Spooky Little Girl - Ein Geist zum Verlieben

Roman
 
 
Random House ebook (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 24. November 2011
  • |
  • 352 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-05637-7 (ISBN)
 
Von allen guten Geistern verlassen?

Lucy hat nach der geplatzten Hochzeit mit ihrem Verlobten Martin wirklich eine Pechsträhne: Sie läuft vor einen Bus - und erwacht im näheren Jenseits. Und zwar in einer Geisterschule, wo unglücklich Verstorbene lernen, was es heißt, etwas spooky zu sein. Wie wird man eine erfolgreiche Seele und erfüllt seine letzte Mission? Lucy gibt sich alle Mühe, ein guter Geist zu sein, denn ansonsten müsste sie die Ewigkeit in ihrem alten Zuhause verbringen. Wo ihr (Ex-)Verlobter offensichtlich bereits nach einem Ersatz für sie sucht. Himmel, was ist eigentlich mit ihrem Leben passiert? Und warum, zum Teufel, scheint sie trotz ihres tragischen Unfalls eigentlich niemand zu vermissen?

Ein Himmelfahrtsroman zum Lachen, Weinen und Verlieben!



Laurie Notaro wurde in Brooklyn, N.Y., geboren und lebt heute in Eugene, Oregon. Neben dem Roman Spooky Little Girl - Verliebt in einen Geist schreibt sie witzige Kolumnenbücher, u.a. Anleitung zum Zickigsein, Männer und andere Dickmacher und Weg da, das ist mein Fettnäpfchen. Derzeit arbeitet sie an einem Plan B, sollte sie keinen neuen Buchvertrag bekommen. Zur Wahl stehen so aufregende Alternativen wie Hotdog-Verkäuferin oder Baustellenschildhalterin. Nach heutigem Stand ist Laurie Notaro immer noch verheiratet, ihre Katze erfreut sich bester Gesundheit und ihr Hund Maeby wird in diesem Leben nicht mehr auf sie hören.
  • Deutsch
  • 0,55 MB
978-3-641-05637-7 (9783641056377)
3641056373 (3641056373)
weitere Ausgaben werden ermittelt
19. Kapitel (S. 236-237)

Buuh!


Am nächsten Morgen hatte Martin bereits geduscht, Kaffee getrunken und suchte gerade nach seinen Schlüsseln, als Nola in die Küche schlurfte. »Du warst gestern Abend lange weg.« Ihr dichtes dunkles Haar stand ihr wirr vom Kopf ab. »Das war nicht geplant«, erwiderte er knapp und ließ den Verschluss seiner Uhr zuschnappen. »Hast du deinen Kaffee schon getrunken?«, fragte Nola beim Anblick der leeren Kanne. »Ja.« Er sah sie an. »Wann bist du nach Hause gekommen?«, bohrte sie weiter. »Ich habe dich nicht gehört.« Martin zuckte die Achseln. »Keine Ahnung«, sagte er. »Es war spät.«

»Es war weit nach Mitternacht«, informierte sie ihn mit einem Anflug von Schärfe in der Stimme. Genau diese Schärfe ließ Lucy und Naunie ahnen, dass diese Unterhaltung es wert sein könnte, ein wenig zu lauschen. »Könnte sein, ja«, sagte Martin. »Das war es«, bekräftigte Nola. »Mir hast du aber gesagt, du bist um neun zu Hause.« Naunie und Lucy traten in den Flur, um nichts zu verpassen. Wieder zuckte Martin die Achseln und schob sich an Nola vorbei. »Wo warst du?«, bohrte Nola und packte ihn am Arm. »Ich bin herumgefahren«, antwortete er schnell und stieß einen Seufzer aus.

»Den ganzen Abend? Bist du sicher?«, fragte sie. Martin lachte. »Warum, Nola? Weißt du es wieder besser? Hast du vielleicht auf dem Rücksitz gesessen?« Sie öffnete den Mund, doch kein Laut drang hervor. Stattdessen blieb er offen stehen, als wollte sie noch etwas hinzufügen, doch sie tat es nicht. Schließlich klappte sie den Mund wieder zu und wandte den Blick ab. »Ich war bei Jilly«, erklärte Martin mit sachlicher Stimme. »Sie hatte eine Trauerfeier organisiert, und ich bin hingefahren. Tulip ist tot.« Lucy stand wie betäubt da. Naunie legte ihr eine Hand auf die Schulter und zog sie an sich.

»Oh, Schatz, Schatz«, sagte sie leise, während Lucy von heftigen Schluchzern geschüttelt wurde. »Du kommst einfach nicht von ihr los, was?«, stieß Nola vorwurfsvoll hervor, während Martin sich umwandte und zur Haustür ging. »Sie kommt aber nicht zurück, Martin. Niemals. Auch wenn du noch so viele Fotos in deiner Schreibtischschublade versteckst, wird Lucy nicht zu dir zurückkommen.« »Nola.« Martin blieb stehen und wandte sich um.

»Was in meiner Schreibtischschublade liegt, geht dich nichts an. Was du allerdings in der Schublade des Beistelltischs versteckt hast, geht mich sehr wohl etwas an. Ich muss mir das nicht anhören. Ich muss dir nicht zuhören. Und das werde ich auch nicht tun.« Damit nahm er seine Schlüssel und verließ das Haus. Hätte Nola einen digitalen Bilderrahmen in Reichweite gehabt, hätte sie ihn garantiert nach ihm geworfen. Stattdessen stand sie da, schmollend, die Fäuste vor Wut geballt, und sah ihm nach. »Ich konnte diesen dämlichen Köter sowieso nie leiden«, stieß sie mit zusammengebissenen Zähnen hervor, stapfte ins Badezimmer und schlug die Tür hinter sich zu.

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