Collection Baccara Band 0300

Ein Kuss für fünf Millionen / Meine Liebe kannst du nicht kaufen / Gefährlich sexy - verboten reich /
 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. März 2011
  • |
  • 128 Seiten
 
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978-3-86349-004-1 (ISBN)
 
Ein Kuss für fünf Millionen von ORWIG, SARA
Wegen eines Jobs aufs Land zu ziehen, fällt Citygirl Holly sehr schwer. Dort dem lässigen Charme ihres neuen Bosses Jeff Brand zu widerstehen, ist sogar noch schwerer! Und bei den sinnlichen Küssen des Multimillionärs cool zu bleiben, ist praktisch unmöglich ...

Meine Liebe kannst du nicht kaufen von ORWIG, SARA
Glaubt Noah Brand etwa, alles sei käuflich? Energisch macht Faith ihm klar, dass sie ihm das elterliche Unternehmen nicht überlassen wird. Ein Fehler! Denn ihr heißes Temperament weckt die Leidenschaft des Tycoons. Und was Noah haben will, bekommt er auch ...

Gefährlich sexy - verboten reich von ORWIG, SARA
Chase Bennett ist verboten sexy, findet Laurel. Doch sie kann dem Millionär nicht aus dem Weg gehen: Von ihrem Hotel aus leitet er seine Geschäfte. Wann immer sie einander begegnen, knistert es heiß, und sein Blick scheint zu fragen: In meiner Suite - um Mitternacht?
  • Deutsch
  • 0,72 MB
978-3-86349-004-1 (9783863490041)
3863490045 (3863490045)

1. KAPITEL

"Sei nett zu dem Mann", äffte Laurel Tolson im Auto die Worte ihres Hotelmanagers Brice Neilson nach. "Der Mann hat gut reden!" Sie warf einen Blick auf ihren nackten Ringfinger, an dem vor Kurzem noch Edward Varnums Verlobungsring gesteckt hatte. Wütend presste sie die Lippen zusammen.

Und jetzt bekam sie es schon wieder mit einem reichen Playboy zu tun! Diesmal handelte es sich um den Ölmagnaten Chase Bennett, der aus beruflichen Gründen ihre Geburtsstadt Athens in Montana aufsuchte. Laurel wollte absolut nichts mit ihm zu tun haben, aber leider musste sie ihn und seine Angestellten in den nächsten Wochen verköstigen und unterhalten. Und sie musste freundlich zu ihm sein, so freundlich, wie Brice von ihr verlangt hatte.

Sie warf einen Blick auf die Uhr. In weniger als zwei Stunden musste sie zurück ins Hotel, um Chase Bennett zu empfangen. Wahrscheinlich würde er genauso protzig anreisen wie ihr einstiger Verlobter, nämlich in einer Limousine und mit jeder Menge Personal.

Bei der Fahrt durch die kleine Stadt wurde Laurel wieder bewusst, in was für einer schönen Umgebung sie aufgewachsen war. Athens war lange nicht so laut und unruhig wie Dallas, wo sie inzwischen lebte. Alte Walnussbäume und Pinien säumten die Straßen, und große Rasenflächen umgaben zweistöckige Holzhäuser, bei deren Anblick ihr immer ganz warm ums Herz wurde.

Laurel bog auf den Parkplatz des Krankenhauses ein. Hoffentlich war ihr Vater inzwischen endlich aus dem Koma erwacht. Wie immer, wenn sie an ihn dachte, krampfte sich ihr der Magen zusammen. Es war schwer zu ertragen, diesen so vitalen und starken Mann hilflos in einem Krankenhausbett liegen zu sehen.

Laurel holte tief Luft und straffte die Schultern. Sie liebte ihren Vater - wie alle, die ihn kannten. Er war eine elegante Erscheinung, sehr humorvoll, und sprühte geradezu vor Energie und Charme - so war es jedenfalls bis zu seinem Schlaganfall vor einem Monat gewesen.

Beim Einparken hörte Laurel plötzlich das laute Knattern eines Motorrads. Sie warf einen Blick über die Schulter und sah einen tief gebräunten Mann auf einer Harley an sich vorbeirasen. Sein dunkles Haar war vomWind zerzaust, er hatte ein rotes Tuch um die Stirn gebunden und trug enge Jeans und ein T-Shirt. Irritiert runzelte sie die Stirn, hatte den Mann jedoch bereits vergessen, als sie aus dem Auto stieg.

Im Krankenhaus nickte sie dem Empfangspersonal kurz zur Begrüßung zu und eilte durch den leeren Flur zum Fahrstuhl. Sie stieg ein und drückte auf den Knopf für den fünften Stock. Die Türen schlossen sich, doch kurz bevor sie einander berührten, schob plötzlich jemand einen Fuß dazwischen.

Die Türen öffneten sich automatisch, und ein Mann in Stiefeln stieg ein. Laurel erkannte in ihm sofort den Biker von vorhin. Der Mann sah wirklich unglaublich attraktiv aus. Sie konnte den Blick gar nicht wieder von ihm losreißen. Er war groß und breitschultrig, das enge T-Shirt schmiegte sich um seinen muskulösen Oberkörper, und die Jeans betonten seine schmalen Hüften. Das windzerzauste dunkle Haar machte ihn noch anziehender. Langsam schob er seine Sonnenbrille nach oben und sah sie aus grünen Augen an. Sein Blick war einfach atemberaubend. Bestimmt erlagen die Frauen diesem Kerl gleich scharenweise. Laurel stand wie gebannt da. Die Luft knisterte förmlich zwischen ihnen. Ob sich der Kerl seiner Ausstrahlung auf Frauen eigentlich bewusst war? Was für eine Frage, natürlich war er das!

Der Mann lächelte, wobei sich die Linien um seine Mundwinkel vertieften und sein Gesicht weicher wurde. Auch sein Lächeln war einfach umwerfend. Wahrscheinlich brachte er die Frauenherzen damit genauso mühelos zum Schmelzen wie mit seinen Schlafzimmeraugen.

"Hi", sagte er mit tiefer Stimme.

"Guten Morgen", antwortete Laurel steif und versuchte sich zu erinnern, ob sie ihn schon einmal irgendwo gesehen hatte. Aber das konnte nicht sein. Jemanden wie ihn hätte sie bestimmt nicht vergessen.

"Können Sie mir zufällig sagen, wo das Tolson Hotel liegt?"

Laurel nickte verblüfft, da sie direkt von dort kam. "Ja, Sie sind gar nicht weit davon entfernt. Es liegt nur zwei Blocks westlich von hier." Außerstande, ihre Neugier noch länger zu zügeln, fragte sie: "Ich habe Sie hier noch nie gesehen. Besuchen Sie jemanden?"

"Einer meiner Freunde hatte eine Notoperation an der Gallenblase. Sie können mich ja gern zu ihm begleiten, wenn Sie mir nicht glauben", antwortete er mit einem belustigten Funkeln in den Augen. Laurel wurde rot.

"Tut mir leid, aber man sieht in diesem Krankenhaus nicht oft Fremde. Normalerweise kennt hier jeder jeden." Der Fahrstuhl blieb im zweiten Stock stehen. Die Türen öffneten sich, doch der Fremde machte keinerlei Anstalten zu gehen. Laurel sah ihn verwirrt an. Er lächelte nur.

"Müssen Sie nicht aussteigen?", fragte sie.

"Ich habe gerade beschlossen, mit Ihnen weiterzufahren, damit wir uns noch etwas unterhalten können. Ich hätte nicht damit gerechnet, ausgerechnet hier einer so schönen Frau zu begegnen, und habe noch ein paar Minuten Zeit. Und mir ist aufgefallen, dass Sie keinen Ring am Finger tragen."

"Sie sind ein guter Beobachter."

"Würden Sie mich vielleicht ein wenig durch die Innenstadt führen, wenn Sie hier fertig sind? Ich bin nämlich neu hier. Außer besagtem Freund kenne ich niemanden. Ich lade Sie auch hinterher zum Essen ein."

Laurel lächelte höflich. "Zwei Blocks hinter dem Hotel liegt die Touristeninformation. Dort können Sie eine Stadtführung buchen und sich sämtliche Fragen zur Stadt beantworten lassen."

"Das ist aber nicht das, was ich will", antwortete er belustigt. "Wenn Sie nur deshalb Bedenken haben, weil Sie mich nicht kennen, erzähle ich Ihnen gern etwas von mir. Und in der Öffentlichkeit besteht außerdem keine Gefahr für Sie."

"Danke, aber ich habe noch anderweitige Verpflichtungen. Versuchen Sie es bitte bei der Touristeninformation."

"Heißt das etwa, dass wir uns nie wiedersehen, wenn Sie im fünften Stock ausgestiegen sind?"

"Ich fürchte, ja", antwortete Laurel lächelnd und ging einen Schritt zur Tür. "Sie werden darüber hinwegkommen", fügte sie hinzu. Der Mann kam ein Stück näher, und sie atmete den Duft seines verführerischen Aftershaves ein.

"Sie brechen mir das Herz", sagte er mit gesenkter Stimme. "Wie heißen Sie eigentlich?"

"Ich halte es für das Beste, wenn wir Fremde bleiben. Sie finden unter Garantie eine andere Fremdenführerin.

"Wie kommen Sie denn darauf?", fragte er mit gespielter Unschuld.

Laurel musste lachen. "Die Menschen hier sind sehr hilfsbereit, und Sie sind nicht gerade schüchtern", antwortete sie. Sie verspürte keinerlei Lust, ihn in seiner Eitelkeit noch zu bestärken.

Er lächelte. "Nun ja, Sie leben offensichtlich hier. Bestimmt sehen wir uns schon bald wieder."

"Kann schon sein." Beim Anblick seiner grünen Augen erlag Laurel beinahe doch der Versuchung, ihm seinen Wunsch zu erfüllen. Vielleicht konnte der Fremde ihr ja dabei helfen, über die Trennung von Edward hinwegzukommen.

Doch bevor sie eine Entscheidung treffen konnte, war der Fahrstuhl bereits im fünften Stock angekommen. Laurel stieg aus.

"Auf Wiedersehen, bis zum nächsten Mal!", rief der Mann ihr hinterher.

Sie winkte ihm zum Abschied zu und machte sich auf den Weg zu ihrem Vater.

Die nächste Stunde verbrachte sie mit einem Gefühl der Hilflosigkeit an seinem Bett. Immer wieder warf sie einen Blick auf die Monitore, die seinen unveränderten Zustand aufzeichneten.

"Dad", flüsterte sie und berührte seine Hand. "Ich bin es, Laurel. Bitte komm zu uns zurück." Tränen schossen ihr in die Augen. "Ich werde übrigens das Hotel verkaufen. Wir haben sogar schon einen potenziellen Käufer gefunden."

Da sie wusste, dass ihr Vater sie nicht hören konnte, schwieg sie wieder. Er war ein toller Mann, hatte aber eine große Schwäche, wie sich zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter herausgestellt hatte: Er war ein Spieler. In welchem Ausmaß, hatte Laurel leider erst nach seinem Schlaganfall erfahren.

Die Entdeckung war ein echter Schock gewesen. Sie hatte feststellen müssen, dass das Tolson Hotel mit horrenden Hypotheken belastet war und ihr Vater zusätzlich noch einen Kredit auf die Familienranch aufgenommen hatte.

Bevor er ins Koma gefallen war, hatte Laurel ihm versprochen, sich um alles zu kümmern. Danach war nichts mehr wie vorher.

Von Laurels Familie abgesehen, wussten nur Brice und die Bank über die Hypotheken und Kredite Bescheid, und dass sie zur Tilgung von Spielschulden aufgenommen worden waren, war nur dem Bankdirektor, einem langjährigen Freund der Tolson-Familie, bekannt.

Laurel hatte jetzt keine andere Wahl, als das Tolson Hotel und die Tall T Ranch zu verkaufen, wenn sie die Hypotheken und den Kredit tilgen wollte. Sie konnte nur hoffen, danach noch genug Geld für ein gemeinsames Haus in Dallas und die Collegekosten für ihre Schwestern übrig zu haben. Daher musste sie so viel wie möglich bei dem Verkauf herausschlagen.

Sie betete insgeheim, dass die Bank Stillschweigen über die Gründe des Verkaufs bewahrte, bis alles unter Dach und Fach war.

...

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