Nietzsches Musikästhetik der Affekte

 
 
Alber, K (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. Juli 2014
  • |
  • 160 Seiten
 
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978-3-495-86015-1 (ISBN)
 
In der Geschichte der Philosophie gilt die Musik als Ausdruck von Affekten. Friedrich Nietzsche setzt sich mit diesem klassischen Topos aus einer metaphysischen, einer historisch-genealogischen und einer physiologischen Perspektive auseinander. Dabei gewinnt er ihm neue Dimensionen ab, indem er die Musik als eine Sprache zur Bewusstmachung des Unbewussten deutet und aus ihr ein Konzept affektiv gegründeter Vernunft entwickelt. Seine Deutung erfolgt unter dem Primat der praktischen Vernunft, da die Musik, indem sie die Affekte in Bewegung setzt, auf die Pluralität von Anschauungen und unbewussten praktischen Bedürfnissen aufmerksam macht.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • 1,19 MB
978-3-495-86015-1 (9783495860151)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Manos Perrakis promovierte 2009 in Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Nietzsche und die Philosophie der Musik.
1 - Inhaltsverzeichnis [Seite 7]
2 - Danksagung [Seite 9]
3 - Siglen [Seite 11]
4 - 1. Einführung: Die Sprache der Musik und die affektive Natur der Vernunft [Seite 13]
5 - 2. Philosophie der Musik [Seite 24]
5.1 - 2.1. Musikä als Einheit von Wort und Ton. Der antike Begriff der Musik [Seite 24]
5.2 - 2.2. Kant und die Rätselhaftigkeit der Affekte [Seite 26]
5.3 - 2.3. »Abstrakte Subjektivität«. Die Stellung der Musik bei Hegel [Seite 30]
5.4 - 2.4. »Musikalisches Ideen-Instrument«. Musik in der Frühromantik [Seite 32]
5.5 - 2.5. Schopenhauer und die metaphysische Würdigung der Musik [Seite 34]
5.6 - 2.6. Resümee [Seite 39]
6 - 3. Die metaphysische Perspektive [Seite 42]
6.1 - 3.1. Das Fragment Ueber Stimmungen [Seite 42]
6.2 - 3.2. Nietzsches Umkehrung der Willenssymbolik Schopenhauers [Seite 47]
6.3 - 3.3. Die Musik als Sprache einer »unendlichen Verdeutlichung« [Seite 55]
6.4 - 3.4. Musik versus Historismus. Die Musik als »unhistorische« Kunst [Seite 66]
6.5 - 3.5. Die Meeresmetaphorik. Eine Dramatisierung der Willenssymbolik [Seite 77]
6.6 - 3.6. Synkretismus als Beschreibungsmodell der Willenssymbolik [Seite 83]
6.7 - 3.7. Schlussbemerkung zur ersten Perspektive [Seite 91]
7 - 4. Die historisch-genealogische Perspektive [Seite 93]
7.1 - 4.1. Die genealogische Erklärung der musikalischen Bedeutsamkeit [Seite 93]
7.2 - 4.2. Die Musik und die Frage nach den metaphysischen Bedürfnissen [Seite 97]
7.3 - 4.3. Zur Kritik der »unendlichen Melodie« als Paradigma der Moderne [Seite 103]
7.4 - 4.4. Eine neue Symbolik des Erhabenen: Die Nachtmetapher [Seite 109]
7.5 - 4.5. Zwischen Metaphysik und Formalismus: Die »unschuldige Musik« [Seite 111]
7.6 - 4.6. Schlussbemerkung zur zweiten Perspektive [Seite 122]
8 - 5. Die physiologische Perspektive [Seite 125]
8.1 - 5.1. Die Immanenz der Affekte als Wille zur Macht [Seite 125]
8.2 - 5.2. Physiologie der Musik [Seite 128]
8.3 - 5.3. Wille und Leib. Die vergessene Prämisse Schopenhauers [Seite 135]
8.4 - 5.4. Ecce Homo. Das »verstimmte Instrument« Mensch [Seite 139]
8.5 - 5.5. Die anthropologischen Konsequenzen der musikalischen Metaphorik [Seite 143]
9 - 6. Zusammenfassung [Seite 145]
10 - 7. Literaturverzeichnis [Seite 152]
10.1 - I. Nietzsches Werkausgaben: [Seite 152]
10.2 - II. Sekundärliteratur [Seite 152]

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