Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen

Psychotherapeutische Interventionen zum Aufbau von Selbstwertgefühl
 
 
Klett-Cotta (Verlag)
  • 11. Auflage
  • |
  • erschienen am 4. Juni 2013
  • |
  • 239 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-608-20286-1 (ISBN)
 
Die Autorinnen vermitteln zunächst notwendiges Grundlagenwissen. Im Zentrum des Buches stehen methodisch aufeinander aufbauende Interventionen, die ausführlich dargestellt und erläutert werden. Sie entwickeln ein Konzept mit folgenden Schritten:

Stufen der Selbstzuwendung:
- Achtsam sein
- Sich selbst liebevoll begegnen
- Für sich sorgen

Schritte zur Selbstakzeptanz:
- Differenzierung des Wertesystems

Wege zum Selbstvertrauen:
- Selbstregulation und Selbstkontrolle

Die konkreten Interventionsvorschläge werden ergänzt durch eine umfangreiche Sammlung von Übungen für Patienten. So lassen sich individuell abgestimmte therapeutische Handlungsschritte ableiten, die sich an den sehr unterschiedlichen Bedürfnissen und Erfordernissen von Patienten orientieren. Zahlreiche Beispiele aus dem psychotherapeutischen Alltag veranschaulichen dies.

Dieses Buch unterstützt Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten dabei, ihren Patienten und Patientinnen zu einem stabilen, belastbaren Selbstwertgefühl zu verhelfen.
11. Aufl.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 1,10 MB
978-3-608-20286-1 (9783608202861)
3608202862 (3608202862)
10.978.3608/890167
weitere Ausgaben werden ermittelt
Friederike Potreck-Rose, Priv.-Doz., Dr. phil., Dipl.-Psych., Ausbildung in Verhaltenstherapie und Gestalttherapie, ist in eigener Praxis in Freiburg i.Br. tätig. Supervisorin und Dozentin für Verhaltenstherapie; Privatdozentin an der Universität Freiburg.
Gitta Jacob, Dr. phil., Diplom-Psychologin, Ausbildung in Klientenzentrierter Gesprächsführung, ist in der verhaltenstherapeutischen Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin.
Einleitung

Teil I: Theorie

1. Zum Stellenwert von Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz in der Psychotherapie

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsbestimmungen
2.2 Korrelate des Selbstwertes
2.3 Quellen des Selbstwertes
2.4 Die Dynamik des Selbstwertes
2.4.1 Exkurs: Zur Selbstwertmotivation und ihren Implikationen für die Psychotherapie
2.4.2 Selbstwertdienliche Strategien
Bezugspunkt Subjekt
Bezugspunkt Objekt
Bezugspunkt Dimension
Bezugspunkt Zeit
Bezugspunkt Ergebnis
Beobachterorientierte Strategien
2.4.3 Resümee

3. Die vier Säulen des Selbstwertes
3.1 Selbstakzeptanz: Positive Einstellung zu sich selbst als Person
3.2 Selbstvertrauen: Positive Einstellung zu den eigenen Fähigkeiten und Leistungen
3.3 Soziale Kompetenz: Erleben von Kontaktfähigkeit
3.4 Soziales Netz: Eingebunden sein in positive soziale Beziehungen
3.5 Aufbau des praktischen Teils

Teil II: Praxis

4. Stufen der Selbstzuwendung: Sensibilisierung des Ichs
4.1 Achtsam sein
4.1.1 Einführung
4.1.2 Interventionen zur Erhöhung der Achtsamkeit
4.1.3 Übungen zur Achtsamkeit
4.2 Sich selbst liebevoll begegnen
4.2.1 Einführung
4.2.2 Einen liebevollen Beobachter und Begleiter wählen
Übungen zum liebevollen Beobachter und Begleiter
4.2.3 Den inneren Kritiker identifizieren
Übungen zum inneren Kritiker
4.2.4 Sich selbst liebevoll begegnen - im Alltag
Sich loben und ermutigen
Übungen zum Sich loben und ermutigen
Es sich leicht machen
Übungen zum Es sich leicht machen
Nicht alles alleine machen
Übungen zum Nicht alles allein machen
Überhöhte Ansprüche reduzieren
4.3 Für sich sorgen
4.3.1 Der mangelnden Fürsorge auf der Spur
4.3.2 Nicht länger auf den Prinzen warten
4.3.3 Das Für sich sorgen in den Alltag einbauen
4.3.4 Übungen zum Für sich sorgen
4.3.5 Selbstverpflichtungen eingehen
4.3.6 Hindernisse erkennen und beseitigen

5. Schritte zur Selbstakzeptanz: Differenzierung des Wertesystems
5.1 Einführung
5.2 Die sieben Lebensgebote
5.2.1 Übungen zu den »sieben Lebensgeboten«
5.3 Der Rollenkünstler
5.3.1 Übungen zum »Rollenkünstler«
5.4 Der Energiekreis
5.4.1 Übungen zum Energiekreis
5.5 Die Energieampel
5.5.1 Übungen zur Energieampel

6. Wege zum Selbstvertrauen: Selbstregulation und Selbstkontrolle
6.1 Die Bedeutung von Selbstregulation und Selbstkontrolle für den Selbstwert
6.2 Grundprinzipien der Selbstveränderung
6.2.1 Selbstregulation
6.2.2 Selbstkontrolle
6.3 Mit Zielen arbeiten
6.3.1 Ziele fest legen
6.3.2 Schritte planen
6.3.3 Erfolgserwartung und Energieeinsatz festlegen
6.3.4 Selbstbelohnung planen
6.3.5 Ergebnis kontrollieren
6.4 Schemata im Umgang mit Zielen

7. Risiken selbstwertstärkender Interventionen

8. Interventionen zum Aufbau des Selbstwertgefühls im psychotherapeutischen Gesamtkonzept

9. Nachwort

Literatur
»... ergibt sich eine gut lesbare Gesamtdarstellung zum Thema, die einen guten Überblick verschafft, zahlreiche Übungen zur Verbesserung verschiedener Aspekte des Selbstwertes darstellt und gleichzeitig flexible Einsatzmöglichkeiten für Fachpersonal unterschiedlichster Therapieschulen und therapeutischer Richtungen anbietet.«
Kirsten Oleimeulen, socialnet.de, 28.7.2014

«Der Aufbau von Selbstwert und Selbstvertrauen ist eine grundlegende Aufgabe in der Entwicklungsgeschichte eines Menschen ... Zunehmend müssen Lehrerinnen und Lehrer als Erzieher und Lebensbegleiter agieren. Da es in der Aus- und Weiterbildung dazu wenige Angebote gibt, empfehle ich das vorliegende Fachbuch als theoretische und methodische Unterstützung und Anregung bei der anspruchsvollen Arbeit, Selbstwert und Selbstvertrauen der anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu stärken.»
Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de, 09.09.2011

»...flüssig geschrieben und gut lesbar, sehr gut und übersichtlich strukturiert ... Das Buch ist für Psychotherapeuten geeignet, vor allem für Verhaltenstherapeuten, Klinische Psychologen, Gesundheitspsychologen, es ist ein Gewinn für die therapeutische Arbeit.«
Juliana Matt (Report Psychologie, Juli/August 2007)

Die Autorinnen beschreiben in dem Buch »... vier Säulen, die das Selbstwertgefühl tragen: Die positive Einstellung zu sich selbst als Person, zu den eigenen Fähigkeiten und Leistungen, die soziale Kompetenz und das soziale Netz eines Menschen. Daran wird deutlich, dass sich das Thema Selbstwert quer durch alle Lebensbereiche zieht. Das ist auch der Grund, warum es praktisch keine psychische Auffälligkeit gibt, die nicht in irgendeiner Form mit einem Mangel an Selbstwert und Selbstvertrauen zu tun hat. ...«
Susanne Zehetbauer (Engagiert - die christliche Frau, 2/2005)

»...Das Buch ist voll von Übungen und entsprechenden Begründungen zur Stärkung des Selbstwertes, des Selbstvertrauens und der Selbstakzeptanz. Und wer für die therapeutische Arbeit Achtsamkeitsübungen, Übungen zum liebevollen Umgang und der Fürsorge mit sich selbst sucht, wer Ideen für die Arbeit am inneren Wertsystem und zur Selbstregulation und Selbstkontrolle braucht, ist mit dieser umfangreichen Materialsammlung bestens beraten. Vor allem auch, weil es keine reine Methodensammlung ist, sondern weil theoretische Konzepte über die Grenzen von therapeutischen Schulen hinweg erklärt werden.«
Martin Lenz, Therapie kreativ, 39/40, September 2004

»Das Buch zeichnet sich durch große theoretische Klarheit aus. Es bietet erstaunlich einfache und effektive Hilfen und Anregungen für die psychotherapeutische Praxis. Aber auch Menschen, die sich selbst helfen möchten, erhalten vielfältige Perspektiven. So lässt das Werk den Leser in zuversichtlicher Stimmung und mit der Überzeugung zurück, dass Menschen sich verändern können. Nicht zuletzt deshalb ist ihm ein großer Leserkreis zu wünschen.«
Dr. Eva Lacour (wissenschaft-online.de)

»... systematisch aufbereitet, gut verständlich dargelegt, mit praktischen Fallbeispielen illustriert ...«
Joachim Koch, Zeitschrift für Gruppentherapie und Gruppendynamik

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