Schwarze Sonne scheine.

Roman
 
 
Suhrkamp Verlag AG
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 2. August 2011
  • |
  • 288 Seiten
 
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978-3-518-74580-9 (ISBN)
 
Unauflöslich und ungeheuerlich erscheint das Dilemma, das dem zweiten Roman von Albert Ostermaier seine aufs äußerste gehende existentielle, moralische und gesellschaftliche Dimension verleiht. Ein junger Mann, aufgewachsen in einem katholischen Internat in Bayern, der sein Leben darauf ausgerichtet hat, Schriftsteller, Dichter zu werden, muß sich entscheiden zwischen sicherem Tod und ungewissen Überleben, für das er sich allerdings zwei völlig unbekannten Menschen überlassen muß. Eine ausgewiesene prominente Ärztin stellt ihm die Diagnose, er leide an einer nur von ihr diagnostizierbaren tödlichen Krankheit, die eine sofortige Therapie im amerikanischen Texas erfordere. Der väterliche Mentor, ein katholischer Priester, rät, der Ärztin zu vertrauen und in die USA zu reisen. Wie soll sich der angehende Schriftsteller entscheiden? Andere Diagnosen einholen, obwohl sie laut Ärztin die Krankheit nicht aufspüren können? Dem Rat der Eltern folgen und sich sofort dem Krankenhaus ausliefern? Statt dessen rekapituliert er sein Leben und die Ereignisse, die zu dieser dramatischen Situation geführt haben. Diese Recherche der vergangenen und verlorenen Jahre eines jungen Mannes weitet sich durch die detailgetreue, nüchterne Schilderung der Internatsjahre zu einem umfassenden, erschütternden Panorama moralisch-politischer Strukturen im Süden Deutschlands, in dem der einzelne wenig, die Kirche alles zählt. Und nur wer sich gegen die miteinander verzahnten Hierarchien stellt, ist, wie Albert Ostermaier, in der Lage, souverän vom Leiden, dem eigenen wie dem anderer, einfühlsam und zugleich distanziert, spannend und mitreißend, anklagend und erklärend zu erzählen.

Albert Ostermaier (geb. 1967) lebt und arbeitet in München. 1988 beginnt er erste Gedichte zu veröffentlichen und erhält zwei Jahre darauf mit dem Literaturstipendium der Stadt München seinen ersten Preis. Das 1993 geschriebene und 1995 im Bayerischen Staatsschauspiel München uraufgeführte Stück Zwischen zwei Feuern. Tollertopographie eröffnet Albert Ostermaiers Karriere als Theaterautor. Er wird Hausautor am Nationaltheater in Mannheim (Spielzeit 1996/1997), am Bayerischen Staatsschauspiel (Spielzeit 1999/2000) und am Wiener Burgtheater (Spielzeit 2003-2009). Seine Theaterstücke werden/wurden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, u.a. von Andrea Breth, Lars Ole Walburg und Martin Ku?ej. In 2012 gab es drei neue Theaterstücke und Uraufführungen. Ein Pfund Fleisch am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, die Dramatisierung des jüngsten Romans Schwarze Sonne scheine in Luxemburg und Call me God im Residenztheater.

Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman Zephyr und 2011 Schwarze Sonne scheine, der auch als Hörbuch erschien und mit dem Preis der Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Im Prestel-Verlag ist 2012 der Fotoband Venedig. Die Unsichtbare von Christopher Thomas mit Gedichten von Albert Ostermaier erschienen und zuletzt bei Suhrkamp die Erzählung Die Liebende. Im September 2013 erschien sein Roman Seine Zeit zu sterben im Suhrkamp Verlag, ein Thriller, der in der Glitzerwelt Kitzbühels spielt.

Albert Ostermaier wurde mit namhaften Preisen und Auszeichnungen geehrt, u.a. dem Kleist-Preis, dem Bertolt-Brecht-Preis und in 2011 mit dem Welt-Literaturpreis für sein literarisches Gesamtwerk. Er ist zudem Torwart der deutschen Autorennationalmannschaft und Kurator bei der DFB-Kulturstiftung. Albert Ostermaier war ?writer in residence? in New York und übernahm in den letzten Jahren Gastdozenturen an diversen deutschen Universitäten. Als Künstlerischer Leiter verschiedener Festivals hat Albert Ostermaier großes Ansehen erlangt.

  • Deutsch
  • 2,49 MB
978-3-518-74580-9 (9783518745809)
3518745808 (3518745808)
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Albert Ostermaier (geb. 1967) lebt und arbeitet in München. 1988 beginnt er erste Gedichte zu veröffentlichen und erhält zwei Jahre darauf mit dem Literaturstipendium der Stadt München seinen ersten Preis. Das 1993 geschriebene und 1995 im Bayerischen Staatsschauspiel München uraufgeführte Stück Zwischen zwei Feuern. Tollertopographie eröffnet Albert Ostermaiers Karriere als Theaterautor. Er wird Hausautor am Nationaltheater in Mannheim (Spielzeit 1996/1997), am Bayerischen Staatsschauspiel (Spielzeit 1999/2000) und am Wiener Burgtheater (Spielzeit 2003-2009). Seine Theaterstücke werden/wurden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, u.a. von Andrea Breth, Lars Ole Walburg und Martin KuSej. In 2012 gab es drei neue Theaterstücke und Uraufführungen. Ein Pfund Fleisch am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, die Dramatisierung des jüngsten Romans Schwarze Sonne scheine in Luxemburg und Call me God im Residenztheater.

Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman Zephyr und 2011 Schwarze Sonne scheine, der auch als Hörbuch erschien und mit dem Preis der Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Im Prestel-Verlag ist 2012 der Fotoband Venedig. Die Unsichtbare von Christopher Thomas mit Gedichten von Albert Ostermaier erschienen und zuletzt bei Suhrkamp die Erzählung Die Liebende. Im September 2013 erschien sein Roman Seine Zeit zu sterben im Suhrkamp Verlag, ein Thriller, der in der Glitzerwelt Kitzbühels spielt.

Albert Ostermaier wurde mit namhaften Preisen und Auszeichnungen geehrt, u.a. dem Kleist-Preis, dem Bertolt-Brecht-Preis und in 2011 mit dem Welt-Literaturpreis für sein literarisches Gesamtwerk. Er ist zudem Torwart der deutschen Autorennationalmannschaft und Kurator bei der DFB-Kulturstiftung. Albert Ostermaier war >writer in residence< in New York und übernahm in den letzten Jahren Gastdozenturen an diversen deutschen Universitäten. Als Künstlerischer Leiter verschiedener Festivals hat Albert Ostermaier großes Ansehen erlangt.

1 - Cover [Seite 1]
2 - Informationen zum Buch/Inhalt [Seite 2]
3 - Impressum [Seite 4]
4 - Narkoseprotokoll [Seite 7]
5 - 1 [Seite 10]
6 - 2 [Seite 23]
7 - 3 [Seite 37]
8 - 4 [Seite 45]
9 - 5 [Seite 55]
10 - 6 [Seite 77]
11 - 7 [Seite 88]
12 - 8 [Seite 113]
13 - 9 [Seite 140]
14 - 10 [Seite 156]
15 - 11 [Seite 157]
16 - 12 [Seite 180]
17 - 13 [Seite 186]
18 - 14 [Seite 193]
19 - 15 [Seite 200]
20 - 16 [Seite 207]
21 - 17 [Seite 228]
22 - 18 [Seite 235]
23 - 19 [Seite 256]
24 - 20 [Seite 266]
25 - 21 [Seite 275]
26 - 22 [Seite 281]
27 - Epilog [Seite 285]

1


Es war kaum eine Handbreit weit zu sehen, der Nebel schob sich über die Windschutzscheibe – oder zog er mich in sein Land? Ich war nüchtern. »Kommen Sie nüchtern zur Blutabnahme. Ein befreundeter Arzt wird Ihnen das Blut abnehmen, er hat seine Praxis gleich neben meinem Bungalow. Kommen Sie zuerst zu mir«, hatte die Professorin mich angewiesen und mir ihre Adresse in der Nähe Landshuts durchgegeben. Sie habe keine eigene Ordonanz, hatte sie erklärt, sie sei nur in der Forschung tätig. Die defekte Lüftung sog die feuchte Kühle herein, kaum ein Scheinwerfer durchdrang den Nebel. Ich fuhr fast Schritttempo und hatte Angst, die Ausfahrt zu verpassen.

»Am frühen Morgen des 17. Januar um 1 Uhr MEZ lösten die Koalitionsstreitkräfte einen massiven Luftkrieg aus. Dies ist der Beginn der Operation Wüstensturm«, ich drehte das Radio ab und verlor fast die Spur, rutschte auf Bankett und war kurz davor, die Leitplanken zu streifen. Ich hatte die ganze Nacht dieses grüne Leuchten gesehen, hatte den Ton abgedreht und versteinert auf die Bomber gestarrt. Als handle es sich um eine Folge von Emergency Room, so leuchteten sie die Landschaft aus mit ihrer präzisionsgelenkten Munition, und die stummen Lippen der synchronisierten Erreger verrieten das Unausgesprochene, das Unsichtbare hinter dem Offensichtlichen: Die Wüste brannte, die Menschen in den Leitzentren, die Soldaten in den Panzerglühöfen, denen die Haut in Streifen von den Knochen fiel, aber keiner zeigte sie, nur den Krieg der Selbstgerechten um die Ölfelder Kuwaits in den Brandwolken.

Nach dem Aufstehen hatte ich das Aspirin schon aus der Packung gedrückt, ließ es aber neben der Spüle liegen; ich durfte ja nur Wasser trinken, nicht mein Blut verdünnen, bevor sie es mir abnahmen. Ich schwitzte, das Fenster war auch von innen beschlagen. Endlich tauchte im Nebelscheinwerferkegel die gesuchte Ausfahrt auf, ich verließ die Geisterautobahn und war mit einem Mal verschluckt von dieser zäh wabernden Suppe. Als hätte man den Himmel zur Ader gelassen und nichts als Nebel und letzter Hauch wäre aus ihm geströmt. Ich hielt am Ortseingang, kurz hinter dem gelben Schild, tastete nach dem zerknüllten Zettel auf dem Beifahrersitz und versuchte meine Handschrift und die verwischte Tinte zu entziffern, um herauszubekommen, welchen Weg aus dem Grau ich einzuschlagen hatte. Was wollte ich hier? Gewissheit? Gänseblümchenmäher. Was, wenn sie etwas fand, die Spezialistin? Wollte ich das wissen? Ich war wieder gesund, es war doch zwei Jahre her, dass ich krank aus dem Jemen zurückkam mit einer aufgeblähten Leber, an der die Adleraugen der Ärzte nichts fanden, alle Untersuchungen ergaben nichts, die Schnäbel bleiben leer, wie oft sie auch mein Blut zogen und die Proben durch die Labors schickten. Drei Monate Dämmern, dann war alles vorbei, Brennnesseltee, Hafertabletten, Antibiotikahämmer. Es war dein Kopf, meinte David, der Freund, du hast dich selbst krank gemacht. Weil es dich krank macht, dass du deinen Eltern nicht sagen kannst, dass du die Firma nicht übernehmen wirst und dann alles zu Ende ist, die schöne Firmengeschichte und hundertjährige Tradition, der einzige Sohn, und deine glückliche Kindheit geht über Nacht aus wie ein böses Märchen.

»Dein Studium ist nichts als eine Farce, du musst ihnen sagen, dass du Dichter werden willst. Haben sie es denn nicht gemerkt, als du mit dem Abt gelesen hast? Warum stellt er sich mit dir auf eine Bühne, wenn er nicht an dich glaubt? Das hat doch jeder gespürt, dass du kein Jurist wirst, genauso wenig wie du Architekt geworden bist und nur Toblerone gestapelt hast.« Er hatte auf mich eingetrommelt wie auf seine Drumsets, als wir noch in unserer Band Herzschläge austeilten. Er hatte recht, ich musste Farbe bekennen. Ich hatte mich immer noch nicht zurückgemeldet, sie würden mich exmatrikulieren. In den Klausuren hatte ich mir alle dichterischen Freiheiten genommen, und was mir recht war, wollten die Korrektoren nicht als Recht gelten lassen und sprachen es mir ab, es weiter so zu verdrehen, wie ich damit durchzukommen hoffte. Nur Schlingen hingen genau so wie ich in der Luft, und in alle legte ich meinen Kopf und wartete, dass jemand zuzog. Aber ich rettete mich immer, scheinbar, tauschte eine Lüge gegen die andere, ein Versprechen für das nächste uneinlösbare, ich gewann Zeit, aber in Wahrheit verlor ich sie. Nie genügte ich, nicht mir, nicht den Eltern, niemandem. Es fehlte nicht mehr viel, und alle hatten endlich genug von mir, aber sie konnten auch nicht genug kriegen. Ich gab ihnen zu wenig, während ich dachte, ich gäbe alles, mein Leben, meine Liebe, zu wenig und zu viel, um es länger ertragen zu können, dachte ich mir. Ich suchte nach der großen Entschuldigung, der alles umfassenden Rechtfertigung. Wofür? Ich bin schuldig, hatte ich bei Kafka gelernt, aber es müsste doch etwas geben, das mich entschuldigt, vielleicht, eine Krankheit, gefangen in meinen Nervenfallstricken, wenn die Malaria mir meine Moral weggefressen hätte, wenn die Gelbsucht all die Fehlfarben mit Fieberschüben übermalt hätte. Warum sehnte ich mich nach einer Absolution dafür, mein Leben so zu leben, wie ich es noch gar nicht lebte, verstohlen lebte, in Träumen auslebte und ihm beim Erwachen nachtrauerte wie einem Film nach dem Abspann?

Endlich hatte ich die Adresse auf dem Zettel gefunden, und selbst der eifersüchtige Nebel gab der Sonne ein Loch frei, durch das ihre Strahlen fallen konnten und fielen. Ich parkte vor einem Bungalow. Immer verfolgten mich Bungalows in meinem Leben, Flachdachbiografien, domestizierte Moderne, Sichtbeton. Wie ein Zeichen. Aber ich sah das Zeichen nicht, sondern drückte auf die Klingel, und sie öffnete mir, Frau Professor.

Ich kannte sie nur von Gerüchten und aus Silvesters begeisterten Erzählungen, wonach sie jene verzweifelt-gefassten Klosterbrüder und Patres aus der Mission, aus dem tiefsten Afrika oder dem verborgensten China, denen nichts mehr als das Beten blieb, dass sie jene wider alle Erwartung geheilt habe. Nicht mit Magie, sondern mit Medizin, mit ihrem Vorsprung durch Forschung. »Ich vertraue ihr«, hatte Silvester am Telefon gesagt, »sie hat mich gerettet, diese Frau ist ein Geschenk des Himmels.« Und ich vertraute Silvester. Wem, wenn nicht ihm, der Narziss und Goldmund in einer Person verschmolz, ein Augenpaar, dessen Lebenshunger meinen Seelendurst traf, der als Erster den Künstler in mir sah und aussprechen konnte, was meine Eltern nicht hören wollten, und dem sie nicht widersprechen konnten, denn er war die unumstößliche Autorität, von Gott eingesetzt. Wir beteten ihn an, ich, weil er mir die Kunst zeigte und öffnete wie ein Buch voller Wunder, dessen Worte und Miniaturen, dessen Sinnlichkeit und Spiritualität mich berauschten, weil das Geistige seine Hände hatte, die die Seiten umblätterten, weil er so widersprüchlich war wie das Leben, weil er in zwei Welten lebte wie ich, weil er mir wie ein Bruder war, der ich keinen Bruder hatte. Und meine Eltern sahen seine Fehler und übersahen sie gerne, weil er das Göttliche repräsentierte, an dem sie teilhaben durften, an der Macht, an der großen Erzählung des bevorstehenden Heils, an dem Weihrauch, der die Wirklichkeit mit einem Unwirklichkeitsschleier versah, weil sie ihm die Hand geben konnten und nicht küssen mussten, weil sie seine Leidenschaft für die angenehmen Dinge des Lebens sahen und sie ermöglichen und teilen konnten, weil er die Sünden vergab und wir mit ihm sündhaft speisten von den Früchten der Schöpfung, weil er das Tafelsilber segnete, mit dem er den Rehrücken teilte, weil er das Brot brach und nicht den Stab, weil er die Messe las, aber die Leviten nur den gläubig Knienden. Weil er den Sohn, mich, unter seine Fittiche nahm, seinen Mantel, weil ich mit meinem Latein am Ende war, aber er ein neuer Anfang, weil er mit mir den Vergil las und der junge Mann den Jüngling die Welt entdecken ließ wie die Schönheit eines Psalms, geformt in hundert Mönchskehlköpfen, weil er die Stimme in meinem Kopf wurde für das, was ich meinen Eltern nicht zu sagen wagte. Er war die Kirche, die unfehlbare, aber er war fehlbar, und so fehlte nicht die Schwäche, die Vertrauen schafft, die das Unerreichbare auf Augenhöhe bringt. Man konnte ihm in die Augen schauen. Er war ein Engel, mit dem man fallen wollte, er war der Teufel, um Gott zu beweisen, er war die zwei Seelen in meiner Brust und die Pfeilspitze in der Mitte. Er war ein Freund der Familie und mein Freund, Lehrer, die Existenz der Welt von den Lippen lesend, die Zeichen am Himmel, den Vogelflug, die Vögel, die man töten muss, will man in ihren Eingeweiden lesen.

»Ich kenne dich in- und auswendig«, hatte er mir einmal erklärt, »es steht alles in deinen Gedichten.« Die Gedichte, die für meine Freunde ein Schock an Fremdheit waren, denn sie hatten gedacht, sie kennen mich, den Lachenden, den Freundschaftsvorantreiber, Gesprächserhitzer, Gemeinsamträumer, Abenteuerausdenker, Zuhörer und Diskursdispatcher, wenn wir Weltversteher und -verbesserer die Nächte durchphilosophiert und uns in der Dunkelheit so alt fühlten und erwachsen wie das Angelesene, das unter die Haut Gelesene, das in die Köpfe Hineingelesene, das Sperrig-Unverstandene, Einverleibte und beiläufig oder hitzig oder triumphierend wie ein Joker Ausgespielte, der lachende Joker, das war ich, aber das Lachen war er.

Am elften Januar waren die sowjetischen Fallschirmjäger über dem litauischen Verteidigungsministerium aus dem Himmel gefallen, die Panzer durch die Menschenketten gebrochen. Warum dachte ich daran plötzlich, hier vor der Tür, den Finger auf der Klingel, drück doch, drück doch endlich, warum drückst du nicht, die Omon-Truppe hatte das Innenministerium gestürmt.

»Ich glaube...

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