Philosophie und Lebensführung Philosophie et Conduite de la vie

 
Schwabe Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im Dezember 2014
  • |
  • 258 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7965-3317-4 (ISBN)
 
Die vielfältigen modernen existenzphilosophischen Fragestellungen sind Thema der aktuellen Nummer der Studia philosophica.
Der vor rund 200 Jahren geborene Philosoph und Schriftsteller Søren Kierkegaard begründete die moderne Existenzphilosophie und hat diese noch im 20. Jahrhundert über weite Strecken bestimmt: mit seinem Nachdruck auf dem existierenden Denker, der sein Leben philosophisch zu durchdringen sucht.

Auch heute noch findet sich existenzbezogenes philosophisches Denken: so etwa in Pierre Hadots an Michel Foucault orientierter Wiederentdeckung des für das antike Denken zentralen Begriffs der Selbstsorge oder mit dem in der Moralphilosophie in den letzten zwei Jahrzehnten neu erwachten Interesse an der Ethik im engeren Sinn, der Frage, wie zu leben für uns gut sei. Selbst im Umkreis der analytischen Philosophie sind existenzphilosophische Impulse nicht zu übersehen. Dies zeigt sich nicht nur im Rückblick, etwa in Wittgensteins besonderen Affinität zu Kierkegaard, sondern auch in den philosophischen Ansätzen heutiger Philosophen wie Thomas Nagel, Harry Frankfurt, Charles Taylor oder Peter Bieri.

Beiträge:

Emil Angehrn: 'Zum Sinn verurteilt'. Spuren der Hermeneutik in der Phänomenologie Anthony Feneuil: 'En moi' ou 'au-dessus de moi'? Comment Karl Barth a retourné l'existentialisme de Søren Kierkegaard Gottfried Gabriel: Zeit, Zeitlichkeit und Ewigkeit - philosophisch betrachtet

Gunnar Hindrichs: In-sich-sein und In-anderem-sein

Sebastian Hüsch: 'Muss man sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen?' Das Problem immanenter Glücksbegründung am Beispiel Albert Camus'

Georg Kohler: Selbsttäuschung, Rationalisierung und der Stachel des Sokrates. Über Wahrheits- und Wahrheitsscheininteresse

Annemarie Pieper: Leben als Kunstwerk?

Enno Rudolph: Moral und Tod. Zu Sartres Heidegger-Kritik

Peter Schaber: Ist Ethik im öffentlichen Interesse?

Christiane Schildknecht: Indirekte Mitteilung. Die literarische Dimension existenzphilosophischen Reflektierens

Alexandrine Schniewind: Quels guides pour une bonne conduite de vie? Approches philosophique et psychanalytique

Daniel Schulthess: Humour, éthique et communication indirecte: réflexions à partir de S. Kierkegaard

Tilo Wesche: Empathie

Markus Wild: Vernunft und Existenz

Jean-Claude Wolf: Argumente für und gegen die Hoffnung
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  • Deutschland
  • Neue Ausgabe
  • 1,24 MB
978-3-7965-3317-4 (9783796533174)
3796533175 (3796533175)
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Die Redaktion:
Janette Friedrich, geb. 1961, studierte Philosophie in Rostow am Don (Russland), doktorierte an der Humboldt Universität in Berlin. Nach mehrjährigen Forschungsaufenthalten in Paris ist sie gegenwärtig Maître d'enseignement et de recherche an der Universität Genf.

Anton Hügli, geb. 1939, studierte Philosophie, Psychologie, Germanistik/Nordistik und Mathematik in Basel und Kopenhagen. Er war bis 2005 Professor für Philosophie und Pädagogik an der Universität Basel.

Enrico Müller lehrt und forscht am Internationalen Zentrum für Philosophie Nordrhein-Westfalen der Rheinischen-König-Wilhelms-Universität Bonn. Zahlreiche Arbeiten zur antiken und modernen Philosophie. Mitglied im Vorstand der Nietzsche-Gesellschaft. Zu Nietzsche ist u.a. erschienen: Die Griechen im Denken Nietzsches (Berlin, New York 2005); Zur Genealogie des Zivilisationsprozesses, hg. mit Friederike Günther und Angela Holzer (Berlin, New York 2010).
1 - Vorwort / Préface [Seite 9]
2 - Lebensführung / Conduite de la vie [Seite 19]
2.1 - Annemarie Pieper: Das Leben als Kunstwerk? [Seite 21]
2.2 - Markus Wild: «Badly wrong» [Seite 35]
3 - Glück / Bonheur [Seite 55]
3.1 - Sebastian Hüsch: Revolte statt divertissement? [Seite 57]
3.2 - Tilo Wesche: Formen des guten Lebens [Seite 73]
4 - Handlungsgründe / Raisons d'agir [Seite 91]
4.1 - Georg Kohler: Die Entscheidung und der Zufall [Seite 93]
4.2 - Peter Schaber: Dient die Ethik einem öffentlichen Interesse? [Seite 109]
4.3 - Daniel Schulthess: Humour, éthique et communication indirecte [Seite 121]
5 - Zeit / Temps [Seite 135]
5.1 - Gottfried Gabriel: Zeit, Zeitlichkeit und Ewigkeit [Seite 137]
5.2 - Jean-Claude Wolf: Argumente für und gegen die Hoffnung [Seite 151]
6 - Existenzphilosophische Motive / Motivations existentielles [Seite 167]
6.1 - Rafael Ferber: «Alle Menschen streben von Natur nach Wissen» [Seite 169]
6.2 - Anthony Feneuil: «Plus de force pour agir et pour vivre» [Seite 187]
6.3 - Emil Angehrn: «Zum Sinn verurteilt» [Seite 203]
7 - Selbstverhältnisse / Rapports à soi [Seite 223]
7.1 - Gunnar Hindrichs: In-sich-sein und In-anderem-sein [Seite 225]
8 - Buchbesprechungen / Comptes rendus [Seite 235]
8.1 - Gottfried Gabriel: Erkenntnis in den Wissenschaften und der Literatur / Logik und Rhetorik der Erkenntnis [Seite 235]
8.2 - Nathalie Maillard: Faut-il être minimaliste en éthique? [Seite 242]
8.3 - Adolf Portmann: La Forme animale [Seite 245]
8.4 - Gunnar Hindrichs: Die Autonomie des Klangs [Seite 248]
8.5 - Kevin Mulligan: Wittgenstein et la philosophie austro-allemande [Seite 255]
9 - Adressen der Autoren / Adresses des auteurs [Seite 259]
10 - Redaktion / Rédaction [Seite 260]

Dateiformat: PDF
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