Das Rechtfertigungsprinzip

Eine Vertragstheorie
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im April 2014
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  • XLII, 1242 Seiten
 
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978-3-16-152305-2 (ISBN)
 
Nach klassischer vertragstheoretischer Vorstellung sind es allein die Vertragsparteien, die sämtliche Vertragsinhalte festlegen. Dies alles soll zudem im kurzen Augenblick des Vertragsschlusses geschehen. Tatsächlich organisiert unser Vertragsrecht jedoch eine personell wie zeitlich sorgsam verteilte Entscheidungsfindung, die einem konkreten Anliegen dient: Jede Partei soll nur so weit rechtlich belastet werden, wie dies deren eigenen Zielen dient (Rechtfertigungsprinzip). Markus Rehberg illustriert dies anhand klassischer Fallgruppen wie Drohung, Irrtum, Eigenschaften, Stellvertretung, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Werbung, dispositives Recht oder Leistungsstörungen. Besondere Aufmerksamkeit widmet er dabei der so fruchtbaren Diskussion des 19. Jahrhunderts sowie wichtigen internationalen Stimmen.
 
Nach klassischer vertragstheoretischer Vorstellung sind es allein die Vertragsparteien, die sämtliche Vertragsinhalte festlegen. Dies alles soll zudem im kurzen Augenblick des Vertragsschlusses geschehen. Tatsächlich organisiert unser Vertragsrecht jedoch eine personell wie zeitlich sorgsam verteilte Entscheidungsfindung, die einem konkreten Anliegen dient: Jede Partei soll nur so weit rechtlich belastet werden, wie dies deren eigenen Zielen dient (Rechtfertigungsprinzip). Markus Rehberg illustriert dies anhand klassischer Fallgruppen wie Drohung, Irrtum, Eigenschaften, Stellvertretung, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Werbung, dispositives Recht oder Leistungsstörungen. Besondere Aufmerksamkeit widmet er dabei der so fruchtbaren Diskussion des 19. Jahrhunderts sowie wichtigen internationalen Stimmen.
  • Habilitationsschrift
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 8,28 MB
978-3-16-152305-2 (9783161523052)
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Geboren 1971; LL.M.-Abschluss an der University of Cambridge; Promotion zum Dr. iur an der Humboldt-Universitat zu Berlin; Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen; Professor fur Burgerliches Recht, Deutsches und Internationales Wirtschaftsrecht, Rechtstheorie und Rechtsoekonomik an der Universitat Rostock.
  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • § 1 Einführung
  • A. Problem
  • I. Einfache Fragen
  • II. Punktualität des klassischen Vertragsdenkens
  • III. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Notwendigkeit eines inhaltlichen Maßstabs
  • 2. Tatbestand
  • 3. Subsidiarität
  • B. Untersuchungsgegenstand
  • I. Geltendes Vertragsrecht
  • II. Einfache Fälle
  • III. Ergebnisorientierung
  • IV. Länderübergreifende Einigkeit
  • C. Methode
  • I. Verbindlichkeit
  • II. Arbeitsteilung
  • III. Methode für Menschen
  • IV. Begriffsarbeit
  • V. Zugänglichkeit
  • D. Untersuchungsablauf
  • I . Vertragsinhalt
  • II. Vertragliche Rechtsetzung
  • § 2 Tatbestand
  • A. Ziele
  • I. Entscheiden im Vertragsrecht
  • II. Begriff
  • 1. Maßstab
  • a) Ziele versus Vertragsinhalt
  • b) Zwischenziele
  • c) Zielkonfikte
  • aa) Aufösung durch Oberziel
  • bb) Stufenwahl
  • 2. Vergleichsbasis
  • 3. Zusätzliche Anforderungen
  • a) Aufmerksamkeit
  • b) Kenntnisse
  • c) Objektive Setzung
  • 4. Kollektive Ziele?
  • 5. Zukunftsorientierung?
  • 6. Zielveränderungen
  • 7. Aneignung fremder Interessen?
  • III. Feststellung
  • 1. Notwendigkeit
  • 2. Umsetzung
  • IV. Vorteile
  • 1. Achtung der Person
  • 2. Information
  • 3. Einfachheit
  • 4. Flexibilität
  • 5. Robustheit
  • 6. Planung und Kreativität als menschliche Kernkompetenzen
  • V. Verankerung
  • 1. Rechtspraktisch
  • 2. Vertragstheoretisch
  • a) Neuzeitliche Vernachlässigung
  • b) Vorläufer
  • c) Interessen- und Wertungsjurisprudenz
  • 3. Rechtfertigungsprinzip
  • a) Ziel der rechtlich betroffenen Person
  • b) Inhaltliche Offenheit
  • c) Verknüpfung von Ziel und Recht
  • d) Spezialfall Willenstheorie
  • B. Rechte
  • I. Recht
  • 1. Reales, kulturelles Phänomen
  • 2. Durchsetzung
  • a) Staatlich
  • b) Erfolgreich
  • 3. Ergebnisorientierung
  • 4. Rechtsetzung
  • a) Kausalität
  • b) Jenseits des Menschen
  • II. Subjektive Rechte
  • 1. Zielverwirklichung
  • a) Grundidee
  • b) Ziele, Kompetenzen, Wille
  • c) Nicht-subjektive Rechte?
  • 2. Ignoranz
  • a) Grundidee
  • b) Ausprägungen
  • 3. Ausblick: Gestaltungsrechte
  • C. Ersterwerb
  • I. Begriff
  • II. Praktischer Befund
  • III. Reichweite
  • 1. Dogmatische Herausforderung
  • 2. Ausrichtung an Zielen
  • 3. Zerlegungen
  • D. Abgeleiteter Erwerb
  • I. Geschichtlichkeit des Rechts
  • 1. Alles fießt?
  • 2. Alles steht?
  • 3. Alles springt?
  • 4. Wie weit?
  • a) Kleine Schritte
  • b) Rechtebasierung
  • II. Dogmatische Herausforderung
  • 1. Vergangenheit zählt - aber wie?
  • 2. Klassische Vertragstheorien
  • a) Rechtebasierung
  • b) Kontinuität vertraglicher Inhaltsbestimmung
  • 3. Ökonomik
  • 4. Fragen
  • III. Gründe
  • 1. Rechtebasierung als Tautologie?
  • a) Missverständnisse
  • b) Ursachenforschung
  • 2. Sicherung des rechtmäßig Erworbenen
  • 3. Unwissenheit
  • a) Rückblick: Geistige Entlastung durch Stabilität
  • b) Unstetigkeit menschlichen Denkens
  • c) Schrittweises Vorgehen
  • d) Ausblick: Verteiltes Denken
  • e) Öffentliches Recht
  • 4. Unumkehrbarkeiten
  • 5. Anreize
  • 6. Liberale Tradition?
  • IV. Menschliches Denken
  • 1. Problem
  • 2. Selektion
  • 3. Flexibilität
  • a) Auslöser
  • b) Person-/Handlungsdenken
  • c) Befund
  • 4. Lernen
  • a) Geschichtlichkeit
  • b) Tun
  • c) Auslöser
  • d) Innere Abbildung der Welt
  • e) Kollektive Einfüsse
  • f) Emotionen
  • 5. Handeln und Bewerten
  • a) Problem
  • b) Doppelte Subjektivität
  • c) Konsequenzen
  • 6. Weltsichten
  • V. Wissenschaft
  • 1. Natur
  • 2. Kultur
  • 3. Philosophie
  • 4. Sozialwissenschaften
  • 5. Rechtswissenschaft
  • a) Historische Schule, Common Law und Positivismus
  • b) Innen- versus Außenperspektive
  • E. "Rechtsänderungen"
  • I. Problem
  • II. "Unechte" Rechtsänderungen
  • 1. Punktuelle Sichten
  • 2. Zeitlich verteilte Rechtsetzung (Kausalität)
  • 3. Zeitabhängiger Rechtsinhalt
  • 4. Naturalistisch-gegenständliches Denken
  • 5. Substanzveränderungen
  • 6. Sonstiges
  • III. Unumkehrbarkeiten
  • 1. Zeitlich gesteuerte Ignoranz
  • 2 . Vertrag
  • 3. Personen und Zeiten
  • 4. Zusammenhänge
  • § 3 Vertragsinhalt
  • A. Problem
  • I. Fälle
  • II. Dogmatische Herausforderung
  • III. Klassische Ansichten
  • 1. Willens- und Erklärungstheorie
  • 2. Äquivalenz
  • 3. Ontologisch-Metaphysisches
  • 4. Dualismen
  • IV. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Reichhaltigkeit
  • 2. Eindeutigkeit
  • 3. Wertschöpfung durch Verrechtlichung
  • 4. Illustration
  • B. Einseitig belastende Rechtsänderungen
  • I. Eigentumsaufgabe
  • II. Schenkung
  • 1. Schenkung versus Drohung
  • 2. Absonderungen
  • a) Kein Vertrag
  • b) Anderes Wesen
  • c) Markt- und rechtsstaatsfeindlicher Fremdkörper
  • 3. Eigennutz versus Fremdnutz?
  • a) Bloße Zuschreibung
  • b) Typenzwang
  • c) Ökonomische Irritationen
  • 4. Stärkerer Schutz des Schenkenden
  • 5. Rechtfertigungsprinzip
  • III. Auslobung
  • IV. Wertpapiere
  • V. Dies- und jenseits des Vertrags
  • C. Mehrseitig belastende Rechtsänderungen
  • I. Wertschöpfung
  • 1. Unterschiede
  • 2. Gemeinsamkeiten
  • 3. Missverständnisse
  • a) Positionen versus Interessen?
  • b) Verteilung einer gemeinsamen Kooperationsrente?
  • c) Einseitige Interessen am Vertragsinhalt?
  • II. Kauf und Tausch
  • 1. Grundidee
  • 2. Inhaltsbestimmung
  • III. Dienstvertrag
  • 1. Beratungsvertrag
  • a) Problem
  • b) Rechtfertigungsprinzip
  • 2. Arbeitsvertrag
  • a) Verteilte Vertragsrechtsetzung
  • b) Mehrstufge Rechtsänderungen
  • IV. Vertrag zu Gunsten Dritter
  • D. Trennung und Abstraktion
  • E. Ausblick
  • § 4 Zwang, Drohung und Ausbeutung
  • A. Einführung
  • I. Dogmatische Relevanz
  • II. Fälle
  • 1. Zwang und Drohung
  • a) Verletzung absolut geschützter Rechtsgüter
  • b) Drohung mit Vertragsbruch
  • c) Gewohnheiten
  • d) Drohung Dritter
  • e) Sonstiges
  • 2. Ausbeutung
  • a) Normalfall und kleinere Abwandlungen
  • b) Abschöpfungstechniken
  • c) Warnungen
  • d) Lebenshärten
  • e) Drohung mit einem Unterlassen
  • f) Drohung Dritter
  • g) Konnexität
  • III. Praktische Bedeutung
  • IV. Herausforderung
  • 1. Formal-prozedurale Ansätze
  • 2. Substanzielle Kriterien
  • 3. Liberalität
  • B. Klassische Ansichten
  • I. Opferperspektive
  • 1. Varianten
  • a) Entscheidungsfreiheit, Freiwilligkeit und Verwandtes
  • b) Geistige Defzite
  • c) Verhandlungssituation
  • 2. Begrenzte Bedeutung einer Entscheidung
  • 3. Begrenzte Bedeutung der Entscheidungssituation
  • a) Rechteausstattung und frühere Anstrengungen
  • b) Entgelt
  • c) Drohungen Dritter
  • d) Opfereigenschaften
  • 4. Mangelnde Aussagekraft
  • a) Rational-informierte Entscheidung
  • b) Fehlende überschießende Kriterien
  • aa) Fehlende Subsumierbarkeit, Illiberalität
  • bb) Sonstige Leerformeln
  • cc) Ausweichversuche
  • dd) Ergebnis
  • ee) Ursachenforschung
  • 5. Handlungsoptionen, Qualität und Intensität
  • 6. Systematische Schwierigkeiten
  • 7. Ergebnis
  • II. Tätersicht
  • 1. Rechts- oder Sittenwidrigkeit
  • a) Grundidee
  • b) Mangelnder Aussagegehalt
  • c) Unvereinbarkeit mit geltendem Recht
  • 2. Finalität
  • a) Fragwürdigkeit einer Betrachtung allein des Opfers
  • b) Würdigung
  • aa) Warum Finalität?
  • bb) Unverschuldete bzw. fahrlässige Drohung
  • cc) Veränderte Absichten
  • dd) Ausbeutung
  • ee) Faire Verträge
  • ff) Kollusion
  • 3. Aktiver Missbrauch versus untätiges Ausnutzen
  • 4. Bereicherung
  • III. Äquivalenz
  • 1. Verankerung
  • 2. Unvereinbarkeit mit geltendem Recht
  • a) Unentgeltliche Verträge
  • b) Frühere Anstrengungen
  • 3. Fragwürdigkeit objektiver Wertlehren
  • a) Marktpreis
  • b) Produktionskosten
  • 4. Begrenzter Aussagegehalt
  • 5. Einseitig belastende Rechtsänderungen
  • 6. Ergebnis
  • a) Dogmatische Lehren
  • b) Scheinlösungen
  • aa) Ausblendung falsifzierender Konstellationen
  • bb) Relativierung
  • IV. Verteilung der Kooperationsrente
  • 1. Grundidee
  • 2. Aufteilung nach Köpfen
  • 3. Anrechnung von Leistungen
  • 4. Einseitig belastende Rechtsänderungen
  • V. Gesamtwohlfahrt
  • C. Rechtfertigungsprinzip
  • I. Grundlagen
  • 1. Rechteausstattung
  • a) Bedeutung
  • b) Rechte versus Üblichkeit
  • c) Zirkularität und Trivialität?
  • d) Unvollständigkeit
  • e) Ausblick
  • 2. Verbesserung
  • a) Grundidee
  • b) Beurteilungsbasis
  • c) Ausprägungen
  • 3. Frühere Anstrengungen
  • a) Praktische Bedeutung
  • b) Berücksichtigung
  • c) Subsidiarität
  • 4. Vorteile
  • a) Vermeidung intersubjektiver Vergleiche
  • b) Reine Kausalitätsprüfung vor realem Hintergrund
  • II. Zwang und Drohung
  • 1. Verletzung absolut geschützter Rechtsgüter
  • 2. Drohung mit Vertragsbruch
  • 3. Gewohnheiten
  • 4. Drohung Dritter
  • 5. Weitere Fallgruppen
  • a) Drohung mit Schädigung Dritter
  • b) Drohung durch Täuschung
  • c) Versuchte Drohung
  • d) Fahrlässige oder schuldlose Drohung
  • e) Herbeiführung einer Notlage
  • f) Warnungen
  • 6. Erfordernis besonderer Standhaftigkeit?
  • III. Ausbeutung
  • 1. Grundprinzip und kleinere Abwandlungen
  • 2. Frühere Anstrengungen
  • 3. Abschöpfungstechniken
  • 4. Nachfragemonopol
  • 5. Drohung mit Unterlassen
  • a) Lebenshärten
  • b) Bereicherung
  • 6. Drohung Dritter
  • 7. Konnexität
  • a) Durchsetzungsrechte
  • b) Ausbeutung
  • c) Staatliches Gewaltmonopol
  • D. Ergebnis
  • I. Rückblick
  • II. Unterscheidungen
  • 1. Überblick
  • 2. Zwang versus Ausbeutung
  • a) Kategoriale Wesensverschiedenheit?
  • b) Rechtsfolge
  • § 5 Risiko
  • A. Problem
  • I. Praktische Bedeutung
  • II. Dogmatische Herausforderung
  • 1. Risiko
  • 2. Spekulation
  • 3. Fälle
  • B. Begriff
  • I. Risiko
  • 1. Individualität
  • 2. Recht versus Risiko
  • 3. Drei Welten
  • 4. Unabbildbarkeit
  • 5. Gefahr
  • 6. Ergebnis
  • II. Spekulation
  • C. Klassische Ansichten
  • I. Wille und Erklärung
  • II. Äquivalenz
  • III. Einzelargumente
  • 1. Gesetz
  • 2. (Normative) Auslegung
  • 3. Fehlender Irrtum
  • 4. Vertragsübergreifende Betrachtung
  • 5. Informationspflichten
  • 6. Flexible Begründungsmuster
  • 7. Mutmaßlicher Wille
  • D. Rechtfertigungsprinzip
  • I. Gerechtfertigtes Risiko
  • 1. Bedingte Leistung
  • 2. Verbesserung
  • II. Risikoverringerung als Rechtfertigung
  • 1. Risikoaversion
  • 2. Rechtsgestaltungsbedarf
  • III. Anrechnung von Anstrengungen
  • IV. Wertschöpfung
  • 1. Grundidee
  • 2. Risikounterschiede
  • 3. Absorbier- und Beherrschbarkeit
  • E. Vertragstypen
  • I. Glücksspiel
  • II. Versicherung
  • III. Darlehen, Zins und Rendite
  • 1. Problem
  • 2. Sichere Darlehen
  • 3. Riskante Darlehen
  • IV. Bürgschaft
  • V. Handelsspannen
  • 1. Arbitrage
  • 2. Klassischer Warenumschlag
  • VI. Geldanlage
  • VII. Kursabsicherung
  • VIII. Spekulation
  • 1. Insiderhandel
  • 2. Erarbeitetes Wissen
  • a) Schädigung anderer
  • b) Irrelevanz von Wissensinvestitionen
  • 3. Praktischer Befund
  • 4. Publikumsspekulation
  • a) Fragwürdigkeit
  • b) Besondere Regelungsbedürftigkeit
  • F. Ergebnis
  • § 6 Leistungsstörungen
  • A. Fälle
  • B. Unmöglichkeitsdenken
  • I. Grundidee
  • 1. Wächter
  • 2. Mommsen
  • II. Bloße Sachverhaltsbeschreibung
  • III. Jenseits natürlicher Unmöglichkeit
  • 1. Enge natürlicher Unmöglichkeit
  • 2. Unmöglichkeitserweiterungen
  • a) Varianten
  • b) Dogmatische Fragwürdigkeit
  • 3. Ersatzkonstruktionen
  • IV. Dreiteilung
  • V. Interessenwidrigkeit
  • 1. Missachtung der Parteiinteressen
  • 2. Pacta sunt servanda
  • C. Vertragsdenken
  • I. Grundidee
  • II. Überwindung fragwürdiger Unterscheidungen
  • 1. Unmöglichkeit
  • 2. Haftung, Pfichtverletzung und Zurechenbarkeit
  • 3. Vertrags- versus Schuldrecht
  • III. Dogmatische Herausforderung
  • IV. Klassische Ansichten
  • 1. Wille, Erklärung
  • 2. Zurechenbarkeit
  • a) Grundidee
  • b) Würdigung
  • V. Absonderungen
  • D. Gesetz
  • I. Problem
  • II. Haftungsmodalitäten
  • E. Rechtfertigungsprinzip
  • I. Grundlagen
  • 1. Überwindung klassischer Fiktivitäten
  • 2. Bedeutung der situations- und parteibedingten Besonderheiten
  • 3. Wertschöpfung
  • 4. Subsidiarität
  • II. Nichteintritt der Hauptleistungspficht
  • 1. Obergrenze vollständiger Kompensation
  • 2. Leistendürfen ohne Leistungspficht
  • 3. Leistungspficht bei vollständigem Ausgleich
  • 4. Vertragsabhängigkeit
  • 5. Gattungsschulden
  • III. Umdeutung
  • IV. Schadensersatz
  • 1. Grundlagen
  • 2. Fallgruppen
  • V. Anfängliche Leistungshindernisse
  • VI. Anspruchsentwertung
  • 1. Problem
  • 2. Rechtfertigungsprinzip
  • § 7 Eigenschaften
  • A. Problem
  • I. Atomistische Herausforderung
  • II. Störungen
  • III. Irrtümer
  • IV. Fälle
  • B. Klassische Ansichten
  • I. Zitelmann
  • II. § 119 Abs. 2 BGB
  • III. Lenel
  • IV. Schlossmann
  • 1. Eigenschaft
  • 2. (Verkehrs-) Wesentlichkeit
  • 3. Verhältnis zum Gewährleistungsrecht
  • 4. Auf das Kausalverhältnis beschränkte Relevanz
  • V. Flume
  • 1. Eigenschaften als Vertragsgegenstand
  • 2. Jenseits der Vereinbarung
  • a) Grundproblem
  • b) Gattungsschuld
  • c) Objektivierungen
  • 3. Haftungsfolge
  • 4. Eigenschaft
  • 5. Wesentlichkeit
  • 6. Irrtumskategorie
  • 7. Fehler und Gewährleistungsrecht
  • VI. Sonstige Ansichten
  • C. Rechtfertigungsprinzip
  • I. Geschuldete Eigenschaften
  • 1. Benennung
  • 2. Üblichkeit
  • II. Störungen
  • III. Irrtümer
  • § 8 Verteiltes Denken, verteilte Macht
  • A. Problem
  • I. Entscheidungsnotwendigkeiten
  • II. Komplexität von Vertragsinhalten
  • 1. Reichhaltigkeit
  • 2. Begrenzte Aufmerksamkeit
  • III. Punktualität klassischer Vertragstheorien
  • IV. Fälle
  • B. Arbeitsteilung
  • I. Praktischer Befund
  • II. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Gezielte Arbeitsteilung
  • 2. Erkenntnis und Durchsetzung
  • 3. Kompetenz als schützenswertes Gut
  • 4. Gewillkürte Kompetenzverteilung
  • III. Indizien
  • 1. Grundidee
  • 2. Interessenlage
  • 3. Kenntnisse und Fähigkeiten
  • 4. Situatives, Sachnähe
  • 5. Energieaufwand
  • C. Zeitliche Streckung
  • I. Praktischer Befund
  • II. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Gezielte zeitliche Streckung
  • 2. Indizien
  • 3. Situatives versus langfristiges Entscheiden
  • III. Facetten der Zeit
  • D. Rahmenbedingungen
  • I. Praktischer Befund
  • II. Rechtfertigungsprinzip
  • E. Privatautonomie
  • I. Begriff
  • II. Begründung
  • 1. Klassische Ansichten
  • 2. Subsidiarität
  • III. Staatliche Dimensionen
  • 1. Ermöglichend
  • 2. Eingreifend
  • 3. Dienend
  • 4. Fordernd?
  • F. Ausblick
  • § 9 Wille
  • A. Fälle
  • B. Begriff
  • I. Herausforderung
  • II. Merkmale
  • 1. Entität
  • 2. Kausalität (Macht)
  • 3. Aufmerksamkeit
  • a) Befund
  • b) Kreativität
  • c) Benennung
  • III. Gegenstand
  • 1. Inhaltsfreiheit
  • 2. Rechtsfolgen
  • 3. Ausblick
  • C. Willenstheorie
  • I. Selbstbindungswille
  • 1. Grundidee
  • a) Verankerung
  • b) Tatbestand
  • c) Bedeutung
  • d) Vorzüge
  • 2. Nichtexistenz
  • 3. Irrelevanz
  • a) Bindungsunfähigkeit
  • b) Vorläufgkeit
  • c) Selbstbezogenheit
  • d) Autonomie
  • II. Einwilligung
  • 1. Grundidee
  • 2. Eignung nur als Eingriffsrechtfertigung
  • a) Kategorienfehler
  • b) Illustration
  • c) Gedankliche Abhängigkeit
  • d) Ausblick: Verknüpfungen
  • e) Fazit
  • III. Mangelnde Intrinsität
  • 1. Stat pro ratione voluntas?
  • 2. Begrenzte Plausibilität als Axiom
  • 3. Praktischer Befund
  • 4. Konsequenzen
  • IV. Rechtsgeschäftsleere
  • 1. Problem
  • 2. Vertragsschluss
  • 3. Vertragsinhalt
  • 4. Dritte
  • V. Scheinlösungen
  • 1. Negatives Interesse
  • a) Grundidee
  • b) Grenzen
  • c) Praktischer Befund
  • 2. Scheinwille
  • a) Zwischenergebnis und Problem
  • b) Fiktion
  • aa) Fragwürdigkeit
  • bb) Lebensnähe
  • c) Verknüpfung
  • aa) Zwangsläufgkeiten
  • bb) Menschlich vermittelte Kausalitäten
  • d) Mutmaßung
  • aa) Kategorienfehler
  • bb) Interessen
  • cc) Konstruktion
  • e) Normativierung
  • aa) Wider Psychologismus und Naturalismus?
  • bb) Rechtliche Relevanz von Realität
  • 3. Behauptung
  • a) Übertragungstheorie
  • b) Begriffserweiterung
  • aa) Normierung
  • bb) Vernünftigkeit
  • cc) Freiheit als Bindung?
  • dd) Freiwilligkeit
  • ee) Unvorhersehbarkeit
  • ff) Entscheidungsqualität
  • gg) Erklärung
  • hh) Wissen
  • 4. Ausblendung
  • a) Pathologische Fälle
  • b) "Wahres Vertragsrecht"
  • c) Wille versus Vertragsinhalt
  • 5. Relativierung
  • VI. Ergebnis
  • D. Grundfolgentheorie
  • I. Zwecke vor Wille
  • 1. Normativer Vorrang
  • 2. Praktischer Befund
  • 3. Abkehr von Gegenständlichkeit
  • 4. Individualität und Liberalität
  • 5. Subsidiarität
  • II. Ausblick: Dispositives Recht
  • III. Konkretisierungsbedarf
  • E. Rechtfertigungsprinzip
  • I. Problem
  • II. Aneignungswille
  • 1. Erwerb statt Verlust
  • 2. Praktische Bedeutung
  • 3. Stimmen
  • 4. Ursachenforschung
  • III. Einwilligung
  • 1. Problem
  • 2. Objekt
  • 3. Neues Bindungsdogma?
  • IV. Begriffichkeiten
  • V. Fazit: Eine "andere Willenstheorie"
  • § 10 Erklärung
  • A. Handlungstheorien
  • I. Urteilstheorien
  • II. Sprechakttheorie
  • III. Sozial verankerte Kommunikation
  • IV. Handlungswille
  • V. Geltungstheorie
  • 1. Normierung, Verbindlichkeit
  • a) Thesen
  • b) Würdigung
  • 2. Einheitsthesen
  • 3. Sonstiges
  • VI. Selbstbindung und normativitätsstiftendes Verhalten
  • B. Normative Relevanz
  • I. Erklärungsgegenstand
  • II. Eigenwert des Erklärten?
  • 1. Offene Fragen
  • 2. Fehlender Sinn
  • C. Zurechenbarkeit
  • I. Problem
  • 1. Verankerung
  • 2. Anspruchsbegrenzung
  • 3. Anspruchsbegründung
  • II. Vorsätzliches Handeln
  • III. Fahrlässigkeit
  • 1. Grundidee
  • 2. Kategorienfehler
  • 3. Fehlende Benennung
  • 4. Jenseits des Verschuldens
  • 5. Verhalten der Gegenseite
  • IV. Verantwortung und Anerkennung
  • 1. Grundidee und Vorbilder
  • 2. Alte Probleme
  • 3. Fehlende Verknüpfung
  • 4. Mangelnde Allgemeingültigkeit
  • 5. Illiberalität
  • 6. Fazit
  • V. Risiko
  • VI. Ergebnis
  • D. Unerklärtes
  • I. Rechtsgeschäftsleere
  • II. Punktualität
  • III. Wille versus Erklärung
  • 1. Problem
  • 2. Scheinlösungen
  • a) Vagheiten
  • b) Ausblendung
  • c) Verweis auf geltendes Recht
  • d) Flexible Begründungsmuster
  • e) Dialektik
  • 3. Fazit und Ausblick
  • IV. Offene Fragen
  • E. Verknüpfungen
  • I. Inhalte
  • 1. Recht
  • 2. Sitte, Übung und Brauch
  • 3. Rechtsidee
  • II. Vorwände
  • 1. (Normative) "Auslegung"
  • 2. Sprache
  • a) Normalsprache
  • b) Sprechakttheorie
  • 3. Hermeneutik und Vorverständnis
  • a) Wertvolles
  • b) Fragwürdigkeiten
  • 4. Umstände
  • a) Praktische Relevanz
  • b) Offene Fragen
  • F. Ausblick
  • § 11 Vertrauen
  • A. Grundidee
  • B. Stimmen
  • C. Begriff
  • I. Klärungsbedarf
  • II. Vertrauender
  • 1. Interesse
  • 2. Risiko
  • 3. Freiwilligkeit
  • 4. Aufmerksamkeit, Rationalität
  • 5. Fazit
  • III. Vertrauensgegenstand
  • 1. Äußerlich freies Handeln
  • 2. Moralisches Handeln
  • 3. Konsequenzen
  • a) Mensch, Tier und Natur
  • b) Moral
  • IV. Ergebnis
  • D. Praktische Relevanz
  • I. Vor- und Nachteile
  • II. Voraussetzungen
  • E. Rechtliche Irrelevanz
  • I. Sicherheit versus Vertrauen
  • 1. Recht, Sitte, Anreize und Moral
  • 2. Vertrauensalternativen
  • 3. Wechselwirkungen
  • 4. Ergebnis
  • II. Vertrauensgegenstand
  • 1. Recht
  • 2. Erklärung
  • 3. Rechtsordnung
  • 4. Wille
  • 5. Verkehrsüblichkeit
  • 6. Normativierung
  • III. Mangelnde Eignung als Grund
  • IV. Jenseits des Scheins
  • F. Scheinlösungen
  • I. Vertrauendürfen
  • II. Zusätzliche Anforderungen
  • III. Vertrauensvertrag
  • § 12 Protest und schlüssiges Verhalten
  • A. Dogmatische Herausforderung
  • I. Fälle
  • II. Fehlender Selbstbindungswille
  • III. Anforderungen an einen Vertragsschluss
  • IV. Übereinstimmung von Theorie und Realität
  • V. Abwehrreaktionen
  • 1. Geschichtlicher Hintergrund
  • 2. Illiberalität
  • 3. Geringe praktische Bedeutung
  • B. Scheinlösungen
  • I. Eigenständiges Rechtsinstitut
  • II. Auslegung
  • 1. Leerformeln
  • 2. Sozialtypizität
  • a) Grundidee
  • b) Bedeutung objektiver Kriterien
  • c) Begrenzter Gehalt
  • 3. Erklärungstheorie
  • a) Vertrauenshaftung
  • b) Verkehrsschutz
  • 4. Widersprüchliches Verhalten
  • a) Grundidee
  • b) Eindeutigkeit
  • c) Mentalreservation
  • 5. Entbehrlichkeit des Zugangs
  • III. Zurechenbarkeit
  • 1. Wissen
  • 2. Fahrlässigkeit, Verantwortung
  • IV. Gesetzliche Schuldverhältnisse
  • 1. Deliktsrecht
  • 2. Bereicherungsrecht
  • V. Sonstiges
  • 1. Soziale Realitäten
  • a) Kollektive Dimensionen
  • b) Besonderheiten der Daseinsvorsorge
  • 2. Anspruch auf Willensunterwerfung
  • 3. Geltendes Recht
  • 4. Leerformeln
  • C. Rechtfertigungsprinzip
  • I. Grundlagen
  • 1. Individualistisch-substanzieller Ausgangspunkt
  • 2. Einwilligung statt Selbstbindungswille
  • 3. Negative Vertragsfreiheit
  • II. Leistungsnehmer
  • 1. Indizfunktion
  • 2. Abhängigkeiten
  • a) Problem
  • b) Inhalts-, nicht Entscheidungsproblem
  • 3. Anforderungen an eine "Erklärung"
  • a) Notwendigkeit einer Rechtfertigung
  • b) Subsidiarität
  • c) Illustration
  • 4. Fangprämie und erhöhtes Beförderungsentgelt
  • a) Problem
  • b) Rechtfertigungsprinzip
  • III. Leistungsgeber
  • 1. Problem
  • 2. Umsetzung
  • 3. Wahlrecht?
  • IV. Vertrag und Delikt
  • 1. Fließende Übergänge
  • 2. Vorzugswürdigkeit vertragsrechtlicher Denkkategorien
  • V. Störfälle
  • § 13 Stellvertretung
  • A. Problem
  • I. Rechtliche Verankerung
  • II. Dogmatische Herausforderung
  • III. Fälle
  • B. Klassische Ansichten
  • I. Überleitungstheorien
  • II. Geschäftsherrentheorie
  • 1. Grundidee
  • 2. Fiktivität
  • 3. Unstimmigkeiten
  • III. Repräsentationstheorie
  • 1. Grundidee
  • 2. Fiktivität
  • 3. Unstimmigkeiten
  • C. Rechtfertigungsprinzip
  • I . Vertragsinhalt
  • 1. Verteiltes Entscheiden
  • 2. Entscheidungsdefzite
  • II. Vertretungsmacht
  • 1. Arbeitsteilung
  • 2. Kompetenzen
  • 3. Wertschöpfung "übers Eck"
  • 4. Fremdnützigkeit
  • a) Praktischer Befund
  • b) Rechtliche Umsetzung
  • aa) Person
  • bb) Anreize
  • cc) Kompetenz
  • III. Gesetzliche Stellvertretung
  • 1. Irrelevanz des Willens des Vertretenen
  • 2. Abstoßungsreaktionen
  • 3. Rechtfertigungsprinzip
  • a) Vereinbarkeit
  • b) Rechte, Kompetenzen und Wille
  • IV. Gewillkürte Stellvertretung
  • 1. Subsidiarität
  • 2. Irrtum über die Vertretungsmacht
  • a) Problem
  • b) Wertschöpfung
  • c) Umsetzung
  • d) Rechtsschein versus Vollmacht?
  • § 1 4 Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • A. Hintergrund
  • I. Fälle
  • II. Praktische Bedeutung
  • III. Vorteile
  • IV. Gefahren
  • 1. Unwissenheit
  • 2. Macht
  • V. Dogmatische Herausforderung
  • B. Klassische Ansichten
  • I. Wille
  • 1. Problem
  • 2. Scheinlösungen
  • II. Erklärung
  • III. Zurechenbarkeit
  • IV. Sonstiges
  • C. Rechtfertigungsprinzip
  • I. Kompetenzverteilung
  • 1. Grundidee
  • 2. Geltung gegen den Verwender
  • II. Inhaltskontrolle
  • 1. Berechtigung
  • 2. Maßstab
  • 3. Prüfungsintensität
  • 4. Gesetzes- versus Richterrecht
  • 5. Homogenität versus Einzelfallbetrachtung
  • 6. Sitte, Übung und Brauch
  • III. Transparenz
  • 1. Dogmatische Relevanz
  • a) Überraschende Klauseln
  • b) Abwicklungstransparenz
  • c) Individuelles Aushandeln
  • 2. Maßstäbe und Prüfungsintensität
  • IV. Irrtümer
  • § 15 Werbung
  • A. Einführung
  • I. Fälle
  • II. Praktische Bedeutung
  • III. Vertragsrechtliche Bedeutung
  • IV. Dogmatische Herausforderung
  • B. Klassische Ansichten
  • I. Beschränkung auf den Vertragsschluss
  • II. Scheinlösungen
  • III. Öffentliche Erklärungen und Selbstbindung
  • C. Rechtfertigungsprinzip
  • I. Grundkonstellationen
  • 1. Verkäuferangaben
  • 2. Herstellerwerbung
  • 3. Persönliche Herstellerinformation
  • II. Werbung, Wettbewerb und Subsidiarität
  • III. Einzelfragen
  • 1. Widersprüchliche Angaben
  • 2. Wirkungsbreite und -dauer
  • 3. Irrtümer
  • 4. Vorvertragliche Korrekturen
  • D. Ergebnis
  • § 16 Kollektiv gesetzte Vertragsinhalte
  • A. Dispositives und zwingendes staatliches Recht
  • I. Problem
  • 1. Praktische Bedeutung
  • 2. Dogmatische Herausforderung
  • 3. Begrenzte Eignung als Untersuchungsgegenstand
  • II. Begründungsnöte
  • 1. Klassische Ansätze
  • 2. Verknüpfungen
  • a) Vertragsparteien
  • b) Staat
  • 3. Mutmaßlicher Wille
  • 4. Dualismen
  • 5. Essentialia, naturalia und accidentalia negotii
  • 6. Grundfolgentheorie
  • III. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Zwingendes Recht
  • a) Störungen
  • aa) Macht
  • bb) Unwissenheit
  • b) Vorteile
  • 2. Dispositives Recht
  • a) Dispositivität
  • b) Maßstab
  • c) Rechtsqualität
  • B. Gefälligkeitsverhältnisse
  • I. Problem
  • 1. Theoretische wie praktische Bedeutung
  • 2. Klassische Ansichten
  • II. Rechtfertigungsprinzip
  • C. Sitte, Übung und Brauch
  • I. Problem
  • 1. Praktische Bedeutung
  • 2. Sprache
  • 3. Begriff
  • 4. Dogmatische Herausforderung
  • II. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Dogmatische Relevanz
  • 2. Eignung als Indiz
  • 3. Bezugsgruppe
  • 4. Sittenwandel
  • 5. Rangverhältnis
  • III. Recht und Sitte
  • D. Wettbewerb
  • I. Verbindungslinien
  • 1. Vertragsinhalt
  • 2. Sitte, Übung und Brauch
  • 3. Zwang, Drohung und Ausbeutung
  • 4. Unwissenheit
  • 5. Werbung und Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • II. Staatliche Dimensionen
  • 1. Praktischer Befund
  • 2. Theoretische Erfassung
  • III. Inhalt versus Verfahren
  • 1. Rechtfertigungsprinzip
  • 2. Wettbewerbsfreiheit
  • 3. Ordoliberalismus
  • E. Wettbewerb der Rechtsordnungen?
  • I. Problem
  • II. Harmonisierung versus Subsidiarität
  • 1. Internationales Privatrecht
  • 2. Rechtsvereinheitlichung
  • III. Zwingendes Recht versus Privatautonomie
  • 1. Besseres Recht durch freie Rechtswahl?
  • 2. Selektionsprinzip
  • a) Zwingendes Recht als Willkürprodukt?
  • b) Neue alte Probleme
  • 3. Freiheit und Effzienz
  • 4. Rahmenbedingungen
  • 5. Zwischenergebnis
  • IV. Sachrecht versus Kompetenzen
  • 1. Kollisionsrecht
  • 2. Zweites Sachrecht
  • 3. Vertikale Kompetenzverteilung
  • 4. Umgewichtung politischer Präferenzen
  • V. Einzelfragen
  • 1. Innovationen
  • 2. Koordinationsprobleme
  • 3. Notwendigkeiten
  • VI. Fazit
  • 1. Kategorienfehler
  • 2. Wahre Interdisziplinarität
  • § 17 Irrtum
  • A. Unwissenheit im Vertragsrecht
  • I. Problem
  • II. Verengungen
  • III. Bausteine
  • 1. Ziele
  • 2. Geschichtlichkeit
  • 3. Verteiltes Denken
  • 4. Vertragsinhalt
  • 5. Inhaltliche Punktualität
  • IV. Ausblick: Irrtümer
  • 1. Problem
  • 2. Jenseits der Vertragsparteien
  • 3. Untersuchungsgang
  • B. Erfolgreiche Verständigung
  • I. Fälle
  • II. Falsa demonstratio
  • 1. Problem
  • 2. Klassische Ansichten
  • 3. Rechtfertigungsprinzip
  • a) Ausgangsfall
  • b) Unsicherheiten
  • III. Scheingeschäft
  • 1. Problem
  • 2. Klassische Ansichten
  • 3. Rechtfertigungsprinzip
  • 4. Bedeutungsvereinbarungen
  • IV. Erkannter Irrtum
  • 1. Problem
  • 2. Klassische Ansichten
  • a) Willenstheorie
  • b) Erklärungstheorie
  • c) Sonstiges
  • 3. Rechtfertigungsprinzip
  • V. Nicht durchschlagender Irrtum
  • 1. Spätere Akzeptanz des Gemeinten
  • a) Problem
  • b) Klassische Ansichten
  • aa) Willens- und Erklärungstheorie
  • bb) Sonstiges
  • c) Rechtfertigungsprinzip
  • 2. Spätere Akzeptanz des Erklärten
  • C. Inhaltsirrtum
  • I. Problem
  • 1. Einordnung
  • 2. Fälle
  • 3. Herausforderung
  • II. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Anwendbarkeit
  • 2. Wertschöpfung
  • a) Irrtumsgefahr
  • b) Vorteile einer Bindung
  • c) Negatives Interesse als Alternative
  • d) Anreize
  • 3. Subsidiarität
  • D. Motivirrtum
  • I. Problem
  • 1. Dogmatische Herausforderung
  • 2. Fälle
  • II. Klassische Ansichten
  • 1. Willens- und Erklärungstheorie
  • 2. Entscheidungsfreiheit
  • III. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Negatives Interesse trotz Vertragswirksamkeit
  • 2. Anreize
  • 3. Umsetzung
  • a) Täuschung
  • b) Unkenntnis
  • IV. Wissensinvestitionen
  • 1. Rechtfertigungsprinzip
  • 2. Klassische Ansichten
  • E. Rationalität
  • I. Fälle
  • II. Klassische Ansichten
  • 1. Willens- und Erklärungstheorie
  • 2. Zusätzliche Anforderungen
  • III. Begriff
  • 1. Praktischer Befund
  • 2. Vernunft/Metaphysik?
  • 3. Zweckrationalität
  • 4. Fehlerhafte Informationsverarbeitung?
  • 5. Geisteszustand?
  • 6. Zuschreibung
  • a) Grundidee
  • b) Funktionen
  • aa) Wahrnehmung
  • bb) Steuerung
  • cc) Vereinfachung
  • c) Parallelen
  • aa) Wissen versus Verarbeitung?
  • bb) Verantwortung, Willensfreiheit, Fahrlässigkeit und Schuld
  • IV. Verhaltensökonomik
  • 1. Ökonomische Rationalitätsannahme
  • a) Zuschreibung statt Erforschung
  • b) Inhalt
  • c) Realitätsferne
  • aa) Problem
  • bb) Heuristische Tauglichkeit durch Kollektivismus?
  • 2. Differenzierungsversuche
  • a) Institutionen- und Verhaltensökonomik
  • b) Würdigung
  • aa) Epizykeltheorien
  • bb) Beschränkte Rationalität?
  • cc) Laienpsychologie
  • dd) Wenige isolierbare Anomalien?
  • 3. Fazit
  • a) Disziplinäre Arbeitsteilung
  • b) Auf zu neuen Ufern?
  • V. Vertragsbindung als Rationalitätsproblem?
  • 1. Selbstbeschränkung
  • 2. Rechtliche Selbstbindung
  • a) Grundidee
  • b) Rechtfertigungsprinzip
  • 3. Zeitinkonsistente Präferenzen?
  • a) Grundidee
  • b) Fragwürdigkeit
  • aa) Dualismus
  • bb) Welches Ich zählt?
  • cc) Laienpsychologie
  • dd) Alte Probleme
  • 4. Fazit
  • VI. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Indizfunktion
  • 2. Steuerungs- und Ordnungsfunktion
  • F. Mentalreservation
  • I. Problem
  • 1. Charakterisierung
  • 2. Praktischer Befund
  • 3. Fälle
  • II. Begründungsversuche
  • 1. Mangelnde Beweisbarkeit
  • 2. Unsittlichkeit, Lüge
  • 3. Zurechenbarkeit
  • 4. Handlungswille
  • 5. Vertrauen
  • 6. Funktionalismus
  • III. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Unerkannte Mentalreservation
  • a) Grundlagen
  • b) Fehlendes Erklärungsbewusstsein
  • c) Irrationalität
  • d) Eingehungsbetrug
  • aa) Normalfall
  • bb) Letzte Bitte des Sterbenden
  • e) Zwänge
  • aa) Drohung durch Dritte
  • bb) Soziale Nöte
  • f) Teilvorbehalte
  • g) Vermeintlich unwirksamer Vertrag
  • 2. Erkannte Mentalreservation
  • a) Problem
  • b) Rechtfertigungsprinzip
  • aa) Eingehungsbetrug
  • bb) Drohung
  • cc) Soziale Nöte
  • § 18 Dies- und jenseits des Vertrags
  • A. Einführung und Fälle
  • B. Nachvertraglich
  • I. Existenz einseitiger Einfussmöglichkeiten
  • 1. Ob eines Vertrags
  • 2. Inhalt eines Vertrags
  • II. Klassische Ansichten
  • 1. Vertragsschluss
  • a) Problem
  • b) Ursachenforschung
  • c) Scheinlösungen
  • 2. Rechtstechnische Argumentationsmuster
  • a) Gestaltungsrecht
  • b) Subjektives Recht
  • 3. Gesetz
  • 4. Relationaler Vertrag
  • III. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Notwendigkeit einer zweiten Rechtsänderung
  • 2. Vorbereitung durch früheren Rechtsverlust
  • 3. Entscheidungskompetenz
  • a) Gläubiger
  • b) Aneignungswille
  • c) Einseitigkeit
  • d) Aktualisierbarkeit
  • IV. Festlegung und Spielraum
  • 1. Wertschöpfung durch Aufschub
  • a) Inhalt und Umfang
  • b) Festlegungsberechtigte
  • aa) Private Dritte
  • bb) Staatliche Stellen
  • c) Bestimmtheitsgebot?
  • aa) Begrenzte Relevanz
  • bb) Dienende Funktion des Staats
  • 2. Erfolgsversprechen versus Leistungssteuerung
  • a) Grundlagen
  • b) Gläubiger
  • c) Schuldner
  • C. Vorvertraglich
  • I. Vertragsschluss
  • II. Verschulden bei Vertragsverhandlungen
  • D. Außervertraglich
  • I. Delikt
  • II. Geschäftsführung ohne Auftrag
  • § 19 Fazit
  • A. Rückblick
  • B. Was ist liberal?
  • I. Begriff
  • II. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Konsequenter Schutz von Rechten
  • 2. Preisgabe nur um die Interessen der betroffenen Person selbst
  • 3. Aktive Unterstützung privater Wertschöpfung
  • a) Freiheit durch Intervention
  • b) Verteiltes Denken
  • III. Realitätsbezug
  • 1. Notwendigkeit
  • 2. Echte Menschen
  • 3. Vertrag, Markt und Staat
  • 4. "Nebengebiet", "Pathologie" und sonstige Ausblendungen
  • IV. Verbindlichkeit
  • C. Was ist sozial?
  • I. Begriff
  • II. Rechtfertigungsprinzip
  • 1. Allgemeingültigkeit
  • 2. Marktordnung
  • 3. Grenzen
  • III. Verbindlichkeit und Realitätsbezug
  • IV. Verteilung
  • 1. Unausweichlichkeit
  • 2. Systematische (Um-) Verteilung?
  • a) Praktischer Befund
  • b) Fragwürdigkeit
  • aa) Einpreisung staatlich angeordneter Belastung
  • bb) Zufälligkeiten
  • cc) Komplexität
  • 3. Gleichbehandlung
  • 4. Ergebnis
  • V. Liberale Überhöhungen
  • 1. Andere Welten, andere Werte
  • 2. Abhängigkeiten
  • 3. Kollektive Einbettung
  • 4. Vertrag als rechtstheoretisches Allheilmittel?
  • a) Fiktivität gesellschaftsvertragstheoretischer Ansätze
  • b) Begrenzter Erkenntniswert
  • 5. Konsequenzen
  • VI. Verbraucherschutz
  • 1. Entscheidungsbildung
  • a) Praktischer Befund
  • b) Klassische Ansichten
  • c) Rechtfertigungsprinzip
  • 2. Autonomie versus Heteronomie?
  • a) Klassische Ansichten
  • b) Rechtfertigungsprinzip
  • 3. Verbraucherleitbild
  • 4. Sonderprivatrecht?
  • D. Inhalt versus Verfahren
  • I. Problem
  • II. Offene Fragen
  • 1. Vertragsinhalt
  • a) Begründungsnotwendigkeit
  • b) Menschliche Prioritäten
  • c) Rechtfertigungsprinzip
  • 2. Verteiltes Denken
  • 3. Rahmenbedingungen
  • III. Liberal und sozial
  • IV. Siegeszug des Prozeduralismus?
  • 1. Theorie versus Praxis
  • 2. Ursachenforschung
  • E. Privatrecht
  • I. Kleine Welt
  • II. Eigenständigkeit
  • III. Grenzbereiche
  • 1. Interessengemeinschaft
  • 2. Gesellschaft
  • a) Wertschöpfungspotenzial
  • b) Personale Verschmelzung
  • aa) Zwecke
  • bb) Rechtspersönlichkeit
  • c) Staat
  • d) Kampf ums Privatrecht
  • IV. Interne versus externe Perspektive?
  • F. Menschliches Unwissen
  • I. Methodische wie inhaltliche Integration
  • II. Realitätsbezug
  • III. Verbindlichkeit
  • 1. Notwendigkeit
  • 2. Alternativen?
  • a) Leerformeln
  • b) Flexible Begründungsmuster
  • c) Fehlender Erkenntniswert
  • IV. Verallgemeinerung
  • V. Regelbasierung
  • 1. Praktischer Befund
  • 2. Zwecke
  • a) Bedeutung
  • b) Komplexität fnalen Denkens
  • c) Domestizierung
  • VI. Geschichtlichkeit
  • 1. Inhaltliche Bescheidenheit
  • 2. Rekursivität
  • 3. Autonomien
  • 4. Konsequenzen
  • a) Absage an ein überzeitliches Weltrecht
  • b) Erst verstehen, dann reformieren
  • c) Interne versus externe Perspektive
  • VII. Reißbretttheorien
  • 1. Problem
  • 2. (Verhaltens-) Ökonomik
  • a) Recht als Optimierungsproblem?
  • b) Epizykeltheorien
  • c) Geschichtslosigkeit
  • d) Zwischenergebnis
  • e) Konsequenzen
  • VIII. Vertrag
  • G. Immanuel Kant und das Vertragsrecht
  • I. Heikle Mission
  • II. Punktualität
  • III. Apriori-Illusion
  • IV. Fragwürdigkeiten
  • V. Relativismus als Chance
  • Literaturverzeichnis
  • Register
DNB DDC Sachgruppen
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