Sein eigen Fleisch und Blut

Thriller
 
Caro Ramsay (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 27. Juni 2011 | 480 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-05563-9 (ISBN)
 
Zwei extrem raffiniert verwobene Fälle stellen die Ermittler und Leser auf die Probe

Zwei Jungen sind von den Straßen Glasgows verschwunden. Das Opfer eines Zimmerbrandes weist Spuren einer Zyanidvergiftung auf, und die Sicherheitsmaßnahmen für Rocklegende Rogan O'Neill fallen ebenfalls in ihre Zuständigkeit: Das Team der Polizeistation Partickhill, kurz vor Weihnachten durch Grippe dezimiert und durch die neue Chefin demoralisiert, ist an der Grenze der Belastbarkeit. Als das Team die letzten Kräfte für die Ermittlungen mobilisiert, wird für DI Anderson die berufliche Anspannung zu einem persönlichen Albtraum. Denn es scheint, als ob kein Kind in der grauen, winterlichen Kälte sicher ist, nicht einmal sein eigener Sohn Peter...



Caro Ramsay stammt aus Glasgow. Sie ist Chiropraktikerin, Akupunkteurin und ehemalige Marathonläuferin. Die Liebe zu Krimis und Thrillern, die sie während des Studiums entwickelte, hat sie bis heute nicht mehr losgelassen. Ihr Debüt Ich habe gesündigt wurde für den Dagger Award nominiert und in der Kritik und bei den Lesern hoch gelobt.
Andreas Helweg
Deutsch
0,90 MB
978-3-641-05563-9 (9783641055639)
3641055636 (3641055636)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"Samstag, 23. Dezember (S. 243-244)

22 Anderson hatte eine entsetzliche Nacht hinter sich, er hatte in der Kantine unzählige Becher Kaffee getrunken, war die Unterhaltung mit Rogan O’Neill wieder und wieder durchgegangen und hatte sich ein Foto nach dem anderen angeschaut, bis die Gesichter ineinander verschwammen. Sie hatten sich jeden großen Fall vorgenommen, an dem er je mitgearbeitet hatte, sie hatten nachgedacht, wer wohl ausreichend großen Hass gegen ihn hegen könnte. In seinem Privatleben hatten sie gewühlt, aber es war astrein.

Sie hatten seine gesamte Karriere durchkämmt, hatten jedoch lediglich die Erinnerungen an den alten DCI ans Tageslicht gebracht. Und die ganze Zeit über hatte Colin das Gefühl gehabt, wenn Alan McAlpine hier gewesen wäre, würden sie jetzt die Straßen der Stadt auseinandernehmen. Er wusste, diese ganze Veranstaltung hier diente allein dem Zweck, ihn zu beschäftigen, und er war dankbar, weil er auf diese Weise etwas zu tun hatte, gleichgültig was. Erneut mit Brenda zu reden hatte er sich geweigert, doch er hatte dabei geholfen, die Verlautbarung für ihre Radio-Ansprache zu verfassen, obwohl er wusste, wie wenig das einbringen würde. Gegen halb sieben war er eingedöst und hatte zehn Minuten mit dem Kopf auf dem Kantinentisch geschlafen.

Doch im Schlaf wurde er noch schrecklicher gequält als im Wachzustand. Jetzt tat ihm der Rücken weh, er hatte Kopfschmerzen, und erschwerend kam hinzu, dass es weiterhin keine Neuigkeiten gab. Wie Troy und Luca schien sich Peter Anderson in Luft aufgelöst zu haben. Als er nach neun aufwachte, schlug Burns vor, ein wenig an die frische Luft zu gehen und sich ein bisschen zu bewegen, damit das Gehirn wieder in Gang käme. Schweigend spazierten sie die Hyndland Road entlang. Anderson trug einen geborgten Mantel und zog die Schultern zusammen, weil es leicht schneite. Sie beachteten die wenigen frühmorgendlichen Pendler nicht, die in die Stadt unterwegs waren. Als sie in die Gasse einbogen, hörte Anderson hinter sich Schritte im Kies knirschen.

»Colin? Colin?« Er drehte sich um. Da stand Helena und hielt sich die Kapuze mit der behandschuhten Hand über dem Kopf fest. Sie sah aus, als hätte sie den größten Teil der Nacht geweint, ihre Augen waren rot, ihre Lippen geschwollen und aufgesprungen. »Colin, wie geht es dir?« »Nicht gut.« Er nickte Burns zu. Der hob die Hand und ging ohne ihn weiter. »Das ist der schlimmste Moment in meinem Leben.« »Und wie geht es Brenda?« Anderson antwortete nicht. Er konnte Helena nicht sagen, dass er mit seiner Frau kaum gesprochen hatte und ihr den Großteil der Schuld zuschrieb. Musste er ihr das sagen? Helena nahm sein Schweigen als Anzeichen der Sorge. »Colin, es tut mir so leid. Hat die Polizei keine Spur gefunden? Bestimmt …?«"

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