Lass dich von mir verführen

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Juni 2011
  • |
  • 144 Seiten
 
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978-3-86349-145-1 (ISBN)
 
Wow, was für ein Mann! Widerstrebend muss auch Ellie zu dem Modellathleten mit der teuren Platin-Uhr sehen, der alle Blicke in der Edel-Bar auf sich zieht. Plötzlich kommt er zu ihr, fragt sie mit dunkler Stimme: 'Darf ich dich zu einem Drink einladen?' Sag Nein, ermahnt sich Ellie, einer wie er ist ein Playboy! Energisch macht sie ihm klar, was sie von Typen wie ihm hält ... Tags darauf aber trifft sie ihn wieder - als ihren neuen Chef, den Star-Architekten Matt McGregor, der ihr nun seinerseits klar macht, dass er sie verführen wird. Widerstand ist zwecklos ...
  • Deutsch
  • 0,62 MB
978-3-86349-145-1 (9783863491451)
3863491459 (3863491459)

1. KAPITEL

"Stell dir den mal nackt vor."

Ellie Rose konnte ihre Freundin durch den Lärm der Musik kaum verstehen, doch sie hörte den schmachtenden Tonfall. Und sie wusste, wer gemeint war: der etwa einen Meter achtzig große Modeltyp, der keine vier Meter von ihnen entfernt stand. Als sich die tanzende Menge unter den bunt flackernden Lichtern kurz teilte, erblickte sie ihn zum ersten Mal in seiner ganzen Pracht.

Zwar wandte er Ellie den Rücken zu, aber sie hatte eine Schwäche für knackige Hintern. Hübsch, dachte sie mit einem heimlichen Seufzer. Sehr hübsch.

Dann versperrte ihr die Menge erneut die Sicht, und mit ihren eins achtundfünfzig hatte sie keine Chance, einen weiteren Blick auf ihn zu erhaschen. Niemals hätte sie zugegeben, dass sie den Mann mit denselben schmachtenden Blicken bedachte wie ihre Freundin. Sie kannte Sasha noch nicht lange, aber nach allem, was Ellie bisher wusste, wartete Sasha nicht darauf, dass der Mann den ersten Schritt tat.

Ellie spielte die Unschuldige. "Wen?"

Sasha prostete ihr mit ihrem Wine Cooler zu und rief über die hämmernden Bässe hinweg: "Du weißt ganz genau, wen ich meine. Den da vorn mit der großen Frau in Lederhose. Oder noch besser: Stell dir vor, ihr seid beide nackt."

In diesem Moment küsste eine bildhübsche Brünette den attraktiven Unbekannten. Ellie schluckte und erklärte streng: "Wir sind nicht hier, um Männer aufzureißen. Wir sind wegen der Musik hier."

"So ein Quatsch." Sasha setzte ihre Flasche an die Lippen. "Musik kannst du auch zu Hause hören. Oh, ich glaube, er sieht zu uns hinüber - zu dir", korrigierte sie sich und stupste Ellie vor. "Er kommt auf uns zu. Los. Vielleicht steht er auf dich." Sasha beugte sich vor und sprach in Ellies Ohr. "Frag ihn, ob er einen Freund hat."

Ellie bekam weiche Knie. Sie wollte überhaupt niemanden kennenlernen. Schon gar keinen Mann, der Sehnsüchte in ihr weckte, die ein Mann wie er nie erfüllen würde. Ein Mann, dessen charmantes Lächeln und selbstbewusster Gang den unverbesserlichen Playboy verrieten.

Er trug eine schwarze Hose und ein offenes, weißes Hemd. Sein Haar war dunkel, kurz und mit Gel verstrubbelt, sodass es aussah, als käme er geradewegs aus dem Bett seiner Geliebten. Die Designer-Platinuhr an seinem Handgelenk dürfte nicht billig gewesen sein.

Die Lichtanlage schien im Rhythmus ihres Herzschlags zu pulsieren, während er auf sie zukam. Und dann war er nah genug, dass sie ihn mit einer schnellen Armbewegung hätte an sich ziehen und küssen können. Ellie kam sich vor wie in einem alten Schwarz-Weiß-Film.

Seine Augen waren dunkel und unergründlich. Faszinierend, unwiderstehlich, hypnotisierend. "Hallo. Darf ich dich zu einem Drink einladen?"

Die laszive Stimme klang verführerisch und schien sie zu umhüllen. Ellie hob ihre fast leere Colaflasche. "Ich bin versorgt, danke. Außerdem bin ich mit einer Freundin ." Sie verstummte, als sie Sasha, die Hüften schwingend, in der tanzenden Menge verschwinden sah. So ein Miststück.

"Sieht aus, als wüsste deine Freundin, wie man sich amüsiert." Sein Blick folgte ihrem kurz, bevor er wieder zu Ellie wanderte. "Ich habe dich hier noch nie gesehen."

"Weil ich noch nie hier war. Ich gehe nur selten in Clubs." Sasha hatte sie gegen ihren Willen mit hergeschleppt, weil sie der Meinung war, Ellie müsste sich mal richtig amüsieren.

"Dann werde ich dich auf den Geschmack bringen." Er griff nach ihrer Hand. "Komm, wir tanzen." Ein Prickeln zog sich von ihrem Arm bis in ihren Bauch.

"Was ist mit deiner Freundin?" Ellie entwand ihm ihre Hand. Strich mit der prickelnden Handfläche über ihr kleines Schwarzes. Rückte die winzige bestickte Handtasche auf ihrer Schulter zurecht.

Oje. Es war ein Fehler gewesen, die Frau zu erwähnen, Nun wusste er, dass sie ihn beobachtet hatte. Wenigstens konnte er nicht ahnen, was sie sich dabei vorgestellt hatte .

Oder doch? Er lächelte wissend.

"Yasmine ist eine Kollegin", erklärte er, noch immer mit dem anziehenden, selbstbewussten Lächeln auf den Lippen. "Ich habe sie lange nicht gesehen. Ich war geschäftlich in Sydney."

Bei einem prüfenden Blick über seine Schulter entdeckte Ellie eine vollbusige Blondine in einem knappen weißen Top, die ihn fixierte, aber von Yasmine war nichts mehr zu sehen. Vielleicht hieß sie auch gar nicht Yasmine. Vielleicht hatte sie diesen Typ gerade abblitzen lassen und er hatte sein nächstes Opfer ins Visier genommen - Ellie. Vielleicht log er. Vielleicht wollte er nur jemanden aufreißen?

Wie wahrscheinlich alle hier.

Außer ihr.

"Bist du aus Melbourne?", fragte sie bemüht gleichgültig.

Er nickte. "Ich arbeite an verschiedenen Projekten, darum muss ich manchmal zwischen beiden Städten pendeln."

Und wie es aussah, pendelte er Business Class.

"Ich heiße übrigens Matt."

Kein Nachname. Offenbar war er nicht an mehr als einem oberflächlichen Flirt interessiert. Na gut. Fernbeziehungen funktionierten sowieso nicht. Jedenfalls nicht für sie. Ihre Kehle fühlte sich so trocken an, dass sie die Flasche an die Lippen setzte und den Rest hastig austrank. "Ich bin Ellie."

"Also, was ist nun, Ellie. Tanzt du mit mir?"

Hitze jagte durch ihren Körper, als die Musik zu einem romantischen Liebeslied wechselte.

Körperkontakt.

Schweiß bildete sich zwischen ihren Brüsten und auf ihrer Oberlippe. Sie zupfte ein paar Mal am Kragen ihres Kleids, um sich Luft zuzufächeln. Es half nichts. "Im Moment lieber nicht ." Andererseits würde dann die vollbusige Blondine zuschlagen . Zu ihrer eigenen Überraschung lächelte Ellie ihn plötzlich an. "Es ist so laut und stickig hier drin."

"Wollen wir nach draußen gehen?", schlug er vor. "Ich könnte auch frische Luft gebrauchen."

Noch besser, dachte Matt, als er Ellie mit einer Hand auf ihrem Rücken sanft durch die tanzende Menge in Richtung Terrasse dirigierte und ihre Körperwärme durch den Stoff ihres Kleides spürte. Seine Haut kribbelte erwartungsvoll.

Doch dann blieb sie abrupt stehen, drehte sich blitzschnell um und sah ihn an wie ein aufgeschrecktes Kaninchen. Einen Moment fürchtete er schon, sie hätte es sich anders überlegt, aber sie deutete nur zur Garderobe.

"Ich . Ich brauche meine Jacke."

Matt sah ihr nach, als sie zur Garderobe ging. Heute Abend hatte er es gar nicht darauf angelegt, eine Frau kennenzulernen. Er hatte sich nur ein oder zwei Stunden von der Arbeit ablenken wollen. Aber diese zierliche Blondine mit dem kurzen Bob faszinierte ihn. Vielleicht weil sie ganz anders war als die Frauen, mit denen er normalerweise ausging.

Bei Frauen schätzte er dieselben Qualitäten wie bei den millionenschweren Bauwerken, die er entwarf - klare Linien, Größe, Stil und Eleganz. Dieses Mädchen war klein und zierlich mit weiblichen Kurven. Noch dazu schienen die Kurven echt. Sie erinnerte ihn an Zuckerwatte - zart und süß und lecker.

Wieder begann seine Haut erwartungsvoll zu prickeln. Ihm wurde so heiß, dass er sich mit dem Finger in den Hemdkragen fuhr.

"Hi", sagte eine laszive weibliche Stimme neben ihm. "Ich sehe, deine Freundin muss schon weg?"

Matt beachtete die Frau kaum, die wie aus dem Nichts neben ihm aufgetaucht war. "Sie geht noch nicht", erwiderte er und richtete den Blick wieder auf Ellie.

In diesem Moment drehte Ellie sich um und begegnete seinem Blick mit großen, verletzlichen Augen. Dann senkte sie den Blick und biss sich auf die Unterlippe. Für den Bruchteil einer Sekunde dachte er, sie würde davonlaufen.

Um ihr dazu keine Gelegenheit zu lassen, machte er ein paar Schritte auf sie zu und führte sie zur Terrasse. "Alles okay?", erkundigte er sich.

"Natürlich. Warum?"

"Du wirkst nervös."

"Ach ja?" Sie gab einen Laut von sich, der wie eine Mischung aus Lachen und Husten klang.

Eine Wand aus kalter Luft und Zigarettenrauch schlug ihnen entgegen. Die leuchtenden Laternen über ihnen warfen bunter Lichter auf die Aluminiumtische und die überquellenden Aschenbecher. Die Clubbesucher drängten sich in Gruppen um die großen Gasheizer, rauchten, tranken und lachten, während in den schattigen Ecken Pärchen knutschten. Und wie durch ein Wunder schien eine dieser Ecken für sie reserviert zu sein.

"Das ist besser." Er nahm ihr die Jacke ab - ein kleines Etwas mit bestickten Taschen - und legte sie ihr um die Schultern. Ihr seidiges Haar, das ihr ungefähr bis zum Kinn reichte, streifte seine Finger, und der Duft von Himbeeren stieg ihm in die Nase.

"Jetzt können wir uns unterhalten, ohne unsere Stimmbänder zu ruinieren." Ihre Augen faszinierten ihn. Hinter der schüchternen Zurückhaltung erahnte er das Versprechen von Leidenschaft. "Nun, Ellie, was machst du normalerweise samstagabends, wenn du nicht gern in Clubs gehst?"

"Ich lese. Am liebsten Science-Fiction und Fantasy-Romane." Während sie die Jacke fester um ihre Schultern zog, fuhr sie fort: "Ich weiß . das klingt für jemanden wie dich wahrscheinlich ziemlich...

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