Untersuchungen zum erlaubten Risiko im Strafrecht.

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 26. Februar 2021
  • |
  • 240 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-43206-6 (ISBN)
 
Reihe Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge - Band 19
  • Dissertationsschrift
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 26,21 MB
978-3-428-43206-6 (9783428432066)
10.3790/978-3-428-43206-6
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • ERSTES KAPITEL: Problem, Inhaltsbestimmung und dogmengeschichtliche Entwicklung des Gedankens vom erlaubten Risiko
  • I. Das Problem des erlaubten Risikos
  • II. Inhaltsbestimmung und generelle Grenzen der dogmatischen Anwendung des Gedankens vom erlaubten Risiko
  • 1. Die in der Literatur erwähnten Beispiele
  • a) Erlaubtes Risiko wegen des mit der Handlung verbundenen überwiegenden sozialen Nutzens (Fallgruppe 1)
  • b) Erlaubtes Risiko bei unvorhersehbarer Kausalität (Fallgruppe 2)
  • c) Erlaubtes Risiko bei riskanten Rettungshandlungen, deren größere Rettungschance gegenüber anderen Maßnahmen nicht sicher erkennbar ist (Fallgruppe 3)
  • d) Erlaubtes Risiko bei Einwilligung in Gefahr und Handlung (Fallgruppe 4)
  • 2. Die unterschiedliche Bewertung von riskanter Handlung und eingetretenem Erfolg
  • 3. Der Gefahrbegriff des erlaubten Risikos
  • 4. Das Problem des "Rechtswidrigkeitszusammenhangs" im Rahmen des erlaubten Risikos
  • 5. Die Grenzen der dogmatischen Notwendigkeit einer Anwendung des Gedankens vom erlaubten Risiko
  • III. Die dogmengeschichtliche Entwicklung des erlaubten Risikos
  • 1. Das erlaubte Risiko beim fahrlässigen Erfolgsdelikt
  • a) Die Entwicklung bis zum Ende des 2. Weltkrieges
  • b) Die Entwicklung nach dem Ende des 2. Weltkrieges
  • aa) Das erlaubte Risiko wegen überwiegend sozialen Nutzens (Fallgruppe 1)
  • bb) Das erlaubte Risiko bei unvorhersehbarer Kausalität (Fallgruppe 2)
  • 2. Das erlaubte Risiko beim vorsätzlichen Erfolgsdelikt
  • 3. Die Entwicklung des Gedankens vom erlaubten Risiko in der DDR
  • IV. Weg der Untersuchung
  • ZWEITES KAPITEL: Die dogmatische Einordnung des erlaubten Risikos
  • 1. Abschnitt: Das erlaubte Risiko als Problem des Handlungsbegriffes
  • I. Die dogmatische Lösung der Fälle des erlaubten Risikos bei unvorhersehbarer Kausalität und überwiegenden Interessen (Fallgruppen 1 und 2) mit Hilfe eines allgemeinen Handlungsbegriffs
  • II. Zwingt die Bejahung eines bestimmten allgemeinen Handlungsbegriffs zu Lösungen in bestimmten Verbrechensmerkmalen oder werden dadurch einzelne Lösungsmöglichkeiten ausgeschlossen?
  • 2. Abschnitt: Das erlaubte Risiko bei den fahrlässigen Erfolgsdelikten
  • A. Das erlaubte Risiko als Schuldproblem (Fallgruppen 1 und 2)
  • I. Das erlaubte Risiko als Problem der Verletzung der generellen Sorgfaltspflicht sowie der generellen Vorhersehbarkeit als Schuldmerkmale
  • II. Die Verletzung der generellen Sorgfaltspflicht als Merkmal der Tatverantwortung
  • III. Die Notwehrvorschrift als Argument für eine Lösung des erlaubten Risikos im Rahmen der Schuld bzw. der Tatverantwortung
  • B. Das erlaubte Risiko als Unrechtsproblem
  • I. Die materiellen Gründe für eine Lösung des erlaubten Risikos im Unrecht
  • II. Die einzelnen Lösungen im Unrecht (Fallgruppen 1 und 2)
  • 1. Das erlaubte Risiko und die Kausalität (Fallgruppen 1 und 2)
  • 2. Das erlaubte Risiko und die behördliche Genehmigung oder staatliche Gestattung (Fallgruppe 1)
  • 3. Das erlaubte Risiko und die soziale Adäquanz
  • 4. Das erlaubte Risiko und die generelle Sorgfaltspflicht sowie Vorhersehbarkeit (Fallgruppen 1 und 2)
  • a) Die Nichteinhaltung gebotener Sorgfalt als Handlungsunwert
  • b) Das Verhältnis des erlaubten Risikos zur generellen Sorgfaltspflicht (Fallgruppe 1)
  • c) Die generelle Vorhersehbarkeit als Unrechtselement und ihr Verhältnis zum erlaubten Risiko (Fallgruppe 2)
  • III. Das erlaubte Risiko und der straftatbestandsmäßige Erfolg
  • 1. Die dogmatische Einordnung des eingetretenen Erfolgs
  • 2. Die Grenzen des Erfolgsunwerts in der Rechtswidrigkeit
  • a) Die Auswirkung im Erfolg
  • b) Die normative Abwägung zur Begrenzung des Erfolgsunwerts
  • aa) Der Erfolgsunwert und die klassischen Rechtfertigungsgründe
  • bb) Der Erfolgsunwert und die Adäquanz (Fallgruppe 2)
  • cc) Der Erfolgsunwert und die Einhaltung der generellen Sorgfaltspflicht (Fallgruppe 1)
  • IV. Das erlaubte Risiko und das eigene Verhalten des Verletzten (Fallgruppen 1 bis 4)
  • 1. Die Einwilligung und das erlaubte Risiko
  • a) Die Bestimmung des in der Einwilligung enthaltenen Willenselements
  • b) Die Einwilligung in die Gefahr
  • c) Die Einwilligung in die Handlung
  • 2. Das Handeln auf eigene Gefahr und das erlaubte Risiko
  • a) Das Handeln auf eigene Gefahr im Zivilrecht
  • b) Das Handeln auf eigene Gefahr im Strafrecht
  • 3. Die generalisierte Berücksichtigung des eigenen Verhaltens und das erlaubte Risiko
  • 4. Das mutmaßliche Handeln auf eigene Gefahr und das erlaubte Risiko
  • 5. Zusammenfassung
  • V. Das erlaubte Risiko und die Rechtfertigungsgründe
  • 1. Die Abgrenzung von Tatbestandsausschluß und Rechtfertigungsgrund
  • a) Die formalen Abgrenzungen
  • b) Die Abgrenzung vom Inhalt des Tatbestands her
  • aa) Der Unrechtstypus und die atypische Erlaubnissituation
  • bb) Die Lehre von der Verbotsmaterie
  • c) Die Abgrenzung nach der unterschiedlichen Struktur des Tatbestands bzw. der Rechtfertigungsgründe
  • aa) Die abstrakt-generelle Norm - die Verhinderung der Entstehung einer konkreten Rechtspflicht
  • bb) Der Rechtfertigungsgrund als Gewährung
  • aaa) Die Rechtfertigungsgründe völlig unabhängig von der Norm
  • bbb) Die Rechtfertigungsgründe als subjektive Rechte
  • ccc) Der Rechtfertigungsgrund als Handlungsbefugnis - die soziale Adäquanz als generelle Handlungspflicht
  • d) Die Abgrenzung nach der Art der Wertung
  • aa) Der Tatbestand als vorangehende Wertung
  • bb) Die Berücksichtigung von Gegeninteressen nur in Rechtfertigungsgründen
  • cc) Die Erforderlichkeit als Merkmal der Rechtfertigungsgründe
  • dd) Der Tatbestandsausschluß als generelle Ausnahme von der Norm, der Rechtfertigungsgrund als Wertabwägung im Einzelfall
  • ee) Der Tatbestandsausschluß als Bewertung der überwiegenden positiven Faktoren in einer Grundsituation als sozial selbstverständlich
  • e) Die Abgrenzung an Beispielen
  • aa) Die Einwilligung und das Einverständnis
  • bb) Die generelle Vorhersehbarkeit
  • cc) Die generelle Sorgfaltspflicht und die Rechtfertigungsgründe
  • f) Zusammenfassung
  • 2. Das erlaubte Risiko als Rechtfertigungsgrund
  • a) Das erlaubte Risiko im Rahmen der anerkannten Rechtfertigungsgründe mit Ausnahme des rechtfertigenden Notstands
  • b) Das erlaubte Risiko und der rechtfertigende Notstand sowie das tatsächliche und mutmaßliche Handeln auf eigene Gefahr (Fallgruppen 1 bis 4)
  • c) Das erlaubte Risiko (Fallgruppe 3) als Rechtfertigungsgrund
  • d) Zusammenfassung
  • 3. Abschnitt: Das erlaubte Risiko bei den vorsätzlichen Erfolgsdelikten
  • I. Die grundsätzliche Ablehnung der rechtlichen Billigung vorsätzlicher "objektiv sozialadäquater" Handlungen (Fallgruppe 1)
  • II. Die Bedeutung des Vorsatzes für das erlaubte Risiko als Unrechtsproblem
  • 1. Der Vorsatz als Schuld- oder Unrechtsmerkmal
  • 2. Das erlaubte Risiko als Begrenzung des objektiven Teils der tatbestandsmäßigen Handlung
  • a) Die grundsätzliche Ablehnung dieser Lösung
  • b) Die objektive Begrenzung der tatbestandsmäßigen Handlung im einzelnen
  • aa) Die Adäquanz und die generelle Sorgfaltspflicht
  • bb) Die objektive Begrenzung der Tathandlung durch Sprachgebrauch und Rechtsüberlieferung
  • 3. Das erlaubte Risiko als Begrenzung des Vorsatzes
  • a) Die Abgrenzung des Wollens vom Wünschen
  • b) Der gleichzeitige Verwirklichungs- und Vermeidungswille
  • 4. Das erlaubte Risiko als objektiv-subjektive Begrenzung der Tathandlung
  • a) Die Lehre von der Tatherrschaft
  • b) Die soziale Adäquanz bzw. Kongruenz
  • 5. Das erlaubte Risiko der vorsätzlichen Erfolgsdelikte und der Erfolgsunwert
  • III. Das erlaubte Risiko als Problem der Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme
  • IV. Die besonderen Fälle des erlaubten Risikos bei vorsätzlichen Erfolgsdelikten
  • 1. Das erlaubte Risiko im Rahmen der Tatbestände des § 266 StGB und entsprechender älterer Vorschriften des Nebenstrafrechts
  • 2. Sonstige Fälle der Begrenzung des Tatbestands vorsätzlicher Erfolgsdelikte unter dem Gesichtspunkt des erlaubten Risikos
  • 3. Die Wahrnehmung berechtigter Interessen (§ 193 StGB) als gesetzlich geregelter Fall des erlaubten Risikos als Rechtfertigungsgrund
  • Zusammenfassung und Ergebnisse der Arbeit
  • Literaturverzeichnis

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