Personale Identität in der Theologie des Paulus

 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im Mai 2020
  • |
  • XIX, 704 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-16-158307-0 (ISBN)
 
Die Frage nach Identität ist eine Grundfrage moderner Anthropologie. Friederike Portenhauser entwirft eine systematische Konzeption personaler Identität in philosophischer, psychologischer und soziologischer Perspektive. Die daraus gewonnenen Kategorien strukturieren eine umfassende exegetische Relektüre zentraler paulinischer Texte. Die Identitätsvorstellung des Paulus erweist sich dabei im Vergleich mit klassischen substanz- oder subjektontologischen Varianten als überaus modern in ihrer relationalen Verfasstheit. Ihre Integrationskraft vermag es, scheinbar gegensätzliche Momente zu vereinen: Abgrenzung und Transzendierung, Individualismus und Kollektivismus, Einheit und Vielfalt. Als Grundzug des paulinischen Identitätskonzepts zeigt sich die externe Konstitution durch Gott im Christusgeschehen. Weder die Leiblichkeit noch die Kontinuität der eigenen Lebensgeschichte verbürgen Identität, sondern einzig und allein die Beziehung des Schöpfers zu seinem Geschöpf.
 
Die Frage nach Identität ist eine Grundfrage moderner Anthropologie. Friederike Portenhauser entwirft eine systematische Konzeption personaler Identität in philosophischer, psychologischer und soziologischer Perspektive. Die daraus gewonnenen Kategorien strukturieren eine umfassende exegetische Relektüre zentraler paulinischer Texte. Die Identitätsvorstellung des Paulus erweist sich dabei im Vergleich mit klassischen substanz- oder subjektontologischen Varianten als überaus modern in ihrer relationalen Verfasstheit. Ihre Integrationskraft vermag es, scheinbar gegensätzliche Momente zu vereinen: Abgrenzung und Transzendierung, Individualismus und Kollektivismus, Einheit und Vielfalt. Als Grundzug des paulinischen Identitätskonzepts zeigt sich die externe Konstitution durch Gott im Christusgeschehen. Weder die Leiblichkeit noch die Kontinuität der eigenen Lebensgeschichte verbürgen Identität, sondern einzig und allein die Beziehung des Schöpfers zu seinem Geschöpf.
  • Dissertationsschrift
  • Deutsch
  • Tübingen
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  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
978-3-16-158307-0 (9783161583070)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Geboren 1982; 2000-07 Studium der Ev. Theologie in Neuendettelsau, Oslo (Norwegen), Leipzig und Tubingen; 2007-18 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universitat Tubingen; seit April 2018 Ausbildungsvikarin der Ev. Landeskirche in Wurttemberg in Tubingen; 2019 Promotion; 2019 Auszeichnung mit dem Promotionspreis der Ev.-Theol. Fakultat der Universitat Tubingen.
  • Cover
  • Titel
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Hinweise zu Abkürzungen und zu den Übersetzungen biblischer Texte
  • Einführung in Thematik und Vorgehensweise der Untersuchung
  • I. Hauptteil: 'Identität' in Philosophie, Psychologie und Soziologie
  • Einführung
  • 1. Allgemeiner Gebrauch und Etymologie des Wortes 'Identität'
  • 2. Der philosophisch-logische Identitätsbegriff
  • 2.1 Gottfried Wilhelm Leibniz
  • 2.2 Ludwig Wittgenstein
  • 2.2.1 Identität als Tautologie oder als Kontradiktion im Tractatus
  • 2.2.2 Identität als Wort der Gebrauchssprache in den Philosophischen Untersuchungen
  • 2.2.3 Über Wittgenstein hinaus
  • 2.3 Zur Relevanz des numerischen Identitätsbegriffs in Identitätsdiskursen
  • 2.4 Zusammenfassung und Ertrag
  • 3. Personale Identität in der Philosophie
  • 3.1 Die Verortung personaler Identität in der Substanz
  • 3.1.1 Die paradoxe Einheit von Kontinuität und Wandel: Heraklit
  • 3.1.1.1 Die Flusslehre
  • 3.1.1.2 Coincidentia oppositorum
  • 3.1.1.3 Zusammenfassung und Ertrag
  • 3.1.2 Die Unsterblichkeit der Seele: Platon
  • 3.1.3 Die Seele als Substanz: Aristoteles
  • 3.1.4 Synthese der platonischen und aristotelischen Seelenlehre: Plotin
  • 3.1.5 Zur begrenzten postmortalen Kontinuität der Seele im Denken der Stoa
  • 3.1.6 Zusammenfassung und Ertrag
  • 3.2 Die Verortung personaler Identität im Subjekt
  • 3.2.1. Das Bewusstsein als Identitätskriterium: John Locke
  • 3.2.1.1 Über Identität und Verschiedenheit
  • 3.2.1.2 Das Bewusstsein als Identitätskriterium
  • 3.2.1.3 Kritik an Lockes Konzeption personaler Identität
  • 3.2.1.4 Zusammenfassung und Ertrag
  • 3.2.2 Die Auflösung einer einheitlichen Identität: David Hume
  • 3.2.2.1 Seele und Ich als Zusammensetzung verschiedener Perzeptionen
  • 3.2.2.2 Zur Unterscheidung von theoretischer und praktischer Perspektive
  • 3.2.2.3 Zusammenfassung und Ertrag
  • 3.3 Das Bestimmtsein personaler Identität durch intersubjektive Relationen
  • 3.3.1. Das 20. Jahrhundert: Identität zwischen analytischer und praktischer Philosophie
  • 3.3.2 'Identity is not what matters': Derek Parfits Position als Voraussetzung für eine Bestimmung personaler Identität durch intersubjektive Relationen
  • 3.3.3 Narrative Identität als Dialektik von Selbigkeit und Selbstheit: Paul Ricoeur
  • 3.3.3.1. Die praktische Relevanz der Identitätsfrage
  • 3.3.3.2 'Narrative Identität' im Werk Ricoeurs
  • 3.3.3.3 Die Unterscheidung von Selbigkeit und Selbstheit
  • 3.3.3.4 Die Dialektik von Selbigkeit und Selbstheit in der Erzählung
  • 3.3.3.5 Die Dialektik von Selbigkeit und Selbstheit in der personalen Identität
  • 3.3.3.6 Die triadische Struktur des Verhältnisses zu sich selbst, zum Anderen und zu Institutionen
  • 3.3.3.7 Anruf und Antwort als Grundperspektive des Selbst
  • 3.3.3.8 Zusammenfassung und Ertrag
  • 4. 'Identität' in Psychologie und Soziologie
  • 4.1 Grundlagen der psychologischen und soziologischen Identitätsforschung: William James
  • 4.1.1 Der Strom des Bewusstseins
  • 4.1.2 Das Selbst
  • 4.1.3 Relative und funktionelle Identität
  • 4.1.4 Zusammenfassung und Ertrag
  • 4.2 Identitätsbildung durch den anderen: George Herbert Mead
  • 4.2.1 Die konstitutive Bedeutung des Sozialen für die Identitätsbildung: Subjektivität und Intersubjektivität
  • 4.2.2 'Self ' und 'Identität'. Eine begriffliche Klärung
  • 4.2.3 Die Entwicklung von Identität in der Interaktion zwischen Individuum und Gesellschaft
  • 4.2.4 Grundlagen der Identitätsbildung: Interaktion als Kommunikation
  • 4.2.5 Zusammenfassung und Ertrag
  • 4.3 Kontinuität und Wandel - Einzigartigkeit und Zugehörigkeit: Erik H. Erikson
  • 4.3.1 Identität als Prozess im Lebenszyklus
  • 4.3.2 Das Wort 'Identität' und sein Inhalt
  • 4.3.3 Kritik an Eriksons Identitätstheorie
  • 4.3.4 Zusammenfassung und Ertrag
  • 4.4 Identitätsmanagement: Erving Goffman
  • 4.4.1 Identität als Selbstdarstellung
  • 4.4.2 Persönliche und soziale Identität
  • 4.4.3 Identitätsmanagement zwischen virtueller und tatsächlicher Identität
  • 4.4.4 Zusammenfassung und Ertrag
  • 4.5 Balancierende Identität: Lothar Krappmann
  • 4.5.1 Anknüpfung an George Herbert Mead und Erving Goffman
  • 4.5.2 Krappmanns Konzept der balancierenden Identität
  • 4.5.3 Identität fördernde Grundqualifikationen
  • 4.5.4 Identität als lebenslange Aufgabe
  • 4.5.5 Zusammenfassung und Ertrag
  • 4.6 Patchworkidentität und Identitätsarbeit in der 'Spätmoderne': Heiner Keupp et al
  • 4.6.1 Lebensbedingungen in der 'Spätmoderne'
  • 4.6.2 'Patchworkidentität'
  • 4.6.3 Kohärenz als narrative Konstruktion
  • 4.6.4 Alltägliche Identitätsarbeit
  • 4.6.5 Das Modell der alltäglichen Identitätsarbeit
  • 4.6.6 Gelingende Identität
  • 4.6.7 Die kollektive Dimension personaler Identität
  • 4.6.8 Zusammenfassung und Ertrag
  • 4.7 Identität und 'Postmoderne'
  • 4.7.1 Identitätskritik aus 'postmodern'-feministischer Perspektive: Helga Bilden: 'Ich bin eine Viele'
  • 4.7.2 Kritik an der 'postmodernen' Identitätskritik
  • 4.7.3 Von der 'Postmoderne' zur 'Flüchtigen Moderne': Zygmunt Bauman
  • 4.7.4 Zusammenfassung und Ertrag
  • 4.8 Kollektive Identität
  • 4.8.1 Zur Unterscheidung von personaler und kollektiver Identität
  • 4.8.2 Normierende und rekonstruktive Rede von kollektiver Identität
  • 4.8.3 Zusammenfassung und Ertrag
  • 4.9 Identität als soziale Größe: Der Social Identity Approach
  • 4.9.1 Henri Tajfel: Social Identity Theory
  • 4.9.2 John C. Turner: Self-Categorization Theory
  • 4.9.3 Über Tajfel und Turner hinaus: Weiterführende Aspekte des Social Identity Approach
  • 4.9.4 Zur Rezeption des Social Identity Approach in der neutestamentlichen Wissenschaft
  • 4.9.5 Zusammenfassung und Ertrag
  • 5. Strukturen personaler Identität
  • 5.1 Zeitgebundene und zeitübergreifende Aspekte der Identitätsfrage
  • 5.2 Relationalität und Externität von Identität
  • 5.3 Identität und Differenz
  • 5.4 Identität zwischen Ich und Umwelt
  • 5.5 Einheit und Pluralität von Identität
  • 5.6 Die Bedeutung der Leiblichkeit des Menschen für personale Identität
  • 5.7 Identität und Nicht-Identität
  • 5.8 Selbigkeit und Selbstheit
  • 5.9 Kontinuität und Wandel: Identität als Status und Prozess
  • 5.10 Identität als Substanz oder Konstruktion
  • 5.11 Identitätsbildung als Sprachgeschehen
  • 5.12 Die ethische Dimension der Frage nach der Identität
  • II. Hauptteil: Die personale Identität der Glaubenden in der Theologie des Paulus
  • Einführung
  • 1. Zeitgebundene und zeitübergreifende Aspekte der Identitätsfrage: Sprachliche Ausdrucksformen des Paulus für 'personale Identität'
  • 1.1 Die Bezeichnung christlicher Identität als Sein in Christus
  • 1.1.1 Das Syntagma ?? ???st? e??a? bei Paulus
  • 1.1.2 Das ?? ???st? e??a? als Zugehörigkeit zu Christus
  • 1.1.3 Die Partizipation der Glaubenden am Christusgeschehen
  • 1.2 Christliche Identität als Bestimmtsein durch den Geist Gottes
  • 1.3 Der Glaube als Kennzeichen christlicher Identität
  • 1.4 Die Gerechtigkeit als Kennzeichen christlicher Identität
  • 1.5 Das Motiv der Neuheit christlicher Identität
  • 1.6 Die Zugehörigkeit der Glaubenden zur Familie Gottes
  • 1.7 Zusammenfassung
  • 2. Relationalität und Externität von Identität: 1Thess 1
  • 2.1 Relationalität und Externität als Grundstruktur von Identität
  • 2.2 Der Brief als Beziehungsgeschehen
  • 2.3 1Thess 1 im Kontext des 1. Thessalonicherbriefes
  • 2.3.1 Verfasserschaft und Datierung des 1. Thessalonicherbriefes
  • 2.3.2 Gliederung und Gedankengang des 1. Thessalonicherbriefes
  • 2.4 Struktur und Thema von 1Thess 1
  • 2.4.1 Textstruktur von 1Thess 1
  • 2.4.2 Übersetzung von 1Thess 1
  • 2.4.3 Gliederung und Gedankengang von 1Thess 1
  • 2.5 Beziehungsstrukturen in 1Thess 1
  • 2.5.1 Gott
  • 2.5.1.1 Vater und Sohn in ihrer Beziehung zueinander und zu den Glaubenden
  • 2.5.1.2 Der heilige Geist als die Beziehung zu Gott vermittelnde Größe
  • 2.5.2 Paulus, Silvanus und Timotheus
  • 2.5.2.1 Silvanus und Timotheus als Mitabsender des 1. Thessalonicherbriefes
  • 2.5.2.2 Zur 1. Person Plural im 1. Thessalonicherbrief
  • 2.5.2.3 Die Paulus-Mimesis der Glaubenden
  • 2.5.3 Die Gemeinde in Thessalonich
  • 2.5.3.1 Die Gemeinde in Thessalonich in ihrer Beziehung zu den Verkündigern des Evangeliums und zu Gott
  • 2.5.3.2 Die Danksagung als zentrales Motiv in 1Thess 1,2-3,13
  • 2.5.3.3 Das kommunikative Wir im 1. Thessalonicherbrief
  • 2.5.4 Die Glaubenden in Makedonien und der Achaia
  • 2.5.5 Alle Glaubenden
  • 2.5.6 Die nichtchristliche Umwelt der Gemeinde
  • 2.5.7 Zum Zusammenhang der Beziehungen
  • 2.6 Zusammenfassung
  • 3. Identität und Differenz: 1Kor 1,18-31
  • 3.1 1Kor 1,18-31 im Kontext des 1. Korintherbriefes
  • 3.2 Textstruktur von 1Kor 1,18-31
  • 3.3 Übersetzung von 1Kor 1,18-31
  • 3.4 Gliederung und Gedankengang von 1Kor 1,18-31
  • 3.5 Die Struktur der Abgrenzung in 1Kor 1,18-31
  • 3.5.1 Die Gegenüberstellung von Gott und Welt
  • 3.5.2 Die Gegenüberstellung von Torheit und Weisheit, Schwäche und Stärke, Niedrigkeit und Vornehmheit
  • 3.5.3 Die paradoxe Zuordnung von Gott und Welt zu Torheit und Weisheit
  • 3.5.4 Zusammenfassung: Abgrenzung in 1Kor 1,18-31
  • 3.6 Die Struktur der Identitätsbestimmung in 1Kor 1,18-31
  • 3.6.1 Bezeichnungen für die christliche Gemeinde
  • 3.6.2 Abgrenzung und Aufhebung von Grenzen in 1Kor 1,22-24
  • 3.6.2.1 Abgrenzungen
  • 3.6.2.2 Aufhebung von Grenzen
  • 3.6.3 Christliche Identität als ?a??? ?t?s??
  • 3.6.3.1 Die 'Christen' als 'drittes Geschlecht'?
  • 3.6.3.2 Christliche Identität als etwas Neues jenseits bisheriger Unterscheidungskategorien
  • 3.6.3.3 Abgrenzung und Diskontinuität
  • 3.6.3.4 Zur Bedeutung bisheriger Identitäten im Rahmen christlicher Identität
  • 3.6.4 Die Bestimmung christlicher Identität durch den gekreuzigten und auferstandenen Christus nach 1Kor 1,30
  • 3.7 Das Ziel christlicher Identität nach 1Kor 1,18-31
  • 3.8 Zusammenfassung
  • 4. Identität zwischen Ich und Umwelt: Zur individuellen und kollektiven Dimension personaler Identität in 1Kor 12,12-31
  • 4.1 Die Fragestellung: Zum Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft
  • 4.2 1Kor 12,12-31 im Kontext des 1. Korintherbriefes
  • 4.3 Textstruktur von 1Kor 12,12-31
  • 4.4 Übersetzung von 1Kor 12,12-31
  • 4.5 Gliederung von 1Kor 12,12-31
  • 4.6 Zur Verhältnisbestimmung von Gemeinschaft und Individualität in 1Kor 12,12-31
  • 4.6.1 Die Bedeutung der Leitverse v. 12.14.19 f.27 für das Verständnis des Textes
  • 4.6.2 Gemeinschaft und Individualität bedingen und ermöglichen einander wechselseitig
  • 4.6.3 Gemeinschaft und Individualität in der korinthischen Gemeinde
  • 4.6.4 Einheit und Unterschiedlichkeit vor dem Hintergrund des antiken Organismusgedankens
  • 4.6.5 Die Gemeinde als Leib Christi. Zum Vergleich von 1Kor 12,27 mit Röm 12,3-8
  • 4.7 s?µa ???st?? als Identitätsbezeichnung für die Gemeinschaft der Glaubenden
  • 4.8 Zusammenfassung
  • 5. Einheit und Pluralität von Identität
  • 5.1 Zur Vorstellung des Paulus von der Einheit der Glaubenden in der Gemeinde
  • 5.1.1 Zur Einheitsvorstellung im 1. Korintherbrief
  • 5.1.2 Die Einheit der Glaubenden in der Gemeinde nach 1Kor 12,13 und Gal 3,28
  • 5.1.2.1 Zum Kontext von Gal 3,28
  • 5.1.2.2 Zur Parallelität von 1Kor 12,13 und Gal 3,28
  • 5.1.3 Zum Charakter der Einheit der Glaubenden
  • 5.2 Zum Verhältnis von Einheit und Pluralität in der personalen Identität des Paulus und der Glaubenden
  • 5.2.1 Paulus als dialogisches Selbst mit einer pluralen Identität (Gerd Theißen)?
  • 5.2.2 Komplexe und multiple Identitäten des Paulus und der Glaubenden (Caroline Johnson Hodge)?
  • 5.2.3 Zur Hinordnung komplexer Identitätsaspekte auf das Sein in Christus
  • 5.3 Zusammenfassung
  • 6. Zur Bedeutung der Leiblichkeit des Menschen für personale Identität: 1Kor 15,35-58
  • 6.1 1Kor 15 im Kontext des 1. Korintherbriefes
  • 6.2 Gliederung und Gedankengang von 1Kor 15
  • 6.2.1 Gliederung von 1Kor 15
  • 6.2.2 Die Argumentation des Paulus in 1Kor 15
  • 6.3 Die Gestalt der Auferstehung der Toten nach 1Kor 15,35-58
  • 6.3.1 Textstruktur von 1Kor 15,35-58
  • 6.3.2 Übersetzung von 1Kor 15,35-58
  • 6.3.3 Gliederung von 1Kor 15,35-58
  • 6.3.4 Das Thema der Argumentation (v. 35)
  • 6.3.5 Das Bild vom Samenkorn (v. 36-38)
  • 6.3.5.1 Die Notwendigkeit des Sterbens für das Lebendiggemachtwerden (v. 36)
  • 6.3.5.2 Die Diskontinuität zwischen dem Samen und dem, was daraus wächst (v. 37), d. h. zwischen dem gegenwärtigen und dem zukünftigen Leib
  • 6.3.5.3 Dass Neues aus dem Samen entsteht, verdankt sich allein dem Schöpferhandeln Gottes (v. 38)
  • 6.3.5.4 Identität oder Nicht-Identität?
  • 6.3.6 Die Unterschiedlichkeit von s???, s?µata und d??a (v. 39-41)
  • 6.3.7 Übertragung von v. 36-38.39-41 auf die Auferstehung der Toten: Gegenüberstellung von s?µa ??????? und s?µa p?e?µat???? (v. 42-44)
  • 6.3.8 Schriftbeweis: Gegenüberstellung von ? p??t?? ?????p?? und ? de?te??? ?????p?? (v. 45-49)
  • 6.3.9 Das göttliche p?e?µa als Garant der Kontinuität von gegenwärtiger und zukünftiger Existenz
  • 6.3.10 Der Gegensatz von göttlichem und menschlichem Bereich (Scharniervers v. 50)
  • 6.3.11 Das Verwandeltwerden der Glaubenden (v. 51 f.)
  • 6.3.12 Das Bekleidetwerden als eschatologische Notwendigkeit (v. 53-54b)
  • 6.3.13 Abschluss von 1Kor 15 (v. 54c-56.57.58)
  • 6.4 Das Schöpferhandeln Gottes als entscheidendes Kriterium für die postmortale personale Identität der Glaubenden
  • 6.5 Zusammenfassung
  • 7. Kontinuität und Wandel, Identität und Nicht-Identität, Selbigkeit und Selbstheit
  • 7.1 Kontinuität und Diskontinuität im Leben des Paulus als Paradigma für die Identität der Glaubenden: Gal 1,11-17 und Phil 3,2-4,1
  • 7.1.1 Überblick über die Bezugnahmen auf die Lebenswende des Paulus
  • 7.1.2 Die Berufung des Paulus nach Gal 1,11-17
  • 7.1.2.1 Gal 1,11-17 im Kontext des Galaterbriefes
  • 7.1.2.2 Textstruktur von Gal 1,11-17
  • 7.1.2.3 Übersetzung von Gal 1,11-17
  • 7.1.2.4 Gliederung von Gal 1,11-17
  • 7.1.2.5 Kontrastierung von Einst und Jetzt
  • 7.1.2.6 Kontrastierung von Gottes und des Paulus Handeln
  • 7.1.2.7 Kontinuität und Diskontinuität in der Identität des Paulus nach Gal 1
  • 7.1.3 Die Wende des Paulus nach Phil 3,2-11
  • 7.1.3.1 Phil 3,2-11 im Kontext des Philipperbriefes
  • 7.1.3.2 Textstruktur von Phil 3,2-11
  • 7.1.3.3 Übersetzung von Phil 3,2-11
  • 7.1.3.4 Gliederung von Phil 3,2-11
  • 7.1.3.5 Kontrastierung von Einst und Jetzt
  • 7.1.3.6 Kontrastierung der vom menschlichen Seinsbereich bestimmten Existenz mit der vom Geist Gottes und von Christus bestimmten Existenz
  • 7.1.3.7 Die Wende als Identitätswechsel
  • 7.1.4 Das Damaskusereignis: Berufung, Bekehrung oder Lebenswende?
  • 7.1.5 Zusammenfassung: Kontinuität und Diskontinuität in der Identität des Paulus
  • 7.1.6 Zum Zusammenhang der Identität des Paulus mit der Identität der Glaubenden anhand von Phil 3,2-4,1
  • 7.1.6.1 Textstruktur von Phil 3,12-4,1
  • 7.1.6.2 Übersetzung von Phil 3,12-4,1
  • 7.1.6.3 Gedankengang von Phil 3,12-4,1 und Bezug des Abschnitts auf 3,2-11
  • 7.1.6.4 Zusammenfassung: Christliche Identität nach Phil 3
  • 7.2 Kontinuität und Diskontinuität in der Identität der Glaubenden: Gal 2,19 f. und 2Kor 5,17
  • 7.2.1 Zur Identität der Glaubenden nach Gal 2,19 f.: Christliche Identität als Nicht-Identität
  • 7.2.1.1 Gal 2,19 f. im Kontext des Galaterbriefes
  • 7.2.1.2 Textstruktur von Gal 2,19 f.
  • 7.2.1.3 Übersetzung von Gal 2,19 f.
  • 7.2.1.4 Das Ich in Gal 2,19 f. als biographisches und paradigmatisches Ich des Paulus
  • 7.2.1.5 Kontrastierung von Einst und Jetzt sowie von menschlichem und göttlichem Seinsbereich
  • 7.2.1.6 Zum Verhältnis von Kontinuität und Diskontinuität in der Identität nach Gal 2,19 f
  • 7.2.1.7 Zur Bestimmung des ??? in Gal 2,19 f. unter Bezug auf Röm 6,6
  • 7.2.1.8 Der Subjektwechsel in den Glaubenden nach Gal 2,20 und Röm 8,9-11
  • 7.2.1.9 Christliche Identität durch Nicht-Identität des ???
  • 7.2.2 Zur Identität der Glaubenden nach 2Kor 5,17: Zum Verhältnis von Selbigkeit und Selbstheit
  • 7.2.2.1 2Kor 5,17 im Kontext des 2. Korintherbriefes
  • 7.2.2.2 Textstruktur von 2Kor 5,17
  • 7.2.2.3 Übersetzung von 2Kor 5,17
  • 7.2.2.4 Das ?? ???st? e??a? der Glaubenden nach 2Kor 5,14-21
  • 7.2.2.5 Die Glaubenden als ?a??? ?t?s??
  • 7.2.2.6 Zur Neuheit der 'neuen Schöpfung'
  • 7.2.2.7 Zum Verhältnis von Kontinuität und Diskontinuität sowie von Selbigkeit und Selbstheit in der Identität
  • 7.3 Christliche Identität als einmaliger Identitätswechsel und als Prozess
  • 7.3.1 Zur Fragestellung: Christliche Identität als Status und/ oder Prozess?
  • 7.3.2 Zum Verhältnis von einmaligem Identitätswechsel und Prozess in 2Kor 4,16
  • 7.3.3 Zum Verhältnis von einmaligem Identitätswechsel und Prozess in Phil 3,7-15
  • 7.3.4 Identitätswechsel und Identitätsprozess als Transformation
  • 7.4 Zusammenfassung
  • 8. Personale Identität als Konstruktion
  • 8.1 Zur Einführung: Identität als Substanz oder Konstruktion?
  • 8.2 Christliche Identität als Konstruktion des Paulus
  • 8.2.1 Christliche Identität als eine durch Texte vermittelte Wirklichkeit
  • 8.2.2 Zur Frage nach dem Subjekt der Identitätsbildung
  • 8.3 Beispiele für in den paulinischen Texten erkennbare Identitätskonstruktionen
  • 8.3.1 Die Zueignung christlicher Identität als schöpferisches Geschehen
  • 8.3.2 Die Identität des Paulus als Paradigma für die Identität der Glaubenden
  • 8.3.3 Zur Konstruktion von Identität durch Abgrenzungen
  • 8.3.4 Weitere Beobachtungen zum konstruktiven Charakter personaler Identität bei Paulus
  • 8.4 Zusammenfassung
  • 9. Identitätsbildung als Sprachgeschehen
  • 9.1 Das Evangelium als schöpferisches Wort
  • 9.1.1 Das Christusgeschehen und das Evangelium als die beiden Momente des göttlichen Heilshandelns (2Kor 5,18-21)
  • 9.1.2 Ursprung und Inhalt des Evangeliums
  • 9.1.3 Das Evangelium als performatives Wort
  • 9.1.4 Das Evangelium als d??aµ?? ?e??
  • 9.1.5 Zur Aufnahme alttestamentlich-frühjüdischer Traditionen vom schöpferischen, wirksamen Wort Gottes bei Paulus
  • 9.2 Narrative Elemente und Strukturen in den Paulusbriefen
  • 9.2.1 Die narrative Grundstruktur des paulinischen Denkens
  • 9.2.2 Die Geschichte von Jesus Christus als Kristallisationspunkt der anhand der Paulusbriefe identifizierbaren Erzählungen
  • 9.2.3 Identitätsbildung durch den Einbezug in die Geschichte von Jesus Christus
  • 9.3 Zusammenfassung
  • 10. Zur ethischen Dimension der Frage nach der Identität: Röm 8,1-17 im Vergleich mit Gal 5,13-25 und 3,26-4,7
  • 10.1 Zu Kontext und Struktur von Röm 8,1-17
  • 10.1.1 Röm 8,1-17 im Kontext des Römerbriefes
  • 10.1.1.1 Zu Abfassungszweck und Argumentationsgang des Römerbriefes
  • 10.1.1.2 Die Charakterisierung christlicher Identität als Thema von Röm 5-8
  • 10.1.2 Textstruktur von Röm 8,1-17
  • 10.1.3 Übersetzung von Röm 8,1-17
  • 10.1.4 Gliederung von Röm 8,1-17
  • 10.2 Christliche Identität als Bestimmtsein durch den Geist: Röm 8,1-17 im Vergleich mit Gal 5,13-25
  • 10.2.1 Gal 5,13-25 als Parallele zu Röm 8,1-17
  • 10.2.1.1 Textstruktur von Gal 5,13-25
  • 10.2.1.2 Übersetzung von Gal 5,13-25
  • 10.2.1.3 Kontext und Gliederung von Gal 5,13-25
  • 10.2.2 Zur Antithese von s??? und p?e?µa
  • 10.2.2.1 Das Leben ?at? s???a und ?at? p?e?µa als einander ausschließende Existenzweisen
  • 10.2.2.2 Zur Charakterisierung und zu den Wirkungen von s??? und p?e?µa
  • 10.3 Die Gotteskindschaft als Konkretion des Bestimmtseins durch den Geist: Röm 8,14-17 im Vergleich mit Gal 3,26-4,7
  • 10.3.1 Gal 3,26-4,7 als Parallele zu Röm 8,14-17
  • 10.3.1.1 Textstruktur von Gal 4,1-7
  • 10.3.1.2 Übersetzung von Gal 4,1-7
  • 10.3.1.3 Kontext und Gliederung von Gal 3,26-4,7
  • 10.3.2 Die Gegenüberstellung von Knechtschaft und Sohnschaft (Röm 8,15
  • Gal 4,1-5.7)
  • 10.3.3 Die Vermittlung der Gottessohnschaft durch den Geist Gottes (Röm 8,15 f.
  • Gal 4,6)
  • 10.3.4 Die Erbschaft als Implikation der Sohnschaft (Röm 8,17
  • Gal 3,29
  • 4,1.7)
  • 10.4 Zur Verhältnisbestimmung von Identität und Handeln: Die Ethik als Dimension personaler Identität
  • 10.4.1 Zur Handlungsdimension der Identitätsaussagen in Röm 8,1-17
  • 10.4.2 Zum konstitutiven Bezug der ethischen Aussagen in Gal 5,13-25 auf die im Christusgeschehen begründete Identität der Glaubenden
  • 10.5 Zusammenfassung
  • Schlussbemerkung
  • Literaturverzeichnis
  • Stellenregister
  • Namenregister
  • Sachregister

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