Hoffmann von Fallersleben und die Lande niederländischer Zunge

Briefwechsel, Beziehungsgeflechte, Bildlichkeit
 
 
Waxmann Verlag GmbH
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. Juni 2014
  • |
  • 1250 Seiten
 
E-Book | PDF ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8309-8095-7 (ISBN)
 
Hoffmann von Fallersleben unternahm 1819 seine erste Reise in die Niederlande. Zahlreiche Werke Hoffmanns bezeugen sein Interesse für das niederländische Sprachgebiet. Aus seiner Autobiographie, seinen Tagebüchern, Notizen, den Vorlesungen, der Korrespondenz sowie aus seinen Zeitungsartikeln lassen sich Erkenntnisse über seine Beziehungen in die Niederlande und nach Belgien ableiten. Aber weder die Beziehungen noch sein Belgien- und Niederlandebild sind bis heute erschöpfend erforscht worden. Diese Untersuchung will Hoffmanns Beziehungen zu den Niederlanden und zum nachmaligen Belgien sowie das Netzwerk, das er dort aufbaute, anhand seiner Korrespondenz und der Akten zu seiner Person rekonstruieren. Hoffmann schildert ein diffuses Bild der Nachbarn, das von einer deutsch-nationalen Einstellung geprägt ist. Zu fragen ist, ob sein positives Verhalten und seine negativen Äußerungen lediglich ideologisch motiviert waren und vorwiegend daher rührten, daß er, wie viele deutsche Intellektuelle im 19. Jahrhundert, versuchte, die Niederlande und Belgien einem deutschen Staatsgefüge einzugliedern, oder ob er vielmehr als Kulturvermittler zu gelten hat. Hoffmanns Briefwechsel umfaßt, soweit sich jetzt feststellen läßt, über 7000 Briefe, die hier erstmals in einem Verzeichnis erfaßt sind. Daneben werden unveröffentlichte Materialien aus deutschen, belgischen und niederländischen Archiven, die bisher in der Forschung nicht berücksichtigt wurden, vorgestellt.

Erika Poettgens, geb. 1961 in Rheydt, studierte Germanistik an der Universität Nijmegen. Von 1989 bis 2013 war sie dort als Schriftführerin des Zentrums für Deutschland-Studien und als Germanistik-Dozentin tätig. Seit 1998 unterrichtet sie zudem im Lehramtsstudiengang Deutsch der Fontys Fachhochschule Tilburg (Niederlande). Sie ist mit mehreren Veröffentlichungen über Hoffmann von Fallersleben im kulturhistorischen Kontext hervorgetreten.
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Band I [Seite 1]
1.1 - Vorwort [Seite 5]
1.2 - Inhalt [Seite 6]
1.3 - 1.Einleitung [Seite 9]
1.3.1 - 1.1Problemaufriß [Seite 9]
1.3.2 - 1.2Anliegen der Arbeit [Seite 12]
1.3.3 - 1.3Vorgehen [Seite 13]
1.4 - 2.Stationen eines Lebens [Seite 15]
1.4.1 - 2.1Kindheit und Jugendjahre [Seite 15]
1.4.2 - 2.2Der berufliche Werdegang [Seite 16]
1.4.2.1 - 2.2.1Lehrjahre [Seite 16]
1.4.2.2 - 2.2.2Bibliothekar in Breslau [Seite 20]
1.4.2.2.1 - 2.2.2.1Ernennung zum Bibliothekar [Seite 20]
1.4.2.2.2 - 2.2.2.2Aufgaben in Breslau [Seite 22]
1.4.2.3 - 2.2.3Mitarbeiter der Kunst- und Altertumssammlung [Seite 2.2.3Mitarbeiter der Kunst- und Altertumssammlung ]
der Universität Breslau - 26 [Seite 26]
1.4.2.3.1 - 2.2.3.1Ernennung zum Museumsdirektor [Seite 26]
1.4.2.3.2 - 2.2.3.2Aufgaben im Museum [Seite 26]
1.4.2.4 - 2.2.4Professor an der Universität Breslau [Seite 28]
1.4.2.4.1 - 2.2.4.1Berufung [Seite 28]
1.4.2.4.2 - 2.2.4.2Aufgaben an der Universität Breslau [Seite 30]
1.4.2.5 - 2.2.5Politisch verdächtigt und verfolgt [Seite 32]
1.4.2.6 - 2.2.6In Corvey [Seite 47]
1.4.2.7 - 2.2.7Letzte Lebensjahre und Tod [Seite 53]
1.5 - 3.Hoffmanns Beziehungen in die Niederlande und nach Belgien - seine dortigen Netzwerke [Seite 61]
1.5.1 - 3.1Hoffmanns Wegbereiter in den Niederlanden [Seite 61]
1.5.2 - 3.2Die Zusammenarbeit mit der Maatschappij der Nederlandsche Letterkunde [Seite 69]
1.5.3 - 3.3Das Koninklijk-Nederlandsch Instituut van Wetenschappen, Letterkunde en Schoone Kunsten [Seite 72]
1.5.4 - 3.4Die Kontakte nach Belgien [Seite 74]
1.5.5 - 3.5Die belgischen Gesellschaften [Seite 82]
1.5.6 - 3.6Niederländische und belgische Kongresse: eine Zusammenarbeit von Nord und Süd [Seite 86]
1.5.7 - 3.7Grenzübergreifende Öffentlichkeitsarbeit [Seite 91]
1.5.8 - 3.8Der Briefverkehr mit Belgien und den Niederlanden [Seite 100]
1.6 - 4.Hoffmanns Niederlande- und Belgienbild [Seite 104]
1.6.1 - 4.1Einleitung [Seite 104]
1.6.2 - 4.2"Gedanken eines Niederländischen Patrioten über die Holländisch-Belgischen Irrungen im August 1838": Hoffmanns Stellungnahme zur belgisch-niederländischen Frage [Seite 104]
1.6.3 - 4.3Ansichten eines Reisenden [Seite 110]
1.6.3.1 - 4.3.1Natur- und Kulturlandschaft zwischen Wunsch und Wirklichkeit [Seite 110]
1.6.3.2 - 4.3.2Städte zwischen Wunsch und Wirklichkeit [Seite 126]
1.6.3.3 - 4.3.3Antikatholische Tendenzen und deren Einfluß auf Hoffmanns Niederlandebild [Seite 139]
1.6.3.4 - 4.3.4Der Blick auf den Alltag [Seite 143]
1.6.3.4.1 - 4.3.4.1"Een kopje koffy is maar alles!" [Seite 143]
1.6.3.4.2 - 4.3.4.2"Ich war nicht fatsoenlijk, nicht holländisch anständig genug gekleidet ..." [Seite 150]
1.6.3.5 - 4.3.5Nationale Stereotype [Seite 152]
1.6.4 - 4.4Das Bild der niederländischen Sprache und Literatur [Seite 157]
1.6.4.1 - 4.4.1Die Benennung der niederländischen Sprache [Seite 157]
1.6.4.2 - 4.4.2Niederländische Sprache und niederländische Literatur aus deutscher Sicht [Seite 159]
1.6.4.3 - 4.4.3Hoffmanns Wahrnehmung der niederländischen Sprache [Seite 161]
1.6.4.4 - 4.4.4Hoffmanns Bild der niederländischen Sprache und Literatur im nationalen Diskurs [Seite 164]
1.7 - 5.Zusammenfassung [Seite 170]
1.8 - 6.Bibliographie [Seite 173]
1.8.1 - 6.1Siglen [Seite 173]
1.8.2 - 6.2Ungedruckte Quellen [Seite 174]
1.8.3 - 6.3Primärliteratur [Seite 175]
1.8.4 - 6.4Sekundärliteratur [Seite 180]
1.9 - 7.Anhang [Seite 203]
1.9.1 - 7.1Übersicht der Aufbewahrungsorte der Akten zu Hoffmann mit Siglen [Seite 203]
1.9.2 - 7.2Korpus der Akten zur Person Hoffmanns [Seite 203]
1.9.2.1 - 7.2.1Korpus der Akten zur Person Hoffmanns in Deutschland und in den Niederlanden [Seite 203]
1.9.2.2 - 7.2.2Die Akten zur Person Hoffmanns im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin [Seite 218]
1.10 - 8.Samenvatting [Seite 222]
2 - Band II [Seite 226]
2.1 - Inhalt [Seite 228]
2.2 - 1.Einleitung [Seite 229]
2.3 - 2.Übersicht der Aufbewahrungsorte von Hoffmanns handschriftlichem Nachlaß mit Siglen [Seite 232]
2.4 - 3.Verzeichnis der abgekürzt zitierten Editionen von Briefen Hoffmanns [Seite 236]
2.5 - 4.Intensität des Briefwechsels Hoffmanns mit belgischen und niederländischen Briefpartnern [Seite 240]
2.6 - 5.Briefwechsel A-Z [Seite 241]
2.7 - 6.Briefe von A. H. Hoffmann von Fallersleben an unbekannte Adressaten [Seite 1176]
2.8 - 7.Falsche Zuschreibungen [Seite 1191]
2.9 - 8. Mitglieder belgischer und niederländischer Gesellschaften unter Hoffmanns Korrespondenten [Seite 1192]
2.10 - 9.Bibliographie [Seite 1195]
2.10.1 - 9.1.Siglen [Seite 1195]
2.10.2 - 9.2.Ungedruckte Quellen [Seite 1198]
2.10.3 - 9.3.Primärliteratur [Seite 1199]
2.10.4 - 9.4.Sekundärliteratur [Seite 1208]

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: ohne DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Ein Kopierschutz bzw. Digital Rights Management wird bei diesem E-Book nicht eingesetzt.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

79,99 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF ohne DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen