Menschenrechte als Elemente der dritten AKP-EWG-Konvention von Lomé.

Sanktionsinstrument oder Zielvorgabe einer Entwicklungszusammenarbeit im Dienste des Menschen?
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 7. August 2020
  • |
  • 499 Seiten
 
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978-3-428-46899-7 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Völkerrecht - Band 92
  • Dissertationsschrift
  • Deutsch
  • Berlin
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  • Deutschland
  • 49,98 MB
978-3-428-46899-7 (9783428468997)
10.3790/978-3-428-46899-7
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • ?. Einleitung
  • I. Menschenrechte als neuer Bestandteil der AKP-EWG-Zusammenarbeit
  • II. Ziel meiner Arbeit
  • B. Die Diskussionen um die Integration einer menschenrechtlichen Verbürgung in die zweite Konvention von Lomé
  • I. Ausgangspunkt der Debatten
  • 1. Die Intemationalisierung der Menschenrechte
  • 2. Die "Menschenrechtspolitik" Präsident Carters
  • a) Aktivitäten des amerikanischen Kongresses in der Ära vor Präsident Carter
  • b) Verstärkte Menschenrechtsinitiativen der Exekutive unter Präsident Jimmy Carter
  • c) Druck der Carter-Politik auf die EG
  • 3. Die Relevanz der Menschenrechte für die Politik der Europäischen Gemeinschaften
  • a) Notwendigkeit einer Verankerung der Grundrechte im Recht der Europäischen Gemeinschaften
  • b) Die Rechtsprechung des EuGH
  • c) Die Haltung der Mitgliedstaaten und der übrigen Gemeinschaftsorgane
  • d) Bestrebungen zur Kodifizierung der Menschenrechte auf der Ebene der Europäischen Gemeinschaft
  • e) Grundrechte als Leitprinzipien der Außenpolitik
  • aa) Einzelne Fälle der praktischen Anwendung menschenrechtlicher Prinzipien vor dem Beginn der Lomé ?-Verhandlungen
  • bb) Konsequenzen für die Neuverhandlung der Lomé-Konvention
  • 4. Die Geschehnisse in Uganda
  • 5. Die Antwort der Gemeinschaft
  • II. Institutioneller Rahmen und Struktur des Verhandlungsprozesses zum Abschluß der Lomé-Verträge
  • 1. Die Vertragsabschlußkompetenz der Gemeinschaftschaft - das Lomé-Abkommen als gemischter Vertrag
  • 2. Der formale Ablauf der Verhandlungen
  • a) Die inteme Festlegung der Verhandlungsposition
  • b) Die eigentlichen Vertragsverhandlungen
  • c) Das Abschlußverfahren
  • d) Die Rolle des Europäischen Parlaments
  • 3. Die Organe des Lomé-Abkommens
  • II?. Die Haltung der AKP-Staaten zur Einbeziehung der Menschenrechte in den Lomé Ii- Vertrag - dargestellt anhand der Diskussionen der Parlamentarischen Versammlung und des Paritätischen Ausschusses
  • 1. Generelle Kritik
  • 2. Doch ein Weg zur Einigung? - Die Maseru-Deklaration vom 1. Dezember 1977 (Gegenforderungen der AKP-Staaten)
  • 3. Die weitere Entwicklung: Abwehr und Gegenanklagen
  • 4. Fazit und weitere Vorgehensweise
  • IV. Die Vorschläge der EG-Kommission
  • 1. Beweggründe
  • 2. Memorandum und Entwurf eines Verhandlungsmandats
  • 3. Weitere Stellungnahmen der Kommission
  • 4. Fazit
  • V. Die Stellungnahmen des Europäischen Parlaments und seiner Fraktionen
  • 1. Beweggründe
  • 2. Das Spektrum der Positionen im Europäischen Parlament
  • 3. Fazit
  • VI. Die Suche der im Ministerrat der Europäischen Gemeinschaften vereinigten Mitgliedstaaten nach einer gemeinsamen Position zur Frage der Menschenrechte im neuen Abkommen - langwierige Diskussionen und keine Einigung
  • 1. Die weitreichenden Divergenzen der EG-Mitgliedstaaten zur Verankerung der Menschenrechte in der neuen Lomé-Konvention
  • 2. Fazit
  • VII. Die Behandlung der Menschenrechtsfrage innerhalb der eigentlichen Vertragsverhandlungen
  • 1. Die Eröffnung der formellen Gespräche am 24. Juli 1978
  • 2. Der Verlauf der Gespräche
  • VIII. Das Verhandlungsergebnis
  • 1. Erklärungen der Ratspräsidenten bei der feierlichen Unterzeichnung des Abkommens
  • 2. Protokollerklärung
  • 3. Einseitiger interner Beschluß des EG-Ministerrats vom 20. November 1979
  • 4. Entschließung des Europäischen Parlaments zur Unterzeichnung von Lomé
  • IX. Zusammenfassung und Würdigung der Diskussionen um den Abschluß der Lomé Ii- Konvention
  • 1. Ausgangsbasis der Diskussionen: Handlungszwang ohne Handlungsmotivation - die EG im Spannungsfeld zwischen Imagepflege und Realpolitik
  • 2. Determinanten innerhalb der Verhandlungen: Menschen rechte als Element im strategischen Spiel der Interessen
  • 3. Das Ziel einer Integration von Menschenrechten im neuen Abkommen: Humanität in Abhängigkeit von Opportunität
  • 4. Weitere Vorgehensweise
  • C. Der interessenpolitische Rahmen einer vertraglichen Integration der Menschenrechte in die AKP-EWG-Konvention und ihrer praktischen Einbeziehung In die Zusammenarbeit
  • I. Determinanten der AKP-EWG-Zusammenarbeit - ein vorgezogenes Resümee
  • II. Die Assoziierung überseeischer Gebiete an die EG durch den Gründungsvertrag von Rom
  • 1. Das koloniale Fundament der EG-Entwicklungspolitik
  • 2. Die Rolle Frankreichs als Promoter der Assoziierung - seine Interessen
  • 3. Die reservierte Haltung der übrigen EG-Mitgliedstaaten
  • 4. Gemeinsame Interessen an der Assoziierung der Hoheitsgebiete
  • 5. Das Resultat
  • II?. Die Abkommen von Jaundé
  • 1. Das gegenseitige Interesse an einer Fortsetzung der Kooperation
  • 2. Die AASM - Verhandlungspartner ohne Verhandlungsmacht
  • 3. Die EWG: Fortsetzung der Kooperation ohne Konzession
  • 4. Der Inhalt der Verträge
  • 5. Resultate der Jaunde-Kooperation
  • IV. Die erste AKP-EWG-Konvention von Lomé
  • 1. Die Erweiterung der Gemeinschaft
  • 2. Die erstarkte Verhandlungsmacht der AKP-Staaten
  • a) Der ökonomische Großwetterumschwung: Europa in der Krise
  • b) Europa entdeckt seine vitalen Interessen in Afrika
  • c) Die Forderung der Dritten Welt nach Errichtung einer neuen, gerechteren Weltwirtschaftsordnung
  • d) Die gemeinsame Verhandlungsposition der AKP-Staaten
  • 3. Die Gemeinschaft bekennt sich zur "Interdependenz" ihrer Beziehungen mit den AKP-Staaten
  • 4. Lomé I: Der Zwang der EG zum Kompromiß
  • 5. Die Ergebnisse der Kooperation unter Lomé
  • V. Die zweite AKP-EWG-Konvention von Lomé
  • 1. AKP: Ehrgeizige Ziele und schwache Verhandlungsmacht
  • 2. EG: Sieg nach Punkten im Erhalt des Status quo
  • 3. Das Verhandlungsergebnis
  • a) Keine Fortschritte im Hinblick auf die Umstrukturierung der internationalen Arbeitsteilung
  • b) Neues Kapitel über landwirtschaftliche Zusammenarbeit
  • c) Faktische Einbußen in der Ausstattung des 5. EEF
  • d) Das vorrangige Interesse der EG: Verbesserung der Zusammenarbeit im Bereich Bergbau und Energie
  • e) Allgemeine Bewertung des Verhandlungsresultats
  • VI. Zusammenfassung
  • 1. Die Interessen der EG an der Zusammenarbeit mit den AKP-Staaten
  • 2. Interdependenz - eher Ideologie als Realität?
  • 3. Die gewachsene Bedeutung anderer Regionen der Dritten Welt für die Gemeinschaft
  • 4. Und dennoch: Ein Festhalten an der Kooperation wird von beiden "Partnern" gewünscht
  • VII. Fazit: Menschenrechte und europäische Interessen
  • D. Von Lomé II zu Lomé III - Die menschenrechtlichen Aktivitäten der OAU-Mitglied- Staaten und die Neuausrichtung der Entwicklungspolitik an humanitären Maßstäben als Grundlage der Integration der Menschenrechte in die dritte AKP-EWG-Konvention von Lomé
  • I. Die Afrikanische Charta der Menschenrechte und Rechte der Völker
  • 1. Vorgeschichte
  • 2. Der Inhalt der "Banjul-Charta" - Ziele und Charakteristika
  • a) Die OAU-Prinzipien: Kampf gegen (Neokolonialismus, gegen Apartheid und Rassendiskriminierung, für das Recht auf Selbstbestimmung, die Stärkung der afrikanischen Einheit und Solidarität und die Kooperation afrikanischer Staaten
  • aa) Die Bestimmungen der Charta
  • bb) Ursprünge der afrikanischen Menschenrechtsbewegung -Die OAU-Prinzipien auf der Tagesordnung der Vereinten Nationen
  • cc) Gegenwärtige Relevanz dieser Zielsetzungen für die Politik und Realität afrikanischer Staaten
  • b) Die Pflichten des einzelnen
  • aa) Die Bestimmungen der Charta
  • bb) Traditioneller Hintergrund
  • c) Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte
  • aa) Die Bestimmungen der Charta
  • bb) Die westlich-liberale Menschenrechtstradition
  • cc) Die Proklamation wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte durch die Vereinten Nationen
  • dd) Hierarchie oder Gleichordnung zwischen den Menschenrechten der 1. und der 2. Generation?
  • ee) Fazit
  • d) Die Rechte der Völker
  • aa) Die Bestimmungen der Charta
  • bb) Hintergrund: Die Diskussion um die Rechte der Völker im Rahmen der Vereinten Nationen
  • cc) Besonderheiten des Konzepts der Solidaritätsrechte in der AfrMRCH
  • e) Das Recht auf Entwicklung
  • aa) Die Bestimmungen der Charta
  • bb) Genese
  • cc) Der Inhalt des Rechts auf Entwicklung
  • dd) Das Verhältnis von Entwicklung und der Realisierung der übrigen Menschenrechte - Priorität oder Interdependenz
  • ee) Besonderheiten des Rechts auf Entwicklung in der AfrMRCH
  • 3. Die Banjul-Charter - afrikanischer Beitrag zum weltweiten Schutz der Menschenrechte oder Abkehr von universellen Standards
  • a) Vorgezogenes Resümee
  • b) Die Integration der in internationalen Dokumenten anerkannten bürgerlichen Freiheiten und politischen Partizipationsrechte - Parallelitäten und Charakteristika
  • c) Individuelle Freiheiten und traditionelle Werte
  • aa) Kultureller Einfluß auf die Auslegung und Einschränkung bürgerlicher und politischer Menschenrechte
  • bb) Gleichrangigkeit von Freiheitsrechten und Solidaritätspflichten
  • cc) Politische und bürgerliche Rechte im traditionellen Afrika
  • dd) Tradition und Moderne
  • ee) Universalität der Werte versus kulturspezifische Ausformung der Menschenrechte
  • d) Politische und bürgerliche Rechte im Verhältnis zu wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten, den Rechten der Völker und den Prinzipien der OAU
  • e) Fazit
  • II. Die Neuorientierung der Entwicklungsstrategien - Wachstum im Dienste des Menschen
  • 1. Die Grundbedürfnisstrategie
  • 2. Autozentrierte Entwicklungsmodelle
  • 3. Fazit
  • E. Das Bekenntnis zu den Menschenrechten sowie einer auf den Menschen ausgerichteten Entwicklung in der dritten Konvention von Lomé
  • I. Das Vorfeld der Verhandlungen
  • 1. Das Plädoyer der EG für eine Entwicklungspolitik der "self-reliance
  • a) Memorandum zur Entwicklungspolitik der Europäischen Gemeinschaft
  • b) Entwurf und Verabschiedung des Verhandlungsmandats
  • c) Die Entschließungen des Europäischen Parlaments
  • 2. AKP-Staaten: Self-reliance und kulturelle Identität
  • a) Bericht "Chasle I
  • b) Bericht "Chasle II
  • c) Bericht "Chasle III
  • d) Zur Lage der Studenten und Wanderarbeitnehmer aus AKP-Ländem
  • e) Fazit
  • 3. Der Aufbruch der EG zur Einbeziehung der Menschenrechte in die dritte Konvention von Lomé
  • a) Das Europäische Parlament als Protagonist für die Menschenrech
  • aa) Anfragen Europäischer Parlamentarier an EG-Ministerrat Kommission
  • bb) Tagung des Paritätischen Ausschusses in Kingston (Jamaika, 21.-25.2.1983
  • cc) Bericht und Entschließung "zu den Menschenrechten in der Welt" (17.5.1983)
  • dd) Bericht und Entschließung zur Politik der Europäischen Gemeinschaft gegenüber den Entwicklungsländern (8.7.1983
  • ee) Bericht und Entschließung "über das Umfeld des Nachfolgeabkommens von Lomé II" (16.9.1983
  • ff) Fazit
  • b) Die Haltung'von Kommission und EG-Ministerrat
  • aa) Die passive Haltung der Kommission
  • bb) Die Initiative der Niederländer
  • cc) Die Reaktion der Kommission: "L'approche positive
  • dd) Die Verhandlungsdirektiven des EG-Ministerrates vom 18. Juli 1984
  • ee) Fazit
  • 4. Die Haltung der AKP-Staaten zur Menschenrechtsfrage
  • a) Ablehnung von Sanktionen
  • b) Einseitige Betonung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte - und des Rechts auf Entwicklung
  • c) Fazit
  • II. Die Behandlung der Menschenrechtsfrage innerhalb der eigentlichen Vertragsverhandlungen
  • 1. Die Eröffnung der formellen Gespräche am 6. Oktober 1983
  • 2. Der interessenpolitische Rahmen einer Integration der Menschenrechte zu Beginn der Lomé ?II-Gespräche
  • a) Die Weltwirtschaft in der Krise
  • b) Die Verhandlungspositionen beider Staatengruppen
  • aa) Ziel der AKP-Staaten: Radikale Veränderung der Kooperation
  • bb) Ziele der EG : Kontinuität und Anpassung
  • c) Fazit
  • 3. Der Verlauf der Gespräche
  • a) Die Haltung der AKP-Staaten: Realisierung des Rechts auf Entwicklung als primäres Ziel der Lomé-Zusammenarbeit
  • b) Die Position der Gemeinschaft: "Lien interactif' zwischen Menschenrechten und Entwicklung
  • c) Der weitere Verhandlungsprozeß
  • d) Die die Vertragsgespräche begleitenden Beschlüsse des Paritätischen Ausschusses und der Beratenden Versammlung
  • e) Entschließungen und Berichte des Europäischen Parlament
  • aa) Entschließung und Bericht "zur Einrichtung einer Konsultationsstruktur zur Förderung der Beachtung international anerkannter Menschenrechtsnormen" (13.4.1984
  • bb) Entschließung und Bericht "für das Jahr 1983-84 zu den Menschenrechten in der Welt und der Menschenrechtspolitik der Europäischen Gemeinschaft" (22.5.1984)
  • cc) Fazit
  • f) Die Schlußphase der Verhandlungen
  • 4. Das Verhandlungsergebnis
  • a) Menschenrechte
  • b) Zusammenarbeit im kulturellen und sozialen Bereich
  • c) Rechte der AKP-Wanderarbeitnehmer und -Studenten
  • d) Sonstige Novellierungen der Lomé-Konvention
  • e) Bewertung des Verhandlungsresultats
  • 5. Fazit
  • a) "Historische Chance" einer Einigung über die Einbeziehung einer menschenrechtlichen Referenz in die dritte AKP-EWG-Konvention von Lomé
  • b) Weitere Vorgehensweise
  • F. Reaktionen der Europäischen Gemeinschaft auf Menschenrechtsverletzungen in AKP-Staaten
  • I. Möglichkeiten einer Antwort auf Menschenrechtsverstöße
  • II. Das Verfahren der Programmierung
  • 1. Die Erstellung des Richtprogrammes
  • 2. Die Bewilligung von Projekten und Aktionsprogrammen
  • 3. Die Durchführung der Vorhaben
  • II?. Fallstudien
  • 1. Uganda
  • 2. Äquatorial-Guinea
  • a) Menschenrechtsverletzungen unter der Präsidentschaft Macias Nguema (1968 - 1979)
  • b) Die Reaktion der Weltöffentlichkeit
  • c) Die Antwort der Europäischen Gemeinschaft
  • 3. Zentralafrikanisches Kaiserreich
  • a) Das Massaker von Bangui (1979
  • b) Die Reaktion Frankreichs
  • c) Die Antwort der Europäischen Gemeinschaft
  • 4. Liberia
  • a) Die Übernahme der Macht durch Master Sergeant Samuel Doe am 12. April 1980
  • b) Die Reaktion der Weltöffentlichkeit
  • c) Liberia am Vorabend des Staatsstreichs
  • d) Die Reaktion der Gemeinschaft
  • IV. Ein erstes Resümee: Engagement der Gemeinschaft zur Verwirklichung der Menschenrechte oder politische Diskriminierung?
  • 1. Begriffsbestimmung: "Diskriminierung
  • 2. Der Einsatz ökonomischer Mittel als Antwort der EG auf Menschenrechtsverstöße
  • a) Politische und ökonomische Interessen als Hindemisse auf dem Weg zu wirtschaftlichen Sanktionen
  • b) Menschenrechte als Deckmantel politischer Interessen: Der Fall Grenada
  • aa) Die Regierung Bishop: Ein Dorn im Auge der USA
  • bb) Auch die EG reagiert
  • cc) Fortsetzung der Zusammenarbeit nach dem Sturz der Regierung Bishop
  • 3. Die Passivität der Gemeinschaft gegenüber anderen menschenrechtsverletzenden Regimen
  • a) Sierra Leone
  • b) Tschad
  • c) Sudan
  • d) Zaire
  • e) Die Verhinderung wirtschaftlicher Sanktionen durch entgegenstehende Interessen
  • f) Äthiopien
  • aa) Menschenrechtsverletzungen-Äthiopien nach der Revolution 1974
  • bb) Reaktion der Gemeinschaft
  • cc) Motive für die Ablehnung von Sanktionen
  • dd) Die Relativität des menschenrechtlichen Engagements der Gemeinschaft
  • g) Südafrika
  • aa) Maßnahmen und Beschlüsse der Vereinten Nationen
  • bb) Wirtschaftliche und strategische Interessen des Westens
  • cc) Der Westen gerät unter Druck
  • 4. Fazit
  • V. Weitere Vorgehensweise
  • G. Rechtliche Bewertung der vor Abschluß der dritten AKP-EWG-Konvention von Lomé geübten "Menschenrechtspraxis" der Gemeinschaft - vertragskonformes Verhalten, Vertragsverletzung oder Intervention?
  • I. Begriff und Rechtsgrundlage des Interventionsverbots
  • II. Völkerrechtssubjektivität der EG
  • 1. Akteure der "Menschenrechtspolitik" der "Gemeinschaft
  • 2. Die EWG - ein funktional beschränktes, partikuläres Völkerrechtssubjekt
  • 3. Anwendbarkeit des Interventionsverbots
  • ?II. Eingriff in den nationalen Zuständigkeitsbereich ("domaine réservé", "domestic jurisdiction")
  • 1. Vertragliche Verfahren der Streitbeilegung
  • 2. Relevanz menschenrechtlicher Verstöße für die Durchführung der ersten und zweiten Konvention von Lomé
  • a) Die Ziele der finanziellen und technischen Zusammenarbeit
  • b) Rekurs: Regeln zur Auslegung von Verträgen
  • c) Der menschenrechtliche Bezug einer auf die Erreichung "wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungsziele" ausgerichteten Zusammenarbeit
  • aa) Aspekte einer "sozialen Entwicklung" im Rahmen der ersten Konvention von Lomé
  • bb) Aspekte einer "sozialen Entwicklung" unter der zweiten Konvention von Lomé
  • cc) Die menschenrechtliche Komponente einer an "sozialen" Maßstäben orientierten Entwicklungskooperation
  • d) Ergebnis
  • 3. Grundsätze des Völkergewohnheitsrechts über die Beendigung und Suspendierung von Verträgen
  • a) Beendigung oder Suspendierung eines Vertrags infolge einer Vertragsverletzung
  • b) Nachträgliche Unmöglichkeit der Erfüllung
  • c) Grundlegende Änderung der Umstände
  • 4. Die Befugnis der internationalen Staatengemeinschaft zur Sanktionierung von Menschenrechtsverletzungen nach allgemeinem Völkerrecht - die völkerrechtliche Repressalie
  • a) Der völkergewohnheitsrechtlich verankerte Schutz der Menschenrechte
  • aa) Westliche Völkerrechtslehre und -praxis
  • bb) Die Haltung der Staaten der Dritten Welt zur gewohnheitsrechtlichen Verankerung elementarer Menschenrecht
  • b) Die Folgen von schweren und häufigen Verstößen gegen elementare Menschenrechte - Der Konventionsentwurf über die Staatenverantwoitlichkeit
  • aa) Stand der Arbeiten der ILC
  • bb) Haltung der Kommission zur Frage individueller Repressalien
  • cc) Die Position des Berichterstatten zur Frage einzelstaatlicher Gegenmaßnahmen
  • dd) Die Diskussionen innerhalb der ILC und des Rechtsausschusses der Generalversammlung der Vereinten Nationen
  • ee) Schlußfolgerungen
  • c) Die EG als Verletzte eines Menschenrechtsverstoßes?
  • 5. Ergebnis
  • IV. Die "Menschenrechtsaktivitäten" der Europäischen Gemeinschaft - Vertragsverletzung, Intervention oder rechtmäßiges Verhalten?
  • 1. Der Fall Uganda
  • a) Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen
  • b) Rechtliche Bewertung der Reaktion der Gemeinschaft
  • 2. Der Fall Äquatorial-Guinea
  • a) Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen
  • b) Rechtliche Bewertung der Reaktion der Gemeinschaft
  • 3. Der Fall des Zentralafrikanischen Kaiserreichs
  • a) Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen
  • b) Rechtliche Bewertung der Reaktion der Gemeinschaft
  • 4. Der Fall Liberia
  • a) Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen
  • b) Vorliegen eines Vertragsverstoßes?
  • c) Verletzung des Interventionsverbots?
  • 5. Der Fall Grenada
  • a) Vorliegen eines Vertragsverstoßes?
  • b) Verletzung des Interventionsverbots?
  • 6. Der Fall Äthiopien
  • 7. Sonstiges Eintreten der Europäischen Gemeinschaft zugunsten der Wahrung der Menschenrechte
  • V. Fazit
  • H. Die dritte AKP-EWG-Konvention von Lomé · neue Horizonte Im Hinblick auf eine effektivere Verknüpfung zwischen Entwicklungszusammenarbeit und der Förderung der Menschenrechte?
  • I. Die ausdrückliche Einbeziehung der Menschenrechte in die Lomé-Kooperation
  • II. Fragestellung
  • III. Sanktionskompetenz der EG?
  • 1. Artikel 4
  • 2. Gemeinsame Erklärung zu Artikel 4 im Anhang I zur Konvention
  • 3. Die Präambel
  • 4. Ergebnis
  • IV. Die Neuorientierung der Entwicklungskooperation an humanitären Zielen
  • V. Ergebnis: die menschenrechtliche Dimension der Zusammenarbeit
  • VI. Resümee: Entwicklungszusammenarbeit im Dienste der Menschenrechte - Grenzen und Chancen der AKP-EWG-Kooperation
  • 1. Menschenrechte und Souveränität
  • a) Reaktionen der EG auf Menschenrechtsverletzungen im Rahmen der Entwicklungskooperation
  • b) Beitrag der Entwicklungskooperation zum Schutz der Menschenrechte
  • 2. Menschenrechte und entwicklungspolitische Belange
  • 3. Menschenrechte und gemeinschaftliches Eigeninteresse
  • 4. Mittel und Wege einer Menschenrechtspolitik der Gemeinschaft im Rahmen der Lomé-Kooperation
  • Literaturverzeichnis

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