Tiffany Sexy Band 77

Sexy Überraschung auf Hawaii / Geheime Wünsche werden wahr / Sinnlich berührt - gekonnt verführt /
 
 
HarperCollins Germany (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. August 2011
  • |
  • 384 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86349-226-7 (ISBN)
 
Sexy Überraschung auf Hawaii von RAWLINS, DEBBI
Sommer, Sonne - Überraschung? Verblüfft sieht Mia, wer in der Hotelbar sitzt: Ihr sexy Exboss David Pearson, der immer zum Verzweifeln zurückhaltend war. Er kann doch nicht einfach in ihren Urlaub auf Hawaii platzen! Doch David kann. Und David will - endlich .

Geheime Wünsche werden wahr von ETHERINGTON, WENDY
Lieber heute Nacht als nie! Schon in der High School hat Andrea für Tyler geschwärmt. Jetzt scheint die Zeit endlich reif, mit ihrem Traummann ihre erotischen Wünsche wahr werden zu lassen. Sie spürt doch, dass Tyler es auch will - worauf wartet er bloß?

Sinnlich berührt - gekonnt verführt von LYONS, KATHY
Ein umwerfender Mann, der sie heimlich im Fahrstuhl ihres Bürogebäudes berührt - und plötzlich lebt Julie mit Sam, den sie irrtümlich für den Hausmeister hält, ihre geheimsten Fantasien aus! Noch nie war es so aufregend, morgens zur Arbeit zu gehen .
  • Deutsch
  • Hamburg
  • 0,52 MB
978-3-86349-226-7 (9783863492267)
3863492269 (3863492269)

1. KAPITEL

"Gelobt sei der Herr für die Erschaffung der Kaffeebohne!" James Samuel Finn trat an den Tresen des Straßencafés und bestellte einen doppelten Caffè Latte.

"Ich mache ihn extra stark", sagte die Bedienung lächelnd. "Sie sehen aus, als hätten Sie heute Morgen Energie nötig." Sam schenkte ihr ein kleines Lächeln, während er ein großzügiges Trinkgeld über den Tresen schob.

"Stimmt. Aber es hat sich wenigstens gelohnt."

"Gut für Sie!" Sie wandte sich dem nächsten Gast zu.

Ja, dachte Sam. Gut für mich, aber noch besser für die Firma. Die ganze Nacht lang hatte er an seinem Prototyp gearbeitet, den er um zehn Uhr als Modell präsentieren sollte. Er war gerade aus seinem Overall geschlüpft, hatte sich die zerzausten Haare ein wenig geglättet und gönnte sich jetzt noch kurz vor dem großen Termin einen Kaffee. Viel brachte das Koffein allerdings nicht: Er war noch immer so müde, dass er sich keineswegs wie der geniale Erfinder fühlte, für den ihn die ganze Welt hielt.

"Fahren Sie endlich aus dem Weg, Sie alte Schachtel!" Er schreckte auf, als er plötzlich jemanden brüllen hörte. "Sie blockieren die ganze Straße!"

Sam blickte auf die Fahrbahn, und auch wenn das helle Sonnenlicht in seinen Augen wehtat, war es nicht schwer, den Schreihals ausfindig zu machen: Ein Taxifahrer beschimpfte eine Frau in den Siebzigern, die versuchte, ihren Crown Victoria einzuparken. Der alte Ford war viel zu groß für die schmalen Parkplätze Chicagos - und die Fahrerin zu klein, um über das Heck des Wagens hinaussehen zu können. Hinter ihr staute sich der Verkehr, und der Taxifahrer schnauzte die Frau an: "Kommen Sie schon, Lady. Sie sind zu alt, um hinter dem Steuer zu sitzen, das wissen Sie so gut wie ich!"

"Jetzt reicht's!" Ohne sich um den wütenden Taxifahrer zu kümmern, ging Sam auf die Straße und trat an die Fahrertür des Crown Victoria. Diese Frau brauchte Hilfe, keine Beleidigungen! Er bedeutete der Fahrerin, die Scheibe herunterzukurbeln, griff durch das offene Fenster an das Lenkrad und steuerte den Wagen vorsichtig in die Lücke, während die aufgeregte Frau Gas gab.

"Vielen Dank", sagte sie, als das Auto endlich stand und der Verkehr wieder fließen konnte. "Das Parkhaus war voll, und ich komme nicht oft in die Stadt. Aber mein Enkel Kevin hatte einen Unfall. Er hat sich die Zähne angeschlagen, und ich musste mit ihm dringend zu einem Arzt. Normalerweise wäre meine Tochter ." Sie unterbrach sich, immer noch sehr aufgewühlt.

"Ärgern Sie sich nicht", sagte Sam beruhigend und zwinkerte dem etwa acht Jahre alten Jungen auf dem Rücksitz zu. "Solchen Typen verdankt Chicago seinen schlechten Ruf!"

"Nein, nein, er hat ja recht." Die grauhaarige Frau stellte den Motor ab. "Ich möchte mir schon lange ein kleineres Auto kaufen, aber uns fehlt das Geld."

Sams müdes Gehirn kam auf Touren: Sie war die perfekte Testperson für seine neueste Erfindung! Er hatte eine revolutionäre Einparkhilfe konstruiert, mit deren Hilfe niemand mehr Probleme mit kleinen Parklücken haben würde. Sensoren gaben ein Bild an einen Monitor weiter, der im Inneren des Autos befestigt war. Kurzentschlossen überredete er die Fahrerin, ihm ihren Autoschlüssel zu überlassen, und griff zu seinem Handy. Jetzt brauchte er Hilfe von Roger, seinem besten Freund und Geschäftspartner.

Eine Stunde später waren Kevins Zähne gerichtet, Sams Anzug war voller Straßendreck, sein Caffè Latte eiskalt - und der Crown Victoria verfügte über eine hochmoderne Einparkhilfe. "Sehen Sie hier", erklärte Sam der erstaunten Lady das Display. "Auf diesem Monitor können Sie genau erkennen, wie weit der Bordstein oder andere Hindernisse noch entfernt sind."

"Das gibt es doch normalerweise nur bei den neuesten Modellen!"

Sam nickte. Sie musste nicht wissen, dass das System viel leistungsstärker war als alles, was auf dem Markt verfügbar war. Für sie war nur wichtig, dass sie jetzt auch mit ihrem riesigen Ford in Chicago einen Parkplatz finden würde.

"Wenn Sie mir Ihre Telefonnummer geben, rufe ich Sie in ein paar Wochen an", sagte er. "Dann können Sie mir erzählen, wie Sie mit dem Gerät zurechtkommen und ob alles richtig funktioniert." Er wartete, bis sie ihm ihre Telefonnummer auf einen Zettel geschrieben hatte, trat dann zurück und beobachtete, wie sie mit Leichtigkeit aus der Parklücke fuhr und sich in den fahrenden Verkehr einfädelte.

"Dir ist schon klar, dass unser System mehr wert ist als das ganze Auto?", fragte Roger.

"Sie ist die ideale Versuchsperson. Und wir müssen das Gerät in der Realität testen, das weißt du", antwortete Sam.

"Das mag sein." Rogers Stimme klang ironisch. "Ich hatte da allerdings eher an einen Versuch unter erschwerten Bedingungen auf dem NASA-Testgelände oder auf einer Ölplattform gedacht. Nicht an eine alte Frau auf den Straßen Chicagos."

"Auf Chicagos Straßen herrschen erschwerte Bedingungen."

"Wirklich? Na gut, meinetwegen. Aber was wirst du dem Vorstand zeigen, in .", Roger sah demonstrativ auf seine Armbanduhr, ". weniger als einer Stunde?" Sam verzog das Gesicht und ging schnell in Richtung des Firmengebäudes auf der anderen Straßenseite.

"Keine Ahnung. Ich werde mir etwas einfallen lassen."

"Es ist nicht genug Zeit dafür, sich etwas einfallen zu lassen. Hast du die letzte Kalkulation gesehen, die ich dir per Mail geschickt habe?"

Sam nickte, während sie die Eingangstür des Geschäftshauses passierten. Plötzlich erregte ein heller Fleck im Foyer seine Aufmerksamkeit: Eine junge, wunderschöne Frau in einem gelben Sommerkleid ging an ihm vorbei zu den vorderen Aufzügen. Und sofort übernahm seine Libido die Kontrolle: Mit Schwung bog er ebenfalls in Richtung der Hauptfahrstühle ab - immer der erotischen Erscheinung hinterher.

"Ich habe ein paar Unterlagen zusammengestellt, um den Vorstand zu beruhigen", erklärte sein Geschäftspartner. "Aber vielleicht haben sie die Kalkulationen gelesen. Bitte sag mir ."

"Wo ist sie?" Sam sah sich suchend nach der Grazie in Gelb um. Es war nicht nur ihr Kleid, das ihn sofort gefesselt hatte, auch ihre Art zu lächeln hatte für den Bruchteil einer Sekunde sein müdes Hirn auf Touren gebracht.

"Wie bitte?" Roger runzelte die Stirn. "Triffst du dich nicht mehr mit Cindy?"

"Nein." Sam schüttelte den Kopf. "Schon seit Monaten nicht mehr."

"Wirklich? Warum nicht?"

Sam zuckte mit den Schultern. Wohl aus demselben Grund, aus dem er Marty und Josie und Tammy nicht mehr sah: "Sie hatte nur Interesse daran, sich mit dem Multimillionär James S. Finn zu treffen. Der einfache Sam war ihr völlig egal."

Roger schnaubte. "Der Sam, der gern dreckige Overalls trägt und dessen Rasierwasser nach Motoröl riecht?"

Sam antwortete nicht. Er war zu sehr damit beschäftigt, das Mädchen in Gelb zu beobachten. Er wollte unbedingt in denselben Fahrstuhl wie sie.

Julie Thompson war für den Kampf gerüstet. Nicht, dass sie eine Rüstung oder Ähnliches trug, aber in ihrem hellgelben Sommerkleid und den hochhackigen Sandalen fühlte sie sich schön, sexy und begehrenswert. Nichts konnte sie in diesem Outfit stoppen! Kein Auftrag, der ihr durch die Lappen ging. Keine Miete für ihr winziges Apartment, von der sie keine Ahnung hatte, woher sie sie nehmen sollte. Keine Sorge darüber, wie sie das Geld für ihr Büro im siebzehnten Stock des Gebäudes bis Ende des Monats aufbringen sollte.

Selbstbewusst stand sie vor den Fahrstühlen, als sie das "Pling" hörte. Geschäftsmänner, Anwälte und Sekretärinnen drängten in den Aufzug. Plötzlich fiel Julies Blick auf einen Mann in einem schmutzigen Overall. Sie vermutete, dass er ein Hausmeister war, der mit seiner Arbeitskleidung und dem vertrockneten Blatt in seinem Haar aus der geschniegelten Masse herausstach. Selbst mit dem Schmierfleck über seinem rechten Auge war er sehr attraktiv, und die muskulösen Unterarme verhießen einen durchtrainierten Körper. Komisch, dass ihr gerade seine Unterarme auffielen! Er lächelte sie an, als er merkte, dass sie ihn betrachtete.

Mühsam drängelte sie sich in die bereits überfüllte Kabine hinein. Sie drehte sich mit dem Gesicht in Richtung Tür und schaffte es irgendwie, auf den Knopf zu drücken. Als der Fahrstuhl mit einem Ruck anfuhr, verlor sie das Gleichgewicht und prallte rücklings gegen den Overall-Typen. Sie wusste genau, dass er es war, weil sie den Reißverschluss des schweren Baumwollstoffs durch ihr dünnes Sommerkleid hindurch an ihrem Po fühlte.

Doch was war das?! Das war keineswegs nur ein Reißverschluss! Dieser Hausmeister zeigte eine überaus männliche Reaktion. Ihr wurde heiß. Fieberhaft überlegte sie. Wegen der Enge im Aufzug konnte keiner von ihnen beiden seinen Platz verlassen. Sie konnte sich ja nicht einmal rühren. Also musste sie das Ende der Fahrt abwarten und seine körperliche Nähe erdulden.

Da wurde ihr bewusst, dass sie die Berührung nicht nur erduldete, sondern sogar genoss. Das erste Mal seit drei Monaten machte sie sich keine Gedanken über irgendwelche Mieten, die sie zahlen musste. Sie sorgte sich nicht mehr um ihr kleines Unternehmen, das in die Pleite zu schlittern drohte, falls sie nicht bald...

Dateiformat: EPUB
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