Über die Wahrheit

Ursprung und Konstitution des Wahrheitsbegriffs nach Thomas von Aquin
 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. Juni 2016
  • |
  • 316 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8288-6478-8 (ISBN)
 
In unserem täglichen Sprachgebrauch nutzen wir Wörter wie "wahr" oder "falsch" ganz selbstverständlich. Ohne weiteres sagen wir "das ist wahr" oder "das ist falsch" und meinen damit etwas ganz Bestimmtes. Wie und wodurch wir aber zu solchen Aussagen kommen, darüber machen wir uns nur selten Gedanken. Dabei steckt hinter diesen Formulierungen eine ganze Maschinerie von Gesetzmäßigkeiten, allgemeinen Bestimmungen, Grundbegriffen und Denktätigkeiten, deren wir uns nicht bewusst sind. Anhand der Erkenntnislehre und des Wahrheitsverständnisses des weltbekannten Theologen und Philosophen Thomas von Aquin gelingen Germán Olañeta die Aufdeckung, die begriffliche Fixierung und die Darstellung der einzelnen Momente dieses komplexen Prozesses.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 2,03 MB
978-3-8288-6478-8 (9783828864788)
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  • Cover
  • VORWORT
  • INHALTSVERZEICHNIS
  • EINLEITUNG
  • A. Anfang und historische Entwicklung der Wahrheitsfrage
  • B. Von dem Unterschied zwischen Philosophie und Theologie
  • § 1. Die Forschungsansätze über die Trennung von Philosophie und Theologie im Denken des Thomas
  • § 2. Thomas von Aquins Unterscheidung zwischen Philosophie und Theologie
  • C. Zur Gliederung und Struktur
  • ERSTER TEILDER URSPRUNG DES WAHRHEITSBEGRIFFS VON THOMAS VON AQUIN
  • Erstes Kapitel. Die Erkenntnisproblematik als Ausgang der Wahrheitsproblematik
  • A. Vorbereitende Betrachtungen
  • B. Die Wahrheitsproblematik in De veritate q1 a1
  • Zweites Kapitel. Die Unterscheidung von Wissenschaft und Erkenntnis
  • A. Der Begriff der Wissenschaft
  • B. Der Begriff der Erkenntnis
  • § 1. Die res cognita in der Erkenntnis
  • a) Exkurs: Ding an sich und Erscheinung bei Kant
  • b) Das Ding an sich und die Erscheinung in Thomas' Lehre
  • § 2. Das cognoscens in der Erkenntnis
  • § 3. Die similitudo als das konstituierende Moment der Erkenntnis
  • Drittes Kapitel. Die Erkenntnis und ihre Grundbedingungen
  • A. Die Erkenntnis der Prinzipien
  • B. Die Prinzipien der Erkenntnis
  • Viertes Kapitel. Die Transzendentalien als Prinzipien der Erkenntnis
  • A. Die Transzendentalienlehre in De veritate q1 a1
  • B. Die innere Systematik der Transzendentalien
  • § 1. Der Stammbegriff ens
  • § 2. Der Stammbegriff res
  • a) Der Sachgehalt von res
  • b) Der transzendentale Charakter von res
  • a) Die Ansicht des Francisco Suárez
  • ß) Die Ansicht des J. B. Lotz
  • c) Die Beziehung von res zu ens
  • § 3. Der Stammbegriff unum
  • a) Struktur und Natur der von unum vorausgesetzten Teilung
  • b) Das privative Wesen der durch das unum vollzogenen Negation
  • c) Die Wechselbeziehung zwischen dem unum und der multitudo
  • § 4. Der Stammbegriff aliquid
  • a) Das Wort aliquid und sein Gebrauch bei Thomas
  • b) Der transzendentale Charakter des aliquid und seine Funktion innerhalb der Erkenntnis
  • § 5. Der Stammbegriff verum
  • a) Der Begriff ens als das Erste der Erkenntnis überhaupt und der Begriff verum als das Erste der Dingerkenntnis
  • b) Verum als Bezeichnung des Wesens des Verstandes
  • § 6. Der Stammbegriff bonum
  • a) Der innere Gehalt des bonum
  • b) Das Gute in den Dingen und die Dinge als das Verstandesziel
  • Fünftes Kapitel. Zusammenfassung des ersten Teiles
  • ZWEITER TEIL. DIE KONSTITUTION DER WAHRHEIT UND IHRE DEFINITION
  • Erstes Kapitel. Die Unterscheidung zwischen dem Begriff des Wahren und dem Begriff der Wahrheit
  • A. Rückblickende Betrachtungen
  • B. Die allgemeinen Bestimmungen des Begriffs des Wahren und seiner Beziehung zum Begriff der Wahrheit
  • § 1. Thomas' explizite Unterscheidung von verum und veritas
  • § 2. Die Natur der Erkenntnis und der Wahrheit als Ursache der Unterscheidung von verum und veritas
  • Zweites Kapitel. Thomas' Auseinandersetzung mit den überlieferten Wahrheitsdefinitionen
  • A. Thomas' Interpretation der Wahrheitsdefinitionen
  • § 1. Der Sentenzenkommentar
  • § 2. Die Summa theologiae
  • § 3. Die Quaestiones disputatae de veritate
  • B. Sachliche Schwerpunkte in Thomas' Interpretation
  • Drittes Kapitel. Das Wahrheitsverständnis des Thomas von Aquin
  • A. Die Wesenseinheit von Erkenntnis und Wahrheit und deren Unterscheidung
  • B. Von der ersten Tätigkeit des Verstandes und ihren Momenten
  • § 1. Die Gegenstände des intelligere
  • § 2. Der Begriff des intelligere
  • C. Von der Verstandestätigkeit des Verbindens und Trennens bzw. des Urteilens
  • § 1. Das Erkennen dessen, was überhaupt dem Ding zugehört
  • § 2. Ziel und Endzweck des Urteils
  • D. Die Sprache als das Medium des Urteilens
  • § 1. Die strukturellen Momente des Urteils
  • § 2. Urteilen als Aussprechen
  • Viertes Kapitel. Die Wahrheitsdefinition und der systematische Ort der Wahrheit
  • A. Die Definition der Wahrheit
  • § 1. Grundstruktur der Wahrheitsdefinition
  • § 2. Die rectitudo als Bestimmtheit der adaequatio
  • § 3. Ergebnisse aus der vorherigen Untersuchung
  • B. Der systematische Ort der Wahrheitsfrage
  • SCHLUSS
  • LITERATURVERZEICHNIS

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