Dagegen bin ich algerisch

Was die Generation Doof denkt, sagt und schreibt
 
 
Riva (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. März 2011
  • |
  • 192 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86413-003-8 (ISBN)
 
**Was die Generation Doof denkt, sagt und schreibt** Wer wissen will, wie Deutschland tickt, der muss nur lesen, was die Deutschen so von sich geben: Dagegen bin ich algerisch versammelt die skurrilsten Kurzmitteilungen, die lustigsten mitgelauschten Unterhaltungen, peinliche Kontaktanzeigen, wundersame Chat-Dialoge, stereotype Ticks, schmerzliche Speisekartenpoesie, hirnverbrannte Werbung, wundersame Google-Suchbegriffe, falsche Sprichwörter, böse "Dieter Bohlen"- Sprüche und vieles, vieles mehr.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • 11,12 MB
978-3-86413-003-8 (9783864130038)
3864130034 (3864130034)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Michaela Moses , Jahrgang 1977, studierte Medienpädagogik, Kommunikationswissenschaft und Psychologie. Die Münchnerin ist Chefin vom Dienst im Axel Springer Verlag und hat mit Doris Preißler erneut eine Nation voller Deppen erkundet. Doris Preißler Jahrgang 1980, arbeitete bei verschiedenen Radiosendern bevor sie zum TV wechselte. Dort erhielt sie mit der Sendung "Clever! - Die Show, die Wissen schafft" den Deutschen Fernsehpreis. Auf der Internetseite lustige-kontaktanzeigen.de sucht sie ihren Traumprinzen.

Jugendkauderwelsch


Haben Sie schon mal einen Niveaulimbo getanzt? Oder kennen Sie eine Speckbarbie? Haben Sie jemals ein Arschfax versendet? Oder sind Sie etwa ein Egosurfer?

Kleines Glossar: Jugendkauderwelsch – Deutsch

  • Eine Änderungsfleischerei ist eine Klinik für Schönheitschirurgie.
  • Das Arschfax bezeichnet das Unterhosenetikett, das aus der Hose hängt.
  • Egosurfer sind Leute, die sich selbst im Internet über Suchmaschinen suchen.
  • Der Hochleistungs-Chiller ist eine extrem faule Person.
  • Die Klappkaribik ist eine Sonnenbank.
  • Der Niveaulimbo ist kein Tanz, sondern bezeichnet das ständige Absinken des Niveaus.
  • Ein Schnitzelhusten ist die Schweinegrippe.
  • Und eine Speckbarbie ist ein aufgemotztes Mädchen in viel zu enger Kleidung.
  • Mit einer Hacktablette ist ein Cheeseburger gemeint.
  • Ein Baumkuschler ist kein Waldorfschüler, sondern ein umweltbewusster Mensch (ein Öko).
  • Château Migraine ist ein billiger Wein, der am nächsten Tag zu extrem schlimmen Kopfschmerzen führt.
  • Ein Dreckmagnet ist ein kleines Kind.
  • Der Eierkocher meint den Whirlpool, weil es dort heiß ist und so schön sprudelt.
  • Ein Gourmetröllchen ist die ungeliebte Speckrolle am Bauch.
  • Zum Knuspergemüse werden Chips.
  • Eine Mandelspülung verschreibt nicht der Arzt, sondern ist ein feuchter Zungenkuss.
  • Beim Mitmeißeln wird im Unterricht schön mitgeschrieben.
  • Würfelhusten hat man, wenn man sich übergeben muss.
  • Ein Zornröschen ist ein zickiges, beleidigtes Mädchen.
  • Ein Vitaminallergiker ernährt sich ausschließlich von Fast Food.
  • Der Sprachfasching ist ein lustiger Versprecher.
  • Die Zweitwohnung oder Damenhandtasche trägt man mit sich herum.
  • Rentnerbravo wird die Apotheken Umschau genannt.
  • Der Pressbär ist ein Bodybuilder.
  • Eine Handlampe ist ein anderes Wort für Vollidiot.
  • Als Deoroller bezeichnet man einen Glatzkopf.
  • Ein Flauschomat ist die gemeine Hauskatze.
  • Ein Crossi ist eine Person mit braun gebrannter, ledriger Haut.
  • Ein Mumienschieber ist eine Gehhilfe für ältere Mitmenschen.
  • Eine kleine Frau nennen die Teenies Standgebläse.
  • Und wenn einer so gar keine Lust hat und rumgammelt, dann hartzt er.

Alles klar?

Bauer sucht Frau


Die dümmsten Bauern ernten bekanntlich die dicksten Kartoffeln. Vielleicht ist das ja in der Liebe genauso – mit den dümmsten Sprüchen scheinen sich die Bauern der beliebten TV-Datingshow jedenfalls die größten Chancen bei ihren Herzdamen auszurechnen …

Martin: »Meiner Mutter hat es gestern Abend sehr gut gefallen. Ich glaube auch, wir passen gut zusammen.«

Johannes: »Ich war heute früh sehr überrascht, dass ich die Anja bei mir im Flur getroffen habe.«

Johannes: »Technomusik? Ist das net das Zeug, wo die da so rummachen? Sin das net die mit denne abgesägte Finger, die immer ›Öh, öh, öh‹ machen?«

Gerhard: »Dass Sigrun gekommen ist, freut mich sehr. Aber
dass Sigrun mich so umarmt hat, ist gewöhnungs-bedürftig. Man muss sich an ihr Temperament gewöhnen, so etwas kannte ich bisher nicht.«

Rosi zu Willy: »Mensch Willy, warum machst du denn nicht jeden Tag sauber? Meine Mistgabel hat sich praktisch erschreckt vor dem Mist, der da unten drunter (unter den Kühen) lag … Mir tun die Tiere wirklich leid.«

Martin: »Ich hätte nicht gedacht, dass Jennifer die Kühe so nimmt.«

Johannes: »Die Anja kann man gebrauchen. Die packt mit an und sie hat Spaß dabei.«

Volker: »Ich bin tierisch aufgeregt. Ich werde wahnsinnig. Ich kann fast gar nicht mehr laufen, ich habe ganz weiche Knie.«

Willy: »Als ich auf die Rosi gewartet habe, war ich natürlich aufgeregt. Wie nach zwölf Tassen starkem Kaffee.«

Narumol: »Ich bin fick und fertig.«

Narumol: »Ik kämpfe durch.«

Die Katzenberger


Daniela Katzenberger hat die steilste TV-Karriere der letzten Jahre hingelegt. Geschafft hat sie dieses mit blondem Haar, verirrten Augenbrauen, zwei schlagenden Argumenten und einer großen Klappe.

Hier die besten Sprüche der Katze:

»Bis jetzt habe ich ja immer gesagt, dass ich für niemanden koche, weil ich niemanden so sehr hasse.«

»Danke, dass ihr alle so gesund erschienen seid.
Ich hoffe, es bleibt so.«

»Ist der Magen erst ruiniert, lässt sich´s reihern ungeniert.«

»Zum Glück hatte niemand Lebensmittelauswurf.«

»Judith und Mel sind halt wie eingefrorene Pizza.
Die werden nicht alt.«

»Also, der Jürgen ist wie ein Tiefkühl-Wassereis.
Der verändert sich weder in der Form noch in der Farbe. Der bleibt einfach so.« (über Jürgen Drews)

»Der Fabian guckt immer ein wenig, als hätte er einen Furz im Bauch.«

»Die machen immer so Vorspeisen, bei denen ich denke: Wo ist der Rest? Ich bin eine Pfälzerin, Mädel, ich muss doch was essen. Ich bin doch keine Laborratte.«

»Hier hängt ein Poster von mir. Weil ich blond bin und meistens vergesse, wie ich aussehe.«

»Ein Rührei ist ein zerrührtes Spiegelei.«

»Geeister Melonensalat? Die meinen wohl nicht Geistermelonensalat? Seit wann schreibt man denn Geister mit zwei e?«

»Ziegencreme … Ist das ´ne Creme, um Ziegen einzuschmieren?«

»Mir wird immer zuerst an den Brüsten heiß.«

»Ich bin die natürlichste unnatürlichste Blondine der Welt.«

»In meinem Körper steckt mehr Geld als auf meinem Bankkonto.«

»Drogen machen bescheuert, Alkohol blöd und Nikotin hässlich. Sollen andere Leute ihr Geld doch für Zigaretten ausgeben – ich kauf mir lieber eine neue Haarfarbe oder ´nen tollen Busen.«

»Ich seh vielleicht aus wie ein Zirkusaffe,
bin aber keiner …«

»Mein Aussehen ist mein Kapital. Wenn ich heute ´ne Friteuse ins Gesicht kriege, dann isses damit vorbei.«

»An mir sind nur die Kniescheiben echt.«

»Ich seh ja schon so aus – sagen wir mal: preiswert, wobei die Grenze zu billig aus dünnem Eis besteht.«

»Ich bin sehr eitel. Auf einer Skala von 1 bis 10 gebe ich mir ´ne 12.«

»Wenn ich mir irgendwo die Nase aufschlag und die wächst schief zusammen, dann ist alles am Arsch – also sie ist dann schon noch im Gesicht.«

»Sei schlau, stell dich dumm!«

»Ich hab noch mehr drauf außer Schminke.«

»Außen Barbie, innen Einstein.«

»Was man nicht im Kopf hat, muss man im Körbchen haben.«

»Ich sag jetzt net, ich bin blond und blöd, aber ich brauch halt länger.«

»Wenn ich so wäre, wie ich aussehe, hätte ich ja kaum mehr Hirnzellen wie ein Toastbrot.«

»Ich werde nie einen Intelligenztest machen, so schlau bin ich auch.«

Im rosa Fummel bei einem Fotoshooting: »Ich seh aus wie ´ne Transe im Abendkleid.«

Nachdem ihre Schminke verlaufen war: »Meine Schminke – ich seh aus wie Alice Cooper!«

Vor ihrer Brust-OP trug sie zwei Push-up-BHs übereinander: »Ich kann zwar keine Löffel verbiegen, aber ich bin der Uri Geller der Busen-Tricks!«

»Ein Mann muss mich auf Händen tragen, er muss mich auf Rosen betten – aber mich auch in ´nen Kaktus schmeißen können, wenn´s ihm zu bunt wird.«

»Ich bin ja belagert wie eine Bahnhofshalle.«

»Meine Mutter schlägt mir einen auf die Backe, bis die Schminke bröckelt.«

»Ich bin absolut künstlich, unnatürlich, aber dafür verstelle ich mich nicht.«

»Ich bin nicht selbstverliebt, ich sehe mich nur einfach gern.«

»Wenn ich neben gut aussehen auch noch kochen könnte, dann wär ich ja ´ne Traumfrau.«

»Ich bin eine leicht bekloppte Blondine mit ´nem Pippi-Langstrumpf-Syndrom.«

»Manchmal glaub ich, ich bin genauso wie meine Zähne: ein bisschen schräg, aber total echt und rein.«

»Ich bin der Meinung, ich sollte mich vermehren.
So was wie ich darf net aussterben.«

»Ich bin ein Arbeitsschwein, habe mir jede einzelne Kurve erkellnert.«

Ihr Dekolleté bezeichnet Daniela als »Trinkgeldschlitz«.
(Je tiefer das ist, desto mehr Trinkgeld gibt´s).

Beim Videodreh mit Loona: »Da muss man sich ja wirklich den Arsch aufreißen – bis ins...

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