Trust My Heart - Golden-Campus-Trilogie, Band 1

 
 
Ravensburger (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 30. April 2021
  • |
  • 480 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-473-47149-2 (ISBN)
 
No Love without Trust.

Auf der Golden Isles Academy kennt jeder die attraktiven Zwillinge Felix und Noah James - die reichen Erben, die seit dem tödlichen Unfall ihrer Eltern noch unnahbarer geworden sind. May scheint die Einzige zu sein, die keinerlei Interesse an den beiden hat. Doch als Felix ihr einen Job als Nanny seiner kleinen Schwester anbietet, muss May sich eingestehen, dass sie Geld braucht. Im herrschaftlichen Haus der James-Brüder lernt sie eine ganz andere Seite an Felix kennen: die des fürsorglichen Bruders, der darum kämpft, das Sorgerecht für seine kleine Schwester zu behalten. Und die eines Jungen, der ihr Herz zum Rasen bringt. Wider Willen lässt May ihre Schutzmauern fallen, obwohl sie weiß, dass sie schlimmer verletzt werden könnte als je zuvor.
 
No Love without Trust.

Auf der Golden Isles Academy kennt jeder die attraktiven Zwillinge Felix und Noah James - die reichen Erben, die seit dem tödlichen Unfall ihrer Eltern noch unnahbarer geworden sind. May scheint die Einzige zu sein, die keinerlei Interesse an den beiden hat. Doch als Felix ihr einen Job als Nanny seiner kleinen Schwester anbietet, muss May sich eingestehen, dass sie Geld braucht. Im herrschaftlichen Haus der James-Brüder lernt sie eine ganz andere Seite an Felix kennen: die des fürsorglichen Bruders, der darum kämpft, das Sorgerecht für seine kleine Schwester zu behalten. Und die eines Jungen, der ihr Herz zum Rasen bringt. Wider Willen lässt May ihre Schutzmauern fallen, obwohl sie weiß, dass sie schlimmer verletzt werden könnte als je zuvor.
*** Eine Szene aus TRUST MY HEART ***

"Bitte. Ich würde mich wirklich freuen, wenn du bleibst." Es war sein "Bitte", das mich umstimmte. Die Worte "na gut" waren meinen Lippen entschlüpft, bevor ich es verhindern konnte.Felix strahlte mich regelrecht an, und das Lächeln, das sich jetzt auf seinem Gesicht ausbreitete, machte ihn noch attraktiver, als er es ohnehin schon war. Dieser Anblick, dieses Lächeln ließ alles um mich herum zu Schwarz- und Weißtönen verblassen, und mir stockte der Atem, während mein Herz auf einmal wie verrückt klopfte.Meine Wangen wurden heiß, und all meine Vernunft konnte meinen Körper nicht davon abhalten, auf ihn zu reagieren. Aber ich durfte auf keinen Fall vergessen, dass Felix James, auch wenn er verdammt gut aussah, nichts für mich war. Unter den kastanienbraunen Haaren, die ihm in die Stirn fielen, prangte unübersehbar ein großes Warnschild, das ich auch bemerkt hätte, wenn mich nicht alle, einschließlich meiner eigenen Großmutter, darauf hingewiesen hätten. Ein Warnschild, auf dem ganz groß stand: Trouble.

Band 1 der Golden-Campus-Trilogie

Herzzerreißend romantisch. Unvergesslich knisternd
1. Aufl.
  • Deutsch
  • Ravensburg
  • |
  • Deutschland
  • 2,00 MB
978-3-473-47149-2 (9783473471492)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • [Cover]
  • Impressum
  • Widmung
  • PROLOG
  • KAPITEL 1
  • KAPITEL 2
  • KAPITEL 3
  • KAPITEL 4
  • KAPITEL 5
  • KAPITEL 6
  • KAPITEL 7
  • KAPITEL 8
  • KAPITEL 9
  • KAPITEL 10
  • KAPITEL 11
  • KAPITEL 12
  • KAPITEL 13
  • KAPITEL 14
  • KAPITEL 15
  • KAPITEL 16
  • KAPITEL 17
  • KAPITEL 18
  • KAPITEL 19
  • KAPITEL 20
  • KAPITEL 21
  • KAPITEL 22
  • KAPITEL 23
  • KAPITEL 24
  • KAPITEL 25
  • KAPITEL 26
  • KAPITEL 27
  • KAPITEL 28
  • KAPITEL 29
  • KAPITEL 30
  • KAPITEL 31
  • KAPITEL 32
  • EPILOG

FELIX

»Ich bin kein Baby mehr! Ich brauche keinen Babysitter!«

Meine kleine Schwester war schon lange nicht mehr so außer sich gewesen. Dabei hatten die Therapiestunden in Bezug auf ihre Wutanfälle wahre Wunder vollbracht, das musste man diesem Trottel lassen.

Ich ignorierte ihren Ausbruch; sie war immerhin erst elf. Sie wusste noch nicht, was sie brauchte, und mein Bruder war wie immer zu sehr damit beschäftigt, den Golden Boy der Golden Isles zu spielen, um zu Hause seiner Rolle als großer Bruder gerecht zu werden.

Mit ruhiger Stimme redete ich auf Sophie ein: »Sie ist kein Babysitter, Soph. Sie ist eine Nanny. Wie Mary Poppins.«

»Mary Poppins ist was für Babys«, widersprach Sophie.

Ich warf Noah einen Hilfe suchenden Blick zu. Doch der starrte mich nur mit verschränkten Armen finster an und signalisierte damit, dass er mich nicht unterstützen würde, egal, was er von meinem Vorschlag hielt.

Ich stand also alleine da. Wieder mal. Aber nach den vergangenen Monaten war ich das ja schon gewöhnt.

»Noch hat sie nicht Ja gesagt, aber wenn sie es tut, warum gibst du ihr nicht einfach eine Woche? Nur zur Probe. Und dann reden wir noch mal drüber.« Ich versuchte, den flehenden Unterton aus meiner Stimme herauszuhalten, denn meine Schwester spürte Schwäche ebenso instinktiv wie meine Mutter und stürzte sich darauf wie eine Löwin auf eine geschwächte Antilope. Gleichzeitig musste ich mich aber auch mächtig anstrengen, um nicht einfach meine Autorität raushängen zu lassen und ihr zu sagen, sie solle die Klappe halten und auf ihr Zimmer gehen.

Mit hochrotem Gesicht verschränkte Sophie die Arme vor der Brust und wirkte dabei genauso abwehrend wie mein Zwillingsbruder. Nur in klein. »Habe ich denn eine Wahl?«

Ich überlegte einen Moment. »Ja. Nicht, was die Probezeit angeht, aber ich verspreche dir, dass wir uns danach zusammensetzen und darüber sprechen, ob, äh .«

»May«, fauchte meine Schwester, nachdem sie mich zehn Sekunden hatte zappeln lassen. »Mann, du hast sie als meine Nanny eingestellt und weißt nicht mal, wie sie heißt?«

»Ich weiß, wie sie heißt«, log ich. Wen interessierte das schon? »Also, wir werden dann darüber sprechen, wie es dir gefällt, dass May hier ist, und ob du möchtest, dass sie bleibt. Aber Soph . du musst aufhören in der Schule so einen Stress zu machen. Noah und ich können dich da nicht ständig raushauen. Wenn du mit deinen Freunden und uns hier in Golden Isles bleiben willst, musst du dich verdammt noch mal zusammenreißen.«

Sophie wurde bei diesen Worten ganz blass und sah mich so geschockt an, als hätte ich sie geschlagen. Dabei war uns allen klar, dass die Entscheidung des Richters, Noah und mir mit siebzehn das Sorgerecht für Sophie zu übertragen, darauf beruhte, dass bei uns alles glattlief - und das auch weiterhin so blieb. Und wir wussten auch, dass unsere Großtante Colleen nur darauf lauerte, uns unsere Schwester wegzunehmen und mit ihr in Kalifornien zu leben.

Normalerweise redeten Noah und ich nicht darüber, weil wir fanden, dass Sophie nicht noch mehr Druck gebrauchen konnte . aber vielleicht war ein bisschen Druck gar nicht so schlecht, da ihre Zukunft von unser aller Verhalten abhing.

»Okay«, sagte sie mit piepsiger Stimme, und meine sonst so starke kleine Schwester schien vor meinen Augen zu schrumpfen.

Eigentlich hätte ich mich dafür hassen müssen, aber ich verspürte vor allem Erleichterung - weil sie zugestimmt hatte und weil ich damit die Verantwortung fürs Erste los war.

Nachdem Sophie in ihr Zimmer verschwunden war und versprochen hatte, mit den Hausaufgaben anzufangen, drehte ich mich um, um meine schlechte Laune an meinem Bruder auszulassen. »Danke für die Unterstützung, Noah.«

Noah ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. »Ich gebe dir ja recht, dass Sophie endlich mal kapieren muss, dass ihr Verhalten Konsequenzen für ihre Zukunft hier bei uns haben könnte, aber ich finde, wir brauchen echt kein Kindermädchen. Mom und Dad haben sich nie Unterstützung geholt. Sie hätten nicht gewollt, dass eine Fremde unter unserem Dach wohnt.«

»Erstens habe ich sie nicht gebeten, bei uns zu wohnen. Ich hatte eher an eine Betreuung nach der Schule und an den Wochenenden gedacht.« Die Kopfschmerzen, die hinter meinen Schläfen pochten, verstärkten sich. »Und zweitens sind wir nicht Mom und Dad. Ich dachte, das wäre langsam mal bei dir angekommen.«

»Das weiß ich. Wir sind zwar fast achtzehn, aber wir sind keine Erwachsenen. Das Gericht erwartet trotzdem von uns, dass wir so tun als ob und dass wir es mit unserer Schwester nicht verbocken. Wenn wir jemanden für Sophie einstellen, könnte es so aussehen, als wären wir mit ihr überfordert.«

Ich kniff mir in den Nasenrücken und atmete tief durch. Vermutlich waren wir auch überfordert. Und wahrscheinlich hatten mein Bruder und ich es sogar nötiger, beaufsichtigt zu werden, als Sophie. Aber ihr zuliebe mussten wir uns jetzt zusammenreißen. Immerhin hatten wir all unsere Beziehungen spielen lassen müssen, um das Sorgerecht für Sophie zu bekommen, obwohl wir zu dem Zeitpunkt noch nicht volljährig waren.

»Du bist ständig unterwegs, Noah«, stieß ich schließlich resigniert hervor. »Basketball, Theater-AG, Schülervertretung, Krankenhausvorstand und wer weiß, was noch alles. Ich komm da nicht mehr hinterher. Vielleicht würde ein Richter es sogar anerkennen, dass wir alles tun, damit unsere Schwester gut betreut wird, während wir beschäftigt sind.«

»Wobei du vor allem damit beschäftigt bist, Mädchen rein- und rauszuschmuggeln und mich anzurufen, damit ich dich mitten in der Nacht von einer Party abhole«, konterte Noah genervt. »Tu bloß nicht so, als wärst du der perfekte Bruder und ich der letzte Scheißkerl.«

Bevor unsere Eltern gestorben waren, hatten Noah und ich uns nie gestritten. Obwohl sogar unsere Freunde uns kaum auseinanderhalten konnten, waren wir immer so verschieden gewesen wie Tag und Nacht und hatten, wenn man unserer Mutter glauben durfte, trotzdem seit unserem ersten Atemzug zusammengehalten wie Pech und Schwefel.

Aber das war jetzt vorbei.

Noch etwas, das nie wieder so sein würde wie vorher. Ich wusste einfach nicht mehr, was bei Noah lief.

Ich unterdrückte ein Seufzen. »Das hier ist kein Konkurrenzkampf, Noah. Sophie braucht jemanden, der sich nach der Schule um sie kümmert, wenn wir nicht da sind, und ich finde, es spricht absolut nichts dagegen, dass sie dann jemanden hat, mit dem sie reden kann. Jemand anderen als uns. So eine Art große Schwester. Meinst du nicht?«

Wobei ich bei May nicht automatisch an eine große Schwester dachte. Dafür wanderten meine Gedanken zu sehr in eine andere Richtung, zu ihren sanften Kurven und dem dicken honigfarbenen Haar, das sich geradezu anbot, es um meine Finger zu wickeln und daran zu ziehen .

Abrupt würgte ich meine Gedanken ab.

Eine Fremde zu bitten, Sophies Nanny zu werden, war ein spontaner Entschluss gewesen, doch je länger ich darüber nachdachte, desto besser fand ich die Idee. May hatte die Situation mit meiner Schwester im Café super geregelt.

Aber wenn May sich bereit erklärte, uns mit Sophie zu helfen, war sie für mich tabu; unergründliche braune Augen hin oder her. Es gab schließlich haufenweise Mädchen, mit denen ich mich von meinem Leben ablenken konnte.

Noah atmete resigniert aus. »Okay, sprechen wir nach ihrer Probewoche noch mal darüber. Ich muss jetzt zu meinem Spiel.«

»Klar, du willst ja nicht zu spät zu den Aufwärmübungen kommen. Dann könnte ja keiner mehr seine Uhr nach Noah-Zeit stellen, und alle wären aufgeschmissen.«

Er ignorierte meine nicht besonders originelle Stichelei und ließ mich einfach stehen. Kurz darauf setzte er mit seinem Jaguar rückwärts aus der Auffahrt und rauschte davon.

Eine Weile stand ich noch unschlüssig herum, dann stieg ich nachdenklich die geschwungene Treppe zu meinem Zimmer im ersten Stock hinauf. Das Geräusch meiner Turnschuhe hallte von den Marmorfliesen wider und wurde von den hohen Wänden zurückgeworfen. Wir hätten umziehen sollen. Dieses Haus war wie ein Grab - ein riesiges überladenes Grab, das mich nicht nur daran erinnerte, was meine Mutter für einen guten Geschmack gehabt hatte und wie der Pfeifentabak meines Vaters roch, sondern mir auch ständig vor Augen führte, was ich am liebsten verdrängt hätte: dass sie niemals wiederkommen würden.

Um die plötzlich aufsteigende Trauer zu vertreiben, holte ich mein Handy aus der Tasche und scrollte durch meine Nachrichten. Das Gute daran, mein Gesicht, meinen Ruf und mein Vermögen zu besitzen, war die Tatsache, dass an unserer Schule kein Mangel an Mädchen herrschte, die bereitwillig mitspielten, wenn ich mir mal wieder vormachte, das große, dunkle Loch in meinem Inneren irgendwie füllen zu können. Klar wurde von mir erwartet, mich bei Noahs Spiel blicken zu lassen, aber meinen Nachrichten zufolge gab es mehr als ein Mädchen, das diesen Besuch für mich lohnender gestalten wollte.

Eine Dusche, ein voller Flachmann und ein Mädchen, das gut genug roch, um meine höheren Gehirnfunktionen für ein paar Stunden in die Wüste zu schicken - das war genau das, was ich brauchte.

Und bis jetzt hatte das wunderbar funktioniert. Es gab also keinen Grund, etwas daran zu ändern.

Als der Halbzeitbuzzer ertönte, hatte der erstklassige Bourbon meines Vaters bereits all die Gefühle...

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