Die Beschaffung von Beweismitteln aus dem Ausland durch staatliche Stellen.

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Januar 2022
  • |
  • 202 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-44219-5 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Internationalen Recht - Band 14
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 1976
  • |
  • Universität Bielefeld
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 20,92 MB
978-3-428-44219-5 (9783428442195)
10.3790/978-3-428-44219-5
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Teil 1: Einführung
  • A. Eingrenzung des Themenbereichs
  • I. Setzung und Anwendung innerstaatlichen Rechts und das Völkerrecht
  • II. Durchsetzung innerstaatlichen Rechts und Völkerrecht
  • 1. Vollstreckung von Entscheidungen
  • 2. Ermittlung von Entscheidungsvoraussetzungen
  • B. Wirtschaftliche und machtpolitische Hintergründe extraterritorialer Zuständigkeitsansprüche
  • C. Praktische Verwertbarkeit einer völkerrechtlichen Untersuchung der Ermittlungszuständigkeit
  • Teil 2: Gegenwärtige Möglichkeiten der internationalen Rechtshilfe
  • A. Rechtshilfe im Vollstreckungsverfahren
  • B. Rechtshilfe im Ermittlungsverfahren
  • I. Ermittlungshandlungen durch ins Ausland entsandte Beauftragte
  • 1. Ermittlungen von Amts wegen
  • a) Kernstrafrecht: Interpol
  • b) Ermittlungen auf anderen Gebieten
  • c) Zusammenfassung
  • 2. Ermittlungen im Parteiverfahren am Beispiel des amerikanischen Rechts
  • a) Beweiserhebung "by stipulation"
  • b) Beweiserhebung "on notice"
  • c) Beweiserhebung "by commission"
  • 3. Ergebnis
  • II. Ermittlungshandlungen durch ersuchte ausländische Stellen
  • 1. Arten der Beweismittel
  • a) Ersuchen um Übermittlung von Dokumenten und Gegenständen
  • b) Ersuchen um Übermittlung von Informationen
  • c) Ersuchen um Überstellung von Personen als Zeugen
  • 2. Vertragliche Regelung der Rechtshilfe bei Ermittlungen
  • a) Strafrecht
  • b) Zivilrecht
  • c) Verwaltungsrecht
  • 3. Hindernisse des vertraglichen und des vertragslosen Rechtshilfeverkehrs
  • a) Fehlen vertraglich festgelegter Verfahrensregeln
  • b) Unterschiedliche materielle und prozessuale Regeln in den beteiligten Staaten
  • c) Unterschiedlichkeit der Rechtssysteme
  • d) Sprachschwierigkeiten
  • e) Lange Dauer bis zum Rücklauf
  • f) Erforderlichkeit der Gegenseitigkeit
  • 4. Kooperationsunwilligkeit bei Tangierung des öffentlichen Interesses des ersuchten Staates
  • 5. Beschleunigte Rechtshilfe durch Israel in Prozessen wegen nationalsozialistischer Gewalttaten
  • III. Zusammenfassung
  • Teil 3: Beschaffung von Beweismitteln durch ins Ausland entsandte Beauftragte
  • A. Ermittlungen unter Zwangsausübung
  • I. Beispiele
  • 1. Kämpfer ./. Zürich, Staatsanwaltschaft
  • 2. Amerikanische Loyalitätsüberprüfungen in der Schweiz
  • 3. Australische Zollwertermittlungen in der Bundesrepublik
  • 4. Amerikanische Banküberprüfungen in der Bundesrepublik
  • 5. Amerikanische Steuerermittlungen in Frankreich
  • 6. Gordon ./. Volkswagenwerk AG
  • 7. Zusammenfassung: gemeinsame Tatbestandsmerkmale der Beispielsfälle
  • II. Vertragliche Schranken
  • III. Gewohnheitsrechtliche Schranken der Anwendung absoluter Gewalt
  • IV. Gewohnheitsrechtliche Schranken der Ausübung von Zwang durch Androhung von Nachteilen
  • 1. Staatenpraxis in den Beispielfällen
  • 2. Völkerrechtliche Würdigung und Ergebnis
  • B. Zwangsfreie Ermittlungen, z. B. bei Mitwirkungswilligen
  • I. Beispiele
  • 1. Niederländische Steuerermittlungen in der Schweiz
  • 2. Niederländische Steuerverhandlungen in Deutschland
  • 3. Amerikanische Steuerermittlungen in der Dominikanischen Republik
  • 4. Amerikanische commissioners of deeds in Deutschland
  • 5. Observationen durch Spitzel von Zollbehörden im Ausland
  • II. Völkerrechtliche Schranken
  • C. Ausnahmen vom Verbot hoheitlicher Ermittlungen im Ausland
  • I. Allgemeine Rechtfertigungsgründe
  • II. Besonderer Rechtfertigungsgrund der Beweisbeschaffung für ein Verfahren vor einem internationalen Gericht?
  • D. Ergebnis
  • I. Der gegenwärtige Stand des Völkerrechts
  • II. Entwicklungstendenzen: Bereitschaft zur Einschränkung der Gebietshoheit
  • 1. Grenzüberschreitende Fälle krimineller Aktivitäten
  • 2. Rein technische Angelegenheiten
  • 3. Faktischer Zwang
  • Teil 4: Anforderung von Beweismitteln aus dem Ausland unter Sanktionsandrohung
  • A. Notwendige und überflüssige Unterscheidungen
  • I. Anforderung von Dokumenten und Anforderung von Informationen
  • II. Arten der anfordernden Stellen und Rechtsnatur der innerstaatlichen Ermächtigungsgrundlagen
  • III. Natur und Intensität der Sanktionen
  • IV. Fehlen einschlägiger wissenschaftlicher Arbeiten
  • B. Die abstrakt-generellen innerstaatlichen Rechtsgrundlagen der Anforderung von Beweismitteln aus dem Ausland
  • I. Vereinigte Staaten: das Rechtsinstitut der subpoena
  • II. Bundesrepublik Deutschland
  • 1. Materiell-rechtliche Anspruchsgrundlagen
  • 2. Zivilprozeßrecht
  • a) Auslandszustellungen
  • b) Anordnung der Aktenvorlage
  • c) Beweiserhebung im Ausland
  • 3. Strafprozeßrecht
  • 4. Verwaltungsstreitverfahren
  • 5. Verwaltungsverfahren
  • III. Das Verfahren der Europäischen Kommission in Wettbewerbssachen
  • IV. Unzweckmäßigkeit der Prüfung abstrakt-genereller Normen
  • C. Die Staatenpraxis zur Anforderung von Beweismitteln aus dem Ausland unter dem Gesichtspunkt der Jurisdiktion
  • I. Zum Begriff der Jurisdiktion: Inhalt, Bedeutung und Anwendbarkeit
  • 1. Methodischer Ansatz der Untersuchung
  • 2. Definition
  • 3. Fehlen eines Anknüpfungsmerkmals als völkerrechtliche Verbotsnorm?
  • a) Die Konzeption der konkreten Schranken hoheitlichen Tätigwerdens
  • b) Die Konzeption des positiven Titels
  • c) Stellungnahme
  • 4. Die Lösung von Jurisdiktionskonflikten
  • II. Ausnahmetatbestände
  • III. Anknüpfung an die Gebietshoheit des anfordernden Staates
  • 1. Die Anwesenheit von Ausländern oder Ausländern gehörenden Gegenständen im Inland
  • a) Anwesenheit einer einem Ausländer gehörenden (unbeweglichen) Sache im Inland: Deutsch-Schweizerischer Staudamm-Fall
  • b) Anwesenheit einer ausländischen natürlichen oder juristischen Person im Inland durch eine Niederlassung: In the Matter of Equitable Plan Co.
  • 2. Anwesenheit und Handeln von Ausländern im Inland: Canadian Paper-Fall
  • 3. Aufenthalt und Handeln von Ausländern im Ausland, Erfolg und Auswirkungen des Handelns im Inland
  • a) Der Frachtratenkrieg im Nordatlantik: Grand Jury Untersuchung 1959/60
  • b) Der Frachtratenkrieg im Nordatlantik: Federal Maritime Board Untersuchungen 1960/61
  • c) Frachtraten-Ermittlung im September 1976
  • d) Securities Exchange Act Amendment 1964
  • e) Völkerrechtliche Anerkennung des Auswirkungsprinzips
  • 4. Ergebnis
  • 5. Völkerrecht und Kollisionsrecht
  • IV. Die Anknüpfung an die Personalhoheit des anfordernden Staates
  • 1. Staatsangehörigkeit natürlicher und juristischer Personen
  • 2. Die Anforderung von Beweismitteln von ausländischen Niederlassungen oder Tochtergesellschaften inländischer Unternehmen
  • a) Minas de Artemisa-Fall 1945
  • b) § 15 Abs. 2 des Steueranpassungsgesetzes der Bundesrepublik
  • c) First National City Bank v. Internal Revenue Service 1959
  • d) Application of the Chase Manhatten Bank 1961
  • e) U. S. v. First National City Bank 1968
  • 3. Völkerrechtliche Würdigung
  • a) Anwesenheit ausländischer Untergesellschaften im Inland
  • b) Völkerrecht und Kollisionsrecht
  • c) Beherrschung als Anknüpfungskriterium
  • d) Keine Unterscheidung zwischen rechtlich selbständigen und unselbständigen ausländischen Einheiten
  • V. Schutzprinzip
  • VI. Ergebnis
  • D. Vertragliche Schranken der Anforderung von Beweismitteln aus dem Ausland
  • I. Konsultationsvereinbarung Bundesrepublik Deutschland-Australien
  • II. Vereinigte Staaten-Kanada
  • III. Informationsklauseln in Doppelbesteuerungsabkommen
  • 1. Doppelbesteuerungsabkommen Bundesrepublik-Schweiz vom 5. 9. 1972
  • 2. Andere neue Abkommen
  • IV. OECD - Empfehlung zum Wettbewerbsrecht
  • V. VN - Überlegungen zum Wettbewerbsrecht
  • VI. Völkerrechtswidrigkeit von Anforderungen bei Unterbleiben von Konsultationen
  • E. Das Gebot der Gewährung von Immunität
  • I. Der Anglo-Iranian Oil-Fall 1952
  • II. Staatenimmunität und die amerikanische Act of State-Doktrin
  • III. Geltungsgrund und Inhalt des Gebots der Gewährung von Immunität
  • IV. Keine Pflicht zur Gewährung von Immunität gegenüber Staatsunternehmen
  • F. Das Gebot der Achtung fremder Gebietshoheit
  • I. Besondere Ausprägung des Verbots der Verletzung fremder Gebietshoheit?
  • II. Maßnahmen einzelner Staaten
  • 1. Großbritannien
  • a) Gesetzgeberische Maßnahmen: Shipping Contracts and Commercial Documents Act 1964
  • b) Aide memoire und Vorlageverbote 1960
  • c) Unterhausdebatte über das Bonner Amendment 1962
  • d) FMC-Untersuchung 1963
  • e) Ludlow-Fall 1967
  • f) Ergebnis
  • 2. Bundesrepublik Deutschland
  • a) Gesetzgeberische Maßnahmen: Aufgabengesetz 1965
  • b) Verordnung über die Übermittlung von Dokumenten 1966
  • c) Grand Jury und FMC-Untersuchungen 1960/61
  • d) Ludlow-Fall 1967
  • e) UNCTAD-Studie 1972/73
  • f) Ergebnis
  • 3. Frankreich
  • a) Gesetzgeberische Maßnahmen: Gesetz über die Übermittlung von Dokumenten 1968
  • b) Frachtratenstreit und Bonner Amendment
  • c) Ergebnis
  • 4. Niederlande
  • a) Kartellgesetz von 1956
  • b) U. S. v. Standard Oil Company (New Jersey) 1953
  • c) Frachtratenstreit 1960/61
  • d) Ludlow-Fall 1967
  • e) Ergebnis
  • 5. Belgien
  • a) Gesetz von 1969
  • b) Bonner Amendment
  • c) Ludlow-Fall 1967
  • d) Ergebnis
  • 6. Italien
  • 7. Schweiz
  • a) Gesetzgeberische Maßnahmen
  • b) Fall des Watchmakers of Switzerland Information Centre
  • c) Ergebnis
  • 8. Norwegen
  • a) Gesetz von 1967
  • b) Frachtratenstreit 1960/61
  • c) Bonner Amendment
  • 9. Schweden
  • a) Verordnung von 1966
  • b) Frachtratenstreit 1960/61
  • c) Stellungnahmen von 1961
  • 10. Dänemark
  • a) Gesetzgeberische Maßnahmen
  • b) Frachtratenstreit 1960/61
  • c) Bonner Amendment
  • 11. Finnland
  • 12. Jugoslawien
  • 13. Kanada
  • a) Canadian Paper-Fall 1947
  • b) Business Records Protection Act der Provinz Ontario 1947
  • c) C. R. P. L.-Fall 1962
  • 14. Panama
  • 15. Japan
  • a) Frachtratenstreit 1960/61
  • b) Bonner Amendment
  • c) Mitsui Steamship Co.-Fall 1962
  • d) Weitere Gegenmaßnahmen
  • e) Ergebnis
  • 16. Philippinen
  • 17. Indien
  • III. Kollektive Abwehrmaßnahmen
  • 1. Die Londoner Konferenz vom Dezember 1963
  • 2. Consultative Shipping Group and Cotton Club
  • IV. Ergebnis
  • G. Das Einmischungsverbot
  • I. Geltungsgrund und Inhalt
  • 1. Rechtsquelle
  • 2. Tatbestandsmerkmale
  • a) Eingriff
  • b) Vorbehaltener Bereich
  • II. Die Bestimmung des vorbehaltenen Bereichs hinsichtlich der Anforderung von Dokumenten im Bereich des Seeverkehrs
  • 1. Berührung des Schutzbereichs des Einmischungsverbots
  • 2. Interessenabwägung
  • 3. Verstoß von Abwehrmaßnahmen gegen das Estoppel-Prinzip
  • H. Das Verbot des Rechtsmißbrauchs
  • I. Geltungsgrund des Rechtsmißbrauchsverbots
  • II. Rechtsmißbrauch bei dürftiger Verbindung zwischen anforderndem Staat und angefordertem Gegenstand
  • III. Rechtsmißbrauch bei zu weitgehenden Anforderungen
  • IV. Rechtsmißbrauch bei den Anforderungen im Bereich des Seeschiffsverkehrs
  • V. Kein Rechtsmißbrauch bei entgegenstehendem fremdem Recht
  • Teil 5: Aufforderung zu freiwilliger Vorlage von Beweismitteln
  • A. Vorlage aufgrund prozessualer Beweispflicht
  • I. Beispiele
  • 1. Prisenfälle
  • 2. Pretrial Discoveries
  • II. Völkerrechtliche Grenzen der Beweispflicht
  • 1. Beweislastumkehr im Prisenrecht
  • 2. Überspannung der Beweisanforderungen
  • 3. Der Beweisführung entgegenstehendes fremdes Recht
  • B. Vorlage von Unterlagen zur Erlangung oder Aufrechterhaltung von Begünstigungen
  • I. Beispiele
  • 1. Registrierung der Liniendienste in Spanien
  • 2. Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel: Bayer-Fall
  • 3. Zulassung als broker-dealer: IOS-Fall
  • 4. Erfordernis von Resident Representatives
  • II. Völkerrechtliche Grenzen
  • 1. Vertragliche Ansprüche
  • 2. Gewohnheitsrechtliche Ansprüche
  • III. Die Umgehung der Völkerrechtswidrigkeit von Anforderungen
  • Literaturverzeichnis

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

43,90 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen