Statistische Prozessregelung

SPC.
 
 
Carl Hanser Fachbuchverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen in 2008
  • |
  • 114 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-446-41898-1 (ISBN)
 

Die Statistische Prozessregelung (SPC Statistical Process Control) ist eine Qualitätstechnik mit der sich Prozesse kontinuierlich beobachten und regeln lassen. Sie zeigt, ob die Prozesse fähig sind, die geforderte Produktqualität einzuhalten. Mit diesem Band lässt sich die Statistische Prozessregelung erfolgreich anwenden. Sowohl für Einsteiger als auch zum Nachschlagen geeignet!

  • Deutsch
  • München
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  • 5,17 MB
978-3-446-41898-1 (9783446418981)
3446418989 (3446418989)
http://dx.doi.org/10.3139/9783446418981
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1 - Inhalt [Seite 4]
2 - Wegweiser [Seite 6]
3 - 1 Einleitung [Seite 8]
3.1 - 1.1 Voraussetzungen [Seite 8]
3.2 - 1.2 Statistik [Seite 9]
3.2.1 - 1.2.1 Statistische Kenngrößen der Lage [Seite 10]
3.2.2 - 1.2.2 Kenngrößen der Streuung [Seite 12]
3.2.3 - 1.2.3 Verteilungen [Seite 14]
3.3 - 1.3 Prozessregelung [Seite 19]
3.3.1 - 1.3.1 Allgemein [Seite 19]
3.3.2 - 1.3.2 Regelkreis [Seite 20]
4 - 2 Statistische Prozessregelung [Seite 23]
4.1 - 2.1 Die Rolle der Statistik [Seite 23]
4.2 - 2.2 Qualitätsregelkarte [Seite 24]
4.3 - 2.3 Typen von Qualitätsregelkarten [Seite 29]
4.3.1 - 2.3.1 X/S-Qualitätsregelkarten [Seite 29]
4.3.2 - 2.3.2 X/R-Qualitätsregelkarte [Seite 30]
4.3.3 - 2.3.3 Regelkarte mit gleitenden Werten [Seite 32]
4.3.4 - 2.3.4 Precontrol [Seite 36]
4.4 - 2.4 Zeitabhängige Verteilungsmodelle [Seite 36]
4.4.1 - 2.4.1 Allgemeines [Seite 36]
4.4.2 - 2.4.2 Verteilungsmodell A1 [Seite 37]
4.4.3 - 2.4.3 Verteilungsmodell C2 [Seite 39]
4.4.4 - 2.4.4 Verteilungsmodell C3 [Seite 40]
4.4.5 - 2.4.5 Verteilungsmodell C4 [Seite 41]
4.5 - 2.5 Eingriffsgrenzen [Seite 42]
4.5.1 - 2.5.1 Allgemeines [Seite 42]
4.5.2 - 2.5.2 Berechnung von Eingriffsgrenzen [Seite 44]
4.6 - 2.6 Prozessfähigkeitskenngrößen [Seite 75]
4.6.1 - 2.6.1 Allgemeine Aussage zur Prozessfähigkeit [Seite 75]
4.6.2 - 2.6.2 Verschiedene Prozessfähigkeitsindizes [Seite 79]
4.6.3 - 2.6.3 Berechnung der Prozessfähigkeitsindizes [Seite 80]
4.7 - 2.7 Grundsätze und Maßnahmen für die Prozessregelung mit SPC [Seite 102]
4.7.1 - 2.7.1 Regeln für das Führen einer Qualitätsregelkarte [Seite 102]
4.7.2 - 2.7.2 Aktivitäten bei Prozessstörungen [Seite 104]
4.7.3 - 2.7.3 Maßnahmen zur Streuungsreduzierung [Seite 106]
5 - 3 Zusammenfassung [Seite 108]
6 - Abkürzungen [Seite 109]
7 - Formeln [Seite 111]
8 - Literatur [Seite 109]
2 Statistische Prozessregelung (S. 22-23)

2.1 Die Rolle der Statistik

Die im Begriff SPC (Statistische Prozessregelung) angesprochene Statistik wird im Rahmen des Soll-Ist-Vergleichs innerhalb des Regelkreises angewendet. Die Istwerte werden statistisch aufbereitet und die Kenngrößen für Lage und Streuung daraus bestimmt. Diese so ermittelten Kenngrößen werden mit statistisch berechneten Grenzen des Sollwertes verglichen. Bei Überschreitung dieser Grenzen müssen Maßnahmen am Prozess (Eingriffe) eingeleitet werden. Der Vorteil der statistischen Aufbereitung der Daten liegt darin, dass der richtige Zeitpunkt für den Eingriff gefunden wird und unnötige Eingriffe vermieden werden. Die Entscheidung wird getroffen auf der Basis mehrerer Ergebnisse, und man reagiert nicht voreilig auf Einzelergebnisse, die meist nicht das wahre Bild des Prozessverlaufs widerspiegeln. Dadurch werden Störungen des Prozesses durch Eingriffe reduziert und der Prozess läuft stabiler.

Die statistische Aufbereitung der Istwerte erfolgt durch Zusammenfassung mehrerer Istwerte (Ergebnisse) in Stichproben. Die daraus berechneten Werte beziehen sich zum einen auf die Lage (x, ~x, x) und zum anderen auf die Streuung (s, R) der Prozessergebnisse.

Abweichungen der Istwerte von den Sollwerten machen für die Lageregelung und Streuungsreduzierung unterschiedliche Maßnahmen notwendig. Die Regelung der Lagewerte kann durch Eingriffe in den Prozess meist einfach erreicht werden. Schwieriger ist es, die Streuungseinflüsse zu regeln. Hier sind häufig Managemententscheidungen gefordert und/ oder Investitionen notwendig. Zum besseren Verständnis für die Streuung der Prozessergebnisse unterscheidet die ISO 21747 [2] in Prozesseigenstreuung, die auch bei einem beherrschten Prozess auftreten kann. Von einem beherrschten Prozess spricht man, wenn nur "zufällige" Ursachen Grund für die Streuung sind. Streuung, die einem solchen Prozess zeitabhängig innewohnt, führt zu einer Normalverteilung der Ergebnisse.

Prozessgesamtstreuung erfasst neben der Prozesseigenstreuung Streuungen, die aufgrund besonderer Ursachen entstehen. Die besonderen Ursachen unterliegen nicht immer einer Gesetzmäßigkeit, sind nicht dauernd vorhanden und damit nicht vorhersagbar. Aus diesem Grund hat man zeitabhängige Verteilungsmodelle entwickelt, die solchen besonderen Ursachen (früher auch mit "systematischen" Ursachen bezeichnet) Rechnung tragen. Sie treten in der Praxis häufiger als erwartet auf und müssen aus wirtschaftlichen Gründen akzeptiert werden (siehe Abschnitt 2.4 "Zeitabhängige Verteilungsmodelle"). Die Prozessgesamtstreuung führt zu einer Verteilung der Ergebnisse, die meist nicht normalverteilt ist.

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