Bis dein Herz mich findet

Roman
 
Lesley Pearse (Autor)
 
Lübbe (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 19. August 2011 | 672 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-1234-5 (ISBN)
 
Laura verband eine tiefe Freundschaft zu Jackie. Doch nun sitzt sie im Gefängnis - sie wird beschuldigt, Jackie ermordet zu haben. Ausgerechnet die Frau, die Laura Zuflucht vor ihrem Stiefvater gewährt und fortan alle Höhen und Tiefen mit ihr durchlebt hatte! Nach langem Kampf ist Laura schließlich bereit, sich in ihr Schicksal zu ergeben. Doch da erreicht sie im Gefängnis ein Brief, der die schönen Momente der Vergangenheit wieder lebendig werden lässt: Ihre Jugendliebe Stuart hat sie in all den Jahren nie vergessen und ist fest entschlossen, den Fall aufzuklären und Lauras Unschuld zu beweisen - selbst wenn er dadurch selbst in Gefahr gerät ¿
Luebbe Digital Ebook
1. Aufl. 2011.
Hans Link
Deutsch
Breite: 125 mm
0,94 MB
978-3-8387-1234-5 (9783838712345)
383871234X (383871234X)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"Kapitel 16 (S. 388-389)

Hallo, Patrick! Haben Sie irgendeine Ahnung, wo Stuart steckt?«, fragte David bei seinem Anruf im Büro des Rechtsanwaltes unbeschwert. David hatte seinen Freund in der vergangenen Woche mehrmals in der Wohnung zu erreichen versucht, weil seine Kinder vielleicht gern eine Weile in Edinburgh verbringen würden, bevor sie nach London zurückkehrten, und er wollte wissen, ob Stuart sie aufnehmen konnte. Als er niemanden erreichte, vermutete David, dass sein Freund weiter entfernt einen Job gefunden hatte.

Nun, da ihnen nur noch wenige Tage blieben, bevor sie ihr Feriencottage in den Highlands räumen mussten, war David auf den Gedanken gekommen, Goldsmith anzurufen und sich nach einer Kontaktnummer zu erkundigen. »Er ist im Krankenhaus in Kirkcaldy«, erklärte Patrick. »Krankenhaus!«, rief David. »Warum, was ist los mit ihm?« »Sie haben doch gewiss in den Nachrichten davon gehört oder es in der Zeitung gelesen?«, erwiderte Patrick verwirrt. »Es war in den Schlagzeilen.« Davids Magen krampfte sich zusammen. »In dem Cottage, in dem wir wohnen, gibt es keinen Fernseher«, sagte er hastig. »Und ich habe seit meiner Ankunft hier keine Zeitung mehr gekauft. Erzählen Sie mir, was geschehen ist.« »Die Howells draußen in Crail haben ihn mit einem Messer verletzt und eingesperrt«, begann Patrick.

»Was!«, entfuhr es David. Er musste nach einem Stuhl tasten, um sich hinzusetzen. Julia sah ihn erschrocken an und formte mit den Lippen die Frage: »Was ist passiert?« Sie trat neben ihn und legte ein Ohr an die Rückseite des Telefons, während Patrick berichtete, was er über die Ereignisse vor neun Tagen wusste. »Er war fast tot, denn seine Lunge war verletzt«, sagte Patrick schließlich, und seine Stimme zitterte vor Erregung, was völlig untypisch für ihn war. »Glücklicherweise ist er jetzt außer Gefahr, aber es war eine sehr beunruhigende Zeit.«

Das war ein ungeheurer Schock für David, und er wollte einen detaillierten Bericht über den genauen Ablauf der Ereignisse. »Ich bitte Sie, Patrick«, rief David irgendwann verdrossen. »Warum ist er dort hingefahren? Warum haben sie ihn angegriffen, und sind die Howells verhaftet worden?« »Ich weiß nicht, was er dort zu tun beabsichtigte oder wie die Dinge sich genau zugetragen haben«, gab Patrick zu. »Aber Belle und Charles wurden später am selben Abend verhaftet und wegen versuchten Mordes angeklagt. Als sie sechsunddreißig Stunden später kurz vor Gericht erschienen, wurde ihnen eine Freilassung auf Kaution verweigert, und jetzt sitzen sie in Untersuchungshaft.« »Haben Sie Stuart besucht?«

»Ich bin hingefahren, sobald ich davon gehört habe, aber er lag auf der Intensivstation und war nicht imstande, Besucher zu empfangen. Wegen drängender Arbeiten konnte ich seither nicht noch einmal hinfahren, aber ich weiß, dass er in der Lage war, der Polizei genügend Informationen zu geben, um eine neue Ermittlung bezüglich der Ermordung von Jackie Davies zu eröffnen.« »Er hat Beweise dafür gefunden, dass es Charles war?«, entfuhr es David aufgeregt. »Anscheinend behauptet er, Belle habe sie getötet.« David ließ Julia und die Kinder allein und fuhr gleich nach dem Telefonat ins Krankenhaus in Kirkcaldy. Die lange Fahrt und die unausweichlichen Verzögerungen wegen des Urlaubsverkehrs verstärkten seine Sorge nur, und als er Stirling erreichte, hatte er hämmernde Kopfschmerzen."
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