Der Anlegerkommanditist

 
 
Berliner Wissenschafts-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. Dezember 2018
  • |
  • 179 Seiten
 
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978-3-8305-4089-2 (ISBN)
 
Aufgrund der Erfahrungen der Finanzmarktkrise 2007/2008 sah sich die Europäische Union veranlasst, die Investmentfonds-Branche einem strikteren Regelwerk zu unterwerfen. Dies führte zum deutschen Kapitalanlagegesetzbuch und damit zu einer neuen Gesellschaftsform für Investmentfonds - der Investmentkommanditgesellschaft. Die traditionell genutzten Formen der KG und der Publikums-KG wurden damit für Investmentfonds ausgeschlossen. Ausgehend von den bisherigen Gesellschaftsformen stellt Frederic Peine den Anlegerschutz für die verschiedenen Phasen einer Beteiligung an einem solchen Fonds dar: Kaufentscheidung, Halten und anschließendes Verkaufen der Fondsanteile sowie Insolvenz der Gesellschaft. Daran schließt sich die Untersuchung des Schutzes des Investors der nunmehr etablierten Investment-KG für die verschiedenen Stadien an, wobei der Autor der Frage nachgeht, inwieweit der gesetzgeberische Auftrag erfüllt und die Position des Anlegers verbessert wurde. Dabei arbeitet Frederic Peine Kritikpunkte heraus und gibt Verbesserungsvorschläge de lege ferenda ab.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 1,58 MB
978-3-8305-4089-2 (9783830540892)
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung, Gang und Ziel der Darstellung
  • Teil 1 Der Anlegerkommanditist in der Kommanditgesellschaft
  • A. Begriffsdefinition der Kommanditgesellschaft
  • I. Personengesellschaftsrechtliche Einordnung und Strukturmerkmale
  • 1. Regelungssystem der Kommanditgesellschaft
  • 2. Charakteristikum und Gesellschaftergruppen
  • II. Erscheinungstypen der Kommanditgesellschaft
  • III. Interessenkonflikt zwischen den Gesellschaftergruppen
  • B. Anlegerschutz bei Beitritt in die KG
  • I. Beitritt des Kommanditisten in die KG nach Regelungen über die OHG
  • II. Täuschung des Kommanditisten bei Beitritt
  • III. Zustimmung zum Geschäftsbeginn
  • C. Anlegerschutz für die Dauer des Verbleibs in der KG
  • I. Erhöhung der Haftsumme des Kommanditisten
  • 1. Einlageverpflichtung aus §§ 171, 172 HGB
  • 2. Erhöhung der Haftsumme
  • a) Pflicht der Gesellschafter zur Vertragsänderung
  • b) Mitwirkungspflicht an Erhöhung der Haftsumme
  • II. Treuepflichten des Kommanditisten
  • 1. Treuepflichten gegenüber der Gesellschaft und den Mitgesellschaftern
  • 2. Treuepflicht bezüglich der Entscheidung "Sanieren oder Ausscheiden"
  • 3. Abwägung des Thesaurierungs- gegen das Ausschüttungsinteresse
  • III. Schutz des Kommanditisten bei Gewinnentnahme
  • 1. Scheingewinne nach § 172 Abs. 5 HGB
  • 2. Gutgläubigkeit des Kommanditisten bei einer Gewinnentnahme
  • 3. Rechtsfolgen im Außen- und Innenverhältnis
  • IV. Schutz vor der Geschäftsführung
  • 1. Geschäftsführungsbefugnis der Komplementäre
  • 2. Einwirkungsmöglichkeiten des Kommanditisten auf die Geschäftsführung
  • D. Schutz bei der (geplanten) Veräußerung der Beteiligung
  • I. Übertragung des Kommanditanteils
  • II. Auskunftsrecht des Kommanditisten bei geplanter Veräußerung seiner Beteiligung
  • III. Haftungsvermeidung durch Rechtsnachfolgevermerk bei Beteiligungsveräußerung
  • E. Anlegerschutz in der Insolvenz der KG
  • I. Die Verfügungsbefugnis des Insolvenzverwalters nach § 171 Abs. 2 HGB
  • II. Abwehrmöglichkeit Eins des Kommanditisten: Einwendungen
  • III. Abwehrmöglichkeit Zwei des Kommanditisten: Aufrechnung
  • F. Zwischenfazit
  • Teil 2 Der Anlegerkommanditist in der Publikumskommanditgesellschaft
  • A. Begriffsdefinition der Publikumskommanditgesellschaft
  • I. Merkmale der Publikums-KG
  • II. Entwicklung hin zum Sondergesellschaftsrecht
  • III. Gesellschafterstruktur
  • IV. Bedeutungsverlust durch Inkrafttreten des KAGB
  • B. Anlegerschutz in der Publikums-KG
  • I. Objektive Auslegung und Inhaltskontrolle des Gesellschaftsvertrags
  • 1. Objektive Auslegung
  • 2. Inhaltskontrolle des Gesellschaftsvertrags
  • a) Möglichkeit der Inhaltskontrolle
  • b) Reichweite der Inhaltskontrolle
  • II. Fehlerhafter Beitritt zur Publikums-KG
  • 1. Beitritt zur Gesellschaft
  • 2. Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft
  • III. Haftung bei Beitritt eines neuen Kommanditisten
  • 1. Prospekthaftung nach § 20 VermAnlG
  • 2. Haftung nach culpa in contrahendo
  • a) Haftung der Mitgesellschafter
  • b) Haftung der Publikums-KG
  • IV. Anlegerschutz im Innenverhältnis der Publikums-KG
  • 1. Nachschusspflichten des Kommanditisten
  • 2. Weitere Pflichten sowie Rechte des Kommanditisten
  • a) Treuepflicht, insbesondere "Sanieren oder Ausscheiden"
  • b) Treuepflichtverstoß
  • c) Beteiligung an Gestaltungsklagen
  • d) Auskunftsrechte
  • V. Anlegerschutz durch die Installierung eines Beirats
  • 1. Typen und Entstehung
  • 2. Organschaftliche Stellung und Kompetenzen
  • 3. Haftung des Beirats
  • VI. Anlegerschutz im Rahmen der Treuhandbeteiligung an einer Publikums-KG
  • 1. Möglichkeiten der Treuhandbeteiligung
  • 2. Zustandekommen und Beendigung der Treuhandbeziehung
  • 3. Rechte und Pflichten des mittelbaren beteiligten Anlegers
  • 4. Anlegerschutz und Haftung
  • C. Zwischenfazit
  • Teil 3 Der Anlegerkommanditist in der Investmentkommanditgesellschaft
  • A. Die Einführung der Investmentkommanditgesellschaft durch das Kapitalanlagegesetzbuch
  • I. Entstehung des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB)
  • 1. Einführung der AIFM-Richtlinie
  • 2. Umsetzung der Richtlinie durch den deutschen Gesetzgeber
  • 3. Wirtschaftliche Bedeutung der Fondsbranche in Deutschland
  • II. Anwendungsbereich und numerus clausus des KAGB
  • III. Gestaltungsmöglichkeiten für Investmentfonds nach dem KAGB und Einordnung der Investmentkommanditgesellschaft in dieses Regelwerk
  • 1. OGAW und AIF nach dem KAGB
  • 2. Investmentvermögen als Publikums- und Spezialfonds
  • 3. Investmentvermögen als offene und geschlossene Fonds
  • 4. Auswirkungen der bestehenden Gesetzessystematik auf den Investmentfonds in der Rechtsform der Investmentkommanditgesellschaft
  • IV. Ziel der Untersuchung
  • B. Anlegerschutz im Rahmen des Beitritts zur Investment-KG
  • I. Obligatorische Kommanditistenstellung des Anlegers
  • 1. Begründung für dieses zwingende Erfordernis
  • 2. Geschlossene Investment-KG als Publikumsfonds
  • a) Ausschluss der Beteiligung für Privatanleger an offener Investment-KG
  • b) Folge eines Verstoßes
  • aa) Rechtsgeschäftlicher Erwerb
  • bb) Erwerb im Wege der Universalsukzession
  • II. Möglichkeit der Treuhandbeteiligung
  • 1. Treuhandmodell in der Investment-KG
  • 2. Wahlrecht des Anlegers hinsichtlich der Beteiligungsform
  • III. Gesellschaftsvertrag der Investment-KG
  • 1. Rechtsformzwang für Investmentvehikel und dessen Auswirkungen auf den Gesellschaftsvertrag
  • 2. Möglichkeit der Inhaltskontrolle
  • IV. Zwischenfazit
  • C. Anlegerschutz für die Dauer des Haltens der Beteiligung
  • I. Zahlungsverpflichtungen des Kommanditisten in der Investment-KG
  • 1. Leistung der Einlage
  • a) Gespaltene/Gesplittete Einlage
  • b) Leistung der Einlage durch Einbringung von Sacheinlagen
  • c) Zahlungsverpflichtung der KVG bei Anteilsausgabe ohne Einlageleistung
  • 2. Nachschusspflicht des Kommanditisten
  • 3. Rückzahlung der Einlage
  • 4. Zwischenfazit
  • II. Haftungsverfassung in der Investment-KG aus der Anlegerperspektive
  • 1. Das Konstrukt der beteiligten Protagonisten
  • a) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft
  • b) Die Verwahrstelle
  • c) Das Investment-Dreieck/-Viereck
  • 2. Die Aktivlegitimation des Anlegers
  • a) Gesetzlicher Ausgangspunkt des § 89 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, S. 2, Abs. 2 S. 1, 2 KAGB
  • aa) Prozessstandschaft nur für das Anlegerkollektiv?
  • bb) Nur Kollektiv- oder auch Individualschäden erfasst?
  • cc) Defizite der Anspruchsgeltendmachung
  • b) Die Aktivlegitimation der Anleger im Investment-Dreieck/-Viereck
  • aa) Aufgabe der gesellschaftsrechtlichen zugunsten der fondsspezifischen Haftungsstruktur
  • bb) Begründung für die Aktivlegitimation im Investment-Dreieck
  • (i) Zivilrechtliche Perspektive
  • (ii) Investmentrechtliche Komponente
  • cc) Begründung für die Aktivlegitimation im Investment-Viereck
  • 3. Haftungsfälle
  • a) Das unerlaubte Investmentgeschäft unter der Regelung des § 823 Abs. 2 BGB
  • aa) Die Schutzgesetzeigenschaft der §§ 20 ff ., 44 KAGB
  • bb) Der persönliche und sachliche Schutzbereich
  • cc) Haftungsadressat des Schutzgesetzes
  • (i) Schonung des Anlagevermögens
  • (ii) Trennung von Anlage- und Betriebsvermögen
  • (iii) Anforderungen des KAGB für den Fall der Berufshaftung
  • (iv) Fazit
  • b) Anlegeransprüche gegen die Investment-KG und ihre Organe
  • aa) Geschäftsführung und Vertretungsmacht der Komplementäre
  • (i) Bestellung der externen KVG
  • (ii) Verbleibendes Aufgabenfeld des Investmentfonds
  • bb) Verhaltenspflichten der Komplementäre aus §§ 128, 153 KAGB und deren Rechtsnatur
  • cc) Haftung der Geschäftsführer gegenüber den Anlegern
  • dd) Haftung der Fondsgesellschaft gegenüber den Anlegern
  • c) Anlegeransprüche gegen die Verwahrstelle
  • d) Sonstige bestehende Ansprüche gegen die KVG
  • 4. Zwischenfazit
  • D. Der Exit des Anlegers der Investment-KG
  • I. Kündigungsrecht des Anlegers hinsichtlich seiner Beteiligung
  • II. Nachhaftung des Anlegerkommanditisten bei Ausscheiden
  • III. Zwischenfazit
  • Teil 4 Summa
  • Literaturverzeichnis
  • I. Kommentare
  • II. Aufsätze
  • III. Lehrbücher
  • IV. Festschriften/Verhandlungsprotokolle
  • V. Hochschulschriften
  • VI. Abkürzungen
  • Entscheidungssammlung
  • I. Höchstrichterliche Rechtsprechung
  • II. Instanzgerichte

Dateiformat: PDF
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