»Fußball ist unser Lieben«

Neue Geschichten der Autorennationalmannschaft
 
 
Suhrkamp Verlag AG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. Juni 2011
  • |
  • 301 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-518-74710-0 (ISBN)
 
In der Zeit vom 26. Juni bis 17. Juli 2011 findet die Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Deutschland statt. Pünktlich zum Anpfiff legen die Spieler der Fußballnationalmannschaft der Schriftsteller unveröffentlichte Stories vor. "Fußball ist unser Lieben" zeigt, wie sich im Fußball das ganze Leben spiegelt - Glück und Pech, Freude und Hoffnung und natürlich das spannende Spiel zwischen Mann und Frau. Auch deshalb darf der Frauenfußball nicht fehlen: Die Schriftsteller, die 2010 Europameister im Autorenfußball wurden, haben Hymnen auf das ganze Team der deutschen WM-Fußballerinnen verfaßt. Wer schlägt die Traumpässe in die Tiefe, wer schlägt die Augen auf für einen Augenblick, der alles verändert? Wer ist auf Ball- und wer auf Herzhöhe? Wo explodieren die Emotionen und wo implodieren die Hoffnungen? Wo halten alle zusammen und wo hält einen nichts mehr? Wo ist bis zur letzten Sekunde alles möglich? Wo liegen sie sich in den Armen und werfen, was sie anhaben, von sich? Norbert Kron, geb. 1965 in München, lebt in Berlin und spielt im Mittelfeld. Letzte Buchveröffentlichungen: Autopilot (2002), Der Begleiter (2008); Albert Ostermaier, geb. 1967 in München, lebt in München und spielt im Tor. Letzte Buchveröffentlichung: Schwarze Sonne scheine (2011); letztes Theaterstück: Leila und Madschnun (2010); Klaus Cäsar Zehrer, geb. 1969 in Schwabach, lebt in Berlin und spielt im Mittelfeld. Letzte Buchveröffentlichungen: Knut Großmut, der Raubtierbändiger (2010), Der Kackofant (2011).
Originalausgabe
  • Deutsch
  • 3,86 MB
978-3-518-74710-0 (9783518747100)
351874710X (351874710X)
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Albert Ostermaier (geb. 1967) lebt und arbeitet in München. 1988 beginnt er erste Gedichte zu veröffentlichen und erhält zwei Jahre darauf mit dem Literaturstipendium der Stadt München seinen ersten Preis. Das 1993 geschriebene und 1995 im Bayerischen Staatsschauspiel München uraufgeführte Stück Zwischen zwei Feuern. Tollertopographie eröffnet Albert Ostermaiers Karriere als Theaterautor. Er wird Hausautor am Nationaltheater in Mannheim (Spielzeit 1996/1997), am Bayerischen Staatsschauspiel (Spielzeit 1999/2000) und am Wiener Burgtheater (Spielzeit 2003-2009). Seine Theaterstücke werden/wurden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, u.a. von Andrea Breth, Lars Ole Walburg und Martin KuSej. In 2012 gab es drei neue Theaterstücke und Uraufführungen. Ein Pfund Fleisch am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, die Dramatisierung des jüngsten Romans Schwarze Sonne scheine in Luxemburg und Call me God im Residenztheater.

Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman Zephyr und 2011 Schwarze Sonne scheine, der auch als Hörbuch erschien und mit dem Preis der Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Im Prestel-Verlag ist 2012 der Fotoband Venedig. Die Unsichtbare von Christopher Thomas mit Gedichten von Albert Ostermaier erschienen und zuletzt bei Suhrkamp die Erzählung Die Liebende. Im September 2013 erschien sein Roman Seine Zeit zu sterben im Suhrkamp Verlag, ein Thriller, der in der Glitzerwelt Kitzbühels spielt.

Albert Ostermaier wurde mit namhaften Preisen und Auszeichnungen geehrt, u.a. dem Kleist-Preis, dem Bertolt-Brecht-Preis und in 2011 mit dem Welt-Literaturpreis für sein literarisches Gesamtwerk. Er ist zudem Torwart der deutschen Autorennationalmannschaft und Kurator bei der DFB-Kulturstiftung. Albert Ostermaier war >writer in residence< in New York und übernahm in den letzten Jahren Gastdozenturen an diversen deutschen Universitäten. Als Künstlerischer Leiter verschiedener Festivals hat Albert Ostermaier großes Ansehen erlangt.

1 - Inhalt [Seite 6]
2 - Theo Zwanziger : Grußwort [Seite 10]
3 - Kron, Ostermaier, Zehrer: Vorwort [Seite 14]
4 - 1. Kapitel : Zweikampf [Seite 18]
4.1 - Jan Brandt : Der Blitz [Seite 20]
4.2 - Dettmar Cramer : Über Frauenfußball [Seite 29]
4.3 - Matthias Luthardt : Das neue Leben [Seite 30]
4.4 - Christoph Nußbaumeder : Die Einsamkeit der Fußballfelder [Seite 42]
4.5 - Albert Ostermaier : ode an natze (Nadine Angerer) [Seite 47]
4.6 - Klaus Döring : Ich gehe [Seite 48]
4.7 - Florian Werner : Die Weltfußballerin (Birgit Prinz) [Seite 58]
4.8 - Benedict Wells : Amsterdam [Seite 59]
4.9 - Jürgen Schmieder : Kerstin Garefrekes [Seite 76]
4.10 - Florian Werner : Die Frau ohne Schatten [Seite 77]
5 - 2. Kapitel : Abseits [Seite 88]
5.1 - Jan Böttcher : Zidane [Seite 90]
5.2 - Thomas Klupp : Aknes [Seite 98]
5.3 - Moritz Rinke : Der Kuss der Stürmerin (Sandra Smisek) [Seite 109]
5.4 - Jochen Schmidt : Momentaufnahme, 11. 5. 08, Berlin, Prenzlauer Berg [Seite 110]
5.5 - Jörg Schieke : 41, 42 [Seite 116]
5.6 - Andreas Merkel : Neigenfinds Neigung [Seite 126]
5.7 - Thomas Klupp : Liebesbrief an Lira (Fatmire »Lira« Bajramaj) [Seite 134]
5.8 - Ulli Kuper : Das Talent [Seite 135]
5.9 - André Bergelt : Hofmänner unterm Tannenbaum [Seite 143]
5.10 - Klaus Cäsar Zehrer : Ode an Sonja Fuss [Seite 149]
5.11 - Udo Wachtveitl : NixdaEinwurfScheißdreckEinwurf! [Seite 150]
6 - 3. Kapitel : Zeitlupe [Seite 156]
6.1 - Hakan Savas¸ Mican : Topuk: Das Verschwinden der mysteriösesten Sportart [Seite 158]
6.2 - Moritz Rinke : »Wir werden Bier trinken« [Seite 162]
6.3 - Jochen Schmidt : Vorzüge von Babett Peter [Seite 173]
6.4 - Daniel Siemens : Nagant M 1895 (Double Action) [Seite 174]
6.5 - Frank Willmann : Geisterreiter im Himmel [Seite 181]
6.6 - Norbert Kron : Lob der Grings (Inka Grings) [Seite 194]
6.7 - Mario Salazar : Amerika [Seite 195]
6.8 - Norbert Kron : Latzet! Latzet! [Seite 204]
7 - 4. Kapitel : Flutlicht [Seite 218]
7.1 - Albert Ostermaier : Drei Gedichte [Seite 220]
7.2 - Chris Deutschländer : Mein wichtigstes Spiel [Seite 224]
7.3 - Wolfram Eilenberger : Die Stille (Renate Lingor) [Seite 232]
7.4 - Bleu Broode : Die Sprache des Rasens [Seite 233]
7.5 - Wolfgang Maria Bauer : Wir hätten gewinnen müssen [Seite 236]
7.6 - Uli Hannemann : Eine Mannschaft im wahren Sinn des Wortes [Seite 244]
7.7 - Jan Böttcher : Das Herz der Feldherrin (Silvia Neid) [Seite 247]
7.8 - Marius Hulpe : Zeiten, Orte [Seite 248]
8 - 5. Kapitel : Schlusskonferenz [Seite 252]
8.1 - Thomas Brussig : Die Angst des Tormanns beim Elfmeter [Seite 254]
8.2 - Jörg Schieke : Musike (Nia Künzer) [Seite 259]
8.3 - Falko Hennig : Wie ich mal eine Sportzeitung redigierte [Seite 260]
8.4 - Michael Kröchert : Was ist Fußball? [Seite 266]
8.5 - Konstantin Richter : Wenn Hockey einfach wär, wär's Fußball [Seite 269]
8.6 - Marius Hulpe : Ariane Hingst [Seite 279]
8.7 - Wolfram Eilenberger : Die Champions vom 13. Stock [Seite 280]
8.8 - Simon Roloff : Verhinderte und Verweigernde [Seite 284]
8.9 - Klaus Cäsar Zehrer : Sieben Fußball-Sonette [Seite 289]
9 - : Anhang [Seite 294]
9.1 - Die Autoren [Seite 296]
9.2 - Nachweise [Seite 300]
9.3 - Erstveröffentlichungen [Seite 301]

Nachdem ich meinen Rausch ausgeschlafen hatte, ging ich noch einmal zu ihm zurück. Heiner lag auf der Seite, die Augen geschlossen, der Körper halb im Schnee versunken. Nur seine Lippen waren blau, und sein Bart war weiß, wie mit Puderzucker bestäubt. Ich stieß ihn mit der Fußspitze an, aber er bewegte sich keinen Millimeter. Wind frischte auf, der Schnee um ihn zerstob, und da sah ich: Seine Haare waren versengt, und sein Kopf war gespalten wie von einer glühenden Axt.

 

Am Anfang waren wir gleich stark gewesen. Bei den Bundesjugendspielen kamen wir fast immer auf die gleiche Punktzahl, und bei Dauerläufen auf der Aschenbahn lieferten wir uns oft einen Zweikampf, bei dem die Sportlehrer im Ziel keinen Sieger ausmachen konnten. In der Schule saßen wir nebeneinander, und wir verbrachten bald auch jeden Nachmittag, jeden Abend zusammen, ohne dass einer von uns des anderen überdrüssig geworden wäre. Wir hatten die gleichen Vorlieben und Abneigungen, die gleichen Interessen, die gleichen Ansichten über die Welt. Wir waren wie Brüder, zweieiige Zwillinge, äußerlich verschieden, innerlich eins.

Aber als wir älter wurden, vergrößerte sich der Abstand zwischen uns. Ich weiß nicht mehr genau, wann es war, in welchem Winter. Ich weiß nur noch, dass ich in meinem Zimmer saß, Van Halen hörte und bei offenem Fenster rauchte, als ich ihn unter mir vorbeilaufen und seine Runden durchs Dorf ziehen sah. Und im Sommer darauf war er mir davongezogen. Wie sehr ich mich auch anstrengte, zu ihm aufzuschließen, ich erreichte ihn nicht mehr. Kaum wurde es wärmer, begann ich wieder zu trainieren. Stundenlang rannte ich über Landstraßen, ich lief die Deiche rauf und runter, watete bei Ebbe durch den Schlick und machte alle Übungen mit, die der Trainer von uns verlangte. Ich dachte, ich könnte es schaffen, mit Heiner mitzuhalten, mit seinem Tempo, seiner Energie, ohne meine neuen Vergnügungen aufzugeben. Aber als die Saison losging und wir gemeinsam auf dem Platz standen, zeigte sich, wie weit wir uns voneinander entfernt hatten: Er schloss ab, ich hielt den Ball. Er war der Blitz, ich das ewige Talent.

 

Schon sein Großvater, Eino Oltmanns, war ein großer Sportler gewesen. Es heißt, er habe in der ganzen Region alle Langstreckenläufe gewonnen, bis er irgendwo in Italien in Gefangenschaft geriet und sich bei seiner Flucht über die Alpen die Füße ruinierte. Und sein Vater Klaas, der Fahrradhändler, hatte einmal, irgendwann in den sechziger Jahren, in Bremen am Sechstagerennen teilgenommen, und jeder, der es gesehen hat, beschwört noch heute, dass er als Erster über die Ziellinie gerollt wäre, hätte er den vor ihm Fahrenden beim entscheidenden Überholmanöver nicht touchiert und sich selbst zu Fall gebracht. Von da an lagen alle Erwartungen, doch noch in die Geschichte einzugehen, auf Heiner, dem jüngsten Spross der Familie.

 

Er allein konnte ein Spiel drehen. Wenn wir fünf Minuten vor Schluss eins zu null zurücklagen und die Hoffnung auf Ausgleich schon aufgegeben hatten, war er es, der uns nach vorne trieb. Er schrie uns an, peitschte uns mit Worten über den Platz, und wenn das nicht half, nahm er sich im Mittelfeld selbst den Ball, umdribbelte damit mühelos und leichtfüßig drei Gegenspieler und schoss ihn zwischen den Beinen des Torwarts hindurch ins Netz, um uns zu zeigen, wie es zu machen sei. Aber die Vorführung, diese Lehrsekunden der Leichtigkeit, nützte nichts. Er würde es auch beim nächsten Mal wieder alleine machen müssen.

In der Jugend spielten wir auf allen Positionen. Einmal, zwei, drei Wochen lang, Heiner war umgeknickt und saß auf der Tribüne, setzte mich der Trainer als Stürmer ein. Ich stand vorne, immer in Höhe des Strafraums, weit weg vom Libero, so wie er es mir gesagt hatte, so wie Heiner. Ich wartete auf Bälle, es kamen auch welche, aber keinen davon brachte ich im Tor unter. Ich wartete zu lange, ich traute mich nicht zu schießen oder abzugeben, und wenn ich doch einmal schoss, war kein Druck dahinter. Ich konnte über das ganze Feld laufen, vier Doppelpässe spielen, und im Fünfmeterraum ging mir die Puste aus.

Du solltest mit dem Rauchen aufhören, sagte Heiner, während wir, die Taschen über die Schultern geworfen, nach Hause liefen.

Du solltest damit anfangen.

Das war die Zeit, als er sich mit Nadel und Tinte ein V auf den Oberarm tätowierte. Wann immer sich die Gelegenheit dazu ergab, nach jedem seiner Tore, krempelte er den linken Ärmel seines Trikots hoch und zeigte es uns.

V für Victory.

 

Dann lernten wir Vanessa kennen. Sie war mit ihren Eltern ins Dorf gezogen, ihr Vater arbeitete auf der Werft, ihre Mutter in der Küche, und Vanessa ging bei uns auf die Schule. Sie hatte lange schwarze Haare, einen für ihr Alter weit entwickelten Körper und dunkle Augen, in denen wir uns, wenn wir hineinsahen, spiegelten. Oft sahen wir da aber nicht hinein, weil wir den Kopf nicht oben halten konnten, sobald wir ihr gegenüberstanden. Vanessa war eine Klasse über uns, sie spielte in einer anderen Liga, und keiner von uns hätte es je für möglich gehalten, näher als bis auf zehn Zentimeter an sie heranzukommen.

An einem ihrer ersten Tage bat sie mich in der Raucherecke, im Gebüsch hinter der Turnhalle, um eine Zigarette. Und weil ich keine mehr hatte, gab ich ihr meine. Sie klemmte den Stängel zwischen Zeige- und Mittelfinger. Die Spitze glühte, der Tabak knisterte, unter ihren tiefen Zügen zerfiel das Papier zu Staub. Von da an teilten wir, mal brachte sie eine Schachtel mit, mal ich. Wir hatten nie darüber gesprochen. Uns verband eine stille Übereinkunft, ein geheimer Vertrag, den niemand unterschrieben hatte. Bald war ich unfähig, mich auf den Unterricht, den Fußball zu konzentrieren. Nichts genoss ich mehr als den von ihrem Speichel feuchten Filter.

Als ich Heiner Wochen später davon erzählte, von uns, glaubte er mir kein Wort. Er wollte sich selbst davon überzeugen, dass ich die Wahrheit sagte, er wollte es sehen. Also nahm ich ihn mit in unsere Festung der Zweisamkeit. Der Boden war mit Kippen übersät, die Wand voller kleiner schwarzer Punkte, Brandmale. Vom Hof drangen gedämpft Stimmen zu uns herüber. Normalerweise hielt jemand von den jüngeren Schülern nach Lehrern Ausschau und pfiff, wenn sie kamen. Aber an dem Tag waren wir drei allein.

Während die Zigarette zwischen mir und ihr hin und her wanderte, starrte er uns an.

Ich fühlte mich sicher.

Ich meinte, dieses Spiel schon gewonnen zu haben.

Ich hätte es besser wissen müssen.

Heiner war Stürmer. Er lauerte immer auf den richtigen Moment, auf seine Chance. Und als wir von beiden Seiten ein Knacken hörten, riss er Vanessa die Schachtel aus der Hand. Fast gleichzeitig waren die Aufsichtslehrer um die Ecken gebogen und hatten uns in die Zange genommen. Wir saßen in der Falle. Noch konnten sie uns nicht erkennen. Unsere Gesichter waren hinter Blättern und Ästen verborgen. Er hätte sich in die Büsche schlagen und von außen um die Turnhalle herumrennen können, ehe einer von ihnen ihm in die Quere gekommen wäre, er hätte sich und mich, uns alle retten können. Er zuckte auch kurz mit beiden Beinen, blieb aber stehen, zündete sich eine Zigarette an und ließ Rauchringe in den Himmel steigen, als habe er in seinem Leben nie etwas anderes gemacht.

Seitdem traf ich Vanessa nur noch im Vorbeigehen, auf dem Gang, vor der Cafeteria, im Treppenhaus, und eines Tages tauchte sie beim Training auf. Ich hatte sie erst gar nicht bemerkt. Es lungerten immer welche am Zaun herum und schauten uns zu, ehemalige Spieler, Väter vor allem, aber auch Mädchen, die von der Reithalle kamen und mit ihren Pferden an unserem Platz anhielten. Mit ihren Mützen und Stiefeln und Peitschen waren sie auf die Entfernung nicht voneinander zu unterscheiden. Riefen wir ihnen zu, taten sie, als hörten sie uns nicht. Gingen wir nach den Übungen zu ihnen hin, ritten sie weg.

Heiner war der Einzige, der sie einholen konnte.

V für Vanessa.

 

Nach dem Training, unter der Dusche, und später beim Bier in der Vereinskneipe, witzelten wir, dass er in Vanessa genauso hineingehe wie in den Gegner, blitzschnell und mit einem Donnergrollen. Und irgendwann war der Name da. Blitz. Roter Blitz. Nur dass er keinen Flügelhelm trug und keine geflügelten Schuhe und auch keinen roten Anzug. Ich weiß nicht mehr, wer ihn aufbrachte. Jahre zuvor waren wir von Comics ebenso besessen gewesen wie von Fußball. Superman. Spiderman. Batman. Der Mächtige Thor. Die Grüne Laterne. Die Fantastischen Vier. Die Unschlagbaren Fünf. Wie bei den Bundesligavereinen, die wir vor dem Fernseher bejubelten, HSV und Bayern, hatte sich unsere Mannschaft in zwei Lager gespalten: diejenigen, die DC sammelten, wie Heiner und ich, und die anderen, die Marvel lasen. Es gab...

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