragestellung
  • § 5 Lokalisierung
  • I. Das Pflichtteilsrecht des BGB
  • 1. Funktion
  • 2. Geldpflichtteil statt materielles Noterbrecht
  • 3. Verfassungsrechtliche Verankerung, Reformdiskussion und aktueller rechtspolitischer Stellenwert
  • 4. Schutz vor Beeinträchtigungen
  • II. Die Pflichtteilsergänzung wegen Schenkungen
  • 1. Systemwidrigkeit
  • 2. Rechtspolitische Notwendigkeit
  • 3. Regelungsgrundsätze
  • 4. Die Grundnorm des § 2325 BGB
  • a) § 2325 Abs. 1 BGB
  • b) Bewertungsregeln (§ 2325 Abs. 2 BGB)
  • c) Zeitliche Schranke (§ 2325 Abs. 3 BGB)
  • § 6 Relevanz
  • 2. Kapitel: Der ergänzungspflichtige Wert einer weniger als 10 Jahre vor dem Erbfall vollzogenen Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt
  • § 7 Meinungsstand
  • I. Schrifttum
  • 1. Wert des belasteten Gegenstandes bei der Schenkung oder Wert des unbelasteten Gegenstandes beim Erbfall
  • 2. Wert des Gegenstandes bei der Schenkung abzüglich des Nießbrauchs oder Wert des Gegenstandes beim Erbfall abzüglich des Nießbrauchs
  • a) Der Abzug des Nießbrauchs nach §2311 BGB
  • b) Der Abzug des Nießbrauchs als Gegenleistung
  • c) Der Abzug des Nießbrauchs als Wertminderung der Leistung
  • 3. Wert des nießbrauchsfreien Gegenstandes beim Erbfall
  • 4. Keine Pflichtteilsergänzung, sondern "großer Pflichtteil
  • II. Rechtsprechung
  • 1. Bundesgerichtshof: Abzug des Nießbrauchs neben § 2325 Abs. 2 BGB
  • 2. LG Landau: Kein Abzug des Nießbrauchs neben § 2325 Abs. 2 BGB
  • III. Zusammenfassung
  • § 8 Rechtsvergleichung
  • I. Frankreich
  • II. Schweiz
  • III. Österreich
  • § 9 Kritik
  • I. Hüllenwert bei der Schenkung oder Sachwert beim Erbfall
  • 1. Verstoß gegen § 2325 Abs. 2 Satz 2 BGB
  • a) Normalfälle
  • b) Auszehrfälle
  • 2. Verstoß gegen Gegenleistungsprämisse
  • 3. Lösungsvariante, die den Nießbrauch ex-post berechnet
  • II. Niedererer Sachwert abzüglich Nießbrauch
  • 1. Unrichtiger Ausgangspunkt
  • 2. Unstimmige Ergebnisse in Auszehrfallen
  • 3. § 2311 BGB nicht einschlägig
  • 4. Nießbrauch keine Gegenleistung
  • 5. Nießbrauch beim Erbfall keine Wertminderung
  • III. Sachwert beim Erbfall
  • 1. Vom Erbfall abweichende Schenkungszeit
  • 2. Verstoß gegen § 2325 Abs. 2 Satz 2 BGB
  • 3. Verstoß gegen Grundsatz der Kräftigung in der Zeit
  • 4. Verstoß gegen § 2325 Abs. 3 BGB
  • IV. § 2301 Abs. 1 BGB
  • V. Sachwert bei der Schenkung oder beim Erbfall
  • § 10 Lösungsvorschlag
  • I. Kein Abzug des Nießbrauchs
  • 1. Rechtsnatur der Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt
  • a) Gleiche Auswirkungen wie Schenkungen ohne Vorbehalt
  • b) Vergleich mit auf den Tod aufgeschobenen Schenkungen
  • c) Vergleich mit gemischten Schenkungen und Auflagenschenkungen
  • d) Vergleich mit Schenkungen mit Nießbrauch zugunsten Dritter
  • 2. Systematik und Grundgedanken der Pflichtteilsergänzung
  • a) Grundgedanken
  • b) Systematik
  • 3. Stimmige Ergebnisse in Auszehrfallen
  • 4. Schenkungen unter Nießbrauchsvorbehalt in anderen Teilgebieten der Rechtsordnung
  • a) Schenkungsteuerrecht
  • b) § 2287 BGB
  • c) Höfeordnung
  • 5. Rechtsgeschichte
  • 6. Rechtsvergleichung
  • 7. Zusammenfassung
  • II. Niederstwertprinzip
  • III. Ergebnis
  • IV. Die gemischte Schenkung mit Nießbrauchsvorbehalt
  • 1. Begriff
  • 2. Ergänzungspflichtiger Wert
  • a) Schenkungsgegenstand
  • b) Problematik beim gestreckten Erwerb
  • c) Ergebnis
  • V. Die Auflagenschenkung mit Nießbrauchsvorbehalt
  • 1. Begriff
  • 2. Lösung
  • a) Schenkung mit Auflage zugunsten eines Dritten
  • b) Schenkung mit Auflage zugunsten des Schenkers
  • 3. Kapitel: Der ergänzungspflichtige Wert einer mehr als 10 Jahre vor dem Erbfall vollzogenen Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt
  • § 11 Meinungsstand
  • I. Keine Ergänzungspflicht
  • II. Ergänzungspflichtiger Sachwert beim Erbfall
  • III. Ergänzungspflichtiger Zuwachs an Nutzungsbefugnis
  • § 12 Rechtsvergleichung
  • I. Schweiz
  • II. Österreich
  • § 13 Kritik
  • I. Keine Ergänzungspflicht
  • 1. Leistungserfolg wird erst beim Erbfall vollendet
  • 2. Sinn und Zweck des § 2325 Abs. 3 BGB
  • II. Volle Ergänzungspflicht
  • 1. Begründungen nicht überzeugend
  • 2. Leistungserfolg teilweise schon bei Übertragung erreicht
  • 3. Sinn und Zweck des § 2325 Abs. 3 BGB
  • 4. Verstoß gegen § 2325 Abs. 2 Satz 2 BGB
  • III. Dieckmanns Mittellösung
  • 1. Keine Zuwendung in zwei Teilakten
  • 2. Kein Zuwachs eines Restwertes
  • 3. Kein Zuwachs des Nießbrauchswertes
  • 4. Geschätzter Schenkungswert kein geeignetes Kriterium
  • § 14 Lösungsvorschlag
  • I. Anforderungsprofil
  • II. Grundsätzliche Ergänzungspflicht des niedereren Sachwertes
  • III. Ergänzungsfester Hüllenwert 10 Jahre vor dem Erbfall
  • IV. Ergebnis: Ergänzungspflicht der Differenz
  • V. Die gemischte Schenkung mit Nießbrauchsvorbehalt
  • VI. Die Auflagenschenkung mit Nießbrauchsvorbehalt
  • 1. Auflage zugunsten Dritter
  • 2. Auflage zugunsten des Schenkers
  • Teil 3: Schenkungen unter Nießbrauchsvorbehalt und Schenkungsteuerrecht
  • § 15 Zivilrechtliche Konstruktion und § 25 ErbStG
  • I. Norminhalt
  • II. Maßgeblichkeit des Zivilrechts
  • III. Bereicherungsprinzip
  • IV. Beschränkung auf Erwerbe von Todes wegen
  • Literaturverzeichnis

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