Wie man einen Prinzen heiratet

Roman
 
 
Goldmann Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. Mai 2011
  • |
  • 384 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06270-5 (ISBN)
 
Bella Greenwood ist eigentlich ein ganz normales Mädchen mit einem ganz normalen Leben: irgendwo zwischen Glamour und Gewichtsschwankungen, Lifestyle und Liebeskummer. Vom Prinzen hoch zu Ross träumt sie schon lange nicht mehr, und der Adel kümmert sie wenig. Bis zu der Nacht, die alles verändert: Als sie auf einer Party dem attraktiven Richard begegnet, verliert sie erst ihr Handy, dann ihr Herz. Doch Bella ahnt nicht, in wen sie sich da Hals über Kopf verliebt hat. Und sie ist weder darauf vorbereitet, den künftigen König zu daten, noch auf ein Leben, in dem sie sich nicht nur mit lästigen Paparazzi, sondern auch mit den Hütern britischer Palastetikette herumschlagen muss. Ist das Happy End in Gefahr?

  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
Goldmann
  • 0,41 MB
978-3-641-06270-5 (9783641062705)
3641062705 (3641062705)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"12 Und wie stelle ich mich vor? (S. 156-157)

Girl About


Town Schließlich hatten Richards Büro und das seiner Mutter ein spätes Essen für den heutigen Abend ausgehandelt, wenn sie aus der Musikakademie zurück war, wo die Preisträger eines Streichquartetts ein Konzert gaben. Die Aussicht versetzte Bella in ungewohnte Panik. »Was soll ich bloß anziehen?«, jammerte sie. Lottie war verblüfft. Diese Aufregung war für ihre Freundin völlig untypisch. Für Mode hatte sie sich noch nie besonders interessiert, obwohl sie im Lauf der Jahre einen eigenen Stil entwickelt hatte und mit einem gewissen Fingerspitzengefühl gut über die Runden kam.

»Was regst du dich denn auf? Du bist doch sonst die Gelassenheit in Person«, wunderte sich Lottie. Aber die Aussicht auf das erste Zusammentreffen mit der Mutter ihres Freundes, dazu die unangenehme Vorabveröffent-lichung und als Sahnehäubchen ein hochnäsiger Unterton von Seiten des Hofes hatten Bella alle Selbstsicherheit geraubt. »Immer mit der Ruhe«, sagte Lottie. »Als Erstes sollten wir uns heute Vormittag frei nehmen.« Sie rief im Büro an und sagte, sie müsste zuhause ein paar Ideen für ein neues Projekt ausarbeiten und käme später. »Wieso, das entspricht doch der Wahrheit«, verteidigte sie sich, als Bella die Stirn runzelte.

»Ich habe ja nicht gesagt, dass es um ein Projekt geht, für das wir nicht bezahlt werden. Und jetzt durchkämmen wir unsere Kleiderschränke.« Da Lottie einen großen Kundenkreis und noch viel größeren Freundeskreis hatte, war sie das reinste Chamäleon. Sie besaß drei Kleiderschränke. Bella nur einen, und nicht ein einziges Kleidungsstück schien ihr angemessen. Bella probierte sämtliche Kleider aus Lotties Schrank an, von einem wild gemusterten Schwarz-Weißen – »Ascot«, schwärmte Lottie;

»Wie ein Dalmatiner«, sagte Bella und machte sich nicht einmal die Mühe, den Reißverschluss zu schließen – bis zu einem klassischen Roten. »Sehr klein, viel zu rot«, sagte Bella mit Bedauern. Nach einer Weile war Lotties Bett unter einem Berg von Seide, Chiffon und Jersey verschwunden. »Es hat keinen Zweck«, meinte Bella den Tränen nahe. »Ich fühle mich in deinen Kleidern einfach nicht wohl. Mein einziges Kleidungsstück, das einigermaßen gediegen ist, ist der hässliche Hosenanzug, den meine Mutter mir gekauft hat.« »Zieh ihn mal an«, drängte Lottie. »Sieht vielleicht besser aus, als du denkst.«

Aber als Bella wieder erschien, pfiff sie durch die Zähne und schüttelte den Kopf. »Heiliger Strohsack. Wie die Frauen von Stepford, viel zu streng. Ausziehen, aber schnell. Da kann ich gar nicht hinsehen.« Sie setzten sich niedergeschlagen auf das Fußende von Bellas Bett. »Es muss natürlich nicht unbedingt ein Kleid sein«, überlegte Lottie nach einer Weile. »Ich meine, das ist doch kein hochoffizielles Essen, oder? Von Tiara und Rangordnung ist ja keine Rede."

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