Die rechtlichen Grenzen der Nutzung von E-Books

Eine vergleichende Untersuchung aus Sicht des Verbrauchers unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Kulturguts Buch
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 3. August 2017
  • |
  • 282 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-55178-1 (ISBN)
 
Das Kulturgut Buch befindet sich in einem ständigen Wandel. Nach der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg dürfte das E-Book die größte Revolution darstellen. Das Werk des Autors kann nunmehr über das Internet ohne Datenträger verbreitet werden.

Nach dem Willen des Gesetzgebers besteht ein erhebliches öffentliches Interesse an einer gesicherten Versorgung der Bevölkerung mit diesem besonderen Gut. Dabei stellen das Urheberrecht und die Vertragsbedingungen der Anbieter über Generationen anerkannte und gewollte Umgangsformen mit diesem Werk in Frage. Niemand hegt Zweifel daran, dass ein klassisches Buch verliehen, verschenkt oder an ein Antiquariat veräußert werden darf. Auf das E-Book ist diese Wertung nicht ohne Weiteres übertragbar.

Die Arbeit untersucht umfassend die urheberrechtlichen Fragestellungen, um auf dieser Grundlage das Vertragsverhältnis zwischen Kunde und Anbieter unter Berücksichtigung des Verbraucherrechts zu beleuchten.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2016
  • |
  • Universität Bremen
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 20,60 MB
978-3-428-55178-1 (9783428551781)
10.3790/978-3-428-55178-1
weitere Ausgaben werden ermittelt
A. Einleitung

B. Begriffliche und rechtstatsächliche Grundlagen

Begriffsbestimmung 'E-Book' - Geschichte des E-Books - Technische Erscheinungsformen - Vertrieb - Kopierschutz - Zusammenfassung

C. Rechtliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Buch und E-Book

Werkeigenschaft nach dem UrhG - Vervielfältigungsrechte nach dem UrhG - Sicherungskopie gem. § 69d Abs. 2 UrhG analog - Schuldrechtliche Bewertung des Überlassungsvertrages - Widerrufsrecht - Verbreitungsrecht und Erschöpfungsgrundsatz, § 17 Abs. 2 UrhG

D. Aufklärungspflichten der Anbieter

Nach dem UrhG - Verbraucherschutz nach dem BGB

E. AGB-rechtliche Wirksamkeit üblicher Vertragsklauseln beim Erwerb von Nutzungsrechten an E-Books

Grundlagen - Gegenstand der AGB-Kontrolle - Vorüberlegungen zum Urhebervertragsrecht - Vorüberlegungen zur AGB-Kontrolle - AGB-Kontrolle - Ergebnis

F. Zusammenfassende Thesen

Rechtstatsächlich - Urheberrecht - Allgemeines Zivilrecht

Literaturverzeichnis
BISAC Classifikation

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Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

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