Dreifacher Gebrauch der Vernunft

Zum Verhältnis von Theologie und Philosophie bei Gottlieb Söhngen
 
 
Pustet, F (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 6. September 2017
  • |
  • 295 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7917-7170-0 (ISBN)
 
Die Arbeit stellt dar, wie Gottlieb Söhngen (1892-
1971), der Fundamentaltheologe und akademische
Lehrer Joseph Ratzingers, das Verhältnis von Theologie
und Philosophie versteht. Dabei geht die Untersuchung
den von Söhngen selbst benannten drei Dimensionen
des Vernunftgebrauchs nach: einem philosophischen,
einem theologischen und einem lebensweltlichen.
Es wird deutlich, wie Söhngen die Denker des Mittelalters
mit anderen Autoren ins Gespräch bringt (u. a.
Kant, Nicolai Hartmann, Scheler) und sowohl der
Philosophie als auch der Theologie zu ihrem Recht,
zu ihrer spezifischen Aufgabe im menschlichen Ringen
um die Wahrheit, verhelfen möchte.
Im Anhang der Arbeit werden bisher unveröffentlichte
Texte aus dem Nachlass Söhngens präsentiert, die für
seine Biografie und für das Verhältnis von Theologie
und Philosophie von Bedeutung sind.
  • Deutsch
  • Regensburg
  • |
  • Deutschland
  • 5,53 MB
978-3-7917-7170-0 (9783791771700)
3791771701 (3791771701)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Christian Poncelet,Dr. theol., geb. 1983, unterrichtet seit 2013 Französisch und Katholische Religionslehre am Staatlichen Cusanus-Gymnasium in Wittlich.
  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • I. Vorbemerkungen
  • 1. Die systematisch-theologische Themenstellung und Zielsetzung der Arbeit
  • 2. Zum Forschungsstand
  • 3. Gottlieb Söhngens Hauptwerke im Kontext seiner Biographie
  • 3.1 Der Dialog mit aktuellen Philosophien aus den Quellen der Tradition - 1911 bis 1931
  • 3.2 Die stärkere Betonung der Heiligen Schrift als Frucht der Kontroverstheologie - 1931 bis 1945
  • 3.3 Die innere Verwiesenheit von humanum und christianum - 1945 bis 1971
  • 4. Zu Aufbau und Methode der vorliegenden Arbeit
  • 4.1 Söhngens Konzeption eines triplex usus philosophiae
  • 4.2 Die Herkunft der Formel vom triplex usus philosophiae
  • 4.3 Zur Problematik der Rede von Vernunft
  • 5. Zum Gang der Arbeit
  • II. Die geistesgeschichtliche Einordnung Gottlieb Söhngens
  • 1. Philosophiehistorischer Hintergrund
  • 1.1 Der Neukantianismus und Immanuel Kant
  • 1.2 Der erkenntistheoretische Realismus
  • 1.3 Die Phänomenologie und Max Sche
  • 1.4 Die Philosophie Nicolai Hartmanns
  • 2. Theologiegeschichtlicher Hintergrund
  • 2.1 Die neuscholastische Philosophie
  • 3. Zu Söhngens Rezeption der Philosophie und Theologie des Mittelalters
  • 4. Grundlegende Aspekte des Philosophieverständnisses Gottlieb Söhngens
  • III. Theologie und Philosophie im usus philosophicus
  • 1. Allgemeines
  • 2. Sein und Gegenstand - Die Verankerung des Verhältnisses von Theologie und Philosophie im Verhältnis von Sein und Geist
  • 2.1 Hintergrund: Die Bedeutung des scholastischen Axioms "ens et verum convertuntur"
  • 2.2 Scholastik und neue Ontologie - Die drei erkenntnistheoretischen Grundthesen Nicolai Hartmanns in der Diskussion
  • 3. Die metaphysische Irrationalität des Seienden: Die Inadäquatheits- bzw. Irrationalitätsthese Hartmanns
  • 4. Die Antinomien im Denken
  • 5. Sein und Denken: Hartmanns Konzept der "projektiven Begriffsbildung" im Unterschied zur "analogen Begriffsbildung"
  • 6. Söhngens Fazit
  • 7. Vernunft als seinsbestimmte Erkenntnisquelle
  • 7.1 Die Gegenständlichkeit der Erkenntnis
  • 7.2 Erkenntnis als innere Tätigkeit des Geistes
  • 7.3 Die Erkenntnisursächlichkeit
  • 7.4 Die Erkenntnisgewissheit
  • 7.5 Wesenserkenntnis: Söhngens "gemäßigter Realismus" in der Unterscheidung von Verstand und Vernunft
  • 7.6 Das Wesen der Erkenntnis: schlichte Erfassung und Produktivität
  • 7.7 Ontologische Fassung des Teilhabegedankens
  • 7.8 Der relationale Charakter der Seinsweisen
  • 7.9 Auf dem Weg zur analogia entis: Erkenntnis als "Daseinsbefreiung"
  • 8. Sein als denkbestimmte Erkenntnisgrundlage
  • 8.1 Die Gegenständlichkeit des Seins
  • 8.2 Die doppelte Wahrheitsgleichung
  • 8.3 Die Bedeutung der doppelten Wahrheitsgleichung fu¨r den Erkenntnisbegriff
  • 8.4 Die Bedeutung der doppelten Wahrheitsgleichung fu¨r den Seinsbegriff
  • 9. Zusammenfassung und Auswertung
  • IV. Theologie und Philosophie im usus theologicus
  • 1. Allgemeine Einfu¨hrung
  • 2. Theologie und Philosophie anhand Söhngens Verhältnisbestimmung von analogia entis und analogia fidei
  • 2.1 Grundlegendes zur Analogieproblematik
  • 2.2 Analogia creaturae als Ermöglichungsgrund natu¨rlicher Theologie
  • 3. Usus theologicus in Philosophie und Theologie: analogia entis in analogia fidei als heilsgeschichtlich-anthropologischer Ermöglichungsgrund von natu¨rlicher Theologie
  • 4. Das Zueinander von Theologie und Philosophie anhand Söhngens integrativem Analogieverständnis
  • 5. Zur Anschlussfähigkeit von Söhngens Verhältnisbestimmung von fides und ratio
  • 5.1 Natu¨rliche Theologie - fu¨r den Dialog zwischen Theologie und Philosophie noch relevant?
  • 5.2 Theologische Vereinnahmung des Dialogpartners?
  • 6. Usus theologicus in der Offenbarungstheologie - Wissenschaft als Weg zur Weisheit
  • 6.1 Zum Offenbarungsverständnis: Theologie und Philosophie im Blick auf Vernunft- und Tatsachenwah
  • 6.2 Zum Wissenschaftsverständnis: Offenbarungstheologie als Glaubenswissenschaft und Philosophie als Grundwissenschaft
  • 6.3 Das Verhältnis von Theologie und Philosophie anhand der Sprachgestalt der Offenbarungstheologie
  • 6.4 Die Kirchlichkeit der Offenbarungstheologie: ekklesiale und kerygmatische Dimension
  • 6.5 Die Antwort auf die von der Kirche vermittelte Offenbarung Gottes: der Glaubensakt
  • 7. Zusammenfassung: Theologie und Philosophie im usus theologicus
  • V. Theologie und Philosophie im usus cosmicus
  • 1. Allgemeine Hinfu¨hrung
  • 2. Zum Begriff: usus cosmicus als Kritik an dem durch die Aufklärung entstandenen Geschichtsbild?
  • 3. Die Pluralität weltanschaulicher Denkformen
  • 4. Weisheitssuche, Liebe und Hoffnung als Leitbegriffe zur Verhältnisbestimmung von humanitas und humanitas christiana
  • 4.1 Verbundenheit und Abgrenzung im Streben nach Weisheit
  • 4.2 Verbundenheit und Abgrenzung anhand des Liebesbegriffs
  • 4.3 Verbundenheit und Abgrenzung in der hoffenden Ausrichtung auf die Zukunft
  • Exkurs: Einige Vergleichspunkte zwischen Gottlieb Söhngen und den Enzykliken Deus caritas est und Spe salvi Benedikts XVI.
  • 5. Formen des Dialogs und Formen der Abgrenzung zwischen humanitas und humanitas christiana
  • 6. Die Realität des Kreuzes als Krisis der humanitas
  • 7. Die Heilung des verkehrten Strebens durch die Gnade
  • 8. Zusammenfassung: Der usus cosmicus als lebensweltliche Übersetzung der Verhältnisbestimmung von Theologie und Philosophie
  • VI. Schlussbemerkungen
  • 1. Ru¨ckblick auf den Gang der Untersuchung
  • 2. Versuch einer Synthese: Die analoge Einheit von Philosophie und Theologie aufgrund der analogen Einheit des Weltbezugs
  • 3. Ausblick: Bedeutung des Vorrangs des ordo realis fu¨r die Theologie
  • 4. Das Fragmentarische der Theologie Söhngens bleibt
  • Abku¨rzungsverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • 1. Primärliteratur
  • 2. Lehramtliche Texte
  • 3. Monographien u¨ber Gottlieb Söhngen
  • 4. Sekundärliteratur
  • Quellenanhang
  • Personenverzeichnis
  • Buchinfo

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