Der Kuss der Ewigkeit

Roman
 
 
Blanvalet Taschenbuch Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. Dezember 2011
  • |
  • 416 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-07129-5 (ISBN)
 
Gestaltwandler, Vampire und Magie - eine prickelnde Mischung

Kita Nekai stammt aus einer Familie von mächtigen Gestaltwandlern. Ihre Geschwister verwandeln sich in Löwen, Tiger oder Panther. Nur Kita wird eine gefleckte Hauskatze. Als wäre das noch nicht schlimm genug, wird sie auch noch von einem Vampir gebissen, dann taucht ihr Exfreund wieder in ihrem Leben auf, und schließlich macht eine Magierschülerin sie zu ihrem Abschlussprojekt. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, wird Kita zum Tode verurteilt. Wie soll sie nur das Chaos ihrer Gefühle bewältigen und aus alldem wieder lebend herauskommen?

  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
Blanvalet
  • 0,68 MB
978-3-641-07129-5 (9783641071295)
3641071291 (3641071291)
weitere Ausgaben werden ermittelt
KAPITEL 21 (S. 271-272)

Das hier ist es«, sagte Nathanial und streckte die Hand nach der Tür der Bar aus. Ich packte seinen Arm und hielt ihn auf. Fragend zog er eine Augenbraue hoch, doch ich ignorierte ihn. Das hier war die letzte Bar auf der Liste. Wenn sie ebenfalls durchfiel, dann hatten wir wieder nichts mehr. Ich musste mich an der Hoffnung noch eine Sekunde länger festhalten. Ich stählte meinen Willen und zog die Tür auf. Jazzmusik schwebte sanft durch die schwach erleuchtete Bar.

Eine Frau saß an einem hohen Tisch, ganz in das Leuchten ihres Laptops versunken. Zwei Männer hockten mehrere Stühle auseinander an der Bar, jeder von ihnen nur in Begleitung eines Whiskeyglases. Ein Pärchen kuschelte in einer zurückgezogenen Nische. Der Barkeeper betrachtete einen stummen Fernsehschirm. Niemand sonst. Kein Einzelgänger. Ich sank gegen die Wand, und alle Energie strömte aus mir heraus. Das war es also. Meine Kehle brannte. Was jetzt?

Ich stieß mich von der Wand ab und holte tief Luft. Unter dem Geruch nach kaltem Zigarettenrauch und abgestandenem Bier lag eine schwache Witterung. »Er war hier.« Bobby, der schon wieder halb aus der Tür war, wirbelte herum. »Bist du sicher?« Ich nickte. Meine Nase war zu nicht viel nutze, doch dieser Geruch hatte sich sengend in mein Hirn gebrannt. Der Einzelgänger war eindeutig hier gewesen. Nathanial ging um mich herum und schlenderte auf die Bar zu. Als der Barkeeper den Blick nicht von seiner Sportsendung löste, klopfte Nathanial auf das stumpfe Holz.

Das weckte die Aufmerksamkeit des Barkeepers, doch nach der Art zu urteilen, wie sich seine Lippen verzogen, nicht zu seinen Gunsten. Der Mann mittleren Alters ließ sich Zeit, während er sich ein graues Geschirrtuch schnappte und herüberkam. »Was darf’s denn sein?« Während er sprach, nahm er ein Bierglas und polierte es. Das graue Geschirrtuch hinterließ schmierige Streifen auf dem Glas. »Eine Information«, antwortete Nathanial und lächelte einladend.

»Wir suchen nach einem Mann Ende zwanzig, mit kurz rasiertem blondem Haar und langem Ziegenbärtchen. Er war vermutlich früher an diesem Abend hier. Haben Sie ihn gesehen?« Nichts da mit vermutlich. Er war hier gewesen. Doch ich hielt den Mund. Der Blick des Barkeepers glitt über uns, und ich zeigte ein paar Zähne. Seine Augen kehrten zu Nathanial zurück, und er zuckte mit den Schultern. »Hier kommen und gehen eine Menge Leute.«

Das bezweifelte ich stark. Bobby brummte leise, eindeutig als Einwand wegen der größtenteils leeren Bar. Nathanial schob mehrere Dollarnoten über die Theke. Der Barkeeper warf einen Blick darauf, dann ließ er die Geldscheine mit einer praktischen Bewegung verschwinden, indem er den Tresen mit seinem schmutzigen Tuch abwischte. »Yeah, vielleicht habe ich einen Kerl gesehen, der so aussah. Er kam so gegen acht rein. Blieb eine Stunde oder zwei. Zahlte bar.« Endlich. Eine richtige Spur. Ich beugte mich über die Bar. »Ist er mit jemandem gegangen? Einer Frau, die er hier kennengelernt hat, höchstwahrscheinlich?« Der Barkeeper spitzte die Lippen und polierte ein weiteres Bierglas. »Eifersüchtig auf deinen Ex oder so?« »Nein. Nichts dergleichen …«

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