Agile Verträge

Vertragsgestaltung bei agiler Entwicklung für Projektverantwortliche
 
 
dpunkt (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 24. Mai 2017
  • |
  • 168 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96088-169-8 (ISBN)
 
Agile Softwareentwicklung ist in vielen Bereichen längst zum Status quo geworden. Dabei existiert häufig ein Auftraggeber-Auftragnehmer-Verhältnis, das vertraglich geregelt werden muss.



Die Autoren beschreiben die vertragsrechtlichen Grundlagen bei agiler Entwicklung, die verschiedenen Varianten der Vertragsgestaltung sowie die einzelnen Vertragsformen mit ihren Eigenschaften, Funktionsweisen, Vorteilen und Risiken, wobei auch eine formalrechtliche Einordnung vorgenommen wird. Dabei wird insbesondere zwischen klassischen kostenorientierten Verträgen und nutzenorientierten Verträgen unterschieden. Im Einzelnen werden behandelt:



- Schätzung, Planung und Controlling bei agiler Entwicklung

- Festpreisverträge in den unterschiedlichen Ausprägungen: vom klassischen Festpreis bis hin zum agilen Festpreis (Money for Nothing,

Change for Free)

- Verträge mit Bezahlung nach Aufwand: neben dem reinen Time & Material-Vertrag auch Varianten wie Design to Cost und die Bezahlung

nach Produktivität

- Bezahlung pro Sprint: vom Festpreis je Sprint bis hin zu Modellen, in denen der Auftraggeber die Software nur bei Gefallen bezahlt (Pay what you get)

- Nutzenorientierte Verträge, bei denen sich die Bezahlung am generierten Nutzen orientiert: Proviant & Prämie, Profit-Sharing, Pay per Use



Dieses Buch richtet sich an diejenigen, die mit der Vertragsgestaltung für agile Entwicklungsprojekte befasst sind. Es verschafft den inhaltlich Verantwortlichen einen Einblick in die juristischen Hintergründe und gibt einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Vertragsgestaltung.
  • Deutsch
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  • 6,08 MB
978-3-96088-169-8 (9783960881698)
396088169X (396088169X)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Fritz-Ulli Pieper ist Rechtsanwalt und Mitglied der Praxisgruppe »Technologie, Medien & Telekommunikation" bei der internationalen Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Düsseldorf. Er berät nationale und internationale Mandanten in allen Belangen zum IT-, TK und Datenschutzrecht mit besonderem Fokus auf das IT-Vertragsrecht. Er ist Absolvent des Masterstudiengangs »Medienrecht und Medienwirtschaft" der TH Köln, Redakteur und Kernteammitglied des Juraportals »Telemedicus - Recht der Informationsgesellschaft" sowie Herausgeber des Blogs nerdrecht.de und regelmäßig mit der Gestaltung komplexer Softwareverträge unter Berücksichtigung agiler Methoden befasst.



Dipl.-Inform. Stefan Roock zählt zu den Urgesteinen agiler Softwareentwicklung in Deutschland und arbeitet heute als Geschäftsführer und Management-Consultant bei der it-agile GmbH, die er 2005 mitgründete. Bereits 1999 arbeitete Stefan Roock mit Extreme Programming. In der Folge machte er Erfahrungen mit den anderen agilen Ansätzen wie Scrum, Feature Driven Development und Kanban. Er hat dabei an agilen Vertragsgestaltungen aus Auftraggeber- und aus Dienstleistersicht mitgewirkt. Heute berät er Unternehmen bei

agilen Veränderungsprozessen, zu denen auch immer wieder die Vertragsgestaltung gehört.
  • Intro
  • Vorwort
  • Zielgruppen
  • Danksagung
  • Überblick über das Buch
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Einführung in agile Softwareentwicklung
  • 1.1 Das Agile Manifest
  • 1.2 Scrum-Ablauf
  • 1.3 Die Rollen
  • 1.3.1 Product Owner
  • 1.3.2 Entwicklungsteam
  • 1.3.3 Scrum Master
  • 1.3.4 Scrum-Team
  • 1.3.5 Kein Projektleiter in Scrum
  • 1.4 Meetings
  • 1.4.1 Sprint-Planung
  • 1.4.2 Daily Scrum
  • 1.4.3 Sprint-Review
  • 1.4.4 Sprint-Retrospektive
  • 1.5 Der Sprint
  • 1.6 Artefakte
  • 1.6.1 Product Backlog
  • 1.6.2 Sprint Backlog
  • 1.6.3 Lieferbares Produktinkrement
  • 1.7 Prinzipien
  • 1.7.1 Autonomes und cross-funktionales Team
  • 1.7.2 Inspect & Adapt (auch: empirisches Management)
  • 1.7.3 Timeboxing
  • 1.7.4 Return on Investment (ROI)
  • 1.7.5 Qualität einbauen
  • 1.7.6 Pull
  • 1.7.7 Chronisch unterspezifiziert
  • 1.8 Vorteile agiler Entwicklung
  • 1.8.1 Kürzere Time to Market
  • 1.8.2 Höhere Qualität
  • 1.8.3 Größere Effizienz
  • 1.8.4 Mehr Innovation
  • 1.8.5 Zufriedenere Mitarbeiter
  • 1.9 Das Kapitel in Stichpunkten
  • 2 Verträge für agile Softwareentwicklung
  • 2.1 Eignung agiler Ansätze
  • 2.2 Zweck von Verträgen für die Softwareentwicklung
  • 2.2.1 Wasserfallartiges Vorgehen
  • 2.2.2 Kaum Risikominimierung durch Festpreis
  • 2.2.3 Preis ist ein ungünstiges Auswahlkriterium
  • 2.3 Vertragsgestaltung für agile Entwicklung
  • 2.3.1 Unvollständige Funktionsbeschreibung
  • 2.3.2 Gemeinsames Verständnis
  • 2.3.3 Kooperative Problemlösung
  • 2.3.4 Rollen
  • 2.3.5 Meetings
  • 2.3.6 Artefakte
  • 2.3.7 Klauseln für agile Entwicklung im Vertrag
  • 2.3.8 Wie viel Vertrag?
  • 2.3.9 Beispielvertrag
  • 2.4 Vertragsformen
  • 2.4.1 Üblich: Festpreis oder Time & Material
  • 2.4.2 Probleme mit Festpreisverträgen
  • 2.4.3 Probleme mit Aufwandsprojekten
  • 2.4.4 Alternative Vertragsformen
  • 2.5 Das Kapitel in Stichpunkten
  • 3 Juristische Grundlagen
  • 3.1 Softwarevertragsrecht
  • 3.1.1 Vertragsrechtlichtliche Grundlagen
  • 3.1.2 Wichtige Vertragstypen im Softwarevertragsrecht
  • 3.1.3 Warum »vertragstypologische Einordnung«?
  • 3.1.4 Zwischenfazit
  • 3.2 Agiler Vertrag - agile Vertragsgestaltung
  • 3.3 Besonderheiten agiler Vorgehensweisen und rechtliche Auswirkungen
  • 3.3.1 Softwaretypische Interessenlage
  • 3.3.2 Agiles Mindset in Vertragsform gießen
  • 3.3.3 Vertragliche Einordnung bei agiler Softwareentwicklung
  • 3.3.4 Vertragsinhalte bei agilen Verträgen
  • 3.4 Überblick zu den einzelnen Vertragsformen
  • 3.4.1 Festpreisverträge
  • 3.4.2 Time & Material
  • 3.4.3 Bezahlung pro Sprint
  • 3.4.4 Nutzenorientierte Verträge
  • 3.5 Das Kapitel in Stichpunkten
  • 4 Schätzung und Planung
  • 4.1 Grundprinzipien agiler Schätzung
  • 4.1.1 Gewichtung mit Story Points
  • 4.1.2 Vorteile von Story Points
  • 4.1.3 Kritik an Story Points
  • 4.2 Releaseplanung
  • 4.2.1 Ermitteln der Velocity
  • 4.3 Release-Controlling
  • 4.3.1 Release-Burndown-Charts
  • 4.4 Das Warum der Releaseplanung
  • 4.4.1 Rendezvous-Planung
  • 4.4.2 Beispiel: Marketing
  • 4.4.3 Investitionsmanagement
  • 4.5 Das beste Releasemanagement ist Sprint-Management
  • 4.6 Das Kapitel in Stichpunkten
  • 5 Festpreisverträge
  • 5.1 Probleme mit Festpreisverträgen
  • 5.1.1 Drei Steuerungsgrößen: Funktionsumfang, Ressourcen, Zeit
  • 5.1.2 Grenzen der Planbarkeit
  • 5.1.3 Unternehmen müssen sich wandeln
  • 5.1.4 Interessenkonflikt zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer
  • 5.2 Festpreis trotzdem mit agilen Techniken durchführen
  • 5.2.1 Aufwandsschätzung
  • 5.2.2 Schwächen der Planung identifizieren
  • 5.2.3 Change Requests
  • 5.2.4 Priorisierung der Features
  • 5.2.5 Vorteile agiler Techniken im Festpreis
  • 5.2.6 Erfahrungen
  • 5.3 Garantierter Maximalpreis
  • 5.3.1 Erfahrungen
  • 5.4 Garantierter Minimalumfang
  • 5.5 Agiler Festpreis
  • 5.6 Money for Nothing, Change for Free
  • 5.6.1 Erfahrungen
  • 5.7 Das Kapitel in Stichpunkten
  • 6 Time & Material
  • 6.1 Aufwandsprojekte: Time & Material
  • 6.1.1 Erfahrungen: Mindset
  • 6.1.2 Erfahrungen: Behörden
  • 6.2 Design to Cost
  • 6.2.1 Erfahrung: Entwicklung einer Webanwendung für eine Bank
  • 6.3 Bezahlung nach Produktivität
  • 6.3.1 Produktivität bewerten mit Function Points
  • 6.3.2 Erfahrung
  • 6.4 Das Kapitel in Stichpunkten
  • 7 Bezahlung pro Sprint
  • 7.1 Festpreis je Sprint
  • 7.1.1 Erfahrung: Behörden
  • 7.2 Pay what you get
  • 7.2.1 Erfahrungen
  • 7.3 Das Kapitel in Stichpunkten
  • 8 Nutzenorientierte Verträge
  • 8.1 Perspektivwechsel zu nutzenorientierten Verträgen
  • 8.2 Proviant & Prämie
  • 8.2.1 Mit Impact Maps Klarheit über den Nutzen schaffen
  • 8.2.2 Erfahrung: kritischer Termin
  • 8.2.3 Erfahrung: Behörde
  • 8.3 Profit-Sharing
  • 8.3.1 Erfahrungen
  • 8.4 Pay per Use
  • 8.5 Das Kapitel in Stichpunkten
  • 9 Zusammenfassung und Ausblick
  • 9.1 Kategorisierung der Vertragsformen
  • 9.2 Wiederkehrende Muster
  • 9.3 Ausblick
  • Anhang
  • Literatur
  • Index

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