Zur Reputation von Parteien

Reputationsmanagement deutscher Parteien in der Mediengesellschaft
 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 21. August 2015
  • |
  • 294 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8288-6283-8 (ISBN)
 
Nie in der Geschichte der Bundesrepublik war das Vertrauen in die Parteien geringer. Gesellschaftliche Megatrends und eine ordentliche Portion Selbstverschulden haben dem Vertrauen in die politischen Parteien, ihrer Glaubwürdigkeit und ihrem Ruf stark geschadet. Zwar ist eine gesunde Skepsis gegenüber dem politischen System für eine Demokratie sinnvoll, Misstrauen und Gleichgültigkeit bedrohen jedoch die demokratische Grundordnung. Die deutschen Parteien stecken in einer chronischen Vertrauens- und Reputationskrise und haben bislang nur unzureichende Antworten auf diese komplexen Herausforderungen gegeben. Sie unterwerfen sich der Medienlogik, mediale Darstellungseffekte ersetzen politische Problemlösung. Reputation ist ein erfolgskritisches Unterscheidungsmerkmal, maßgeblich extern verortet und durch die Medien und Stakeholder determiniert - Aufbau und Pflege der Reputation müssen also genau dort ansetzen. Oliver Pellarin formuliert ein parteienspezifisches Reputationsmodell, das Grundlage für die Messung und Steuerung von Parteienreputation ist, und schließt damit eine klaffende Forschungslücke zum Reputationsmanagement, das sich bislang ausschließlich auf ökonomische Organisationen konzentriert hat.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 2,96 MB
978-3-8288-6283-8 (9783828862838)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • INHALTSVERZEICHNIS
  • TABELLENVERZEICHNIS
  • ABBILDUNGSVERZEICHNIS
  • VORWORT
  • 1 EINLEITUNG UND EINFÜHRUNG: PROBLEMSTELLUNG, ZIELSETZUNG UND AUFBAU DER ARBEIT
  • 1.1 Problemstellung: Die Reputation von Parteien
  • 1.2 Fokus und Abgrenzung des Themas
  • 1.3 Aufbau der Arbeit
  • 2 PARTEIEN
  • 2.1 Begriffsbestimmung Partei
  • 2.2 Die historische Entwicklung des deutschen Parteiensystems
  • 2.3 Rechtliche Grundlagen der Parteien
  • 2.4 Parteienfinanzierung
  • 2.5 Funktionen der Parteien
  • 2.5.1 Organisierter Binnenbereich
  • 2.5.1.1 Elitenrekrutierung
  • 2.5.1.2 Politische Zielfindung
  • 2.5.1.3 Sozialisation
  • 2.5.1.4 Politische Partizipation
  • 2.5.2 Politischer Entscheidungsbereich
  • 2.5.2.1 Besetzung staatlicher Schnittstellen
  • 2.5.2.2 Regierungsbildung
  • 2.5.2.3 Politische Kurszielbestimmung
  • 2.5.3 Wählerbereich
  • 2.5.3.1 Interessensrepräsentation
  • 2.5.3.2 Strukturierung von Wahlen
  • 2.5.3.3 Wählermobilisierung
  • 2.5.4 Organisierter Interessensbereich: Interessensaggregation
  • 2.5.5 Medialer Öffentlichkeitsbereich
  • 2.5.5.1 Meinungsbildung
  • 2.5.5.2 Politikvermittlung
  • 2.6 Der Abgeordnete und die Fraktion
  • 2.7 Zum Organisationscharakter von Parteien
  • 2.8 Zusammenfassung
  • 3 DIE PARTEIEN IN DER KRITIK
  • 3.1 Externe Faktoren: Gesellschaftliche Trends
  • 3.2 Interne Faktoren: Organisatorische Fehlentwicklungen
  • 3.1.1 Abgehobenheit
  • 3.1.2 Profillosigkeit
  • 3.1.3 Unglaubwürdigkeit
  • 3.1.4 Personalauswahl und Kandidatenaufstellung
  • 3.3 Zusammenfassung
  • 4 DIE MEDIENDEMOKRATIE ALS GRÖßTE HERAUSFORDERUNG FÜR DIE PARTEIEN
  • 4.1 Mediendemokratie
  • 4.2 Medienkommunikationsparteien
  • 4.3 Die Medialisierung der Politik als Problem
  • 4.3.1 Die Wirkungslogik der Medien verändert das politische System
  • 4.3.2 Per Going Public in die Reputationskrise
  • 4.4 Zusammenfassung
  • 5 REPUTATION
  • 5.1 Annäherung an das Konstrukt Reputation
  • 5.1.1 Übersicht bestehender Definitionen
  • 5.1.2 Synopsis und Erörterung
  • 5.1.3 Abgrenzung von Reputation zu verwandten Konstrukten
  • 5.1.3.1 Reputation und Prestige
  • 5.1.3.2 Reputation und Identität
  • 5.1.3.3 Reputation und Image
  • 5.1.4 Zum Verhältnis von Reputation und Vertrauen
  • 5.1.5 Reputation als dreidimensionales Konstrukt
  • 5.1.5.1 Funktional-kognitive Reputation
  • 5.1.5.2 Normativ-kognitive Reputation
  • 5.1.5.3 Affektiv-expressive Reputation
  • 5.2 Begriffsbestimmung Reputation
  • 5.3 Funktionen von Reputation
  • 5.4 Reputationskonstitution in der Mediengesellschaft
  • 5.5 Zusammenfassung
  • 6 REPUTATIONSMANAGEMENT
  • 6.1 Begriffsklärung: eine interdisziplinäre Akzentuierung
  • 6.2 Exkurs Public Relations
  • 6.3 Reputationsmanagement mit Hilfe des Stakeholder-Ansatzes
  • 6.4 Reputationsmessung
  • 6.4.1 Verfahren zur Reputationsmessung: ein Überblick
  • 6.4.1.1 Americas most admired Companies (AMAC)
  • 6.4.2.1 Corporate Personality Scale (CPS) nach Davies et al.
  • 6.4.1.3 Reputations-Quotient (RQ) nach Fombrun et al.
  • 6.4.1.4 RepTrak-Konzept
  • 6.4.1.5 Reputationsmodell nach Schwaiger
  • 6.4.1.6 Reputation Performance Manager
  • 6.4.1.7 Media Reputation Index nach Eisenegger und Imhof
  • 6.4.1.8 Integrated Reputation Management System (IReMS) nach Ingenhoff
  • 6.4.2 Kritische Würdigung eines geeigneten Messverfahrens
  • 6.5 Zusammenfassung
  • 7 GROBKONZEPTUALISIERUNG VON PARTEIENREPUTATION
  • 8 ERGEBNISSE UND KONSEQUENZEN DER QUALITATIVEN BEFRAGUNG ZUR PARTEIENREPUTATION
  • 8.1 Zur Messung von theoretischen Konstrukten
  • 8.2 Die Befragung als Methode
  • 8.3 Ablauf der Untersuchung
  • 8.4 Ergebnisse der Qualitativen Interviews
  • 8.4.1 Festlegung und Charakteristika des Materials
  • 8.4.2 Analyse der Interviews
  • 8.4.2.1 Fokusgruppe Wähler
  • 8.4.2.2 Fokusgruppe Parteimitglieder
  • 8.4.2.3 Fokusgruppe Journalisten
  • 8.4.2.4 Einzelinterviews Politiker
  • 8.4.2.4.1 Interview 1
  • 8.4.2.4.2 Interview 2
  • 8.4.2.4.3 Interview 3
  • 8.4.2.4.4 Interview 4
  • 8.4.3 Zusammenfassung
  • 8.5 Konsequenzen der Qualitativen Befragung
  • 8.6 Vorläufiges Modell zur Erhebung von Parteienreputation
  • 9 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK AUF WEITEREN FORSCHUNGSBEDARF
  • 9.1 Zusammenfassung der qualitativen Literaturauswertung
  • 9.2 Wesentliche Ergebnisse der Qualitativen Forschung
  • 9.3 Begrenzung der Untersuchung und Ausblick
  • 9.4 Zum Schluss
  • 10 BIBLIOGRAPHIE
  • 10.1 Literaturverzeichnis
  • 10.2 Internetquellen

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

31,99 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen