Spielregeln im Job durchschauen

Frauen knacken den Männer-Code
 
Isabel Nitzsche (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 12. Dezember 2011 | 192 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-07190-5 (ISBN)
 
Die Frauenquote ist nach wie vor ein Thema, noch immer sind Führungspositionen vorwiegend männlich besetzt. Wie kommt das, obwohl Frauen die besseren Schulabschlüsse und Hochschulexamen haben? Die erfahrene Managementtrainerin Isabel Nitzsche zeigt anhand authentischer Beispiele, dass viele Frauen die männlichen Spielregeln nicht durchschauen. Haben Frauen den Männercode verstanden, können sie selbstbewusst mitspielen und entscheiden, ob sie sich nach diesen Regeln richten, sie brechen oder ändern wollen.
Fit für den Karrieresprung
Knacken Sie den Geheim-Code!
Mit vielen Beispielen und Praxistipps


Isabel Nitzsche ist Coach und Trainerin sowie Autorin erfolgreicher Sachbücher, bei denen sie sich auf die Themen Job, Karriere und Personal spezialisiert hat. Rege Vortrags- und Seminartätigkeit.
Deutsch
0,43 MB
978-3-641-07190-5 (9783641071905)
3641071909 (3641071909)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Vorwort [Seite 2]
2 - Zehn Spielregeln [Seite 3]
2.1 - 1. Macht ist großartig! [Seite 4]
2.2 - 2. Es gibt immer einen Platzhirsch [Seite 15]
2.3 - 3. Am Ende zählt nur das Ergebnis [Seite 31]
2.4 - 4. Mut zum Risiko hilft beim Vorankommen [Seite 36]
2.5 - 5. Jungs spielen lieber mit Jungs und Old Boys helfen sich [Seite 41]
2.6 - 6. Verbündete werden gepflegt [Seite 50]
2.7 - 7. Fleiß allein gilt im Job nicht viel [Seite 57]
2.8 - 8. Gesichtsverlust ist gefährlich [Seite 62]
2.9 - 9. Wer fragt, hat schon verloren [Seite 66]
2.10 - 10. Im internationalen Business punkten [Seite 69]
3 - Schlussbemerkung [Seite 75]
4 - Anhang [Seite 76]
4.1 - Danksagung [Seite 76]
4.2 - Netzwerke, die Sie interessieren könnten [Seite 77]
4.3 - Literatur [Seite 79]
4.4 - Kontaktadresse [Seite 81]
9. Wer fragt, hat schon verloren (S. 116-117)

Damit ist nicht gemeint, dass Frauen grundsätzlich nichts fragen sollen. Es geht hier vielmehr darum, wie sie clever ihre Punkte durchbringen können, da Männer und Frauen häufig ein anderes Sprach- und Frageverhalten an den Tag legen. Väter sind eher direktiv: Sie bestimmen die Gesprächsthemen und steuern den Gesprächsverlauf. Mütter adaptieren den Sprachstil ihrer Kinder und unterhalten sich von Gleich zu Gleich. Diese beiden Sprachstile werden auch als öffentlicher und privater Sprachstil bezeichnet.

Der private Sprachstil ist mit informellen Sozialbeziehungen verbunden und gewährt allen Beteiligten ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Der öffentliche Sprachstil kommt in formalen Beziehungen zum Einsatz, in denen die Gesprächsteilnehmer wenig Raum zur Selbstbestimmung haben. Frauen und Männer beherrschen beide Redestile, Männer verwenden bei ihren Gesprächen meist nur den öffentlichen, Frauen nutzen dagegen auch im Job häufig den privaten Sprachstil. Bei ihren Gesprächen gehen sie auf die Gesprächspartner ein und sorgen für eine gute Gesprächsatmosphäre. In der Gesprächshierarchie im Job haben Frauen oft ein schlechteres Standing. Von ihnen weiß man viel – auch jede Menge Privates –, während die Absichten und persönlichen Themen der Platzhirsche hinter ihrem Pokerface schwer zu erahnen sind.

Fragen unmöglich


Männer fragen in Telefonkonferenzen und Besprechungen oft nicht nach, wenn sie etwas nicht verstehen. Für Frauen unverständlich. Doch der Grund ist simpel: Männer wollen bewusst oder unbewusst nicht zugeben, dass sie etwas nicht wissen oder nicht verstehen. Das könnte ja an ihrer Reputation und ihrem Image kratzen und den Platz in der Rangfolge verschlechtern. Warum sollten sie auch noch selbst etwas zu ihrer eigenen Degradierung beitragen?

So gilt bei Besprechungen und Präsentationen: Wenn keine Nachfragen kommen, bedeutet das nicht, dass Ihr männliches Gegenüber Sie auch zwingend verstanden hat. Unabhängig davon, dass ihm eventuell Sachinfos fehlen und er deshalb nicht verstehen kann, was Sie sagen, gibt es noch einen anderen möglichen Grund: den völlig anderen Blickwinkel Ihres Gesprächspartners. »Frauen sind vielschichtiger gestrickt als Männer und drücken sich deshalb kompliziert aus.

Dabei ist für Männer die Reduktion auf das Wesentliche wichtig, sie denken nicht in die Breite, sondern fokussieren das Problem«, hat Jana Meissner, Vertriebsmitarbeiterin bei einem Automobilkonzern, festgestellt. rauen schneiden bei Intelligenztests etwas besser ab, wenn es um sprachliche Fähigkeiten geht. Beim räumlich-visuellen Denken liegen Männer etwas weiter vorn. Sie können besser Landkarten lesen und Figuren im Kopf drehen, Frauen haben einen größeren Wortschatz und finden schneller Synonyme.

Die kanadischen Psychologinnen Elizabeth Hampson und Doreen Kimura kamen zu dem Schluss, dass Östrogene sich günstig auf Aufgaben wie Wortflüssigkeit und feinmotorisches Geschick auswirken. Die Leistungen in räumlich-visueller Hinsicht wurden bei Frauen besser, wenn sich die Östrogenkonzentration während des Zyklus verringerte. Ein Experiment, bei dem die Versuchspersonen Reimwörter aufspüren mussten, zeigte außerdem, dass bei den Frauen Areale in beiden Hirnhälften beschäftigt waren, während bei den Männern nur eine Region in der linken Hemisphäre aktiviert war. Damit es Ihnen gelingt, Ihre Message rüberzubringen, sollten Sie sich an ein paar einfache, aber wirkungsvolle Regeln halten. Der Leitgedanke dabei ist, alle Situationen zu vermeiden, in denen Nachfragen nötig wären.

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