Die Entwicklung des Erfindungsschutzes in Österreich im 19. Jahrhundert

 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 10. September 2018
  • |
  • 170 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8288-7048-2 (ISBN)
 
Auf der Grundlage einer umfassenden Quellenbasis, zu der die Debatten im Reichsrat und die zeitgenössische Debatte in den Medien ebenso zählen wie stenographische Protokolle der internationalen Patentkongresse und die wissenschaftlichen Kommentare der Zeitgenossen, hat der Autor ein vielsichtiges Narrativ zur Entwicklung des österreichischen Patentwesens erarbeitet. Eine wesentliche Stärke der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der wechselseitigen Beeinflussung von unterschiedlichen Debatten in den Feldern der Wirtschaftspolitik, der Technologieförderung und des Internationalismus. Pisec vermeidet dabei die Reduktion der Komplexität in diesem Zusammenspiel, indem er offensichtliche Widersprüche in den Positionen von Industrie und Handelskammer, von Politikern und Beamten verschiedener europäischer Staaten in sein Erklärungsmodell erfolgreich integrieren kann.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 1,09 MB
978-3-8288-7048-2 (9783828870482)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Intro
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Aufbau und Forschungsfragen
  • 1.2 Methoden und Quellen
  • 1.3 Forschungsstand
  • 2 Begriffliche Semantik und frühe Entwicklung
  • 2.1 Das Privilegium in der diachronen Entwicklung (historische Linguistik)
  • 2.2 Vom Vorrecht der Privilegien zu Erfindungsprivilegien (Die Privilegiengesetze von 1810, 1820, 1832)
  • 2.3 Einführungsprivilegien
  • 2.4 Das Privilegiengesetz von 1852
  • 3 Der Erfindungsschutz als industrielle Rezeptionsgeschichte
  • 3.1 Entschleunigung statt Beschleunigung in der Patentfrage
  • 3.2 England, USA und Frankreich - der Erfindungsschutz führender Industrienationen im Vergleich zu Österreich
  • 3.3 Das industrielle Zeitalter
  • 3.4 Der Technologietransfer
  • 4 Der ordnungspolitische Rahmen im nachrevolutionären Österreich
  • 4.1 Politischer Absolutismus und wirtschaftsliberale Revolution
  • 4.2 Take Off Phase
  • 4.3 Marktwirtschaftliches Ordnungssystem und liberale Ideologie
  • 5 Die Freihandelsbewegung
  • 5.1 Manchesterliberalismus und Erfindungsschutz - ein Antagonismus
  • 5.2 Freihandel und Erfindungsschutz - eine europäische Kontroverse (Antipatentbewegung)
  • 5.3 Einfluss und Akteure der Antipatentbewegung in Österreich
  • 5.4 Bilaterale Handelsverträge in der Freihandelsperiode ab 1867
  • 5.5 Die liberale Ära im Reichsrat
  • 6 Österreich und Ungarn im Spannungsfeld der Patentfrage
  • 6.1 Der neue Wirtschaftsraum
  • 6.2 Das Zoll- und Handelsbündnis von 1867 - der Antagonismus zum Erfindungsschutz
  • 7 Die Weltwirtschaftskrise 1873 - ein Schlüsselereignis für den Erfindungsschutz
  • 8 Die Wiener Weltausstellung 1873 und Internationalisierungsoffensiven im Erfindungsschutz
  • 8.1 Der Internationalismus
  • 8.2 Der erste Internationale Patentkongress 1873 in Wien - ein Forum interdiskursiver Netzwerke und Perspektiven
  • 8.3 Reflexion und Rezeption - der erste und zweite Internationale Patentkongress in Wien und Paris
  • 8.4 Die Entwicklung der Patentfrage nach dem Wiener Patentkongress - die fehlende Transformation in Österreich
  • 8.5 Österreichs langer und Deutschlands kurzer Weg nach 1873
  • 8.6 Der zweite Internationale Patentkongress in Paris 1878 und die Pariser Konvention von 1883
  • 9 Die Kritik am Privilegiengesetz von 1852
  • 9.1 Die mangelnde Erfindungshöhe - das Erteilungssystem für Privilegien und die Folgen
  • 9.2 Der Patentschwindel
  • 10 Regierung, Interessenvertretungen, Parlament im Wechselspiel
  • 10.1 Die Regierung, ein passiver Akteur
  • 10.2 Die industrielle Meinungsbildung im Wandel
  • 10.3 Petitionen von Rechtsanwälten und parlamentarische Initiativen
  • 11 Der Reformschritt
  • 11.1 Die Auflösung des Artikel XVI des Zoll- und Handelsbündnisses
  • 11.2 Das Finale: Das Patentgesetz von 1897
  • 12 Die Praxeologie im Erfindungsschutz - das Fallbeispiel Carl Auer von Welsbach
  • 13 Reflexive Betrachtung
  • 14 Zusammenfassung
  • 15 Abstract
  • 16 Bibliographie
  • 16.1 Quellen und Primärliteratur
  • 16.2 Sekundärliteratur

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