Konfessioneller Religionsunterricht in religiöser Vielfalt II

Perspektiven von Schülerinnen und Schülern
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. August 2017
  • |
  • 275 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-033368-0 (ISBN)
 
Religionsunterricht heute findet faktisch in religiöser Vielfalt statt: Schüler*innen verschiedener Religionen und Weltanschauungen nehmen an ihm teil und bringen ihre Fragen, aber auch ihre Traditionen und Einstellungen mit. Wie erleben die Schüler*innen dieses Fach heute? Was interessiert sie an ihren anders glaubenden Mitschüler*innen? Wünschen sie sich eher Stärkung im Eigenen oder Dialog zwischen Unterschiedlichen? Soll Religionsunterricht ihrer Meinung nach künftig weiterhin nach Religionen und Konfessionen getrennt unterrichtet werden oder gemeinsam für alle?
Die ReVikoR-Studie ("Religiöse Vielfalt im konfessionellen Religionsunterricht") untersucht nach einer Erhebung unter Lehrkräften jetzt in einem zweiten Band die Schüler*innenperspektive auf diese Fragen in Schleswig-Holstein.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 1,55 MB
978-3-17-033368-0 (9783170333680)
3170333682 (3170333682)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr. Uta Pohl-Patalong, Christian-Albrechts-Universität Kiel; Stefanie Boll, Europa-Universität Flensburg; OKR Thorsten Dittrich, Nordkirche, Kiel; Antonia Lüdtke, Christian-Albrechts-Universität Kiel; Claudia Richter, Nordkirche, Kiel.
  • Deckblatt
  • Titel
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 0. Einleitung
  • 0.1. Die Hintergründe - der Weg zum ReVikoR-Projekt
  • 0.2. Das Forschungsdesign der Schüler*innenbefragung
  • I. Wahrnehmungen und Voraussetzungen religiöser Vielfalt
  • 1.1. "Es sind Katholische, Evangelische und Muslimische auch, also ganz verschiedene" - Wahrnehmung der Lerngruppe als religiös heterogen
  • Exkurs: Perspektiven nicht-religiöser Schüler*innen auf den evangelischen Religionsunterricht
  • 1.2. "Aber so generell von den verschiedenen Religionen-Typen sind wir nicht so vielfältig" - Wahrnehmung der Lerngruppe als religiös homogen trotz Merkmalen von Heterogenität
  • 1.3. "Wir gehören alle der gleichen Religion an" - Wahrnehmung der Lerngruppe als religiös homogen
  • 2.1. "Die Katholischen sind da nicht, die haben einen anderen Religionsunterricht" - Religiöse Zugehörigkeit als Kriterium
  • 2.2. "Religion, da habe ich gar keine Lust drauf, weil. alles Gott und so, nee, mag ich nicht" - individuelle weltanschauliche Überzeugung als Kriterium
  • 2.3. "Also das ist jedem selbst überlassen, man kann einfach zwischen Philosophie und Religion wählen" - subjektives Interesse als Kriterium
  • 2.4. "Wirklich die ganze Klasse" - Religionsunterricht im Klassenverband
  • 3.1. "Was heißt denn evangelisch?" - kein Bewusstsein für die eigene Religion/Konfession
  • 3.2. "Zwischen leicht evangelisch und nicht gläubig" - geringe Bedeutung der eigenen Religion/Konfession
  • 3.3. "Also ich hab jetzt auch, um ehrlich zu sein, jetzt bisschen mehr Erfahrung mit der Religion!" - hohe Bedeutung der eigenen Religion/Konfession
  • 4.1. "Das finde ich auch immer sehr interessant, die verschiedenen Sichtweisen" - Interesse an anderen religiösen Überzeugungen
  • 4.2. "Ich hör dann meistens auch gar nicht zu, weil das nicht meine Religion ist" - Desinteresse an anderen religiösen Überzeugungen
  • II. Umgang mit religiöser Vielfalt
  • 5.1. "'Ich glaube an Gott' oder ,Ich glaube nicht an Gott'" - Thematisierung unterschiedlicher religiöser Überzeugungen im "safe space"
  • 5.2. "Das sind ja auch alles abrahamitische Religionen" - Behandlung religionsverbindender Themen
  • 5.3. "Im Religionsunterricht, da nehmen wir die verschiedenen Religionen durch" - Thematisierung konkreter unterschiedlicher Religionen
  • 5.4. "Und dass ich jetzt speziell gefragt werde, kann jetzt auch so 'ne Vielfältigkeit einbringen in die Klasse, um auch 'ne andere Perspektive zu schaffen" - interreligiöses Lernen
  • 5.5. "Und dann spielen die verschiedenen Religionen da jeweils immer eine Rolle" - religiös mehrperspektivische Behandlung der Themen
  • 5.6. "Wir sprechen einfach allgemein über, sagen wir mal, überbegriffliche Themen, die jetzt keiner Religion zuzuordnen sind" - Konzentration auf allgemein religiöse und ethische Themen
  • 6.1. "Also, sie weiß ganz schön viel" - die Lehrkraft als Wissensvermittlerin
  • 6.2. ".dass sich bei ihm Religion in's Leben mit integriert" - die Lehrkraft als religiöse Figur
  • 6.3. "Sie ist jetzt nicht fest entschlossen für eine Religion" - die Lehrkraft als religiös neutrale Figur
  • 6.4. "Wir werden nicht diskriminiert, wenn wir irgendetwas sagen, wofür wir stehen" - die Lehrkraft als jemand, die unterschiedliche (nicht-)religiöse Überzeugungen akzeptiert
  • 6.5. ". weil es ihr wichtig ist, dass wir auch 'ne eigene Meinung finden" - die Lehrkraft als Anregerin zur eigenen Urteilsbildung
  • 7.1. "Wir sind recht offen für alles" - selbstverständliche Akzeptanz religiöser Vielfalt
  • 7.2. "Ja, haben wir uns bisschen reingesteigert" - Konflikte aufgrund religiöser Vielfalt
  • 8.1. "Ich find' das auch anschaulicher, wenn man von Leuten das erzählt bekommt, die das wirklich kennengelernt haben" - Wissensvermittlung über andere Religionen aus erster Hand
  • 8.2. "Ich finde, wenn Toleranz geschaffen werden soll, müssen die Leute alle zusammen unterrichtet werden" - Förderung eines friedlichen Miteinanders
  • 8.3. "Das macht so den Religionsunterricht aus, diese Unterschiede zwischen den Religionen und einfach diese Vielfalt in der Gesellschaft" - lebendiges und spannendes Lernen
  • 9.1. "Und dass dadurch diese Spaltung auch größer wird." - Konflikte und Abgrenzungen durch die Thematisierung religiöser Differenzen
  • 9.2. "Ich kann es mir auch kompliziert vorstellen, wenn wirklich streng Gläubige dann teilnehmen und andere Meinungen nicht akzeptieren" - Konfrontation mit Intoleranz und Fundamentalismus
  • 9.3. ". aber vielleicht ist es auch für manche unangenehm in dem Moment" - Erschwerung persönlicher religiöser Äußerungen
  • III. Zukunftsvisionen für den Religionsunterricht in religiöser Vielfalt
  • 10.1. "Weil sie halt auch den evangelischen Unterricht mit uns macht" - die konfessionelle Zugehörigkeit der Lehrkraft als Merkmal von Konfessionalität
  • 10.2. "Dadurch, dass die meisten evangelisch sind" - die evangelische Mehrheitssituation als Merkmal evangelischen Religionsunterrichts
  • 10.3. "Weil man halt viel aktuell redet und eine moderne Religion vertritt" - Liberalität und Pluralität als Merkmale eines evangelischen Religionsunterrichtes
  • 10.4. "Es ist schon so, dass die Themen und die Bezüge schon evangelisch sind" - evangelisch-christliche Inhalte als Merkmal eines evangelischen Unterrichtes
  • 10.5. "Weil man halt wirklich viel so mit der Bibel zu tun hat" - Die Arbeit mit der Bibel als Merkmal eines evangelischen Religionsunterrichtes
  • 11.1. "Das könnte auch genauso gut katholischer sein" - fehlende konfessionelle Differenz als Merkmal eines "nicht-evangelischen" Religionsunterrichts
  • 11.2. "Für mich ist Religionsunterricht eigentlich wirklich alle Religionen irgendwie so zusammen" - Behandlung anderer Themen und Religionen als Merkmal eines "nicht-evangelischen" Religionsunterrichts
  • 11.3. "Alle Themen sind offen, es wird nichts vorgeschrieben" - Ergebnisoffenheit als Merkmal eines "nicht-evangelischen" Religionsunterrichts
  • 12.1. "Wenn man den Kindern was über Religion beibringen möchte, muss man ja nicht nur Religion wissen, sondern auch richtig Religion fühlen" - der Wunsch nach einer religiösen Position der Lehrkraft
  • 12.2. "Solange er jetzt nicht seinen Glauben ausbreitet." - der Vorbehalt gegenüber einer religiösen Übergriffigkeit der Lehrkraft
  • 12.3. "Manchmal ist das sogar besser, nicht religiös zu sein als Lehrer" - der Wunsch nach einer nicht-religiösen Position der Lehrkraft
  • 12.4. "Sie muss nur offen sein für die Religion" - Indifferenz gegenüber einer religiösen Position der Lehrkraft
  • 13.1. "Ich glaub', dass es auch irgendwo zu schwierig ist, einen gemeinsamen Pfad zu finden" - Trennung von Religionen und Religionsgemeinschaften
  • 13.2. "Dass wir mal bei einer anderen Religion reingucken können" - Trennung nach Religionen, nicht aber nach Religionsgemeinschaften
  • 13.3. "Das wäre beides gut, wenn zusammen und getrennt" - partielle Trennung nach Religionsgemeinschaften mit gemeinsamen Phasen
  • 13.4. ". dass die Klasse zusammenbleibt und alle den Religionsunterricht zusammen machen können." - Religionsunterricht im (religiös heterogenen) Klassenverband
  • 13.5. "Es wäre interessant, wenn man immer mal eine Lehrkraft hat, die Expertin in dem Thema ist, die auch wirklich Erfahrungen mit der Religion gemacht hat" - gemeinsamer Religionsunterricht aus der Perspektive verschiedener Religionen
  • 13.6. "Ich denke, am sinnvollsten wäre es, allgemein Religionsunterricht zu machen und ihn nicht auf eine Religion oder Glaubensrichtung festzulegen" - religionskundlicher Unterricht
  • IV. Zusammenfassung und Konsequenzen - weiterführende Perspektiven
  • 14.1. Die Wahrnehmungen der Schüler*innen und ihre Konsequenzen
  • 14.2. Der didaktische Umgang mit religiöser Vielfalt und seine Konsequenzen
  • 14.3. Die Zukunftsvisionen der Schüler*innen und ihre Konsequenzen
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang Fragebogen zum Religionsunterricht

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