Biologisch Gärtnern

Natürlicher Anbau - Gesunde Ernte
 
 
av buch (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 28. Februar 2011
  • |
  • 288 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8404-6503-1 (ISBN)
 
Seit vielen Jahren wird der Klostergarten der Benediktinerinnenabtei Fulda unter Führung von Schwester Christa Weinrich biologisch bewirtschaftet. Ihr großer Erfahrungs- und Wissensschatz bietet Stoff für ein Buch voller Informationen zum Biogartenanbau. Neben der Herstellung von Aussaaterden und den verschiedensten Pflanzenbrühen, -jauchen und -tees, werden im Klostergarten alle wichtigen Nutz- und Zierpflanzen, überwiegend in Mischkultur, angebaut. Diese praktische Grundlage bietet eine Fülle an Informationen über die verschiedenen Gehölze, Gemüse, Stauden und Sommerblumen. Über allem steht jedoch immer auch die einzelne Pflanze, der Boden, die Frucht, die liebevoll und mit Respekt gehegt und gepflegt werden. Das Geheimnis guten Gedeihens und Fruchtens im Klostergarten Fulda liegt womöglich auch darin.

Die Gartenbauingenieurin Christa Weinrich OSB ist Ordensfrau der Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria in Fulda. Sie betreut seit vielen Jahren den Klostergarten der Abtei und ist als Redakteurin der hauseigenen Gartenzeitschrift 'Winke' tätig. Neben zahlreichen Buchveröffentlichungen hält sie Vorträge und Seminare zum Thema Biogartenbau und berät Kleingartenverbände.
  • Deutsch
  • Schwarzenbek
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  • Deutschland
  • 11,45 MB
978-3-8404-6503-1 (9783840465031)
3840465036 (3840465036)
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Die Gartenbauingenieurin Christa Weinrich OSB ist Ordensfrau der Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria in Fulda. Sie betreut seit vielen Jahren den Klostergarten der Abtei und ist als Redakteurin der hauseigenen Gartenzeitschrift "Winke" tätig. Neben zahlreichen Buchveröffentlichungen hält sie Vorträge und Seminare zum Thema Biogartenbau und berät Kleingartenverbände.
  • Einführung
  • Grundlagen des biologischen Gartenbaus
  • Der Boden
  • Bodentypen
  • Bodenarten
  • Bodengare
  • Humus und Bodenfruchtbarkeit
  • Bodenbearbeitung
  • Bodenbedeckung, Mulchen und Flächenkompost
  • Kompost - Gold im Biogarten
  • Regeln für die Bereitung von hochwertigem Kompost
  • Der Bau des Komposthaufens
  • Reifebestimmung
  • Schnellkompostgewinnung
  • Misserfolge - Ursachen und Gegenmaßnahmen
  • Spezialkomposte
  • Düngung im Biogarten
  • Mit Kompost düngen
  • Mit Pflanzenjauchen düngen
  • Zugekaufte organische Dünger
  • Gründüngung
  • Blattdüngung
  • Pflanzenschutz im Biogarten
  • Spritzmittel aus Kräutern
  • Pflanzliche Mittel und ihre Wirkung
  • Die häufigsten Krankheiten und Schädlinge
  • Anbau in Mischkulturen
  • Vorteile des Mischkulturenanbaus
  • Fruchtfolge, Unkrautregulierung und Wasserversorgung
  • Natur im Garten
  • Der Gemüsegarten
  • Anzucht der Pflanzen
  • Das Saatgut
  • Aussaat und Anzucht
  • Folie und Vlies für frühere Ernten
  • Die Einteilung in Beete
  • Hochbeete
  • Aussaat und Pflanzung im Freiland
  • Gemüseernte und Lagerung
  • Die Ernte im Jahreslauf
  • Samen gewinnen aus dem eigenen Garten
  • Häufig angebaute Gemüsepflanzen im Porträt
  • Baldriangewächse (Valerianaceae)
  • Feldsalat (Valerianella locusta) Rapunzel, Ackersalat, Nüsslisalat
  • Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
  • Busch- und Stangenbohne (Phaseolus vulgaris)
  • Erbse (Pisum sativum)
  • Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae)
  • Mangold (Beta vulgaris var. cicla)
  • Rote Bete, Rote Rübe (Beta vulgaris var. vulgaris)
  • Spinat (Spinacia oleracea)
  • Knöterichgewächse (Polygonaceae)
  • Rhabarber (Rheum rhabarbarum)
  • Kreuzblütler (Brassicaceae)
  • Blumenkohl (Brassica oleracea var. botrytis)
  • Chinakohl und Pak Choi (Brassica rapa subsp. chinesis)
  • Grünkohl (Brassica oleracea var. sabellica)
  • Kohlrabi (Brassica oleracea var. gongylodes
  • Kopfkohl, Weißkohl und Rotkohl (Brassica oleracea var. capitata)
  • Meerrettich (Armoracia rusticana)
  • Radieschen ( Raphanus sativus var. sativus ) und Rettich ( Raphanus sativus var. niger )
  • Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera)
  • Wirsing (Brassica oleracea var. sabauda) Welschkohl
  • Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
  • Gurke (Cucumis sativus)
  • Kürbis, Zucchini (Cucurbita pepo)
  • Liliengewächse (Liliaceae)
  • Grünspargel (Asparagus officinalis)
  • Knoblauch (Allium sativum)
  • Küchenzwiebel (Allium cepa)
  • Lauch, Porree (Allium porrum)
  • Nachtschattengewächse (Solanaceae)
  • Aubergine (Solanum melongena)
  • Frühkartoffel (Solanum tuberosum)
  • Paprika: Gemüsepaprika und Gewürzpaprika (Peperoni) (Capsicum annuum)
  • Tomate (Lycopersicon esculentum)
  • Doldenblütler (Apiaceae)
  • Knollenfenchel (Foeniculum vulgare)
  • Möhre (Daucus carota)
  • Sellerie, Knollensellerie (Apium graveolens)
  • Zichoriengewächse (Cichoriaceae)
  • Endivie und Zuckerhut (Cichorium endivia und C. intybus var. foliosum)
  • Salat (Lactuca sativa)
  • Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica)
  • Fast vergessene Gemüsearten
  • Haferwurzel (Tragopogon porrifolius)
  • Kerbelrübe (Chaerophyllum bulbosum)
  • Melde, Gartenmelde (Atriplex hortensis)
  • Pastinake (Pastinaca sativa)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa)
  • Speiserübe, Mai- und Herbstrübe, Teltower Rübchen, Rübstiel oder Stielmus (Brassica rapa subsp. rapa)
  • Wurzelpetersilie (Petroselinum crispum)
  • Topinambur Erdartischocken, Erdbirnen (Helianthus tuberosus)
  • Der Kräutergarten
  • Das Kräuterbeet
  • Kräuter ernten, verwerten und konservieren
  • Kräuter im Porträt
  • Baldrian (Valeriana officinalis)
  • Basilikum, Königskraut, Hirnkraut (Ocimum basilicum)
  • Bohnenkraut (einjährig) (Satureja hortensis)
  • Bergbohnenkraut (mehrjährig) (Satureja montana)
  • Borretsch (Borago officinalis)
  • Beinwell, Comfrey (Symphytum officinale, S. officinale subsp. officinale)
  • Dill (Anethum graveolens)
  • Gewürzfenchel (Foeniculum vulgare)
  • Lavendel (Lavandula angustifolia, L. latifolia)
  • Liebstöckel, Liebstock, Maggikraut (Levisticum officinale)
  • Majoran (Origanum majorana)
  • Melisse, Zitronenmelisse (Melissa officinalis)
  • Petersilie (Petroselinum crispum)
  • Pfefferminze (Mentha x piperita)
  • Salbei (Salvia officinalis)
  • Schnittlauch (Allium schnoenoprasum)
  • Thymian (Thymus vulgaris)
  • Wermut (Artemisia absinthium)
  • Der Obstgarten
  • Pflanzung und Pflege
  • Vor der Pflanzung
  • Obstbaumpflege
  • Der Schnitt
  • Pflanzschnitt und Sommerschnitt
  • Der Winterschnitt
  • Beerensträucher
  • Ernte und Lagerung
  • Der beste Zeitpunkt
  • Richtig einlagern
  • Anbaurichtlinien für Obstgehölze und Erdbeeren
  • Kernobst
  • Apfel (Malus domestica)
  • Birne (Pyrus communis)
  • Steinobst
  • Pfirsich (Prunus persica)
  • Pflaume, Zwetschge, Mirabelle (Prunus domestica)
  • Süßkirsche (Prunus avium)
  • Sauerkirsche (Prunus cerasus)
  • Beerenobst
  • Brombeere (Rubus sect. Rubus)
  • Erdbeere (Fragaria x ananassa)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Holunder (Sambucus nigra)
  • Johannisbeere, Rote und Weiße (Ribes rubrum) und Schwarze Johannisbeere (R. nigrum)
  • Jostabeere (Ribes nigrum x uva crispa)
  • Stachelbeere (Ribes uva crispa)
  • Wein (Vitis vinifera)
  • Der Ziergarten
  • Pflegeleichte Frühlingsblüher
  • Wahre Lebenskünstler
  • Stauden - Blütenpracht für viele Jahre
  • Mit Stauden gestalten
  • Staudenbeete
  • Sommerblumen und Zweijährige
  • Für Kurzentschlossene -Einjährige
  • Dekorative Zweijährige
  • Zauberhafte Rosen
  • Bäume und Sträucher
  • Ziergehölze für jeden Garten
  • Pflanzung der Gehölze
  • Alles auf einen Blick
  • Bauernregeln
  • Günstige und ungünstige Nachbarschaften
  • Literaturverzeichnis
  • Bezugsquellen
  • Impressum
  • Register
  • A
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  • C
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  • E
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Einführung (S. 8-9)

Was ist eigentlich ein Biogarten? Was verstehen wir unter biologischem oder naturgemäßem Gartenbau? Die Begriffe sind heute in aller Munde, und doch scheint es mir erforderlich, einige Grundgedanken dazu aufzuzeigen.

Als „biologisch" gilt gemeinhin eine Anbauweise, die ohne synthetisch hergestellte Pflanzenschutz- und Düngemittel arbeitet, um Umweltbelastungen jeder Art zu vermeiden. Doch weit mehr gehört dazu, denn die „Biologie" ist die Lehre vom Leben. Wer also seinen Garten biologisch bewirtschaftet, der versucht, das vielfältige Leben in seinem Garten zu schützen und zu fördern.

Zwar möchte auch der biologisch arbeitende Gärtner dicke Kohlrabiknollen, gesunde Rüben und läusefreie Salatköpfe ernten, doch in seinen Anbaumethoden muss er sich den natürlichen Gegebenheiten der Pflanzen anpassen. Wenn wir so „der Natur auf der Spur" bleiben, beobachten und von ihr lernen, gibt sie uns eine Reihe von Möglichkeiten an die Hand, ohne schädliches Eingreifen in ihre Kreisläufe gesunde und hochwertige Nahrungsmittel heranzuziehen.

Folgende Grundsätze sind dabei besonders hervorzuheben:

• Der Boden als Grundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen muss geschützt und lebendig erhalten werden.
• Der Kreislauf Pflanze – Boden – Pflanze, der durch Entnahme der Nutzpflanzen unterbrochen ist, muss durch Kompostieren aller verfügbaren organischen Abfälle geschlossen werden, damit, wie im natürlichen Kreislauf durch Zersetzung und Umwandlung von Pflanzenresten, fruchtbare Humuserde entstehen kann.
• Es sollen, wie in natürlichen Lebensräumen, solche Pflanzengemeinschaften zusammengestellt werden, die sich gegenseitig ergänzen, im Wachstum fördern und Schädlinge und Krankheiten voneinander abhalten.
• Wenn sich dennoch Schädlinge und Krankheiten einfinden, werden diese durch Spritzmittel aus stark duftenden Kräutern oder pflanzlichen Wirkstoffen in Grenzen gehalten, jedoch nie mit chemischen Pestiziden, die unterschiedslos Schädlinge wie Nützlinge vernichten.

Wer nach diesen Grundsätzen arbeitet, wird feststellen, dass es für den Biogärtner nicht immer Patentrezepte gibt; den eigenen Beobachtungen, dem eigenen Gestalten und Kombinieren kommt doch immer der ungleich größere Teil zu. Und so wird jeder Garten einzigartig und gibt immer auch etwas preis vom Menschen, der ihn angelegt hat und pflegt. Und jeder Garten ist schön. Er ist ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere, angepasst an die klimatischen Gegebenheiten der jeweiligen Region und an die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Gartenbesitzers.

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