Die Orks 02 - Blutrache

Roman
 
Stan Nicholls (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 22. Dezember 2011 | 448 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-07879-9 (ISBN)
 
Die Rückkehr der Orks!

Stryke und sein schlagkräftiger Orktrupp kehren zurück! Und sie sind noch gefährlicher, noch hässlicher - und sie stecken in einer noch tieferen Patsche als in 'Die Orks'. Da hilft kein Zaudern und Verzagen, ein Ork muss tun, wozu er geboren und spätestens seit dem 'Herrn der Ringe' verdammt ist: kämpfen!



Stan Nicholls war viele Jahre in London als Lektor, Herausgeber, Journalist und Kritiker tätig, bevor er sich ganz dem Schreiben von Fantasy-Romanen für Kinder und Erwachsene widmete. Seit dem internationalen Bestseller 'Die Orks' und den erfolgreichen Romanen um den Magischen Bund ('Der magische Bund' und 'Das magische Zeichen') gehört der Brite zur ersten Garde zeitgenössischer Fantasy-Autoren. Der Autor lebt mit seiner Frau in den West Midlands.
Jürgen Langowski
Deutsch
0,69 MB
978-3-641-07879-9 (9783641078799)
3641078792 (3641078792)
weitere Ausgaben werden ermittelt
23 (S. 234-235)

Abgesehen von den Patrouillen, die auf die Einhaltung der Sperrstunde achteten, hätten die Straßen von Taress in der Nacht verlassen sein sollen. Es waren jedoch noch andere unterwegs. Ein Handvoll Gestalten schlichen vorsichtig durch die Hauptstadt und huschten von einem in tiefem Schatten liegenden Winkel zum nächsten. Es waren zehn, Stryke hatte ausschließlich Vielfraße mitgenommen und führte die Truppe selbst an.

Coilla, Jup und Haskeer waren direkt hinter ihm. Orbon, Zoda, Prooq, Reafdaw, Finje und Noskaa bildeten die Nachhut. Durch gepflasterte Straßen und gewundene Gassen arbeitete sich die Truppe bis in einen Bereich vor, der tagsüber vor Bürgern gewimmelt hätte. Einmal nur kamen sie einer Streife nahe, einem Trupp von etwa zwei Dutzend Uniformierten und Männern mit Gewändern, deren Laternen ein intensives violettes Licht abstrahlten, das nur magischen Ursprungs sein konnte. Die Vielfraße versteckten sich in Hauseingängen und schmalen Durchgängen, bis die Patrouille vorbei war. Endlich erreichten sie eine breite Straße, die jedoch, da sich nichts bewegte, einen trostlosen Eindruck machte.

Nur ein leichter Wind regte sich in der milden Sommernacht. Sie nahmen die Ecke eines größeren Gebäudes als Deckung und beobachteten ihr Ziel. Es war ein einfaches einstöckiges Gebäude auf der anderen Straßenseite, aus Ziegeln gemauert und typisch für dieses Viertel, das zugleich als Wache und Unterkunft diente. Es gab nur eine einzige stabile Tür und ein paar schmale Fenster. Auf einer Seite waren an einem Geländer vier oder fünf Pferde angebunden. Zwei Soldaten hielten vor dem Eingang Wache. »Was meint ihr?«, flüsterte Stryke. »Wir haben betrunken schon stärker bewachte Gebäude zerlegt«, meinte Haskeer. »Weißt du, wie viele drinnen sind?« Stryke schüttelte den Kopf. »Keine Ahnung.« Er wandte sich an Coilla.

»Was denkst du?« »Aber sicher.« Er vergewisserte sich, dass die anderen bereit waren. »Also los.« Coilla verließ ihr Versteck und rannte zu den Wächtern. Zuerst bemerkten die Männer sie nicht, aber dann griffen sie sofort nach den Waffen. Coilla schrie: »Hilfe! Helft mir! Bitte, helft mir!« Das brachte die Wächter aus der Fassung. Sie wechselten einen verblüfften Blick und blieben wachsam, rechneten aber offenbar nicht mehr mit einem Kampf. Coilla lief schreiend weiter und fuchtelte wild mit den Armen, um, wie sie hoffte, wie eine verzweifelte Orkfrau zu wirken. Die Wächter starrten sie an. Stryke rief einen Befehl.

Zwei Gemeine rannten mit angelegten Pfeilen los. Coilla duckte sich und ging in Deckung. Die Pfeile trafen, die Wächter gingen zu Boden. Als Coilla sich wieder aufrichtete, wurde die Tür der Wache aufgerissen. Vom Lärm aufgeschreckt, stürzten einige Männer heraus. Die meisten trugen nicht einmal ihre Tuniken und waren nur notdürftig bekleidet, da sie offenbar dienstfrei gehabt hatten. Allerdings hatten sie sich mit Schwertern bewaffnet. Coilla zog ihre Klinge und rannte ihnen entgegen.

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