Der gedachte Krieg

Vom Wandel der Kriegsbilder in der Bundeswehr
 
 
De Gruyter Oldenbourg (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 21. August 2018
  • |
  • XI, 498 Seiten
 
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978-3-11-046531-0 (ISBN)
 
Wie ein Damoklesschwert schwebte während des Ost-West-Konflikts die Möglichkeit einer offenen militärischen Auseinandersetzung mit den Streitkräften des Warschauer Pakts über dem "Frontstaat" Bundesrepublik Deutschland. Angesichts dieser permanenten Bedrohung wurde die Bundeswehrführung ständig mit der Frage nach dem Kriegsbild konfrontiert. Florian Reichenberger geht der Entwicklung von Kriegsbildern in der militärischen Führung der Bundeswehr im Zeitalter des Ost-West-Konflikts auf den Grund. Dabei werden Perzeptionsverläufe von einem möglichen "Dritten Weltkrieg" in den vielfältigen Wechselbeziehungen zu Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik beleuchtet. In einem interdisziplinären, epochenübergreifenden und zwischen den Teilstreitkräften vergleichenden Ansatz fragt der Autor nach Einheitlichkeit, Kontinuität und Wandel sowie Interessenleitung in den Denkmustern der westdeutschen Militärelite. Die Theorie zum Phänomen Kriegsbild bildet dabei den methodischen Rahmen.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2016
  • |
  • Universität Potsdam
2190-1449
  • Deutsch
  • Berlin/München/Boston
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 5
  • |
  • 10 farbige Abbildungen, 5 s/w Abbildungen
  • |
  • 5 b/w and 10 col. ill.
  • 5,18 MB
978-3-11-046531-0 (9783110465310)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Florian Reichenberger, Offizierschule des Heeres, Dresden.
  • Intro
  • Inhalt
  • Danksagung und Widmung
  • I. Einleitung
  • 1. Thema, Relevanz und Fragestellung
  • 2. Forschungsstand und Quellenlage
  • 3. Methodik
  • II. Das Kriegsbild - eine Begriffsbestimmung
  • 1. Geschichte und Gebrauch des Begriffs
  • 2. Begriffsdefinition von »Kriegsbild«
  • 3. Eigentümlichkeiten von Kriegsbildern
  • 4. Möglichkeiten und Grenzen der Erfassbarkeit von Kriegsbildern
  • 5. Die Problematik des Begriffs »Krieg«
  • III. Die gedanklichen Grundlagen: Entwicklung von Kriegsbildern in den deutschen Militäreliten 1871 bis 1945
  • 1. Operativ geprägte Idealvorstellungen: Kriegsbilder vor dem Ersten Weltkrieg
  • 2. Desillusionierung: Die Realitäten des Rrsten Weltkrieges
  • 3. Zwischen der Renaissance des beweglichen Operationskriegs, totalem Volkskrieg und Blitzkrieg: Kriegsbilder in der Zwischenkriegszeit
  • 4. Kriegsbilder unter dem Eindruck des Zweiten Weltkrieges: Prägende Erfahrungen für die frühe Bundeswehrführung
  • IV. Die Entwicklung von Kriegsbildern in der militärischen Führung der Bundeswehr
  • 1. Gewohnte Kriegsbilder im Dienste der politischen Interessen: Die Kontinuität konventionellen operativen Denkens der Wehrmacht im Amt Blank und in der frühen Bundeswehr bis 1956
  • 2. Kriegsbilder im Dilemma: Zwischen Nuklearisierung des Gefechtsfeldes, Unvorstellbarkeit des Allgemeinen Atomkrieges und Begrenzung des Krieges 1957 bis 1965
  • 3. Wunschbilder: Differenzierte Vorstellungen vom begrenzten Krieg und die langsame Rückkehr zur konventionellen Kriegführung 1966 bis 1979
  • 4. Kriegführung im »Kontinuum der Abschreckung«: Die schleichende Rekonventionalisierung der Kriegs- bilder im Zeichen der Hochtechnologie 1980 bis 1990
  • V. Zusammenfassung und Ausblick
  • Abkürzungen
  • Quellen und Literatur
  • Personenregister

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