Satanskinder

Der Mordfall von Sondershausen und die rechte Szene
 
 
Links, Christoph, Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. Januar 2012
  • |
  • 327 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86284-140-0 (ISBN)
 
1993 erregte ein Mord im Thüringischen Sondershausen bundesweit Aufsehen. Kaltblütig hatten drei 17-jährige ihren 15-jährigen Mitschüler Sandro Beyer erdrosselt. Als herauskam, daß sie sich Kinder des Satans nannten, wurde der Fall zum Medienspektakel. Liane v. Billerbeck und Frank Nordhausen haben die Hintergünde recherchiert. Sie erzählen die spannende Geschichte einer Kleinstadt-Clique kurz nach der Wende bis zu dem Mord und verfolgen die Spur der Täter über ihre Haftzeit hinaus. Hendrik Möbus, einer der Mörder, ließ sich schon im Gefängnis in der Neonazi-Szene als Märtyrer feiern und machte auch danach mit volksverhetzenden Sprüchen von sich reden. Daraufhin wurde seine vorzeitige Haftentlassung widerrufen. Doch ehe die Justiz zugreifen konnte, setzte sich Möbus in die USA ab. Nach einer abenteuerlichen Flucht fand er Unterschlupf bei William L. Pierce, einem bekannten Rechtsterroristen. Für ihn organisierte Möbus den Vetrieb rechtsextremer Bücher und CDs nach Europa. Als er von Zielfahndern im August 2000 in West Virginia verhaftet wird, beantragt der deutsche Neonazi umgehend politisches Asyl in den USA.
In der Neuauflage ihres Buches beschreiben Liane v. Billerbeck und Frank Nordhausen die Vorgeschichte eines Mordes und zeigen die Verbindungen eines der Täter in die rechte Musik-, Satanisten- und Neonazi-Szene.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 3,97 MB
978-3-86284-140-0 (9783862841400)
3862841405 (3862841405)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Frank Nordhausen: Jahrgang 1956, Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Berlin, bis 1996 freier Journalist und Autor, zahlreiche Beiträge für Spiegel, Stern und Zeit, seit 1996 Reporter der Berliner Zeitung, seit 1999 mehrfache Aufenthalte in Krisengebieten, u. a. 2003 im Irak und 2010/11 in Ägypten, 2007 Medienpreis ""Der lange Atem"" für seine Berichterstattung über Scientology und andere Sekten. Liane v. Billerbeck: Jahrgang 1957, Journalistikstudium in Leipzig, Kulturredakteurin bei NBI, seit 1991 freie Journalistin und Gerichtsreporterin, Beiträge für Spiegel, Stern, Zeit, taz, Berliner Zeitung, GEO, Fernsehmoderatorin des ORB-Politmagazins ""Klartext"", Kommentatorin für ARD-""Tagesthemen"", 2001 Redakteurin im Politikressort der Zeit, ab 2003 als Autorin, Kolumnistin für WDR, seit 2005 Moderatorin bei Deutschlandradio Kultur.
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1993 erregte ein Mord im Thüringischen Sondershausen bundesweit Aufsehen. Kaltblütig hatten drei 17-jährige ihren 15-jährigen Mitschüler Sandro Beyer erdrosselt. Als herauskam, daß sie sich "Kinder des Satans" nannten, wurde der Fall zum Medienspektakel. Liane v. Billerbeck und Frank Nordhausen haben die Hintergünde recherchiert. Sie erzählen die spannende Geschichte einer Kleinstadt-Clique kurz nach der Wende bis zu dem Mord und verfolgen die Spur der Täter über ihre Haftzeit hinaus. Hendrik Möbus, einer der Mörder, ließ sich schon im Gefängnis in der Neonazi-Szene als Märtyrer feiern und machte auch danach mit volksverhetzenden Sprüchen von sich reden. Daraufhin wurde seine vorzeitige Haftentlassung widerrufen. Doch ehe die Justiz zugreifen konnte, setzte sich Möbus in die USA ab. Nach einer abenteuerlichen Flucht fand er Unterschlupf bei William L. Pierce, einem bekannten Rechtsterroristen. Für ihn organisierte Möbus den Vetrieb rechtsextremer Bücher und CDs nach Europa. Als er von Zielfahndern im August 2000 in West Virginia verhaftet wird, beantragt der deutsche Neonazi umgehend politisches Asyl in den USA. In der Neuauflage ihres Buches beschreiben Liane v. Billerbeck und Frank Nordhausen die Vorgeschichte eines Mordes und zeigen die Verbindungen eines der Täter in die rechte Musik-, Satanisten- und Neonazi-Szene.

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