The Boss Lady

Don't be a gold digger
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. November 2019
  • |
  • 284 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7494-6390-9 (ISBN)
 
Richu ist eine selbstbewusste Feministin, die auch eine ungewöhnliche Persönlichkeit besitzt und immer das letzte Sagen hat. Unter jemandem arbeiten zu müssen oder von jemandem kommandiert zu werden, macht sie aggressiv und depressiv. Beruflich arbeitet sie deswegen als Top-Promotorin, Teamleaderin, Traderin und ab und zu als Model, das sich auch mit CEO auskennt. Sei ein Alpha und sei ein ehrlicher Selfmadeboss, der was im Kopf hat. Bewusst einen Reichen suchen ist nur was für Versager. Außerdem steht Richu auf Bemutterung, unschuldige, junge Männer, die eine Lehre brauchen, und auf Verantwortung. Sie mag es, die Verantwortung in einer Beziehung zu besitzen. Es heißt immer noch: Es gibt keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, aber die gibt es. Nur sieht man es nicht immer. Das Allgemeine in jedem Thema ist nur das Mindset. Auch bei der Gleichberechtigung braucht man ein klares Mindset. Würde jede einzelne Frau auf dieser Welt ein feministisches Mindset besitzen, müsste man heute nicht für die Gleichberechtigung kämpfen. So weit sollte es eigentlich nicht kommen.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,28 MB
978-3-7494-6390-9 (9783749463909)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dieses Buch "The Boss Lady" ist mein erstes Buch, das ich veröffentlicht habe und alles, was im Buch vorkommt, ist wahr. Weitere Veröffentlichungen sind geplant-

Währenddessen in Sri Lanka .


8 Uhr morgens in Sri Lanka, ich wachte auf, stylte mich und schminkte mich top. Ich ging die Treppe runter zu meiner Familie und sprach mit ihnen über meinen Plan wegen meines Ex, von dem ich frisch getrennt bin, weil er mich betrogen hat und mich sogar bezüglich Geld ausnutzte. Danach stieg ich mit meinem Onkel und meiner Tante ins Auto ein, fuhr zur PLC-Bank (liegt in meinem Heimatort Chilaw) und hielt kurz an.

Mein Onkel meinte zu mir: »Was immer du tust, übertreibe es nicht. Immerhin gewinnst du immer. Das weißt du ja schon.«

»Alles unter Kontrolle«, sagte ich darauf und lief mit meiner Tante in die Bank hinein, weil mein Ex dort arbeitet.

Zuerst nahm ich Platz und meine Tante verlangte Mad zu einer Besprechung. Wir saßen vor ihm und machten ihm klar, dass wir alles wissen. Denn er war nicht nur auf mein Geld aus, sondern erzählte Lügen in der Stadt herum und hatte plötzlich eine neue Freundin gefunden. Aber auch sie wurde betrogen, zwar nicht geldmäßig, sondern geschlechtlich. Zum Glück wissen aber alle, dass Mad nur Scheiße labert und ich immer gewinne! Also drohte ich Mad und stopfte plötzlich schnell ein paar Rupien-Noten in seinen Mund hinein. Dabei zog ich natürlich noch stärkere Blicke auf mich und rief: »Suck my money hoe!« Wow, was für 'ne Aktion, hahaha. Das ging aber auch nur, weil ich mit Polizisten dealte .Passiert halt bei Geldhuren! Er meinte: »Get lost!« Daraufhin flüsterte ich noch: »Game over!«, und verschwand.

Da er vor zwei Monaten meiner Mutter von sich aus versprochen hat, seine Schulden zurückzubezahlen, aber danach frech meiner Mutter schrieb, dass wir ihn in Ruhe lassen sollten und er nichts zurückbezahlt, spielte ich das Spiel mit und weiter, denn es ging uns nicht ums Geld, sondern ums Prinzip. Außerdem betrog er mich mit zwei anderen Frauen, fragte von sich aus nach Geld und verbreitete sogar während meiner Unterstützung erfundene und schlechte Gerüchte über mich.

Als wir nach Hause kamen, fragte mein Papa mich: »Und?«

Daraufhin erzählte meine Tante lachend, was abgelaufen war. Mein Onkel stattdessen war noch wütend auf Mad, weil er frech war und meinte, er habe alles gewonnen und wir können versuchen, seinen Laptop, den ich ihm mal geschenkt habe, und das Geld zurückzuholen. Der Mad war sich einfach so sicher, dass nichts funktionieren würde. Da freute er sich aber leider zu früh. Mein Handy vibrierte gerade und ich sah Nachrichten von einem Unbekannten, und zwar: »Hello, I saw u today . Can u remember? At PLC?« Ah .einer von dieser Branche People's Leasing Bank. Freundschaftsanfrage plus Nachricht. Sofort erzählte ich es allen und es gingen viele Dinge durch unsere Köpfe. Entweder ist es eine Ehre für ihn, falls ich ihm zurückschreibe, oder Mad versucht heimlich irgendetwas. Das war mir egal, denn ich wusste, dass nichts schieflaufen konnte, und wartete mal ab, ob er weiter schreiben würde.

Mein Onkel und ich stiegen ins Auto von einem Kumpel ein und fuhren ins Mundalama Village.

Mein Onkel Anton meinte: »Du weißt, dass deine Mom mir das Geld für den Bullen gegeben hat. Der Support geht natürlich auf uns.«

Ich meinte dazu: »Schön, kann man in diesem Land Support kaufen?«

Als wir ankamen, stiegen wir vor Polizeibeamten aus. Natürlich wartete der Boss von den Bullen auf uns, weil er bereits wusste, dass wir vorbeikommen werden, erzählten ihm, was geschehen war, und plötzlich kam noch eine Polizistin dazu. Wir erzählten ihr, worum es gerade ging, und sie meinte: »OMG, that's one of my far relatives!« Wow, das schockte uns natürlich gerade, dass wir keine Worte fanden. Natürlich schockte es auch die Polizistin. Denn sie sah mich von oben bis unten an und fragte, ob es mein Ernst gewesen wäre. Aber sie meinte sofort auch auf Singhalesisch, dass sie ihn und seine Schwester überhaupt nicht leiden kann, hörte uns zu und war voll auf unserer Seite. Also dass sogar Verwandtschaften so eine Person nicht leiden können, wundert mich mal überhaupt nicht. Man macht Fehler im Leben, klar. Aber das, was er abzog, war kein Fehler, sondern eine Sünde! Schade, die Welt hat auch Golddiggers .

Anton erzählte ihnen weiter, was geschehen war, und dass wir auch an seinem Arbeitsplatz waren.

Der Boss meinte dazu: »You know what, give me the number of Mad and I'll give him a warning and anyway I'll go today to his place.« Daraufhin gab ich ihm sofort die Nummer. Nachdem er mit ihm gesprochen hatte, erzählte der Boss: »Tomorrow you can get your laptop back because I will go to his home and catch that, if not I'll arrest him.« Wow! Das bedeutet, Mad muss den Laptop hergeben, wenn nicht, wird er halt ins Gefängnis eingesperrt.

Momentan bin ich zwar Single, aber falls ich in einer Beziehung bin, bin ich nicht nur eine super Freundin, sondern auch ein absoluter Jackpot! Bekomme ich Treue, bekommt man alles Gute von mir. Werde ich betrogen, dann erlebt man die Hölle schon vor dem Tod!

Nach der klaren Aussage ging ich mit meinem Onkel, seinen Kumpeln und dem Boss zusammen frühstücken. Lächelnd erzählte der Boss, was er mit ihm gesprochen hat. Denn wenn Mad nicht alles gesteht und den Laptop zurückgibt, wird er sogar sofort eingesperrt. So ist das nun mal in anderen Ländern, wie zum Beispiel in Sri Lanka. Hast du Geld, kannst du Support kaufen. Außerdem dachte ich, wenn ich schon hier bin und mich viel langweile, bringe ich ein bisschen Aktion und hol mir den Laptop, weil ich sowieso noch einen brauche und gut sparen kann. Ich könnte es auch ignorieren, aber so bin ich nicht. So einer sollte mal ordentlich eins auf die Fresse bekommen und mindestens das Doppelte, was er abgezogen hat, zurückbekommen. Einen Teil löste ich und den anderen Teil wird Karma schon regeln. Wir sind auf die Welt gekommen, um zu kämpfen. Unser Leben ist wie eine Prüfung und bei einer Prüfung musst du selber kämpfen und Lösungen hat es immer. Ich sage immer: Sei ein Selfmade! Wenn man menschlich, nach gesundheitlichem Verstand handelt, ist es einfach Fakt, Bodenständigkeit zu lernen, sich selber zu entwickeln und alleine durchzukämpfen. Klar braucht man Unterstützungen, aber das bedeutet noch lange nicht, dass die anderen dich weiterbringen. Denn weiterkommen kann man nur selber und es liegt alleine an einem selbst, ob man weiterkommen möchte oder nicht.

Der Polizeichef meinte noch, wir sollten nochmals erzählen, was wir genau vorhatten. Denn vor paar Tagen war er nicht mal im Büro, weil er sich vor uns versteckt hatte. Noch nie war ich auf jemanden so sehr wütend und noch nie habe ich persönlich so einen falschen Menschen kennengelernt. Deswegen drohte ich ihm mit seinem privaten Video, in dem er sich einen runterholte, und danach bot ich ihm sogar eins gegen eins an. Das heißt: Ich gegen Mad, so bin ich nun mal. Spielst du mit mir, setze ich noch einen drauf und spiele es besser, plus zu Ende. Ich beichtete sogar, dass ich ihn umbringen wollte, natürlich nur fast, denn töten wäre in dieser Situation doch etwas übertrieben und eine Sünde.

Auf dem Heimweg erzählte Onkel Anton: »Weißt du was, heute Abend treffe ich mich mit den Bullen, einfach, um uns zu unterhalten und die Pläne zu besprechen bezüglich Mad.«

»Oh, okay, Hammer, was denkst du denn, wie es ausgehen wird?«

»Ich kann dir versprechen, dass du den Laptop morgen zurückbekommst und alles läuft, wie du willst!«

Wow! Es lief tatsächlich, wie ich es wollte, aber es kann noch schlimmer laufen, wenn ich es will. Da ich aber so sozial bin, verschlimmere ich die Situation nicht, denn der Rest wird sich von alleine regeln. Jeder bekommt früher oder später das, was er verdient.

Zu Hause entspannten wir uns kurz am Abend, bevor er losging, und zündeten eine Kippe an. Meine Beziehung zu meinem Onkel Anton ist ziemlich eng, denn er ist der jüngere Bruder meiner Mutter und lebte mit uns auch in der Schweiz. Ich konnte sehr gut mit ihm sprechen, auch weil er mit uns aufwuchs.

Er meinte: »Ein Verwandter von uns schmeißt morgen eine Homeparty, weil sein Sohn Erstkommunion hat. Wir gehen zu dritt hin mit deinem Bruder, okay?«

Ich daraufhin: »Klar, bin dabei!«

»Soo.« Mein Bruder Santhosh und Anton waren bereit und hielten die Alkoholflasche.

»Was ist mit Weed?«

»Ah, die Bullen wollten Alkohol und nicht Weed. Aber auch Weed wäre kein Problem, haha, also bis bald, gell?«

»Okay, viel Spaß euch und bis dann!«

Währenddessen chillte ich auf der Couch mit den anderen Verwandten und plötzlich bekam ich schon wieder eine neue Nachricht von diesem hässlichen Arbeitskollegen von Mad. »Helloo?? .Anyway good night!« Das waren noch die letzten neuen Wörter von dem. Alles klar, haben wir halt nochmal ein neues Opfer gefunden, dachte ich gerade und schickte sofort die Screenshots meinem Onkel zu.

Er rief mich sofort an und meinte: »Auch der wird ein Abenteuer...

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