Tiffany Sexy Band 76

Der Fremde vom See / Süßer Sündenfall / Sex in Zimmer 706
 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
1. Auflage | erschienen am 12. Juni 2011 | 384 Seiten
 
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978-3-86349-225-0 (ISBN)
 
Der Fremde vom See von O'REILLY, KATHLEEN
Oh, was für ein toller, nackter Mann! Jennifer kann den Blick nicht von dem breitschultrigen Fremden abwenden, der auf der anderen Seite des Sees langsam ins Wasser steigt. Nie war es so erregend für das City-Girl, die freie Natur zu beobachten ...

Süßer Sündenfall von SUMMERS, CARA
Führe mich in Versuchung ..., denkt Naomi verträumt, als sie ihn erblickt: groß, schlank - und gekleidet wie ein Priester. Was natürlich Sex ausschließt. Und doch hat er etwas an sich, das Naomi irritiert. So kann sie nur ein Mann ansehen, der genau weiß, was Frauen wollen!

Sex in Zimmer 706 von KAUFFMAN, DONNA
Vorsichtig schleicht Hotelmanagerin Sophie durch Zimmer 706. Bloß den Gast nicht aufwecken ... Wo ist das Handy ihrer Freundin liegengeblieben? Doch dann steht die Zeit still: Der Mann im Bett ist wach. Er sieht umwerfend aus. Und er hat eine Pistole in der Hand!
Deutsch
0,82 MB
978-3-86349-225-0 (9783863492250)
3863492250 (3863492250)

1. KAPITEL

Die Ferienhütte war ein winziges Kabuff voller Spinnweben. Ein Überbleibsel aus einer Ära vor der Zeit von Klimaanlagen und Sprungfedern. Jennifer Dade sah sich in der Behausung um. Ja, es fehlten auch die heutzutage üblichen sanitären Einrichtungen.

Es war ja nicht so, dass sie zum Meckern neigte, aber dieser Dreck .

Jenn wand sich innerlich. Was sollte sie tun?

Die Vermieterin bemerkte ihr Zögern und tätschelte den Kopf des kleinen Mädchens, das sich an ihre Hüfte schmiegte.

"Besuchen Sie das Summer Nights Festival?", fragte sie, und fügte hinzu, als Jenn nickte: "Weiter oben an der Straße sind mehrere Pensionen. Das 'Wildrose Inn' ist die hübscheste. Ich hab gehört, dass dort jemand abgesagt hat. Wenn Sie vor dem Lunch hingehen, bekommen Sie das Zimmer vielleicht noch."

"Wildrose Inn?" Jenn hauchte die Worte, hingerissen von der Vorstellung einer viktorianischen Villa mit üppigen Rosenbüschen auf dem Rasen. Tee auf einem Silbertablett - und eine Toilette mit Wasserspülung. Es erschien ihr himmlisch und äußerst reizvoll hinsichtlich ihres Auftrags.

Das kleine Mädchen sah mit seinen großen blauen Augen zu seiner Mutter hoch. "Ist schon gut, Momma. Bald kommt jemand anders und mietet die Hütte. Das weiß ich."

Als Jenn die Kleine betrachtete, fühlte sie ein Ziehen in ihrem Herzen und fragte sich erschrocken, ob das die ersten mütterlichen Regungen waren. Was auch immer es sein mochte, sie musste diese Gefühle bekämpfen, wenn sie den Job ihrer Träume behalten wollte. Sie war beruflich hier, und ihr Computer brauchte Strom, sonst konnte sie nicht arbeiten.

Ihr Blick fiel auf die Steckdose in der Wand. Okay, es gab Strom.

Trotzdem würden die Leser das "Wildrose Inn" lieben. Wahrscheinlich hatten dort schon Präsidenten übernachtet. Bestimmt gab es eine bezaubernde Liebesgeschichte über Geister, die einst in den Korridoren gespukt hatten. Einen Gourmetkoch gab es sicher auch. Das würde die Kritiker begeistern.

Das kleine Mädchen mit dem traurigen Gesicht drückte sich enger an die Seite seiner Mum. Jenn entschlüpfte ein Seufzer. Nein. Sei stark.

"Es ist nicht genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Ich wollte etwas ."

". Schickes", half die Frau aus, die den Verlauf solcher Gespräche offenbar kannte.

Zeit für eine andere Taktik, entschied Jenn - für eine, die ihr keine Schuldgefühle verursachte. "Das hier ist doch die Luxushütte, oder?", fragte sie hoffnungsvoll. Vielleicht hatte die Reiseabteilung der Zeitung einen Fehler gemacht und versehentlich die Sparunterkunft gebucht.

"Die Hütten unterscheiden sich nicht sehr voneinander", erklärte die Frau. "Mein Ex war ein Naturfreak, wissen Sie. Er hat diese Anlage für 'n Appel und 'n Ei gekauft. Und dann ist er über alle Berge und hat es mir überlassen, den Laden zu schmeißen. Nicht dass ich schlecht über Emilys Vater reden will .", sie hielt ihrer Tochter die Ohren zu, ". aber er ist ein egoistischer Mistkerl."

Jenn schüttelte bekümmert den Kopf. "Ich weiß, wovon Sie reden. Wir sind ein leichtgläubiges Geschlecht. Zu weich, um für das zu kämpfen, was für uns am besten ist. Wir bringen immer nur Opfer, Opfer, Opfer."

Das war eine Gewohnheit von ihr. Kameraderie zu schaffen, Einigkeit und Vertrautheit. Es war der Schlüssel zu ihren Reportagen, der Weg, in kurzer Zeit die Herzen Fremder zu erreichen.

"Sie werden sich in der Pension wohler fühlen. Es ist dort wirklich nett. Die haben da diese tollen Daunendecken, und nachmittags kommt Mario und massiert die Gäste. Er hat wundervolle Hände."

Ihre Wangen färbten sich rot, und Jennifer vermutete, dass die Frau Marios Hände auf die intimste Art und Weise kannte.

Sentimentalität und Gewissensbisse kämpften mit ihrem Wunsch, ihre Story gut hinzukriegen. Sie schaute Emily an, deren große Augen jetzt in Tränen schwammen.

Das Mädchen sah aus wie eine kleine Meryl Streep, und Jenn war eine große Bewunderin der Filmschauspielerin, die mit einem einzigen Blick tiefe Melancholie hervorrufen konnte.

Ach, zum Teufel!

Jennifer fasste ihren Entschluss und nickte. "Ich nehme die Hütte. Mir gefällt es hier. Manchmal ist es wichtig, von den Zerstreuungen des Alltags wegzukommen."

"Fernsehen gibt's hier nicht", sagte die Frau.

"Prima. Und mein Handy werfe ich in den See, wenn das Klingeln mich zu sehr nervt."

Nun lachte die Frau. "Das ist nicht nötig. Hier gibt's meilenweit keinen Empfang für Handys."

Meilenweit? Meilenweit? Sehnsüchtig streichelte Jenn das nagelneue iPhone in ihrer Jeanstasche. Niemals würde sie das Ding in den See werfen können. Ihr elektronisches Spielzeug würde ihr fehlen.

Ja, du bist und bleibst ein Dummkopf, dachte sie. Die nächsten zwei Wochen würde sie ein urwüchsiger Outdoor-Dummkopf sein.

"Willkommen in Harmony Springs. Ich bin Carolyn, und das hier ist Emily."

Nun, da Jenn beschlossen hatte, auf alle Bequemlichkeiten der nachindustriellen Gesellschaft zu verzichten, stellte sie ihren Koffer ab. "Und was benutzt man hier als Toilette?"

Carolyn lachte. "So primitiv leben wir nun auch wieder nicht. Dieser Weg hier führt zu den Waschräumen. Nachts sollten Sie immer eine Taschenlampe bereithalten. Bettzeug und Seife haben Sie doch mitgebracht, ja?"

"Ich hab alles dabei."

"Prima. So, jetzt lassen wir Sie erstmal in Ruhe. In der großen Lodge wird jeden Abend ein Film gezeigt, und es gibt einen Wettkampf im Hufeisenwerfen."

"Wow", sagte Jenn lahm.

"Sind Sie sicher, dass sie bleiben wollen?"

"Ich glaube, dass ich das prima wuppen kann." Auch ohne dreilagiges Toilettenpapier.

Wirklich? fragte die höhnische kleine Stimme in ihrem Kopf.

"Oh, da wäre noch etwas - wir achten sehr darauf, dass es hier ruhig ist. Momentan haben wir nur zwei Gäste, aber Hütte Nummer drei legt großen Wert auf Privatsphäre."

"Er mag keine Kinder", murmelte Emily, und Jenn verkniff sich ein Lächeln.

"Das wissen wir doch gar nicht, Emily", schimpfte Carolyn.

"Doch! Er sagt es mir andauernd."

"Ich werde mich bemühen, ihm aus dem Weg zu gehen", versicherte Jenn den beiden, während Hütte Nummer drei ihr immer sympathischer wurde.

Nun, da Emilys Vermietungsjob vollbracht war, stieß das Mädchen die Holztür auf und hüpfte die Stufen hinab. Jenn beneidete sie um ihren Übermut, um die Freiheit, mit offenen Schnürsenkeln über das Gelände zu rennen, ohne an mögliche Folgen wie etwa ein aufgeschlagenes Knie zu denken oder an den Verlust des Traumjobs.

"Darf ich Sie etwas fragen?", wandte sie sich an Carolyn und sagte, als die nickte: "Warum ziehen Sie nicht weg, wenn Sie hier nicht glücklich sind?"

"Ich habe es erwogen, noch mal von vorn anzufangen", antwortete Carolyn, "aber noch bin ich nicht so weit. Irgendwann werde ich morgens aufwachen und wissen, dass ein Neuanfang fällig ist. Jetzt wache ich auf und gehe an die Arbeit. Das genügt momentan."

"Wie kommt es, dass Sie nicht mehr wollen? Haben Sie nicht das Gefühl, dass Sie feststecken?" Genau davor hatte Jenn Angst. Festzustecken, nach dem Motto: Eine Frau muss erfolgreich sein und sich mittels finanzieller Werte Anerkennung verschaffen.

"Warum interessiert Sie das so sehr?", fragte Carolyn, die offenbar die Panik in Jenns Stimme bemerkt hatte. Panik, die von ihrer persönlichen und beruflichen Unsicherheit herrührte.

Jenn beschloss, ihre Karten auf den Tisch zu legen. "Ich bin Journalistin und habe vor, über diese Stadt und über das Summer Nights Festival zu schreiben. Dabei muss ich um meinen Job kämpfen, und zwar gegen eine Frau, die mit dem Boss schläft. Ich muss hier also eine super Story zustande bringen. Eine Story, die den Chefredakteur weit stärker begeistert als der Anblick von Miss Nolitas Brüsten."

Offensichtlich wusste Carolyn, was Verzweiflung war. "Wollen Sie nicht vielleicht doch in die Pension gehen? Die haben da einen fantastischen Koch. Genauer gesagt ist er ."

Heldenhaft hielt Jenn eine Hand hoch. "Vergessen wir mal kurz den Koch, ja? Was würden Sie machen, wenn Sie nicht hier wären?"

"Ich erlaube es mir nicht, so weit vorauszudenken."

"Warum nicht?"

"Weil es nicht gut ist und weil ich gern glücklich bin. Wenn ich nicht zu viel über morgen nachdenke, bin ich glücklich."

Die meisten jungen New Yorkerinnen wollten irgendeinen glamourösen Beruf ergreifen. Carolyn hingegen wollte einfach nur glücklich sein. Dieses Lebenskonzept fand Jenn so interessant, dass sie sich vornahm, es näher zu untersuchen. Frauen, die den Erwartungen der Welt den Rücken kehrten und sich für das Glücklichsein entschieden? Also das war eine Story.

Aaron Barksdale trommelte mit den Fingern auf die Mahagoni-Tischplatte und sah zum hundertsten Mal auf seine Armbanduhr. Er wollte in dieser durchgestylten feminin wirkenden Umgebung nicht ungeduldig aussehen, aber als Schriftsteller schwor er auf absolute...

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