Abbildung von: Experimentelle Handlungsforschung - Kohlhammer

Experimentelle Handlungsforschung

Kognitive Grundlagen der Wahrnehmung und Steuerung von Handlungen
Wolfgang Prinz(Herausgeber*in)
Kohlhammer (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 18. September 2014
232 Seiten
E-Book
PDF mit Wasserzeichen-DRM
978-3-17-024994-3 (ISBN)
37,99 €inkl. 7% MwSt.
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Die Struktur menschlichen Handelns ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten erneut zu einem zentralen Thema psychologischer Forschung geworden. Lange Zeit davor galt Psychologie als Wissenschaft vom Denken, Fühlen und Wollen, und Handeln kam, wenn überhaupt, nur am Rande vor.
Einen zentralen Anteil an der Renaissance des Handelns hat die moderne Kognitionspsychologie, die im Mittelpunkt des Buchs steht. Sie untersucht die repräsentationalen Grundlagen von Handlungen - die Lernprozesse, in denen Handlungswissen entsteht, und die Kontrollprozesse, in denen es in Handlungen umgesetzt wird. Das Buch führt in den ideomotorischen Ansatz ein, der der kognitiven Handlungsforschung entscheidende Impulse gegeben hat. Es gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung aus drei unterschiedlichen Perspektiven: der individuellen Perspektive der Allgemeinen Psychologie, der interindividuellen Perspektive der Sozialpsychologie und der ontogenetischen Perspektive der Entwicklungspsychologie.
Beiträge von
Reihe herausgegeben von
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Stuttgart
Deutschland
Illustrationen
24 Abb.
Dateigröße
4,44 MB
ISBN-13
978-3-17-024994-3 (9783170249943)
Schlagworte
Schweitzer Klassifikation
Thema Klassifikation
DNB DDC Sachgruppen
Dewey Decimal Classfication (DDC)
BISAC Klassifikation
Warengruppensystematik 2.0
Prof. Dr. Wolfgang Prinz ist emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Kohlhammer Standards Psychologie
  • Inhaltsverzeichnis
  • Boxenverzeichnis
  • 1 Kognitionspsychologische Handlungsforschung: Der Ideomotorische Ansatz
  • 1.1 Kognitionspsychologische Handlungsforschung - was ist das?
  • 1.1.1 Viel Kognition, wenig Handlung
  • Historische Gründe
  • Systematische Gründe
  • 1.1.2 Kognitionspsychologische Handlungsforschung
  • Systematischer Ort
  • Historische Entwicklung
  • 1.1.3 Unangenehme Probleme
  • Zwecke und Mittel
  • Wille und Tat
  • 1.2 Handlungen verstehen - was heißt das?
  • 1.2.1 Handlungen beschreiben
  • Segmente im Verhaltensstrom
  • Pläne und Ziele
  • 1.2.2 Handlungen erklären
  • Mentalismus: Bewusstes Wollen
  • Behaviorismus: Prozedurale Verhaltensroutinen
  • Kognitivismus: Deklarative Ereignisrepräsentationen
  • 1.3 Kognitive Handlungstheorie
  • 1.3.1 Grundlage
  • 1.3.2 Leitideen
  • Lernen: Wie Handlungswissen entsteht
  • Kontrolle: Wie Handlungswissen genutzt wird
  • 1.3.3 Implikationen
  • Voraussetzungen
  • Konsequenzen
  • 1.4 Experimentelle Handlungsforschung
  • 1.4.1 Experimente und Theorien
  • Abhängigkeiten
  • Unabhängigkeiten
  • 1.4.2 Handlungsexperimente
  • Verlust: Dekontextualisierung
  • Gewinn: Experimentelle Kontrolle
  • Leitparadigmen
  • 1.4.3 Übersicht
  • Literaturverzeichnis
  • 2 Experimentelle Handlungsforschung: Die individuelle Perspektive
  • 2.1 Ideomotorisches Lernen: Erwerb von Handlungswissen
  • 2.1.1 Experimentelle Paradigmen
  • Wahlreaktionszeit-Aufgaben
  • Serielle Reaktionszeit-Aufgaben
  • 2.1.2 Basisphänomene
  • Generalisierung und Kontextualisierung
  • Kontiguität und Kontingenz
  • 2.1.3 Modellvorstellungen
  • 2-Stufen-Modell
  • Antizipatives Lernmodell
  • ABC-Modell
  • 2.1.4 Zusammenfassung ideomotorisches Lernen
  • 2.2 Ideomotorische Kontrolle: Nutzung von Handlungswissen
  • 2.2.1 Handlungssteuerung
  • Nachweis endogener Effektantizipation
  • Beschaffenheit antizipierter Effekte
  • Zeitpunkt der Effektantizipation
  • 2.2.2 Handlungsüberwachung
  • Verarbeitung antizipierter Effekte
  • Verarbeitung nicht-antizipierter Effekte
  • 2.2.3 Zusammenfassung ideomotorische Kontrolle
  • 2.3 Wahrnehmung und Handlung: Repräsentation von Handlungswissen
  • 2.3.1 Einfluss von Wahrnehmung auf Handlung
  • Handlungsinterferenz
  • Handlungsinduktion
  • Imitation
  • Handlungskoordination
  • 2.3.2 Einfluss von Handlung auf Wahrnehmung
  • Kontrast
  • Assimilation
  • Mechanismen
  • 2.3.3 Zusammenfassung Wahrnehmung und Handlung
  • Literaturverzeichnis
  • 3 Experimentelle Handlungsforschung: Die soziale Perspektive
  • 3.1 Fremde Handlungen beobachten und verstehen
  • 3.1.1 Wahrnehmung und Identifikation sozialer Akteure
  • Die visuelle Verarbeitung von Gesichtern
  • Die visuelle Verarbeitung von Körpern
  • Die visuelle Verarbeitung von Bewegungen biologischen Ursprungs
  • 3.1.2 Die Repräsentation von beobachteten Handlungen: Motorische Resonanz
  • Induktionseffekte und Interferenzeffekte
  • 3.1.3 Die Repräsentation von beobachteten Handlungen: Perzeptuelle Resonanz
  • Der Einfluss von motorischem Lernen
  • Der Einfluss von motorischer Beeinträchtigung
  • Der spezifische Fall der Selbstbeobachtung
  • 3.1.4 Neuronale Implementierung Das Spiegelneuronen System
  • Die Entdeckung der Spiegelneuronen beim Affen
  • Das Spiegelneuronensystem beim Menschen
  • Die Einbettung des Spiegelneuronensystems in ein neuronales Netzwerk
  • Die psychologische Relevanz des Spiegelneuronensystems
  • 3.1.5 Funktionale Implikation der Aktivierung motorischer Strukturen: Handlungssimulation und -prädiktion
  • Handlungssimulation
  • Handlungsprädiktion
  • Kritische Einwände und offene Fragen
  • 3.2 Unterscheidung zwischen Selbst und Fremd
  • 3.2.1 Handlungsbewusstsein
  • Das »Alien-Hand«-Paradigma
  • Neuronale Grundlagen von Handlungsbewusstsein
  • Intention und Kontrolle über Handlungen
  • Willenshandlungen und intentionale Bindung
  • 3.2.2 Handlungsurheberschaft und Handlungsattribution
  • Informationsquellen für die Selbst-Identifikation
  • Experimentelle Untersuchungen zur Selbst-Fremd-Unterscheidung
  • 3.2.3 Das Komparator-Modell zur Erklärung der Handlungsattribution
  • Empirische Überprüfung des Komparator-Modells
  • 3.3 Gemeinsames Handeln: Kooperation und Koordination
  • 3.3.1 Repräsentationen teilen
  • 3.3.2 Handlungen anderer vorhersagen
  • 3.3.3 Eigene und fremde Handlungseffekte integrieren
  • Literaturverzeichnis
  • 4 Experimentelle Handlungsforschung: Die ontogenetische Perspektive
  • 4.1 Einleitung
  • 4.2 Soziale Akteure verstehen
  • 4.2.1 Eingrenzung
  • 4.2.2 Die Identifikation sozialer Akteure
  • Die frühe Wahrnehmung von Gesichtern
  • Der menschliche Körper - Struktur und (biologische) Bewegung
  • 4.2.3 Handlungen als zielgerichtet wahrnehmen
  • 4.3 Entwicklung von Imitation und Handlungskontrolle
  • 4.3.1 Einführung
  • 4.3.2 Theorien der Imitation
  • Instinkttheorien
  • Lerntheorien
  • Kognitive Theorien
  • 4.3.3 Neuere Befunde zur Imitation von Handlungen
  • 4.3.4 Einflussfaktoren auf die Imitation
  • 4.3.5 Entwicklung der intentionalen Handlungskontrolle
  • 4.4 Der Zusammenhang von Handlungsverständnis und Handlungsproduktion in der Entwicklung
  • 4.4.1 Ausgangslage
  • 4.4.2 Entwicklung des Zusammenhangs von Wahrnehmung und Handlung
  • Hypothese I - Handlung zuerst
  • Hypothese II - Wahrnehmung zuerst
  • Hypothese III - Gleichzeitige Entwicklung von Wahrnehmung und Handlung
  • 4.4.3 Integration der Befunde
  • 4.4.4 Zusammenfassung
  • 4.5 Gemeinsame Aufmerksamkeit, gemeinsames Handeln
  • 4.5.1 Ausgangslage
  • 4.5.2 Die Entwicklung der gemeinsamen Aufmerksamkeit
  • Aufmerksamkeit teilen und soziales Referenzieren (sharing attention und social referencing)
  • Aufmerksamkeit folgen (following attention)
  • Aufmerksamkeit lenken (guiding attention)
  • 4.5.3 Die Entwicklung des gemeinsamen Handelns
  • Helfen
  • Synchronisation
  • Kooperation
  • 4.5.4 Zusammenfassung
  • 4.6 Die Entwicklung des Selbst
  • 4.6.1 Ausgangslage
  • 4.6.2 Die Entwicklung des Selbst
  • 4.6.3 Die Entwicklung des Selbst in der frühen Kindheit
  • Literaturverzeichnis
  • Die Autorinnen und Autoren
  • Stichwortverzeichnis
  • Personenverzeichnis

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