Nightfall - Schwingen der Nacht

Roman
 
Adrian Phoenix (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 16. Mai 2011 | 512 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06647-5 (ISBN)
 
Der Engel der Nacht ist ihre große Liebe - und ihr gefährlichster Feind!

FBI-Agentin Heather Wallace ist jung, schön und ehrgeizig. Im Zuge einer Mordermittlung kommt sie nach New Orleans und stößt dort auf den angesagten Club 'Hell'. Dessen Besitzer Dante Prejan, selbst ein gefeierter Rockstar, ist verdammt gutaussehend und verdammt verdächtig. Nicht genug damit, dass er Heathers Ermittlungen sabotiert, er behauptet auch noch, ein Vampir zu sein. Doch als es zwischen der Polizistin und dem Rockstar zu knistern beginnt, wird Dante von seiner Vergangenheit eingeholt. Einer Vergangenheit, die die Grenzen alles Vorstellbaren sprengt...



Adrian Phoenix lebt und schreibt in Oregon, auch wenn sie die Liebe zu New Orleans immer wieder in die Stadt ihres Herzens zieht. Sie hat in den USA bereits mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht, bevor sie sich mit ihrem ersten Romanprojekt Nightfall eine riesige Fangemeinde eroberte.
Die Nightfall-Romane | 1
Franziska Heel
Deutsch
0,48 MB
978-3-641-06647-5 (9783641066475)
3641066476 (3641066476)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"16 BLUTSCHWÜRE (S. 151-152)

Dante öffnete die Augen. Kerzenlicht flackerte weiß und golden an der Decke. Schatten zitterten. Er roch nach Vanille duftendes Wachs und schmeckte Blut im Rachen. Sein Kopf pochte, doch der Schmerz schien in weiter Ferne zu lauern, als hätten ihn Morphium oder Luciens kühle Hände gelindert. Es tat weh zu schlucken. Das Blut schmeckte nach seinem eigenen. Wieder Migräne? Wieder Nasenbluten? Welche Nacht war dies eigentlich?

Er versuchte, sich zu besinnen, sich daran zu erinnern, was er vor dem Schlaf getan hatte. Aber er prallte an einer hohen, leeren Wand ab. Jäh brandeten lebhafte Bilder durch seine Gedanken – eine Wespe, Ketten, die von Fleischerhaken hingen, ein blutiger Baseballschläger – und verwandelten sein Bewusstsein in einen Alptraum. Stacheldrahtstacheln durchbohrten Haut. Wespen summten. Dante schüttelte den Kopf. Er spürte, wie Trey sanft gegen seine Schilde klopfte. Dante holte tief Luft und ließ ihn ein. Eine Nachricht für dich auf dem Club-E-Mail-Konto, meldete Trey. Oui? ›Ich weiß, wo dein hübsches Spielzeug versteckt ist.

Er lebt, und es geht ihm einigermaßen. Sei nett, dann das wird so bleiben. Ich werde dir eine Nachricht im Club hinterlegen.‹ Ich konnte die Botschaft zu einem Internetcafé zurückverfolgen. Getürkte Kreditkarte. Sackgasse. Sein Puls raste, als Dante sich aufsetzte. Blut rauschte in seinen Schläfen. »Agent Wallace hat angerufen, während du im Schlaf lagst«, sagte Lucien, der in diesem Moment ins Zimmer kam. »Der Mörder lebt noch, und sie rät dir, besser zu Hause zu bleiben. «

»Dann hatte sie also Recht«, sagte Dante. »Aber ich werde nicht daheim bleiben. Ich muss ein Versprechen halten.« Traust du dieser Information? »Natürlich nicht! Aber das ist das Einzige, was ich gegenwärtig habe.« Dante warf die Leintücher beiseite und stand auf. Ich rette dich, Jay. Atme weiter. Kämpf weiter. Heather atmete tief durch und sog die Mischung aus Patschuli, Gewürznelken und Schweiß ein, die im Club Hell wie immer in der Luft lag. Während sie sich durch die erhitzte, schwitzende Menge schlängelte, hielt sie ständig den Blick auf Dante gerichtet. Er saß auf dem Rand des Fledermausthrons, die Muskeln gespannt, den Körper verkrampft.

Er trug eine Lederhose und ein Latexshirt mit Metallstreifen. Die Ringe an seinen Fingern und der Bondagekragen um seinen Hals blitzten. Eine schwarzhaarige Goth-Prinzessin schmiegte sich an seine Beine. Sie hatte die von Netzstoff bedeckten Arme um seine Waden gelegt, und auf ihren roten Lippen lag ein glückliches Lächeln. Dantes Finger strichen über das Haar des Mädchens, eine sanfte, wenn auch gedankenverlorene Geste. Den dunklen Blick hatte er auf Heather gerichtet. Sein Gesichtsausdruck verriet nichts, weder, ob er sich über das Wiedersehen freute noch ob er sich ärgerte.

Er wirkte nur über alle Maßen aufmerksam. Musik erdröhnte und schüttelte die tanzende Menge. Der schwere Bass ließ die Wände und den nebelübergossenen Boden erzittern. Es klang fast wie ein Defibrillator, der ein Herz wieder zum Schlagen bringen sollte. Nicht schlecht, dachte Heather und hob den Arm, um einen Crowdsurfer abzuwehren. Erinnert mich an Annies alte Band. Viele Hände schoben und stießen, und der Surfer glitt links von Heather weiter über die Köpfe. Sie senkte den Arm. Sie wollte sich gerade zur Seite drehen, als sie merkte, dass sich jemand direkt vor sie gestellt hatte, so dass ihr Weg blockiert war. Sie runzelte die Stirn, ballte die Fäuste und blickte auf. Ihr blieb einen Augenblick lang fast das Herz stehen."

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