Die Verwandlung Jesu Christi

Historisch-kritische und patristische Studien
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 5. August 2016
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  • 397 Seiten
 
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978-3-16-153696-0 (ISBN)
 
Die gegenwärtige orthodoxe Exegese ist noch immer fast ausschließlich von der Wiedergabe patristischer Bibelauslegungen und ihrer Hermeneutik geprägt, während die westliche Exegese seit der Aufklärung einen tiefgreifenden hermeneutischen Reflexionsprozess durchlaufen und ein entsprechendes methodisches Instrumentarium entwickelt hat. Was für die orthodoxe Exegese typisch ist, wird von akademischer westlicher Exegese als unzureichend empfunden und vice versa. In seiner Untersuchung wirft Cosmin Pricop die Frage auf, wie sich diese Herangehensweisen gegenseitig bereichern können. Er korreliert patristische Bibelauslegung mit wissenschaftlichen Methoden westlicher Exegese am Beispiel der Verwandlungserzählung und zeigt auf, wie sie sich wechselseitig ergänzen können. Im Horizont dieser Perspektiven ist Pricops Studie als ökumenischer Beitrag konzipiert.
Die Arbeit wurde von der Kurt-Hellmich-Stiftung in Regensburg mit dem zweiten Preis zur Würdigung hervorragender wissenschaftlicher Arbeiten und Leistungen auf dem Gebiet der ökumenischen Theologie ausgezeichnet.
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  • Für Beruf und Forschung
  • 5,08 MB
978-3-16-153696-0 (9783161536960)
10.1628/978-3-16-153696-0
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - Vorwort [Seite 8]
3 - Inhaltsverzeichnis [Seite 10]
4 - Abkürzungsverzeichnis [Seite 16]
5 - Kapitel 1: Einführung [Seite 20]
5.1 - A. Eigene Standortbestimmung und Problemskizze [Seite 20]
5.2 - B. Forschungsüberblick [Seite 25]
5.2.1 - I. Exegetische Perspektiven zur Verwandlungserzählung [Seite 25]
5.2.2 - II. Ökumenische Perspektiven zur Wahrnehmung historisch-kritischer Exegese durch die orthodoxe Bibelauslegung [Seite 30]
5.3 - C. Fragestellungen, Ziel der Untersuchung und Vorgehen [Seite 35]
6 - Kapitel 2: Historisch-kritische Exegese der Verwandlungsgeschichte (Mk 9,2-9 parr.) [Seite 38]
6.1 - A. Textkritik [Seite 40]
6.2 - B. Textanalyse [Seite 48]
6.2.1 - I. Abgrenzung und Gliederung der Texteinheit [Seite 50]
6.2.1.1 - 1. Beziehung der Perikope zum Kontext [Seite 50]
6.2.1.2 - 2. Abgrenzung der Perikope [Seite 53]
6.2.1.3 - 3. Gliederung von Mk 9,2-9 [Seite 56]
6.2.2 - II. Sprachlich-syntaktische Analyse [Seite 56]
6.2.2.1 - 1. Wortschatz [Seite 56]
6.2.2.2 - 2. Wortarten und Wortformen [Seite 57]
6.2.2.3 - 3. Verknüpfung von Wörtern und Sätzen [Seite 60]
6.2.2.4 - 4. Stil und Rhetorik [Seite 61]
6.2.2.5 - 5. Strukturen des Textes [Seite 62]
6.2.3 - III. Semantische Analyse [Seite 64]
6.2.3.1 - 1. Erstellung eines semantischen Inventars [Seite 64]
6.2.3.2 - 2. Semantische Oppositionen [Seite 65]
6.2.3.3 - 3. Das semiotische Viereck [Seite 65]
6.2.4 - IV. Narrative Analyse [Seite 66]
6.2.4.1 - 1. Handlungssequenzen [Seite 67]
6.2.4.2 - 2. Handlungsträger [Seite 68]
6.3 - C. Literarkritik [Seite 70]
6.3.1 - I. Untersuchung der literarischen Einheitlichkeit [Seite 73]
6.3.2 - II. Hypothesen zur Textgeschichte [Seite 78]
6.3.3 - III. Synoptischer Vergleich [Seite 80]
6.3.3.1 - 1. Synopse [Seite 81]
6.3.3.2 - 2. Gemeinsamkeiten der synoptischen Versionen der Verwandlungserzählung [Seite 83]
6.3.3.2.1 - 2.1. Gemeinsamkeiten der drei Erzählversionen [Seite 83]
6.3.3.2.2 - 2.2. Gemeinsamkeiten der markinischen und der matthäischen Version [Seite 84]
6.3.3.2.3 - 2.3. Gemeinsamkeiten der markinischen und der lukanischen Version [Seite 85]
6.3.3.2.4 - 2.4. Gemeinsamkeiten der matthäischen und der lukanischen Version [Seite 86]
6.3.3.3 - 3. Unterschiede innerhalb der synoptischen Erzählversionen [Seite 86]
6.3.3.3.1 - 3.1. Unterschiede der markinischen und der matthäischen Version [Seite 86]
6.3.3.3.2 - 3.2. Unterschiede der markinischen und der lukanischen Version [Seite 89]
6.4 - D. Bestimmung der Gattung und des Sitzes im Leben [Seite 96]
6.4.1 - I. Vorschläge zur Bestimmung der Gattung der Verwandlungsperikope [Seite 99]
6.4.2 - II. Bestimmung der Gattung nach Klaus Berger [Seite 102]
6.4.3 - III. Schema der Mischgatttung "Deutung des zuvor Rätselhaften" [Seite 103]
6.4.4 - IV. Der "Sitz im Leben" [Seite 106]
6.4.4.1 - 1. Die markinische Verwandlungserzählung in der Diskussion um den Sitz im Leben [Seite 107]
6.4.4.2 - 2. Plausible Ausgangspunkte für die Bestimmung des Sitzes im Leben der markinischen Verwandlungserzählung [Seite 109]
6.4.4.2.1 - 2.1. Jüdische Kontextualisierung [Seite 109]
6.4.4.2.2 - 2.2. Die Nachfolge Jesu am Beispiel der Jünger [Seite 110]
6.5 - E. Traditionskritik [Seite 112]
6.5.1 - I. Begriffs- und Motivgeschichte [Seite 116]
6.5.1.1 - 1. Berg - ???? [Seite 116]
6.5.1.2 - 2. Verwandelt werden - ?????????????? [Seite 118]
6.5.1.3 - 3. Hütte - ????? [Seite 119]
6.5.2 - II. Intertextuelle Bezüge der Verwandlungserzählung [Seite 121]
6.6 - F. Redaktions- und Kompositionskritik [Seite 130]
6.6.1 - I. Die markinische Verwandlungserzählung in der redaktions- und kompositionskritischen Diskussion [Seite 131]
6.6.1.1 - 1. Die Verwandlungserzählung in der Komposition des Markusevangeliums [Seite 139]
6.6.1.2 - 2. Die Stellung der Jünger [Seite 140]
6.6.1.3 - 3. Die Identität Jesu [Seite 141]
6.6.1.4 - 4. Alttestamentlich-jüdischer Horizont [Seite 142]
7 - Kapitel 3: Die Kirchenväter in der protestantischen Exegese der Gegenwart [Seite 146]
7.1 - A. Die ökumenische Bedeutung der Kirchenväter [Seite 146]
7.2 - B. Der wirkungsgeschichtliche Ansatz von Ulrich Luz [Seite 148]
7.3 - C. Eine orthodoxe Perspektive auf die Wahrnehmung patristischer Exegese durch Ulrich Luz [Seite 156]
7.3.1 - I. Konstruktive Aspekte der Analyse der Wirkungsgeschichte [Seite 158]
7.3.1.1 - 1. In-die-Gegenwart-Bringen der Textbotschaft [Seite 159]
7.3.1.2 - 2. Applikation durch allegorische Auslegung [Seite 159]
7.3.1.3 - 3. Rekurs auf die synthetische Auslegung der Kirchenväter [Seite 161]
7.3.1.4 - 4. Horizonterweiterung durch Einbettung in eine Interpretationsgemeinschaft [Seite 162]
7.3.1.5 - 5. Horizonterweiterung durch "Öffnung für nicht-sprachliche Interpretationen" [Seite 163]
7.3.2 - II. Offene Fragen [Seite 163]
7.3.2.1 - 1. Einseitige Dynamik [Seite 164]
7.3.2.2 - 2. Die Definition von ,Kirchenvater? nach Luz [Seite 164]
7.3.2.3 - 3. Inexistenz einer "richtigen" Exegese [Seite 165]
7.4 - D. Fazit [Seite 167]
8 - Kapitel 4: Die Erzählung von der Verwandlung Jesu in patristischer Auslegung [Seite 170]
8.1 - A. Die Auslegung der Kirchenväter in der orthodoxen Exegese [Seite 170]
8.2 - B. Methodik zur Erschließung patristischer Exegese [Seite 177]
8.2.1 - I. Die Grundlegung von Christina Metzdorf [Seite 178]
8.2.2 - II. Eigenes methodisches Vorgehen [Seite 183]
8.2.2.1 - 1. Grundprinzipien patristischer Hermeneutik in Auslegungen der Verwandlungserzählung [Seite 184]
8.2.2.2 - 2. Vergleiche zwischen patristischen und historisch-kritischen Auslegungen der Verwandlungserzählung [Seite 184]
8.2.2.3 - 3. Aktualisierung [Seite 185]
8.3 - C. Die Auswahl der Kirchenväter [Seite 186]
8.4 - D. Die exegetischen Werke: Kommentare und Homilien [Seite 188]
8.5 - E. Priorität des Matthäusevangeliums [Seite 188]
8.6 - F. Origenes als Ausleger der Verwandlungserzählung [Seite 189]
8.6.1 - I. Quellenlage zur Verwandlungserzählung im Werk des Origenes [Seite 190]
8.6.2 - II. Die Verwandlungserzählung im Matthäuskommentar des Origenes [Seite 192]
8.6.2.1 - 1. Das exegetische Vorgehen des Origenes [Seite 192]
8.6.2.2 - 2. Der Text der Perikope im Matthäuskommentar [Seite 197]
8.6.3 - III. Grundprinzipien des Schriftverständnisses von Origenes in der Auslegung der Verwandlungserzählung [Seite 202]
8.6.3.1 - 1. Die Betonung der Historizität [Seite 203]
8.6.3.2 - 2. Zweifacher Schriftsinn: wörtlich und übertragen [Seite 206]
8.6.3.3 - 3. Identifikation der Schrift mit Jesus Christus [Seite 212]
8.6.4 - IV. Vergleiche der Auslegung des Origenes mit historisch-kritischen Methoden [Seite 214]
8.6.4.1 - 1. Textanalyse [Seite 216]
8.6.4.2 - 2. Synoptischer Vergleich [Seite 225]
8.6.4.3 - 3. Traditionskritik [Seite 230]
8.6.4.4 - 4. Redaktionskritik [Seite 233]
8.6.5 - V. Unterschiede der Exegese des Origenes zu historisch-kritischen Auslegungen [Seite 235]
8.6.5.1 - 1. Angebot zur Nachahmung an aktuelle Hörer bzw. Leser [Seite 239]
8.6.5.2 - 2. Aktualisierung des erzählten Ereignisses [Seite 240]
8.6.6 - VI. Fazit [Seite 244]
8.7 - G. Johannes Chrysostomos als Ausleger der Verwandlungserzählung [Seite 245]
8.7.1 - I. Quellenlage zur Verwandlungserzählung im Werk des Chrysostomos [Seite 245]
8.7.2 - II. Die Verwandlungserzählung in der 56. Homilie zum Matthäusevangelium [Seite 249]
8.7.2.1 - 1. Das exegetische Vorgehen des Chrysostomos [Seite 249]
8.7.2.2 - 2. Der Text der Perikope in der 56. Matthäushomilie [Seite 260]
8.7.3 - III. Grundprinzipien des Schriftverständnisses von Chrysostomos in der Auslegung der Verwandlungserzählung [Seite 264]
8.7.3.1 - 1. Die Betonung der Historizität [Seite 265]
8.7.3.2 - 2. Zweifacher Schriftsinn: wörtlich und übertragen [Seite 267]
8.7.4 - IV. Vergleiche der Auslegung des Chrysostomos mit historisch-kritischen Methoden [Seite 270]
8.7.4.1 - 1. Textanalyse [Seite 274]
8.7.4.2 - 2. Synoptischer Vergleich [Seite 282]
8.7.4.3 - 3. Traditionskritik [Seite 285]
8.7.4.4 - 4. Redaktionskritik [Seite 287]
8.7.5 - V. Unterschiede der Exegese des Chrysostomos zu historisch-kritischen Auslegungen [Seite 291]
8.7.5.1 - 1. Angebot zur Nachahmung an aktuelle Hörer bzw. Leser [Seite 295]
8.7.5.2 - 2. Aktualisierung des erzählten Ereignisses [Seite 297]
8.7.6 - VI. Fazit [Seite 298]
8.8 - H. Hieronymus als Ausleger der Verwandlungserzählung [Seite 299]
8.8.1 - I. Quellenlage zur Verwandlungserzählung im Werk des Hieronymus [Seite 299]
8.8.2 - II. Die Verwandlungserzählung in der 6. Homilie des Hieronymus zum Markusevangelium [Seite 304]
8.8.2.1 - 1. Das exegetische Vorgehen des Hieronymus [Seite 304]
8.8.2.2 - 2. Der Text der Perikope in der 6. Markushomilie [Seite 314]
8.8.3 - III. Grundprinzipien des Schriftverständnisses von Hieronymus in der Auslegung der Verwandlungserzählung [Seite 319]
8.8.3.1 - 1. Zweifacher Schriftsinn: wörtlich und übertragen [Seite 322]
8.8.4 - IV. Vergleiche der Auslegung des Hieronymus mit historisch-kritischen Methoden [Seite 326]
8.8.4.1 - 1. Textanalyse [Seite 327]
8.8.4.2 - 2. Synoptischer Vergleich [Seite 334]
8.8.4.3 - 3. Traditionskritik [Seite 337]
8.8.4.4 - 4. Redaktionskritik [Seite 339]
8.8.5 - V. Unterschiede der Exegese des Hieronymus zu historisch-kritischen Auslegungen [Seite 342]
8.8.5.1 - 1. Angebot zur Nachahmung an aktuelle Hörer bzw. Leser [Seite 342]
8.8.5.2 - 2. Aktualisierung des erzählten Ereignisses [Seite 343]
8.8.6 - VI. Fazit [Seite 344]
9 - Kapitel 5: Fazit [Seite 346]
9.1 - A. Wechselseitige Ergänzung als ökumenisches Anliegen [Seite 346]
9.2 - B. Wahrnehmung und Verwendung historisch-kritischer Methoden aus orthodoxer Perspektive [Seite 347]
9.3 - C. Profilierung einer Methode für die Untersuchung der patristischen Bibelauslegung [Seite 349]
9.4 - D. Verbindungen zwischen patristischen und historisch-kritischen Exegesen [Seite 350]
9.5 - E. Unterschiede zwischen patristischen und historisch-kritischen Exegesen [Seite 350]
9.6 - F. Aktualisierung als wichtigstes Spezifikum der patristischen Auslegung [Seite 351]
10 - Quellen- und Literaturverzeichnis [Seite 352]
10.1 - Quellen [Seite 352]
10.1.1 - Bibelausgaben [Seite 352]
10.1.2 - Anthologien und Hilfsmittel [Seite 352]
10.1.3 - Euseb von Cäsarea [Seite 353]
10.1.4 - Hieronymus [Seite 353]
10.1.5 - Johannes Chrysostomos [Seite 353]
10.1.6 - Origenes [Seite 354]
10.1.7 - Philo [Seite 354]
10.1.8 - Plutarch [Seite 354]
10.2 - Literatur [Seite 354]
11 - Stellenregister [Seite 378]
11.1 - 1. Altes Testament [Seite 378]
11.2 - 2. Septuaginta und Pseudepigraphen des Alten Testaments [Seite 379]
11.3 - 3. Neues Testament [Seite 380]
11.4 - 4. Qumran [Seite 384]
11.5 - 5. Griechisch-römische, jüdische und christliche Autoren [Seite 384]
12 - Verzeichnis moderner Autoren [Seite 388]
13 - Namen und Sachen [Seite 394]
Warengruppensystematik 2.0

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